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Dauerhaft im Ausland? Richtig versichert – auch mit Vorerkrankung.

Eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung ist kein dauerhafter Schutz. Wer seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagert, braucht eine echte IPMI – lebenslang erneuerbar, vollumfänglich und weltweit gültig. Insurancy vergleicht 12 IPMI-Hauptanbieter und begleitet Sie persönlich durch den Antrag – anonym, sicher, ohne HIS-Eintrag.

  • 12 Anbieter IPMI-Marktvergleich
  • 0 Einträge HIS-sicher bei Voranfrage
  • ab 150 € monatlich für Residenten
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Langzeit-AKV schützt nicht dauerhaft. Viele Anbieter verlängern nach 5 Jahren nicht – oder nur zu schlechteren Konditionen. Wer seinen Lebensmittelpunkt fest ins Ausland verlagert, braucht eine echte IPMI, keine temporäre Reisevariante.
  • IPMI ist lebenslang erneuerbar. Erkrankungen, die während der Laufzeit auftreten, werden nicht nachträglich ausgeschlossen. Der Schutz bleibt bestehen, solange die Prämien gezahlt werden.
  • Anonyme Voranfrage verhindert HIS-Einträge. Wer direkt bei einem Anbieter abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool – das verschlechtert alle weiteren Anträge. Insurancy fragt anonym an, bevor ein formeller Antrag gestellt wird.
  • Vorerkrankung bedeutet kein generelles IKV-Aus. FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage bieten drei unterschiedliche Wege zu internationalem Versicherungsschutz – auch bei komplexeren Krankengeschichten.
  • Deutschland abmelden, Lücken vermeiden. GKV endet mit der Wohnsitzabmeldung. Bei der PKV ist eine Ruhendstellung oft sinnvoll. Zwischen altem und neuem Schutz darf keine einzige Lücke entstehen.
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PRODUKTVERGLEICH

IPMI vs. Langzeit-AKV: Was dauerhaft schützt – und was nicht.

Beide Versicherungsformen klingen ähnlich. Die Unterschiede entscheiden darüber, ob Sie im Ernstfall wirklich abgesichert sind.

IPMI

Internationale Private Krankenversicherung – der vollwertige Ersatz
  • LaufzeitUnbegrenzte Laufzeit – kein Auslaufdatum
  • ErneuerbarkeitJährliche Verlängerung ohne neue Gesundheitsprüfung
  • LeistungsumfangVorsorge, Ambulant, Zahn, Psychotherapie, Mutterschaft – je nach Tarif vollumfänglich
  • VorerkrankungenVorerkrankungen können per FMU oder Moratorium einbezogen werden
  • DeckungsgebietWeltweit gültig – mit oder ohne USA je nach Tarif
  • PreisentwicklungPrämienanpassung altersbedingt, aber keine Tarifunterbrechung

Langzeit-Auslandskrankenversicherung

Temporäre Lösung – oft als Dauerschutz missverstanden
  • LaufzeitMeist auf 1–5 Jahre begrenzt, danach kein Anspruch auf Verlängerung
  • ErneuerbarkeitVerlängerung oft verweigert oder nur mit erneuter Gesundheitsprüfung
  • LeistungsumfangSchwerpunkt Notfallversorgung – Vorsorge und Chroniker-Therapie kaum abgedeckt
  • VorerkrankungenVorerkrankungen häufig pauschal ausgeschlossen ohne individuelle Prüfung
  • DeckungsgebietDeckungsgebiet oft auf Region beschränkt, weltweiter Schutz selten inklusive
  • PreisentwicklungGünstigerer Einstiegspreis, aber kein Schutz vor Vertragsverlust bei Erkrankung
VORERKRANKUNGEN & IPMI

Trotz Vorerkrankung international versichert: Die drei Wege.

Wer mit einer Vorerkrankung eine IPMI beantragt, hat mehr Optionen als die meisten ahnen – wenn der Prozess richtig angegangen wird.

Full Medical Underwriting (FMU): Volle Transparenz, volle Sicherheit

Der Weg für alle, die genau wissen wollen, was versichert ist – und was nicht.

