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Island Kosten für Auswanderer: Was das Leben und die Krankenversicherung wirklich kosten

Island ist eines der teuersten Länder der Welt – und das isländische Gesundheitssystem lässt erhebliche Lücken für Expats. Wer dauerhaft dort lebt, braucht mehr als eine EHIC-Karte: eine internationale Krankenversicherung, die zur Lebenssituation passt, auch bei Vorerkrankungen.

  • ca. 50 % höhere Lebenshaltung
  • bis 100.000 € Ambulanzflug-Kosten
  • 12 Anbieter IPMI-Vergleich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Island kostet deutlich mehr als Deutschland. Die Lebenshaltungskosten liegen im Schnitt rund 50 Prozent über deutschem Niveau – besonders bei Miete, importierten Lebensmitteln und Mobilität.
  • Die EHIC reicht für Auswanderer nicht aus. Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt nur für vorübergehende Aufenthalte. Wer sich dauerhaft in Island anmeldet, verliert den GKV-Schutz aus Deutschland.
  • Das isländische System hat spürbare Lücken. Zahnbehandlungen, Psychotherapie, Facharztwartzeiten und medizinischer Rücktransport sind nicht oder nur unzureichend durch die staatliche Versorgung abgedeckt.
  • Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund. Über anonyme Risikovoranfragen, FMU oder Moratorium lassen sich auch für komplexe Gesundheitsprofile tragfähige IPMI-Lösungen finden – mehr dazu unter Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
  • Kennitala und E 104 sind Pflicht vor dem Start. Ohne isländische Personenkennziffer kein Zugang zum Gesundheitssystem. Das Formular E 104 sichert die Anrechnung bisheriger Versicherungszeiten.
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LEBENSHALTUNGSKOSTEN

Island in Zahlen: Was Expats monatlich einplanen müssen

Konkrete Richtwerte für ein realistisches Budget – basierend auf typischen Ausgaben von Expats in Reykjavík und Umgebung.

1.400–2.200 €
Miete Reykjavík (2 Zimmer)Möblierte Zweizimmerwohnung in der Hauptstadt. In Akureyri oder Selfoss oft 800–1.200 Euro.
320–460 €
Lebensmittel pro PersonLokale Produkte wie Fisch und Lammfleisch sind günstig; importierte Waren und Markenartikel kosten ein Vielfaches.
150–400 €
Mobilität monatlichEin eigenes Auto ist außerhalb Reykjavíks oft unverzichtbar. Kraftstoff und Kfz-Steuer liegen über deutschem Niveau.
15–30 €
Eigenanteil ArztbesuchAuch im staatlichen System fallen Zuzahlungen an – bei chronischen Erkrankungen summieren sich diese erheblich.
200–350 €
Freizeit pro MonatWer wie ein Einheimischer lebt, nutzt Islands kostenlose Natur. Kommerzielle Attraktionen sind touristisch bepreist.
20.000–100.000 €
Ambulanzflug nach DEOhne internationale Absicherung wird ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland zum finanziellen Desaster.
GESUNDHEITSSYSTEM ISLAND

Was das isländische System wirklich leistet – und was nicht

Island bietet solide Basisversorgung, aber erhebliche Lücken bei Fachbehandlungen, Zahnmedizin und Rücktransport.

Kennitala und Formular E 104: Pflichtschritte vor dem Start

Ohne Personenkennziffer kein Zugang – so sichern Sie die Übergangszeit ab.

Nach drei Monaten Aufenthalt sind Sie verpflichtet, sich beim Personenstandsregister Þjóðskrá anzumelden und eine isländische Personenkennziffer (Kennitala) zu beantragen. Erst mit dieser Kennitala erhalten Sie regulären Zugang zum isländischen Sozialversicherungssystem.

Für die Übergangszeit spielt das Formular E 104 eine wichtige Rolle: Es bescheinigt Ihre bisherigen Versicherungszeiten in Deutschland und verhindert, dass Wartezeiten im isländischen System neu beginnen. Beantragen Sie dieses Formular bei Ihrer deutschen GKV, bevor Sie ausreisen.

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt zwar im EWR-Mitglied Island, ist aber ausdrücklich nur für vorübergehende Aufenthalte konzipiert – nicht für dauerhaftes Leben und Arbeiten.

Basisversorgung: Was abgedeckt ist

Arztbesuche und Notfälle ja – aber mit spürbaren Zuzahlungen.

Das isländische Gesundheitssystem deckt Arztbesuche beim Allgemeinmediziner, stationäre Behandlungen in staatlichen Krankenhäusern und einen Großteil der Notfallversorgung ab. Die Versorgungsqualität ist grundsätzlich gut.

