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IPMI für Australien: 12 Anbieter im direkten Vergleich

Weder die gesetzliche Krankenversicherung noch die EHIC leisten in Australien Schutz. Wer länger als ein Jahr bleibt oder auswandert, braucht eine vollwertige internationale Krankenversicherung – keine Reisepolice. Hier finden Sie den einzigen Vergleich, der alle relevanten Anbieter gegenüberstellt – inklusive Vorerkrankungen.

  • 12 Anbieter im direkten Vergleich
  • 0 Abkommen DE–AU Sozialversicherung
  • ab 80 € monatlich (Basisschutz)
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine GKV, keine EHIC – privat absichern ist Pflicht. Deutschland hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Australien. Deutsche mit temporärem Visum haben in aller Regel keinen Anspruch auf Medicare.
  • IPMI schlägt Reisekrankenversicherung ab Jahr eins. Sobald Australien Ihr Lebensmittelpunkt wird, verliert eine Reisekrankenversicherung oft ihre Gültigkeit – und deckt weder chronische Erkrankungen noch Vorsorge ab.
  • Vorerkrankung ist kein automatischer Ausschluss. FMU und Moratorium-Underwriting bieten unterschiedliche Wege zur Absicherung. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt Optionen, ohne Ihre Versicherungshistorie zu belasten.
  • Prämien variieren stark nach Alter und Selbstbeteiligung. Eine 30-jährige Person zahlt bis zu 60 % weniger als eine 55-jährige – die Wahl der Selbstbeteiligung kann die Prämie zusätzlich um 20–40 % senken.
  • USA-Ausschluss spart Prämie ohne echten Nachteil. Wer von Australien aus nicht regelmäßig in die USA reist, kann durch den USA-Ausschluss erheblich sparen, ohne auf wichtige Leistungen zu verzichten.
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REISE- VS. INTERNATIONALE KRANKENVERSICHERUNG

Reisekrankenversicherung oder IPMI – was Sie wirklich brauchen

Der Unterschied klingt technisch, hat aber fünfstellige Konsequenzen im Leistungsfall.

Reisekrankenversicherung

Für Urlaub und kurzfristige Aufenthalte bis 1–2 Jahre
  • AufenthaltsdauerIn der Regel bis 1–2 Jahre begrenzt
  • Lebensmittelpunkt AuslandOft ausgeschlossen, sobald Australien Lebensmittelpunkt wird
  • Chronische ErkrankungenGrundsätzlich ausgeschlossen
  • Vorsorge & Check-upsNicht abgedeckt
  • ZahnbehandlungNicht enthalten
  • MutterschaftNicht enthalten
  • Visumsnachweis tauglichOft nicht anerkannt als 'adequate health insurance'

Internationale Krankenversicherung (IPMI)

Vollwertiger Schutz für Auswanderer, Expats und Langzeitreisende
  • AufenthaltsdauerDauerhafter Schutz ohne Zeitbegrenzung
  • Lebensmittelpunkt AuslandKernzielgruppe – Lebensmittelpunkt im Ausland ist kein Problem
  • Chronische ErkrankungenWählbar inkludierbar (je nach Tarif und Underwriting)
  • Vorsorge & Check-upsJe nach Tarif vollständig abgedeckt
  • ZahnbehandlungAls Zusatzbaustein buchbar
  • MutterschaftEnthalten, meist nach Wartezeit von 10–12 Monaten
  • Visumsnachweis tauglichAnerkannte 'adequate health insurance' für australische Visa
Medicare: Für die meisten Deutschen kein Anspruch
Medicare steht australischen Staatsbürgern, Permanent Residents und Bürgern bestimmter bilateraler Vertragsstaaten offen. Deutschland gehört nicht dazu. Deutsche mit Work & Holiday (Subklasse 417), befristeten Arbeitsvisa oder Studentenvisa haben in aller Regel keinen Medicare-Anspruch. Selbst bei Berechtigung sind Zahnbehandlungen weitgehend ausgeschlossen, Facharztbesuche außerhalb des öffentlichen Systems kostenpflichtig und Wartezeiten für elektive Eingriffe teils mehrere Monate lang.
FÜR WEN DIESER VERGLEICH GILT

Welches Profil passt zu Ihrer Situation in Australien?