Beim vollständigen medizinischen Underwriting legen Sie alle Vorerkrankungen detailliert offen. Der Versicherer prüft Ihren Fall individuell und macht ein verbindliches Angebot – mit klar definierten Ausschlüssen oder Zuschlägen, falls nötig.

Der entscheidende Vorteil: Sie wissen vor Vertragsabschluss exakt, welche Leistungen gedeckt sind. Kein böses Erwachen im Leistungsfall. Kein nachträglicher Streit über Kausalität.

  • Vollständige Offenlegung der Krankengeschichte
  • Individuelles Angebot mit konkreten Ausschlüssen oder Zuschlägen
  • Verbindlichkeit vor Vertragsabschluss – keine Überraschungen im Ernstfall
  • Empfohlen bei aktiven oder chronischen Erkrankungen mit regelmäßigem Behandlungsbedarf

Moratoriumsverfahren: Keine Prüfung, Schutz nach Wartezeit

Für leichtere oder abgeklungene Erkrankungen – Wartezeit statt Ausschluss.

Beim Moratorium werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – häufig 24 Monate – von der Leistung ausgeschlossen. Es gibt keine individuelle Gesundheitsprüfung und keinen Fragebogen.

Treten in dieser Wartezeit keine Beschwerden auf, sind die betreffenden Erkrankungen danach in der Regel vollständig mitversichert. Besonders geeignet für Erkrankungen, die ausgeheilt sind oder seit Jahren keine Behandlung erforderten.

  • Kein Fragebogen, keine individuelle Risikoprüfung
  • Wartezeit 24 Monate – danach voller Schutz bei symptomfreiem Verlauf
  • Geeignet für abgeklungene oder mild verlaufende Erkrankungen
  • Nicht empfehlenswert bei aktiv behandelten Erkrankungen

Anonyme Risikovoranfrage: Kein HIS-Eintrag bei Ablehnung

Der sicherste erste Schritt – Marktcheck ohne Spuren in der Versicherungshistorie.

Vor einem formellen Antrag fragt Insurancy anonym bei mehreren Anbietern an – ohne Namen, ohne Geburtsdatum, ohne identifizierbare Daten. Das Ergebnis: Sie erfahren vorab, welcher Versicherer unter welchen Bedingungen bereit ist, Sie zu versichern.

Der kritische Vorteil: Selbst wenn ein Anbieter ablehnt, entsteht kein Eintrag im HIS (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft). Eine direkte Ablehnung hingegen muss bei allen künftigen Anträgen angegeben werden und kann die Chancen erheblich verschlechtern.

Erst wenn ein passendes Angebot vorliegt, wird der eigentliche Antrag gestellt – bei dem Anbieter, der die besten Konditionen für Ihren Fall bietet. Dieser Schritt ist bei Vorerkrankungen keine Empfehlung, sondern dringend anzuraten.

HIS-Eintrag vermeiden: Erst anonym anfragen, dann formal beantragen
Wer direkt bei einem IPMI-Anbieter einen Antrag stellt und abgelehnt wird, muss das bei allen künftigen Anträgen angeben. Dieser Eintrag im HIS-Pool kann Ihre Versicherbarkeit dauerhaft verschlechtern. Die anonyme Risikovoranfrage über Insurancy schützt Sie vor genau diesem Risiko: Kein Name, kein Datum, kein Eintrag – bis das passende Angebot vorliegt.
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Wer braucht eine internationale Krankenversicherung als Resident?

Auswanderer mit festem Wohnsitz im Ausland
Sie haben Deutschland dauerhaft verlassen – Portugal, Thailand, Mexiko oder die Kanaren sind jetzt Ihr Lebensmittelpunkt. Ihre GKV erlischt mit der Abmeldung. Eine IPMI ist Ihr vollwertiger Krankenversicherungsersatz, lebenslang erneuerbar und ohne Heimatbindung.
Rentner im Ausland
Wer eine deutsche Rente bezieht und dauerhaft auswandert, verliert in der Regel den Anspruch auf die Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Eine IPMI wird zur einzigen sinnvollen Vollabsicherung – frühzeitige Planung ist entscheidend, da das Eintrittsalter die Prämie stark beeinflusst.
Selbstständige und Freiberufler im Ausland
Ohne Arbeitgeberbeteiligung tragen Sie die Versicherungskosten vollständig selbst – haben dafür aber maximale Flexibilität bei der Tarifwahl. Insurancy vergleicht 12 Anbieter und findet den Tarif, der zu Ihrem Budget und Ihrem Deckungsbedarf passt.
Residenten mit Vorerkrankungen
Die Sorge, mit einer Vorerkrankung keinen Versicherungsschutz zu bekommen, ist weit verbreitet – aber in vielen Fällen unbegründet. Über FMU, Moratorium oder anonyme Risikovoranfrage gibt es in den meisten Situationen einen Weg zu echtem Schutz, ohne HIS-Risiko.
SO FUNKTIONIERT ES

