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Nordkorea: Warum IPMI hier keine Option, sondern Pflicht ist

Kein Sozialversicherungsabkommen, kaum medizinische Infrastruktur, Evakuierungskosten bis 150.000 Euro – wer als Expat oder Langzeitaufenthalter nach Nordkorea geht, braucht eine spezialisierte Internationale Private Krankenversicherung. Insurancy.de findet Lösungen, auch bei Vorerkrankungen.

  • bis 150.000 € Evakuierungskosten
  • 12 Anbieter IPMI-Vergleich
  • Kein Abkommen DE–Nordkorea (GKV)
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV greift in Nordkorea nicht. Deutschland hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Nordkorea. Gesetzlich Versicherte sind dort ohne jeden Schutz – PKV-Tarife enthalten oft erhebliche Einschränkungen für Hochrisikoländer.
  • Reiseversicherungen sind strukturell unzureichend. Klassische Reiseversicherungen decken keine Langzeitaufenthalte, keine chronischen Erkrankungen und werden durch Ausschlussklauseln bei aktiver Reisewarnung häufig vollständig entwertet.
  • Evakuierung kostet fünf- bis sechsstellige Beträge. Ambulanzflug, Begleitpersonal, Krankenhausaufnahme im Drittland – eine IPMI übernimmt diese Kosten. Ohne Absicherung trägt der Aufenthalter sie allein.
  • Vorerkrankungen sind kein automatisches Ausschlusskriterium. Anonyme Risikovoranfragen, FMU und das Moratoriumsprinzip eröffnen auch bei komplexen Gesundheitshistorien Wege zu einer IPMI – ohne Ablehnungsvermerk in der Versicherungshistorie. Mehr dazu unter Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
  • Pjöngjang bietet keinen verlässlichen Notfallschutz. Selbst in der Hauptstadt fehlen spezialisierte Fachärzte, westliche Medikamente und bildgebende Verfahren auf internationalem Standard. Im Ernstfall ist Evakuierung die einzige Option.
Mit KI zusammenfassen
Auswärtiges Amt warnt: Adäquater Versicherungsschutz ist Pflicht
Das Auswärtige Amt weist ausdrücklich auf hohe medizinische Kosten in Nordkorea hin und fordert, den Krankenversicherungsschutz vorab zu klären. Behandlungen werden in Devisen und häufig auf Vorkassebasis abgerechnet – Kreditkarten werden nicht akzeptiert, internationale Überweisungen sind durch Sanktionen stark eingeschränkt. Wer ohne ausreichende Absicherung einreist, trägt das volle finanzielle Risiko allein.
GESUNDHEITSSYSTEM & RISIKEN

Das nordkoreanische Gesundheitssystem: Realität für Ausländer

Was Expats, NGO-Mitarbeiter und Botschaftsangehörige über die medizinische Lage wirklich wissen müssen.

Medizinische Infrastruktur: Was fehlt und warum

Chronische Unterfinanzierung, Embargofolgen und fehlende Lieferketten machen westlichen Standard unmöglich.

Das nordkoreanische Gesundheitssystem leidet seit Jahrzehnten unter chronischer Unterfinanzierung, internationalem Embargo und dem weitgehenden Ausschluss von globalen Lieferketten für Medizintechnik und Pharmaka. Spezialisten für komplexe Erkrankungen sind kaum verfügbar, bildgebende Verfahren wie MRT oder CT entsprechen selten internationalem Standard.

Westliche Medikamente – darunter gängige Antibiotika, Blutdruckmittel oder Insulinpräparate – sind entweder nicht erhältlich oder nur in stark eingeschränkten Mengen vorhanden. Wer auf regelmäßige Medikation angewiesen ist, muss den gesamten Vorrat selbst einführen und trägt das Risiko, im Notfall ohne Nachschub dazustehen.

Selbst in Pjöngjang, wo die medizinische Versorgung im Landesvergleich am besten ist, gilt: Im ernsthaften Krankheitsfall ist eine Behandlung auf internationalem Niveau vor Ort nicht realistisch. Die einzige sichere Option ist die Evakuierung in ein Drittland, in der Regel China.