Expats und Entsandte
Sie werden von Ihrem Arbeitgeber nach Australien entsandt oder wechseln als Fachkraft auf ein Arbeitsvisum. Ihr Bedarf: umfassende ambulante und stationäre Versorgung, ggf. Familieneinschluss, weltweite Deckung für Dienstreisen. Empfehlung: Allianz Care, Cigna Global, April International.
Auswanderer und Rentner
Sie verlegen Ihren dauerhaften Lebensmittelpunkt nach Australien – sei es als Rentner, mit einem Partnervisum oder einem permanenten Visum. Ihr Bedarf: langfristiger Vollschutz inklusive Vorsorge, Zahn und ggf. Vorerkrankungen. Empfehlung: Morgan Price, Foyer Global Health, Cigna Global.
Selbstständige und Freiberufler
Sie arbeiten remote oder selbstständig von Australien aus, ohne Arbeitgeber-Versicherung. Ihr Bedarf: kosteneffiziente IPMI mit flexibler Selbstbeteiligung und klarer Tarifstruktur. Empfehlung: BDAE, Genki, Foyer Global Health.
Work & Travel und Studenten
Sie halten sich für 1–2 Jahre zu Bildungs- oder Erfahrungszwecken in Australien auf. Ihr Bedarf: günstiger Basisschutz mit Notfallabdeckung, einfacher Online-Abschluss. Achtung: Für echte IPMI-Bedürfnisse (Lebensmittelpunkt) sind reine Reiseprodukte nicht geeignet. Empfehlung: Genki, BDAE, Freedom Health.
ANBIETER-VERGLEICH

Die besten IPMI-Anbieter für Australien im Überblick

Zwölf Anbieter, unterschiedliche Stärken – finden Sie den passenden Tarif für Ihr Profil.

April International
Flexibles Tarifdesign für Auswanderer, digitale Verwaltung, verschiedene Aufenthaltszwecke.
ZielgruppeAuswanderer, flexible Profile
ab/Monatab 120 €
Details →
BDAE
Deutschsprachiger Klassiker für Auslandserwerbstätige, transparent und wettbewerbsfähig.
ZielgruppeSelbstständige, Freiberufler
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Cigna Global
Globaler Krankenversicherungsriese mit riesigem Direktabrechnungsnetzwerk und 24/7-Service.
ZielgruppeExpats mit globaler Mobilität
ab/Monatab 150 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburgischer IPMI-Spezialist mit flexibler Selbstbeteiligung und kompetitiven Prämien.
ZielgruppeKostenbewusste Expats
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Britischer Expat-Versicherer mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis im Einstiegssegment.
ZielgruppeBudget-bewusste Expats
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
Digital-first IPMI für Nomaden und Langzeitreisende, vollständig online abschließbar.
ZielgruppeDigitale Nomaden, unter 40
ab/Monatab 80 €
Details →
MAWISTA
Günstige Einstiegstarife für Studenten und Work & Travel – begrenzte Leistungstiefe.
ZielgruppeStudenten, Work & Travel
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit Erfahrung bei komplexen Risikoprofilen und älteren Expats.
ZielgruppeÄltere Expats, komplexe Profile
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
PassportCard
Einzigartiges Prepaid-Karten-System – keine Vorkasse, direkte Bezahlung beim Arzt.
ZielgruppeAlle, Fokus auf Komfort
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
AUSWAHLKRITERIEN

Was wirklich zählt: Kriterien für Ihre IPMI in Australien

Preis ist selten das entscheidende Kriterium – diese sechs Punkte trennen gute von schlechten Tarifen.

Deckungsumfang: Mehr als Notfallschutz

Ambulant, stationär, psychisch – was ist wirklich dabei?

Ein vollwertiger IPMI-Tarif für Australien deckt sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen ab. Prüfen Sie, ob psychische Gesundheit eingeschlossen ist – Australien hat hohe Behandlungskosten für psychiatrische Versorgung. Obergrenzen pro Leistungsart (z. B. maximal 5.000 Euro jährlich für Zahnarzt) können im Leistungsfall zur Falle werden. Deckungssummen unter einer Million Euro sind für Australien grundsätzlich nicht zu empfehlen.

  • Ambulante und stationäre Versorgung vollständig abgedeckt?
  • Psychische Gesundheit eingeschlossen oder ausgeschlossen?
  • Obergrenzen pro Leistungsart prüfen
  • Deckungssumme mindestens 1 Million Euro

Selbstbeteiligung: Prämie senken ohne blinden Fleck

500–2.000 € Eigenbeteiligung spart bis zu 40 % – für wen lohnt das?