Vom ersten Gespräch zum nahtlosen Versicherungsschutz: Der Ablauf.

  1. 1
    Erstgespräch: Situation, Pläne und Krankengeschichte30–45 Min.

    Insurancy führt ein persönliches Beratungsgespräch – kein Formular-Automat. Ihr Wohnsitzland, Ihre berufliche Situation, Ihr Leistungsbedarf und eventuelle Vorerkrankungen werden besprochen, um das Verfahren optimal auszuwählen.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage bei bis zu 12 IPMI-Anbietern3–7 Werktage

    Für Residenten mit Vorerkrankungen stellt Insurancy eine anonyme Voranfrage bei mehreren Anbietern – ohne identifizierbare Daten, ohne HIS-Risiko. Sie erfahren vorab, welcher Versicherer unter welchen Bedingungen Deckung anbietet.

  3. 3
    Tarifvergleich und persönliche Empfehlung1–2 Werktage

    Auf Basis der Rückmeldungen werden die Angebote vergleichend aufbereitet. Insurancy erläutert Unterschiede in Leistung, Ausschlüssen, Prämie und Anbieter-Stabilität – damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.

  4. 4
    Formeller Antrag beim passenden Anbieter3–14 Werktage

    Der eigentliche Antrag wird erst dann gestellt, wenn das beste Angebot feststeht. Insurancy begleitet den Antragsprozess bis zur Annahme – inklusive Abstimmung mit Ihrem bisherigen deutschen Versicherer (GKV-Abmeldung oder PKV-Ruhendstellung).

  5. 5
    Nahtloser Versicherungsbeginn – keine LückeAb Tag 1 im Ausland

    Der Versicherungsbeginn der IPMI wird so koordiniert, dass er nahtlos an das Ende Ihrer deutschen Absicherung anschließt. Sie sind vom ersten Tag Ihres neuen Lebens im Ausland vollumfänglich geschützt.

RECHTLICHE ASPEKTE

Was beim Umzug ins Ausland rechtlich passiert: GKV, PKV und Meldepflichten.

Der administrative Teil des Auswanderns wird oft unterschätzt – dabei entscheidet er über Lücken im Schutz und über die Höhe künftiger Beiträge.

GKV: Was passiert mit Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung?

Pflichtmitgliedschaft endet mit der Abmeldung – aber nicht automatisch.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegen, endet die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Aber: Sie müssen Ihre Krankenkasse aktiv informieren und den Vertrag korrekt beenden.

Die Krankenkasse fordert einen Nachweis über den neuen Versicherungsschutz im Ausland. Planen Sie die Kündigung frühzeitig – idealerweise parallel zur Beantragung Ihrer IPMI, damit keine zeitliche Lücke entsteht.

PKV: Kündigen oder ruhend stellen?

Die Anwartschaft sichert Alterungsrückstellungen – besonders bei Rückkehrabsicht.

Bei der privaten Krankenversicherung ist die Situation komplexer. Sie können den Vertrag kündigen – verlieren damit aber alle aufgebauten Alterungsrückstellungen. Bei einer späteren Rückkehr nach Deutschland müssten Sie neu eintreten, oft zu deutlich höheren Konditionen.

Sinnvoller ist in vielen Fällen eine Ruhendstellung (Anwartschaft): Der Vertrag bleibt bestehen, die Beiträge sinken auf ein Minimum, und Sie sichern sich die Option, ohne neue Gesundheitsprüfung zurückzukehren. Sprechen Sie dies frühzeitig mit Ihrem PKV-Anbieter ab.