Bezahlung vor Ort: Devisen, Vorkasse, keine Kartenakzeptanz

Ausländer zahlen stets in Devisen – ohne Vorabklärung droht eine kaum lösbare Notlage.

Ausländer zahlen medizinische Leistungen in der Regel in Devisen, häufig auf Vorkassebasis. Kreditkarten werden nicht akzeptiert, internationale Überweisungen sind durch Sanktionen massiv eingeschränkt.

Selbst eine vergleichsweise einfache Behandlung kann so zu einer logistischen und finanziellen Notlage führen, die ohne externe Absicherung kaum zu bewältigen ist. Eine IPMI, die direkt mit dem Leistungserbringer oder der Evakuierungsstelle abrechnet, ist hier nicht Komfort, sondern Grundvoraussetzung.

Fehlendes Sozialversicherungsabkommen: GKV-Schutz entfällt vollständig

Deutschland hat kein Abkommen mit Nordkorea – GKV-Versicherte sind dort schutzlos.

Deutschland hat mit Nordkorea kein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. Die gesetzliche Krankenversicherung greift im Ausland grundsätzlich nur in Ländern, mit denen entsprechende Abkommen bestehen – Nordkorea gehört nicht dazu.

Wer als gesetzlich Versicherter nach Nordkorea geht, ist dort ohne jeden Versicherungsschutz durch die GKV. Privatversicherte sind zwar formal weltweit abgesichert, doch die meisten PKV-Tarife sehen für Langzeitaufenthalte in Hochrisikoländern erhebliche Einschränkungen vor.

Diese Lücke ist nicht theoretischer Natur. Sie ist das entscheidende finanzielle Risiko eines jeden Langzeitaufenthalts in Nordkorea und lässt sich nur durch eine spezialisierte IPMI schließen.

Leben und Kosten in Nordkorea: Alltag versus Notfall

Alltägliche Lebenshaltungskosten sind gering – ein Notfall sprengt jede private Kalkulation.

Die alltäglichen Lebenshaltungskosten in Nordkorea sind laut Numbeo.com vergleichsweise gering: Eine Mahlzeit in einem einfachen Restaurant kostet rund 2,50 Euro, eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr etwa 35 Euro. Für Ausländer in diplomatischen Missionen oder NGOs fallen darüber hinaus Kosten für Unterkunft, Lebensmittelimporte und Kommunikation an, die deutlich über dem lokalen Niveau liegen.

Die eigentliche Kostenfalle ist jedoch der medizinische Notfall. Eine Notfallevakuierung aus Nordkorea kann problemlos 50.000 bis 150.000 Euro kosten – Ambulanzflug, medizinisches Begleitpersonal, Krankenhausaufnahme im Zielland eingerechnet. Selbst eine mehrjährige IPMI-Prämie ist gegenüber diesem Risikoszenario eine vergleichsweise geringe Investition.

Karriere.de beschreibt in einem Erfahrungsbericht einer Entwicklungshelferin den Alltag in Pjöngjang: Ausländer leben in einem streng regulierten Rahmen mit klaren Einschränkungen, aber auch mit gewissen Vorzügen – zum Beispiel Zugang zu Diplomatenmärkten. Was dieser Bericht nicht thematisiert: die medizinische Absicherung, die für jeden Langzeitaufenthalt elementar ist.

VERSICHERUNGSTYPEN IM VERGLEICH

Reiseversicherung vs. IPMI: Was für Nordkorea wirklich zählt

Anbieter wie Ekta Traveling bieten Reiseversicherungen für Nordkorea an – für Langzeitaufenthalte sind diese strukturell unzureichend. Hier der direkte Vergleich.