Eine jährliche Selbstbeteiligung von 500 bis 2.000 Euro kann die Prämie um 20–40 % senken. Das funktioniert gut für gesunde Personen, die hauptsächlich gegen Katastrophenrisiken absichern wollen. Für Personen mit regelmäßigem Behandlungsbedarf – etwa chronischen Erkrankungen oder Physiotherapie – ist eine hohe Selbstbeteiligung dagegen teuer: Sie zahlen dann die ersten Tausende Euro jedes Jahr aus eigener Tasche.

Wichtig: Die Selbstbeteiligung gilt oft pro Jahr, nicht pro Schadensfall. Planen Sie realistisch, wie oft Sie medizinische Leistungen in Anspruch nehmen.

Direktabrechnung: Keine Vorkasse im Ernstfall

Nicht alle Versicherer rechnen direkt mit australischen Kliniken ab.

Australische Krankenhäuser und Kliniken rechnen nicht automatisch mit ausländischen Versicherern ab. Wenn Ihr Versicherer kein lokales Netzwerk an Direktabrechnungspartnern hat, müssen Sie unter Umständen Rechnungen in vierstelliger Höhe zunächst selbst vorstrecken und anschließend zur Erstattung einreichen. PassportCard löst dieses Problem mit einer Prepaid-Karte; Cigna Global und Allianz Care haben ein breites australisches Krankenhausnetzwerk.

Prüfen Sie konkret: Welche Krankenhäuser in Ihrer Region (z. B. Sydney, Melbourne, Perth) sind im Direktabrechnungsnetzwerk?

Wartezeiten: Fristen kennen vor Vertragsabschluss

Mutterschaft bis 12 Monate, Zahn bis 6 Monate – wer diese Fristen übersieht, zahlt selbst.

Viele IPMI-Tarife haben Wartezeiten für bestimmte Leistungen: Mutterschaft in der Regel 10–12 Monate, Zahnbehandlung 3–6 Monate, geplante Operationen teils bis zu 6 Monate. Wartezeiten übersehen ist einer der häufigsten Fehler – wer kurz nach Vertragsabschluss schwanger wird oder eine Zahnbehandlung benötigt, trägt die Kosten selbst.

Manche Anbieter bieten Wartezeit-Reduktion oder -Verzicht an, wenn Sie nachweislich aus einer anderen vollwertigen Krankenversicherung wechseln. Fragen Sie gezielt danach.

Weltweite Deckung: Australien als Basis für regionale Mobilität

Regelmäßige Reisen aus Australien heraus? Weltweite Deckung lohnt sich.

Wer Australien als Basis für Reisen in die Asien-Pazifik-Region nutzt oder regelmäßig nach Europa zurückkehrt, sollte auf weltweite Deckung achten – nicht auf eine rein australien-spezifische Police. Tarife mit USA-Ausschluss sind deutlich günstiger als echte weltweite Policen und reichen für die meisten Australien-Expats aus, da Behandlungen in den USA selten anfallen.

Prüfen Sie außerdem: Ist Deutschland als Urlaubsland eingeschlossen? Manche IPMI-Tarife schließen das Heimatland aus oder begrenzen die Aufenthaltsdauer dort.

UNDERWRITING-METHODEN

FMU oder Moratorium – der entscheidende Unterschied bei Vorerkrankungen

Beide Wege führen zur Absicherung – aber welcher passt zu Ihrer Situation?

Full Medical Underwriting (FMU)

Vollständige Prüfung – dafür maximale Planungssicherheit
  • GesundheitsfragebogenDetaillierter Fragebogen zur Krankengeschichte (5–10 Jahre)
  • Klarheit vor VertragsabschlussSofortige verbindliche Entscheidung: was ist gedeckt, was nicht
  • Vorerkrankungen im SchutzIndividuell verhandelt: Zuschlag, Ausschluss oder vollständige Deckung möglich
  • WartezeitKeine Wartezeit auf das Underwriting-Ergebnis
  • AblehnungsrisikoAblehnung möglich – kann Versicherungshistorie belasten
  • Eignung für aktive ErkrankungenGeeignet: Aufschlag oder Ausschluss wird verhandelt, kein Totalausschluss automatisch

Moratorium-Underwriting

Kein Fragebogen – aber 2 Jahre Wartefrist auf Vorerkrankungen
  • GesundheitsfragebogenKein Gesundheitsfragebogen bei Antragstellung
  • Klarheit vor VertragsabschlussUnklar bis zum Leistungsfall, was tatsächlich gedeckt ist
  • Vorerkrankungen im SchutzNach 2 Jahren möglich – nur wenn 5 Jahre symptom- und behandlungsfrei
  • Wartezeit24 Monate Wartefrist, bevor Vorerkrankungen eingeschlossen werden können
  • AblehnungsrisikoKein formales Ablehnungsrisiko – aber stille Ausschlüsse im Leistungsfall
  • Eignung für aktive ErkrankungenUngeeignet: Aktive oder chronische Erkrankungen bleiben dauerhaft ausgeschlossen
BEI VORERKRANKUNGEN

Schritt für Schritt zur IPMI trotz Vorerkrankung

Der strukturierte Weg zur fairen Absicherung – ohne Antragsfehler, ohne Überraschungen im Leistungsfall.

