Bei schweren Erkrankungen, Unfällen oder medizinischen Notfällen ist die Notfallversorgung erheblich eingeschränkt. Spezialisierte Einheiten für Herzchirurgie, Neurochirurgie oder Neonatologie fehlen weitgehend oder entsprechen nicht den Standards, die für eine sichere Behandlung nötig wären.
In solchen Situationen ist eine rasche medizinische Evakuierung ins Ausland oft die einzige adäquate Option. Nächstgelegene Ziele sind Almaty (Kasachstan), Bischkek (Kirgisistan) oder Dubai – für komplexere Fälle auch direkt nach Europa. Eine solche Evakuierung kostet ohne Versicherung schnell zwischen 30.000 und 100.000 Euro. Das ist kein theoretisches Szenario, sondern die konkrete Realität, auf die das Auswärtige Amt explizit hinweist.