Jedoch fallen auch bei abgedeckten Leistungen Zuzahlungen an: Ein Besuch beim Allgemeinmediziner kostet typischerweise 15 bis 30 Euro Eigenanteil, ein Facharztbesuch deutlich mehr. Stationäre Aufenthalte sind mit täglichen Zuzahlungen verbunden. Wer regelmäßig Behandlungen benötigt, summiert diese Beträge schnell auf mehrere hundert Euro pro Monat.

Kritische Lücken: Zahn, Psyche, Fachärzte

Hier zahlen Expats aus eigener Tasche – ohne IPMI wird es teuer.

Zahnbehandlungen für Erwachsene werden im isländischen System kaum erstattet. Eine Wurzelbehandlung oder eine Krone kostet schnell mehrere hundert bis über tausend Euro aus eigener Tasche.

Psychotherapie und psychiatrische Behandlungen sind staatlich stark rationiert – mit langen Wartezeiten, die im Ernstfall inakzeptabel sind. Fachärztliche Spezialbehandlungen in Orthopädie, Kardiologie oder Onkologie erfordern oft monatelange Wartezeiten im öffentlichen System oder teure Privatbehandlungen.

Medikamente werden nur teilweise erstattet; Zuzahlungen sind die Regel. Rehabilitation und Physiotherapie nach Operationen oder Unfällen sind häufig selbst zu finanzieren.

  • Zahnbehandlungen und Zahnersatz: nahezu vollständig selbst zu zahlen
  • Psychotherapie: stark rationiert, lange Wartezeiten
  • Fachärzte (Orthopädie, Kardiologie, Onkologie): oft nur mit Wartezeit oder privat
  • Medikamente: teilweise Erstattung, Zuzahlungen üblich
  • Rehabilitation und Physiotherapie: häufig nicht abgedeckt
  • Medizinischer Rücktransport: nicht Bestandteil der staatlichen Versorgung

Behandlungen im Ausland und medizinischer Rücktransport

Komplexe Eingriffe werden oft ins Ausland verwiesen – auf eigene Kosten.

Komplexere Eingriffe, die in Island nicht oder nur mit langer Wartezeit verfügbar sind, werden oft ins Ausland verwiesen. Dort wird die Behandlung auf eigene Kosten abgerechnet – Rechnungen im fünf- bis sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit.

Ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland – etwa bei einem schweren Unfall oder einer ernsthaften Erkrankung – kostet je nach Zustand und Entfernung zwischen 20.000 und über 100.000 Euro. Ohne entsprechende Versicherung ist das ein finanzielles Desaster, das selbst gut situierte Expats in ernsthafte Schwierigkeiten bringen kann.

EHIC ist kein Dauerschutz für Auswanderer
Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt ausschließlich für vorübergehende Aufenthalte. Wer sich dauerhaft in Island anmeldet und dort arbeitet, verliert in der Regel den Anspruch auf Leistungen der deutschen GKV. Ohne IPMI-Police bestehen erhebliche Deckungslücken – besonders bei Zahnbehandlungen, Fachärzten und Rücktransport.
VERSICHERUNGSOPTIONEN BEI VORERKRANKUNGEN

FMU oder Moratorium: Welcher Weg passt bei Vorerkrankungen?

Zwei grundlegend verschiedene Ansätze zur Risikoprüfung – mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen je nach Gesundheitsprofil.

Vollständige medizinische Zeichnung (FMU)

Transparente Offenlegung, klare Konditionen vor Vertragsschluss
  • GesundheitsprüfungVollständiger Gesundheitsfragebogen mit individueller Bewertung
  • PlanungssicherheitGenaue Kenntnis von Ausschlüssen und Zuschlägen vor Vertragsabschluss
  • Vorerkrankungen im SchutzVorerkrankungen können eingeschlossen werden – mit oder ohne Zuschlag
  • AblehnungsrisikoAblehnung möglich, bleibt in der Antragshistorie gespeichert
  • DatenweitergabeGesundheitsdaten werden an den Versicherer weitergegeben
  • WartezeitKein Warten – sofortiger verbindlicher Schutz nach Zusage

Moratorium

Kein Fragebogen, aber Wartezeit auf Vorerkrankungs-Leistungen
  • GesundheitsprüfungKein Gesundheitsfragebogen bei Antragstellung
  • PlanungssicherheitUnklarheit über Leistungen bei Vorerkrankungen bis Wartezeit abgelaufen
  • Vorerkrankungen im SchutzNach typisch zwei Jahren Wartezeit ohne Inanspruchnahme voller Schutz möglich
  • AblehnungsrisikoKein Ablehnungsrisiko – jeder wird aufgenommen
  • DatenweitergabeKeine Weitergabe von Gesundheitsdaten bei Antragstellung
  • WartezeitWartezeit von 24 Monaten für Vorerkrankungs-Leistungen gilt strikt
BERATUNGSWEG BEI INSURANCY

In fünf Schritten zur passenden Krankenversicherung für Island

Von der ersten Situationsklärung bis zur laufenden Betreuung – persönlich, nicht algorithmisch.