Reiseversicherung

Kurzfristschutz für Urlaubsreisen – z. B. Ekta Traveling
  • LaufzeitMaximal wenige Wochen bis Monate – nicht für Langzeitaufenthalte konzipiert
  • Chronische ErkrankungenChronische Erkrankungen und planbare Behandlungen sind typischerweise ausgeschlossen
  • EvakuierungsschutzNotfall-Evakuierung oft nur eingeschränkt oder mit niedrigem Deckungslimit abgesichert
  • Reisewarnungs-AusschlussAusschlussklauseln bei aktiver Reisewarnung können den Schutz vollständig entwerten
  • Freie ArztwahlKein Recht auf freie Arztwahl – Versicherung entscheidet über das nächstgelegene Krankenhaus
  • VorerkrankungenVorerkrankungen in der Regel pauschal ausgeschlossen, keine individuelle Prüfung

IPMI (Internationale Private Krankenversicherung)

Umfassender Langzeitschutz für Expats und Dauerhaft-Auslandslebende
  • LaufzeitJahres- oder Mehrjahresvertrag – auf Langzeitaufenthalt und Expat-Leben ausgelegt
  • Chronische ErkrankungenAmbulante, stationäre und chronische Behandlungen weltweit erstattet – auch im Drittland
  • EvakuierungsschutzVollständige Evakuierungskosten inkl. Ambulanzflug und Begleitpersonal bis 150.000 Euro
  • Reisewarnungs-AusschlussHochwertiger IPMI-Tarif greift auch bei aktiver Reisewarnung – je nach Anbieter und Tarif
  • Freie ArztwahlFreie Arztwahl auf internationalem Niveau – Weiterbehandlung in Peking, Bangkok oder Deutschland
  • VorerkrankungenIndividuelle Prüfung via FMU oder Moratorium – kein automatischer Pauschalausschluss
IPMI FÜR HOCHRISIKOLAND

Internationale Krankenversicherung für Nordkorea: Lösungen trotz hoher Hürden

Wie Insurancy.de auch bei Vorerkrankungen und Hochrisikoland-Kombination Versicherungsschutz realisiert.

Herausforderungen bei der Antragstellung für Nordkorea

Viele Anbieter schließen Nordkorea pauschal aus – wer wahllos Anträge stellt, riskiert einen Ablehnungsvermerk.

Nordkorea ist für Versicherer ein Extremfall. Das Land steht auf keiner normalen Länderliste – es ist politisch isoliert, sanktioniert und medizinisch kaum erschlossen. Viele IPMI-Anbieter schließen Nordkorea pauschal aus ihrem Deckungsgebiet aus oder verlangen erhebliche Aufschläge.

Wer selbst recherchiert und wahllos Anträge stellt, wird häufig mit Standardablehnungen konfrontiert, ohne zu verstehen, warum – und ohne zu wissen, welche Alternativen es gibt. Hinzu kommt: Eine dokumentierte Ablehnung bei einem Anbieter verschlechtert die Chancen bei anderen erheblich, da Versicherer Ablehnungsvermerke bei der Risikoprüfung berücksichtigen.

Auslandskrankenversicherungen-Fuss.com positioniert sich ebenfalls als Vergleichsanbieter für Nordkorea-Aufenthalte. Der Inhalt bleibt jedoch generisch und liefert keine belastbaren Angaben zu den spezifischen Herausforderungen des nordkoreanischen Gesundheitssystems oder zur Tarifstruktur für dieses Hochrisikoland.

Vorerkrankungen: FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage

Drei Mechanismen eröffnen auch bei komplexer Gesundheitshistorie den Weg zur IPMI.

Wer neben dem Hochrisikoland Nordkorea auch noch Vorerkrankungen mitbringt, steht vor einer doppelten Hürde. Insurancy.de setzt drei zentrale Mechanismen ein:

Vollständige Medizinische Untersuchung (FMU): Der Versicherer bewertet den Gesundheitszustand umfassend und gibt ein individuelles Angebot ab – inklusive möglicher Risikoaufschläge oder Ausschlüsse für bestimmte Erkrankungen. Das Ergebnis ist planbar und transparent.

Moratoriumsprinzip: Vorerkrankungen werden für einen definierten Zeitraum (meist zwei bis fünf Jahre) vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Treten in diesem Zeitraum keine Beschwerden auf, werden sie anschließend in den Schutz eingeschlossen. Für viele Antragsteller ist dieses Modell attraktiver als ein dauerhafter Ausschluss.

Anonyme Risikovoranfrage: Insurancy.de platziert Anfragen anonym bei mehreren Anbietern gleichzeitig – ohne formalen Antrag und ohne Ablehnungsvermerk in der Krankenversicherungshistorie. Kein Ablehnungseintrag – das ist besonders wertvoll, weil eine dokumentierte Ablehnung künftige Abschlüsse erheblich erschwert.