  • Kleine Anwartschaft: Sichert den Vertrag ohne Leistungsansprüche
  • Große Anwartschaft: Sichert auch die Alterungsrückstellungen vollständig
  • Rückkehrschutz: Wiedereintritt ohne erneute Gesundheitsprüfung

Versicherungspflicht im Zielland: Was Portugal, Thailand & Co. verlangen

Viele Länder fordern Versicherungsnachweis für die Aufenthaltsgenehmigung.

Portugal verlangt für die Aufenthaltsgenehmigung häufig einen Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz. In Thailand ist das staatliche Gesundheitssystem für Ausländer nicht zugänglich – eine IPMI ist faktisch unverzichtbar. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine Krankenversicherung für Expatriates gesetzlich vorgeschrieben.

Prüfen Sie vor dem Umzug die spezifischen Anforderungen Ihres Ziellandes und stellen Sie sicher, dass Ihre gewählte IPMI diese Anforderungen erfüllt. Insurancy kennt die Anforderungen der gängigsten Residenten-Zielländer und berücksichtigt sie bei der Tarifempfehlung.

KOSTENÜBERSICHT

Was eine IPMI für Residenten wirklich kostet.

Leistung
Basisschutz
ab 150 €
/ Monat
Premium inkl. USA
ab 400 €
/ Monat
Profil (40-Jährig, gesund)
Gesund, ohne USA
Gesund, mit USA
Stationäre Versorgung
Ambulante Versorgung
Begrenzt
Zahnschutz
Psychotherapie
Mutterschaftsleistungen
USA-Deckung
Lebenslange Erneuerbarkeit
Marktvergleich: Wer bietet was für Residenten?
Im IPMI-Markt für Residenten gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern. BDAE positioniert sich mit dem Tarif 'Expat Infinity' als Langzeitlösung für Residenten, adressiert aber Vorerkrankungsfälle wenig differenziert. Care Concept ist stark bei Expatriates, kommuniziert jedoch teils 'bis zu 5 Jahre' – was die Abgrenzung zur temporären Langzeit-AKV verwischt. Grenzenlos-Sicher fokussiert stark auf Personen ohne festen Wohnsitz und digitale Nomaden, bietet bei komplexen Vorerkrankungsfällen aber wenig Tiefe. Finanzschneiderei setzt auf persönliche Beratung und Kundenerfahrungen, bleibt beim Vergleich aber auf wenige Anbieter beschränkt. Staatenlos.ch bedient sehr spezifisch die Nische der Staatenlosen und Wohnortnomaden. Insurancy vergleicht anbieterübergreifend 12 IPMI-Hauptanbieter – und begleitet auch komplexe Vorerkrankungsfälle mit anonymer Risikovoranfrage durch den gesamten Prozess.
KOSTENFAKTOREN

Das beeinflusst Ihren IPMI-Beitrag als Resident.

  • EintrittsalterDer wichtigste Einzelfaktor: Ein 35-Jähriger zahlt deutlich weniger als ein 55-Jähriger mit vergleichbarem Tarif. Je früher der Abschluss, desto günstiger und einfacher der Einstieg.
  • Deckungsgebiet – mit oder ohne USATarife mit USA-Deckung sind erheblich teurer. Wer nicht plant, sich regelmäßig in den USA aufzuhalten, kann durch den Ausschluss merklich sparen.
  • LeistungsumfangBasisschutz (stationär) ist günstiger als vollumfängliche Tarife mit Ambulant, Zahn und Mutterschaft. Der Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie spürbar.
  • Vorerkrankungen und RisikozuschlägeZuschläge erhöhen den Beitrag, können aber durch die richtige Antragsstrategie (FMU, anonyme Voranfrage) optimiert oder minimiert werden.
  • Wohnsitzland und GesundheitssystemDas medizinische Versorgungsniveau im Zielland beeinflusst den Beitrag. Länder mit hohen Gesundheitskosten bedeuten höhere Prämien.
  • SelbstbehaltEin höherer jährlicher Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie deutlich – sinnvoll für gesunde Residenten, die nur für größere Leistungsfälle versichert sein wollen.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur internationalen Krankenversicherung für Residenten.