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    Erstgespräch und Situationsklärung

    Klärung Ihrer individuellen Situation: Aufenthaltsdauer, Arbeitsstatus, Gesundheitsprofil und Budget. Auf Basis dieser Angaben wird der passende Beratungsweg definiert.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen

    Bevor formal ein Antrag gestellt wird, prüft Insurancy Ihren Fall anonym bei mehreren Anbietern. So erfahren Sie vorab, welcher Versicherer zu welchen Konditionen bereit ist – ohne Risiko für Ihre Antragshistorie.

  3. 3
    Individueller Tarifvergleich

    Auf Basis Ihrer Anforderungen werden passende Anbieter und Tarife aus dem Portfolio von über 12 spezialisierten IPMI-Versicherern herausgefiltert. Deckungssummen, Selbstbehalt-Modelle, Sonderregelungen für Familien und Senioren werden berücksichtigt. Einen Überblick bietet auch die Internationale Krankenversicherung im Vergleich.

  4. 4
    Antragsbegleitung

    Insurancy begleitet Sie durch den gesamten Antragsprozess und stellt sicher, dass alle gesundheitlichen Angaben korrekt und vollständig sind. Fehler oder Auslassungen bei der Gesundheitsdeklaration sind eine der häufigsten Ursachen für spätere Leistungsablehnungen.

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    Laufende Betreuung nach Vertragsabschluss

    Auch nach Vertragsabschluss steht Insurancy als Ansprechpartner zur Verfügung – von der Schadenmeldung bis zur Tarifoptimierung bei veränderten Lebensumständen wie Familienzuwachs oder längerem Aufenthalt.

IPMI-LEISTUNGEN

Was eine internationale Krankenversicherung für Island abdecken sollte

Eine hochwertige IPMI-Police schließt die Lücken, die das isländische Staatssystem offenlässt.

  • Zahnbehandlungen inklusive ZahnersatzIm isländischen System kaum erstattet. Eine Krone oder Wurzelbehandlung kostet schnell über 1.000 Euro.
  • Fachärztliche Behandlungen ohne WartezeitZugang zu Privatärzten und -kliniken in Island und international – ohne monatelange Wartelisten.
  • Psychotherapie in angemessenem UmfangStaatlich stark rationiert. Eine IPMI schließt diese Lücke gezielt.
  • Medizinischer Rücktransport nach DeutschlandAmbulanzflüge kosten 20.000 bis über 100.000 Euro – ohne Versicherung ein existenzielles Risiko. Besonders relevant auch bei der Krankenversicherung in den USA.
  • Behandlungen in Deutschland bei HeimatbesuchenWer regelmäßig zurückfährt, sollte auch dort vollständig abgesichert sein.
  • Internationale ZweitmeinungenBei schwerwiegenden Diagnosen sichert eine Zweitmeinung aus einem renommierten Zentrum im Ausland die Entscheidung ab.
  • Medikamentenzuzahlungen und HilfsmittelIsland erstattet Medikamente nur teilweise. Eine gute IPMI übernimmt die Differenz.
  • Rehabilitation und PhysiotherapieNach Operationen oder Unfällen häufig selbst zu finanzieren – eine IPMI-Police deckt diesen Posten.
VOR DER AUSREISE

Ihre Checkliste vor dem Umzug nach Island

Insurancy Fachberatung
EXPERTENEINSCHÄTZUNG
Wer dauerhaft in Island lebt, braucht keine Reisekrankenversicherung – sondern eine echte IPMI-Police, die Langzeitaufenthalte, Zahnbehandlungen und medizinischen Rücktransport abdeckt. Der EWR-Status Islands schützt vor der schlimmsten Unterversorgung, aber nicht vor den wirklich teuren Lücken.
Insurancy Fachberatung · Spezialisierung: Internationale Krankenversicherung für Expats und Auswanderer
HÄUFIGE FRAGEN