  1. 1
    Bestandsaufnahme Ihrer Gesundheitshistorie

    Dokumentieren Sie alle relevanten Vorerkrankungen, Behandlungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte der letzten 5–10 Jahre. Je vollständiger Ihre Unterlagen, desto präziser kann der Vergleich durchgeführt werden.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage über Insurancy

    Insurancy stellt Ihren Fall – ohne Namensnennung und ohne formale Antragstellung – mehreren IPMI-Anbietern vor. So erhalten Sie eine realistische Einschätzung Ihrer Optionen. Ein abgelehnter Antrag kann Ihre Versicherungshistorie dauerhaft belasten – die anonyme Voranfrage hinterlässt keine Spuren.

  3. 3
    Vergleich der Angebote und Underwriting-Methoden

    Welcher Anbieter bietet FMU, welcher Moratorium? Welche Konditionen gelten für Ihre spezifische Erkrankung? Insurancy kennt die individuellen Zeichnungsrichtlinien der einzelnen Versicherer – dieses Wissen ist ohne Makler-Expertise kaum zugänglich.

  4. 4
    Wahl der passenden Underwriting-Methode

    Auf Basis Ihres Gesundheitsprofils und Ihrer Leistungsprioritäten entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Berater, ob FMU oder Moratorium für Sie sinnvoller ist. Aktive oder chronische Erkrankungen sprechen in der Regel für FMU.

  5. 5
    Begleitete Antragstellung und Police

    Insurancy begleitet Sie durch den gesamten Antragsprozess, beantwortet Rückfragen der Versicherer und stellt sicher, dass Ihr Antrag vollständig und korrekt eingereicht wird. In vielen Fällen ist die Police innerhalb von 2–3 Werktagen ausgestellt.

KOSTEN IM ÜBERBLICK

Was eine IPMI für Australien tatsächlich kostet

Orientierungswerte für drei typische Profile – ohne USA-Deckung, mit ambulanter und stationärer Grundversorgung.

Profil 1
80–150 €
Junger Expat, 30 J.Keine Vorerkrankungen, Basisversorgung. Empfehlung: Genki, Freedom Health, BDAE.
Profil 2
350–600 €
Expat-Familie, 38 J.Hauptversicherter mit Partner und Kind, Komfortversorgung. Empfehlung: Allianz Care, Cigna Global, April International.
Profil 3
400–800 €
Älterer Expat, 58 J.Behandelte Vorerkrankung, umfassende Versorgung. Empfehlung: Morgan Price, Foyer Global Health, Cigna Global – nach Risikovoranfrage.
SPARTIPPS

So senken Sie Ihre IPMI-Prämie ohne Abstriche beim Schutz

  • USA-Deckung ausschließenWer nicht regelmäßig in die USA reist, spart erheblich – ohne echten Nachteil für den Australien-Aufenthalt.
  • Selbstbeteiligung erhöhen500–2.000 Euro jährliche Eigenbeteiligung senkt die Prämie um 20–40 %. Sinnvoll für Gesunde ohne chronischen Behandlungsbedarf.
  • Früh abschließenJe jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto günstiger die Prämie. Einige Anbieter erlauben keine Neuaufnahme ab 65 oder 70 Jahren.
  • Modulare Tarife nutzenBuchen Sie zunächst nur stationäre Deckung und ergänzen Sie Zahn oder Mutterschaft als Zusatzbaustein, wenn Sie diese wirklich benötigen.
  • Region anpassenTarife mit Deckung nur für Australien und Asien-Pazifik sind günstiger als echte Welttarife – für viele Expats völlig ausreichend.
  • Gruppenvertrag prüfenWenn Ihr Arbeitgeber mehrere Mitarbeiter entsendet, können Gruppenverträge bei Allianz Care oder Cigna Global erheblich günstiger sein.
Insurancy-Beratungsteam
BERATER-HINWEIS
Bei Vorerkrankungen ist die anonyme Risikovoranfrage kein optionaler Schritt – sie ist der einzige Weg, Optionen zu kennen, bevor ein Antrag Ihre Versicherungshistorie belastet.
Insurancy-Beratungsteam · Versicherungsmakler (§34d GewO), spezialisiert auf internationale Krankenversicherung
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur internationalen Krankenversicherung für Australien