Kann ich als Resident ohne deutschen Wohnsitz eine IPMI abschließen?
Ja. Eine internationale private Krankenversicherung setzt keinen deutschen Wohnsitz voraus – sie ist gerade für Menschen konzipiert, die ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft ins Ausland verlagert haben. Wichtig ist, dass zwischen dem Ende der deutschen Absicherung und dem Beginn der IPMI keine Lücke entsteht.
Was ist der Unterschied zwischen IPMI und einer Langzeit-Auslandskrankenversicherung?
Eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung ist auf temporäre Aufenthalte von 1 bis maximal 5 Jahren ausgelegt und deckt primär Notfälle ab. Eine IPMI ist lebenslang erneuerbar, umfasst Vorsorge, ambulante Behandlung und chronische Erkrankungen – und wird im Unterschied zur Langzeit-AKV nach Erkrankung nicht gekündigt oder zu massiv schlechteren Konditionen verlängert.
Wie schützt die anonyme Risikovoranfrage vor HIS-Einträgen?
Wer direkt bei einem Anbieter einen Antrag stellt und abgelehnt wird, muss diese Ablehnung bei allen künftigen Anträgen angeben. Insurancy fragt vor jedem formellen Antrag anonym an – ohne Namen, ohne Geburtsdatum. Selbst wenn ein Anbieter ablehnt, entsteht kein HIS-Eintrag. Erst wenn ein passendes Angebot vorliegt, wird der eigentliche Antrag gestellt.
Wie unterscheidet sich Insurancy von Anbietern wie BDAE, Care Concept oder Grenzenlos-Sicher?
BDAE und Care Concept sind Direktanbieter mit eigenem Produktportfolio – sie vergleichen nicht marktbreit, sondern empfehlen eigene Tarife. Grenzenlos-Sicher und Staatenlos.ch sind primär auf Nomaden und Personen ohne Wohnsitz fokussiert, bieten bei Vorerkrankungen wenig Tiefe. Insurancy ist Makler nach §34d und vergleicht anbieterübergreifend 12 IPMI-Hauptanbieter – mit persönlicher Begleitung auch bei komplexen Vorerkrankungsfällen, inklusive anonymer Voranfrage.
Bekomme ich als Rentner im Ausland noch eine IPMI?
Ja, auch für Rentner gibt es IPMI-Lösungen. Das Eintrittsalter und eventuelle Vorerkrankungen beeinflussen die Konditionen. Wer durch den Auslandsumzug den Anspruch auf die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) verliert, ist auf eine IPMI als Vollabsicherung angewiesen. Eine frühzeitige Beratung ist hier besonders wichtig, da das Eintrittsalter die Prämie erheblich beeinflusst.
Was passiert mit meiner PKV, wenn ich dauerhaft auswandere?
Sie können die PKV kündigen, verlieren damit aber aufgebaute Alterungsrückstellungen. In vielen Fällen ist eine Ruhendstellung (Anwartschaft) sinnvoller: Der Vertrag bleibt zu niedrigen Beiträgen bestehen, und Sie können bei einer Rückkehr nach Deutschland ohne neue Gesundheitsprüfung wieder eintreten. Besprechen Sie dies frühzeitig mit Ihrem PKV-Anbieter und planen Sie den Übergang parallel zur IPMI-Beantragung.
Müssen Vorerkrankungen grundsätzlich ausgeschlossen werden?
Nicht zwingend. Je nach Art und Schweregrad der Erkrankung gibt es drei Wege: Full Medical Underwriting (individuelles Angebot mit definierten Ausschlüssen), Moratoriumsverfahren (Wartezeit ohne Fragebogen) oder anonyme Risikovoranfrage über Insurancy. In vielen Fällen ist auch bei komplexen Vorerkrankungen ein umfassender Schutz möglich – es gibt kein generelles IKV-Aus.
Wie lange dauert der Antragsprozess für eine IPMI?
Bei unkomplizierten Fällen kann eine IPMI innerhalb weniger Tage in Kraft treten. Bei Vorerkrankungen mit Full Medical Underwriting kann der Prozess zwei bis vier Wochen dauern – abhängig davon, wie schnell Unterlagen eingereicht werden und wie der Anbieter prüft. Beginnen Sie deshalb so früh wie möglich mit der Planung, idealerweise drei bis sechs Monate vor dem geplanten Umzug.

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