Kostenfaktoren einer IPMI für Nordkorea

Prämie hängt von Alter, Gesundheitszustand, Deckungsumfang und Selbstbehalt ab.

Die Kosten einer IPMI für einen Aufenthalt in Nordkorea hängen von mehreren Faktoren ab: Jüngere Versicherte zahlen deutlich niedrigere Prämien; mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge, da das statistische Erkrankungsrisiko wächst.

Bestehende Erkrankungen können zu Risikoaufschlägen führen, müssen aber nicht zwingend zum Ausschluss führen. Ein Tarif mit weltweiter Deckung inklusive Krankenversicherung in den USA und Kanada ist teurer als einer ohne; für Nordkorea-Aufenthalte ist die Deckung in Drittländern – insbesondere China als primäres Evakuierungsziel – entscheidend.

Ein höherer Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie spürbar – sinnvoll für Personen, die kleinere Behandlungskosten selbst tragen können. Insurancy.de vergleicht die zwölf wichtigsten internationalen IPMI-Hauptanbieter und identifiziert den optimalen Tarif für die individuelle Situation.

  • Alter: Haupttreiber der Prämienentwicklung
  • Gesundheitszustand: Risikoaufschlag möglich, kein Automatismus für Ausschluss
  • Deckungsgebiet: Drittland-Deckung (China) ist für Nordkorea-Aufenthalte kritisch
  • Selbstbehalt: Höherer Eigenanteil reduziert die Monatsprämie spürbar
FÜR WEN DIESE ABSICHERUNG GILT

Wer einen Aufenthalt in Nordkorea plant – und warum IPMI für alle Gruppen gilt

Botschaftsangehörige und Diplomaten
Diplomatisches Personal lebt oft über Jahre in Pjöngjang unter streng regulierten Bedingungen. Die offizielle Dienststelle stellt häufig keine vollwertige IPMI sicher – individuelle Absicherung mit Evakuierungsschutz ist unerlässlich.
NGO-Mitarbeitende und Entwicklungshelfer
Humanitäre Organisationen entsenden Personal unter erheblichen Einschränkungen. Vorerkrankungen, Medikamentenbedarf und die Notwendigkeit lückenloser Evakuierungslogistik machen eine spezialisierte IPMI zur Grundvoraussetzung für jeden Einsatz.
Akkreditierte Journalisten und Fachkräfte
Langzeitaufenthalte für akkreditierte Berichterstatter oder technische Fachkräfte sind selten, aber real. Die Kombination aus Hochrisikoland, eingeschränkter Bewegungsfreiheit und fehlender medizinischer Infrastruktur erfordert individuell verhandelte IPMI-Tarife.
Personen mit Vorerkrankungen
Wer chronisch krank ist und dennoch nach Nordkorea geht, steht vor einer doppelten Hürde. Durch anonyme Risikovoranfragen, FMU und das Moratoriumsprinzip findet Insurancy.de auch in diesen Fällen Lösungen – ohne Ablehnungsrisiko für die Krankenversicherungshistorie. Details dazu unter Auslandskrankenversicherung ohne Wohnsitz.
SCHRITT FÜR SCHRITT

Ihr Weg zur IPMI für Nordkorea – mit Insurancy.de

Von der ersten Anfrage bis zum laufenden Versicherungsschutz: persönliche Begleitung in fünf Schritten.

  1. 1
    Erstgesprächca. 30–45 Min.

    Erfassung der individuellen Situation: Aufenthaltsdauer, Funktion in Nordkorea, Gesundheitszustand, gewünschter Leistungsumfang. Keine Anfrage ohne vollständiges Bild – so werden unnötige Fehlversuche vermieden.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage3–7 Werktage

    Insurancy.de platziert Anfragen anonym bei den relevanten IPMI-Anbietern – ohne formalen Antrag, ohne Ablehnungsvermerk. Das Ergebnis zeigt realistisch, welche Tarife zu welchen Konditionen erreichbar sind.

