Selbst registrierte Einwohner Islands tragen einen erheblichen Teil der Behandlungskosten selbst. Pro Behandlung fallen Eigenbeteiligungen von etwa 15 bis 25 Prozent an. Es gibt zwar einen jährlichen Höchstbetrag, doch bis dieser erreicht ist, summieren sich die Kosten – insbesondere bei chronischen Erkrankungen – schnell auf mehrere Hundert Euro.
Hinzu kommen Wartezeiten für elektive Eingriffe und Facharzttermine, die im staatlichen System erheblich sein können. Wer auf private Versorgung mit kürzeren Wartezeiten und einem breiteren Leistungsspektrum angewiesen ist, findet im Staatssystem keine befriedigende Antwort.
Eine ergänzende oder vollständig private IPMI schließt diese Lücken: Sie ermöglicht den direkten Zugang zu privaten Kliniken, verkürzt Wartezeiten und übernimmt Kosten, die das staatliche System nicht trägt.