Haben Deutsche in Australien Anspruch auf Medicare?
In der Regel nicht. Medicare steht australischen Staatsbürgern, Permanent Residents und Bürgern bestimmter Länder mit bilateralem Abkommen offen – Deutschland gehört nicht dazu. Deutsche mit temporären Visa (Work & Holiday, Arbeitsvisa, Studentenvisa) haben keinen Medicare-Anspruch und müssen sich privat absichern.
Wann reicht eine Reisekrankenversicherung für Australien und wann brauche ich eine IPMI?
Eine Reisekrankenversicherung reicht für Urlaube und kurzfristige Aufenthalte bis etwa einem Jahr – solange Australien nicht Ihr Lebensmittelpunkt wird. Sobald Sie dauerhaft in Australien leben, planen auszuwandern oder einen Visa-Typ nutzen, der einen umfassenden Versicherungsnachweis erfordert, brauchen Sie eine Internationale Private Krankenversicherung (IPMI). Diese deckt chronische Erkrankungen, Vorsorge, Zahnbehandlung und Mutterschaft ab.
Kann ich mit einer Vorerkrankung eine IPMI für Australien abschließen?
Ja, das ist in vielen Fällen möglich – aber die Konditionen variieren stark nach Anbieter und Erkrankungsart. Über Full Medical Underwriting (FMU) können Vorerkrankungen individuell bewertet und teils eingeschlossen werden. Eine anonyme Risikovoranfrage über Insurancy klärt Ihre Optionen, ohne dass ein formaler Antrag Ihre Versicherungshistorie belastet.
Was ist der Unterschied zwischen FMU und Moratorium-Underwriting?
Beim FMU füllen Sie einen detaillierten Gesundheitsfragebogen aus; der Versicherer legt verbindlich fest, was gedeckt ist und was nicht – maximale Planungssicherheit. Beim Moratorium entfällt der Fragebogen, dafür gilt eine zweijährige Wartefrist: Vorerkrankungen können nur eingeschlossen werden, wenn Sie in den letzten fünf Jahren keine Behandlung, Symptome oder Medikation für diese Erkrankung hatten. Aktive oder chronische Erkrankungen bleiben beim Moratorium in der Regel dauerhaft ausgeschlossen.
Welche Visa erfordern in Australien einen Krankenversicherungsnachweis?
Besonders bei Visa der Subklasse 482 (Temporary Skill Shortage), bestimmten Studentenvisa und Sponsorship-Visa wird der Nachweis einer 'adequate health insurance' für die gesamte Aufenthaltsdauer gefordert. Eine vollwertige IPMI mit ambulanter und stationärer Deckung erfüllt diese Anforderung zuverlässig. Eine einfache Notfall-Reisepolice kann abgelehnt werden.
Wie hoch sind die Kosten für eine IPMI in Australien?
Die Prämie hängt stark von Alter, Deckungsumfang und Selbstbeteiligung ab. Grobe Orientierungswerte: Junge Expats (30 Jahre, Basis) zahlen etwa 80–150 Euro monatlich; Expat-Familien (38 Jahre, Komfort) etwa 350–600 Euro für alle Mitglieder; ältere Expats (58 Jahre) mit Vorerkrankung rechnen je nach Underwriting-Ergebnis mit 400–800 Euro. Tarife ohne USA-Deckung sind deutlich günstiger.
Ist Deutschland als Urlaubsland in einer IPMI für Australien eingeschlossen?
Das ist abhängig vom Tarif. Manche IPMI-Policen schließen das Heimatland aus oder begrenzen die jährliche Aufenthaltsdauer dort (z. B. max. 30 oder 90 Tage). Wenn Sie regelmäßig nach Deutschland zurückkehren, sollten Sie diesen Punkt bei der Tarifwahl gezielt prüfen und im Angebot vergleichen.
Wie lange dauert es, bis meine IPMI für Australien ausgestellt ist?
Für Personen ohne Vorerkrankungen ist die Police in vielen Fällen innerhalb von 2–3 Werktagen nach vollständiger Antragstellung ausgestellt. Bei Vorerkrankungen und FMU-Underwriting kann die Prüfung durch den Versicherer einige Tage bis zwei Wochen dauern. Mit einer begleiteten Antragstellung über Insurancy werden Rückfragen und Verzögerungen auf ein Minimum reduziert.

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