  3. 3
    Transparenter Anbietervergleichindividuell

    Die zwölf wichtigsten internationalen IPMI-Anbieter werden gegenübergestellt. Leistungen, Ausschlüsse, Prämien und Selbstbehalt-Optionen werden nachvollziehbar erklärt – kein Anbieter wird aufgrund höherer Provision bevorzugt.

  4. 4
    Antragsbegleitung1–2 Wochen

    Unterstützung beim Ausfüllen und Einreichen aller Unterlagen. Gerade bei Hochrisikoland-Kombinationen und Vorerkrankungen kommt es auf korrekte Formulierungen und vollständige Angaben an – Fehler können zur nachträglichen Leistungsverweigerung führen.

  5. 5
    Laufende Betreuungdauerhaft

    Auch nach Vertragsabschluss steht Insurancy.de als Ansprechpartner zur Verfügung – für Leistungsfragen, Vertragsänderungen und im Schadensfall. Das Assistance-Netzwerk des Versicherers koordiniert im Notfall die Evakuierungslogistik.

Anonyme Risikovoranfrage: Kein Ablehnungsvermerk, maximale Marktbreite
Insurancy.de vergleicht über 200 Versicherungsanbieter und hat direkten Zugang zu den zwölf wichtigsten internationalen IPMI-Hauptanbietern. Durch anonyme Marktabfragen können auch Personen mit Vorerkrankungen den Markt erkunden, ohne dass eine formale Ablehnung in ihrer Krankenversicherungshistorie erscheint. Eine dokumentierte Ablehnung verschlechtert bei späteren Anfragen die Konditionen – die anonyme Voranfrage schützt davor. Das ist persönliche Expertise, kein Algorithmus.
RISIKOEINSCHÄTZUNG

Nordkorea im Zahlenvergleich: Alltag vs. Notfall

Die Diskrepanz zwischen niedrigen Lebenshaltungskosten und existenzbedrohenden Notfallkosten macht IPMI zur rationalen Wahl.

2,50 €
Mahlzeit einfaches RestaurantAlltägliche Lebenshaltungskosten sind laut Numbeo.com für Ausländer in Nordkorea vergleichsweise gering.
35 €
ÖPNV-Monatskarte PjöngjangLokale Mobilitätskosten bleiben überschaubar – das Risiko liegt nicht im Alltag.
bis 150.000 €
NotfallevakuierungskostenAmbulanzflug, medizinisches Begleitpersonal und Krankenhausaufnahme im Zielland summieren sich schnell auf fünf- bis sechsstellige Eurobeträge.
0
Sozialversicherungsabkommen DE–DVRKKein bilaterales Abkommen existiert. GKV-Versicherte sind in Nordkorea vollständig ungeschützt.
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung Nordkorea: Die wichtigsten Fragen beantwortet

