Wenn das Landssjúkrahúsið eine Behandlung nicht leisten kann, werden Patienten nach Dänemark überwiesen, typischerweise nach Kopenhagen. Für einheimische Versicherte übernimmt das färöische Gesundheitssystem diese Kosten.
Für Expats ohne adäquate Absicherung sieht das anders aus: Krankenhausaufenthalt in Dänemark, Flugkosten, Unterkunft für Begleitpersonen, Nachsorge — das summiert sich schnell auf existenzbedrohende Beträge. Hinzu kommen mögliche Kosten für einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland.
Die geografische Lage verschärft das Risiko zusätzlich: Die Färöer liegen rund 650 Kilometer von Norwegen entfernt. Medizinische Notfälle, die sofortige Spezialversorgung erfordern, bedeuten automatisch Lufttransport — Kosten, die ohne Versicherung schnell fünfstellig werden.