Island und internationale Krankenversicherung: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Gilt meine deutsche gesetzliche Krankenversicherung, wenn ich dauerhaft nach Island auswandere?
Nein. Wer sich dauerhaft in Island anmeldet und dort arbeitet oder lebt, verliert in der Regel den Leistungsanspruch gegenüber der deutschen GKV. Die GKV ist an den Wohnsitz und die Beschäftigung in Deutschland geknüpft. Für den Übergang hilft das Formular E 104, das Ihre bisherigen Versicherungszeiten bescheinigt und beim isländischen System angerechnet werden kann.
Reicht die EHIC-Karte für einen längeren Aufenthalt oder Auswanderung nach Island?
Nein. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt ausdrücklich nur für vorübergehende Aufenthalte wie Urlaub oder kurze Dienstreisen. Wer dauerhaft in Island lebt, benötigt Zugang zum isländischen Sozialversicherungssystem über die Kennitala – und für Leistungen, die das staatliche System nicht deckt, eine internationale Krankenversicherung (IPMI).
Was kostet ein Arztbesuch oder eine Behandlung in Island aus eigener Tasche?
Ein Besuch beim Allgemeinmediziner kostet typischerweise 15 bis 30 Euro Eigenanteil. Facharztbesuche liegen deutlich höher. Zahnbehandlungen werden für Erwachsene kaum erstattet – eine Krone oder Wurzelbehandlung kann schnell über 1.000 Euro kosten. Stationäre Aufenthalte sind mit täglichen Zuzahlungen verbunden, und Medikamente werden nur teilweise übernommen.
Was ist IPMI und warum ist es für Expats in Island besser geeignet als eine normale Auslandskrankenversicherung?
IPMI steht für International Private Medical Insurance – eine auf Langzeitaufenthalte und Auswanderer zugeschnittene Krankenversicherung. Im Gegensatz zu einer klassischen Reisekrankenversicherung deckt sie auch Zahnbehandlungen, Psychotherapie, fachärztliche Privatbehandlungen, medizinischen Rücktransport und Behandlungen bei Heimatbesuchen in Deutschland ab. Für dauerhaft in Island lebende Expats ist IPMI die einzig sinnvolle Absicherungsform.
Kann ich eine internationale Krankenversicherung für Island abschließen, wenn ich Vorerkrankungen habe?
Ja, in den meisten Fällen ist eine Absicherung möglich. Es gibt drei Hauptwege: Vollständige medizinische Zeichnung (FMU) mit transparenter Bewertung aller Vorerkrankungen, das Moratorium-Modell ohne Fragebogen aber mit zweijähriger Wartezeit auf Vorerkrankungs-Leistungen, und die anonyme Risikovoranfrage, bei der der Fall vorab ohne Risiko für die Antragshistorie bei mehreren Versicherern geprüft wird.
Was ist das Formular E 104 und wann brauche ich es?
Das Formular E 104 bescheinigt Ihre bisherigen Versicherungszeiten in Deutschland. Es wird für die Anrechnung beim isländischen Sozialversicherungssystem benötigt, damit Wartezeiten entfallen. Beantragen Sie es bei Ihrer deutschen GKV, bevor Sie ausreisen – nach der Abmeldung aus Deutschland ist das deutlich aufwändiger.
Was kostet ein medizinischer Rücktransport aus Island nach Deutschland?
Je nach Zustand des Patienten und Art des Transports liegen die Kosten für einen Ambulanzflug zwischen 20.000 und über 100.000 Euro. Diese Kosten sind ohne entsprechende Versicherung vollständig selbst zu tragen. Eine hochwertige IPMI-Police schließt den medizinischen Rücktransport standardmäßig ein.
Wann sollte ich eine IPMI-Police abschließen – vor oder nach der Anmeldung in Island?
Zwingend vor der Anmeldung als Einwohner in Island. Mit der offiziellen Anmeldung endet in der Regel der Versicherungsschutz der deutschen GKV. Wer die Police erst danach abschließt, hat eine Deckungslücke, die im Leistungsfall nicht mehr geschlossen werden kann. Planen Sie den Abschluss idealerweise einige Wochen vor der Ausreise.
FAZIT

Island braucht mehr als EHIC: IPMI-Schutz ist kein Luxus, sondern Pflicht.

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Die Lebenshaltungskosten liegen rund 50 Prozent über deutschem NiveauGesundheitskosten inklusive.
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Das isländische Staatssystem lässt erhebliche Lücken: Zahnbehandlungen, Psychotherapie und Rücktransport sind kaum gedeckt.
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Eine IPMI-Police schließt diese Lücken gezieltauch für Antragsteller mit Vorerkrankungen über FMU, Moratorium oder anonyme Risikovoranfrage.
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Kennitala und Formular E 104 rechtzeitig beantragenohne sie kein geregelter Einstieg ins isländische System.

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