Gilt meine gesetzliche Krankenversicherung in Nordkorea?
Nein. Deutschland hat kein Sozialversicherungsabkommen mit der Demokratischen Volksrepublik Korea. Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet Leistungen im Ausland nur in Ländern, mit denen ein solches Abkommen besteht. Für Nordkorea gilt das nicht – GKV-Versicherte sind dort ohne jeden Versicherungsschutz durch ihre Krankenkasse.
Reicht eine normale Reiseversicherung wie Ekta Traveling für Nordkorea aus?
Für touristische Kurzreisen bieten Anbieter wie Ekta Traveling eine Basisabsicherung. Für Langzeitaufenthalte, Expat-Einsätze oder Personen mit chronischen Erkrankungen ist eine klassische Reiseversicherung strukturell unzureichend: Sie deckt keine Langzeitbehandlungen, schließt chronische Erkrankungen aus und kann bei aktiver Reisewarnung des Auswärtigen Amts vollständig entwertet werden. Eine Internationale Private Krankenversicherung (IPMI) ist für diese Situationen die richtige Lösung.
Was passiert im medizinischen Notfall in Nordkorea – wie läuft eine Evakuierung ab?
Im Ernstfall koordiniert das internationale Assistance-Netzwerk des IPMI-Versicherers zunächst den Transport in ein geeignetes Nachbarland, in der Regel China. Von dort wird je nach Schwere des Falls eine Weiterbehandlung oder ein Rücktransport nach Deutschland organisiert. Die Kosten – Ambulanzflug, medizinisches Begleitpersonal, Krankenhausaufnahme – können 50.000 bis 150.000 Euro erreichen. Eine IPMI übernimmt diese Kosten vollständig bei entsprechendem Tarif.
Kann ich eine IPMI für Nordkorea auch mit Vorerkrankungen abschließen?
Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Insurancy.de nutzt anonyme Risikovoranfragen, um den Markt ohne Ablehnungsrisiko zu sondieren. Daneben kommen die Vollständige Medizinische Untersuchung (FMU) und das Moratoriumsprinzip zum Einsatz: Bei Letzterem werden Vorerkrankungen für eine definierte Zeit ausgeschlossen und nach Ablauf ohne neue Erkrankungen in den Schutz einbezogen. Ein pauschaler Ausschluss ist nicht der einzige Weg.
Was empfiehlt das Auswärtige Amt zur Krankenversicherung für Nordkorea?
Das Auswärtige Amt weist explizit darauf hin, dass medizinische Behandlungskosten in Nordkorea direkt in Rechnung gestellt werden – häufig in Devisen und auf Vorkassebasis. Es empfiehlt, einen adäquaten Krankenversicherungsschutz vorab zu klären, ohne jedoch konkrete Produkte zu nennen. Wer reist, ohne diese Frage geklärt zu haben, trägt das volle finanzielle Risiko. Auslandskrankenversicherungen-Fuss.com erwähnt Nordkorea zwar als mögliches Zielland, bleibt aber bei den spezifischen Versorgungsrisiken vor Ort sehr allgemein.
Welche Leistungen sollte eine IPMI für Nordkorea mindestens abdecken?
Unverzichtbar sind: vollständige Notfallevakuierung inkl. Ambulanzflug und Rücktransport, stationäre und ambulante Behandlungen weltweit (insbesondere in Drittländern wie China), Medikamentenversorgung sowie freie Arztwahl. Empfehlenswert ist zudem eine Deckung in Nachbarländern ohne regionales Ausschluss-Limit, da Nordkorea-Evakuierungen fast immer über China laufen.
Wie unterscheidet sich Insurancy.de von generischen Vergleichsportalen bei IPMI für Nordkorea?
Generische Online-Vergleichsrechner können die Kombination aus Hochrisikoland, möglichen Vorerkrankungen und individuellen Leistungsanforderungen nicht abbilden. Insurancy.de setzt auf persönliche Beratung, anonyme Risikovoranfragen bei den zwölf wichtigsten IPMI-Anbietern und individuelle Verhandlung – auch dort, wo andere Vermittler eine Standardablehnung weitergeben. Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostenlos.
Gibt es IPMI-Anbieter, die Nordkorea grundsätzlich ausschließen?
Ja. Viele IPMI-Anbieter listen Nordkorea nicht in ihrem Standarddeckungsgebiet oder verlangen erhebliche Aufschläge. Wer wahllos Anträge stellt, riskiert Standardablehnungen und – was schwerwiegender ist – einen Eintrag in der Versicherungshistorie, der spätere Anträge erschwert. Eine anonyme Risikovoranfrage durch Insurancy.de vermeidet dieses Risiko und klärt im Voraus, welche Anbieter für den konkreten Fall in Frage kommen.
FAZIT

In Nordkorea ist IPMI keine Option – sie ist die einzige verlässliche Absicherung.

1
GKV und Standard-Reiseversicherungen greifen nichtdie Versorgungslücke ist real und finanziell existenzbedrohend.
2
Evakuierungskosten bis 150.000 Euro machen selbst eine mehrjährige IPMI-Prämie zur günstigen Investition.
3
Vorerkrankungen schließen eine IPMI nicht ausanonyme Risikovoranfragen und FMU öffnen den Markt.
4
Insurancy.de begleitet persönlich durch alle fünf Schrittevon der anonymen Anfrage bis zur laufenden Betreuung.

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Unverbindlicher Tarifvergleich mit Fokus IPMI. Persönliche Beratung durch unabhängige Makler.

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Insurancy.de vergleicht die zwölf wichtigsten IPMI-Anbieter und findet auch bei Vorerkrankungen und Hochrisikoland die passende Lösung. Erstgespräch unverbindlich und kostenlos.

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