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Auf Jeju gut versichert: NHI, IPMI und Ihre Lücken im Überblick

Wer als Auswanderer auf Jeju lebt, stößt schnell auf ein komplexes Geflecht aus koreanischer Versicherungspflicht und begrenzter Inselversorgung. Dieser Leitfaden erklärt, was die staatliche NHI leistet – und wo eine internationale Krankenversicherung unverzichtbar wird.

  • ab 6 Monate NHI-Pflicht in Südkorea
  • 40–50 % Eigenbeteiligung ambulant
  • ab 80 € IPMI monatlich (35 J.)
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • NHI-Pflicht ab dem siebten Monat. Seit Juli 2019 werden alle Ausländer mit Aufenthalt über sechs Monate automatisch in die koreanische National Health Insurance eingegliedert – unabhängig davon, ob sie auf Jeju oder dem Festland leben.
  • Eigenanteile fressen Erspartes. Die NHI deckt nur einen Teil: 40–50 % der ambulanten und 10–20 % der stationären Kosten trägt der Versicherte selbst. Spezialisierte Behandlungen erfordern oft einen Flug nach Seoul – Reisekosten zahlt die NHI nicht.
  • IPMI schließt die Insellücke. Eine internationale Krankenversicherung erstattet Zuzahlungen, übernimmt medizinischen Rücktransport und sichert Behandlungen weltweit ab – koordiniert mit der NHI, nicht doppelt.
  • Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund. Über anonyme Risikovoranfragen lassen sich Konditionen bei mehreren Anbietern prüfen, ohne Eintrag im HIS-Pool – selbst bei Diabetes, Bluthochdruck oder Krebsvorgeschichte.
  • Früher einsteigen spart dauerhaft. Je jünger der Eintritt in eine IPMI, desto günstiger der Beitrag. Wer vor der NHI-Pflicht eintritt, sichert sich zudem lückenlose Deckung von Beginn des Aufenthalts an.
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NHI VERSTEHEN

Die koreanische Krankenversicherungspflicht: Was Jeju-Auswanderer wirklich wissen müssen

Die NHI ist Pflicht – aber keine vollständige Lösung. Hier erfahren Sie, was das System leistet und wo es endet.

Wer muss sich in der NHI versichern?

Die 6-Monats-Regel gilt seit Juli 2019 für alle Ausländer in Südkorea.

Seit Juli 2019 gilt in Südkorea eine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Ausländer, die sich länger als sechs Monate im Land aufhalten. Sobald diese Grenze überschritten wird, werden Sie automatisch Mitglied der National Health Insurance (NHI) – unabhängig davon, ob Sie in Seoul oder auf Jeju leben.

Als Angestellter zahlen Sie etwa 5 % Ihres Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt. Selbstständige auf Jeju – etwa in Tourismus, Gastronomie oder Landwirtschaft – zahlen rund 110.000 KRW pro Monat (ca. 80 Euro), abhängig von Einkommen und Vermögen.

Für die ersten sechs Monate besteht noch keine NHI-Pflicht. In dieser Übergangsphase sind Sie auf eigene Vorsorge angewiesen. Das Auswärtige Amt empfiehlt für Aufenthalte unter sechs Monaten ausdrücklich eine private Auslandskrankenversicherung.

Was die NHI leistet – und was nicht

Kostenbeteiligung bis 50 % ambulant: Was bleibt an Ihnen hängen?

Die NHI arbeitet nach dem Prinzip der Kostenbeteiligung. Bei ambulanten Behandlungen tragen Versicherte 40–50 % selbst, bei stationären Aufenthalten 10–20 %. Mehrere Facharzttermine oder ein Krankenhausaufenthalt können so schnell mehrere hundert Euro Eigenanteil bedeuten.

Auf Jeju kommt eine geografische Besonderheit hinzu: Die Insel verfügt zwar über allgemeine Krankenhäuser, aber für spezialisierte Behandlungen – etwa Onkologie, Neurologie oder komplexe Herzeingriffe – ist der Weg nach Seoul oft unvermeidlich. Die NHI übernimmt die Behandlung grundsätzlich, nicht aber Flug-, Hotel- und Verdienstausfallkosten.

Zahnbehandlungen, Physiotherapie, Sehhilfen und Hörgeräte werden von der NHI nur minimal erstattet. Ebenso sind Behandlungen außerhalb Südkoreas komplett ausgeschlossen – wer im Urlaub in Europa erkrankt oder eine Zweitmeinung in Deutschland einholen möchte, steht ohne Zusatzschutz allein da.

Jeju-Besonderheit: Insellage als medizinisches Risiko

80 Kilometer Abstand zum Festland werden im Notfall zum entscheidenden Faktor.

Jeju liegt rund 80 Kilometer vom koreanischen Festland entfernt. Bei schweren Erkrankungen oder Notfällen bedeutet diese Distanz immer einen Flug – und damit Kosten, Zeit und logistischen Aufwand, den die NHI nicht übernimmt.

Ein medizinischer Rücktransport per Ambulanzflugzeug nach Seoul oder zurück nach Deutschland kann schnell fünfstellige Beträge kosten. Wer auf Jeju lebt, trägt dieses Risiko täglich – und sollte es bewusst in seiner Versicherungsplanung berücksichtigen.

Hinzu kommt: Die medizinische Infrastruktur auf Jeju ist für eine Ferieninsel gut ausgebaut, stößt aber bei hochspezialisierten Eingriffen an ihre Grenzen. Wer langfristig auf der Insel lebt, muss also regelmäßig mit Reisen zum Festland für bestimmte Behandlungen rechnen.

Empfehlung des Auswärtigen Amts
Das Auswärtige Amt empfiehlt für Aufenthalte in Südkorea unter sechs Monaten ausdrücklich den Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung. Für Langzeitaufenthalte weist es auf die NHI-Pflicht hin – macht aber keine Aussage zu ergänzendem IPMI-Schutz oder Vorerkrankungen. Quellen wie auswandern-info.com und spezialisierte Anbieter wie Care Expatriate oder Grenzenlos Sicher bieten allgemeine Orientierung, gehen aber auf Jeju-spezifische Besonderheiten wie die Insellage und koordinierten NHI-Schutz kaum ein. Auf Finanzschneiderei finden sich Kostenschätzungen für IPMI-Tarife, jedoch ohne Südkorea-Spezifika. Insurancy.de berät anbieterübergreifend und begleitet Sie durch den gesamten Antragsprozess.
NHI VS. IPMI

Staatliche NHI oder internationale Krankenversicherung: Was schützt Sie wirklich?

Beide Systeme ergänzen sich – aber nur wenn Sie wissen, wo jedes endet.

NHI (staatlich)

Pflicht ab dem 7. Aufenthaltsmonat
  • Zugang für AusländerAutomatische Mitgliedschaft nach 6 Monaten – kein Antrag nötig
  • Kostenbeteiligung40–50 % Eigenanteil ambulant, 10–20 % stationär
  • Spezialisierte BehandlungÜberweisung nach Seoul nötig – Reisekosten nicht gedeckt
  • Deckung außerhalb SüdkoreasKein Schutz außerhalb Südkoreas
  • Medizinischer RücktransportKein Rücktransport enthalten
  • ZahnschutzMinimale Zahnleistungen, keine Implantate

IPMI (international)

Ergänzender Schutz, abgestimmt auf die NHI
  • Zugang für AusländerAntrag und Gesundheitsprüfung erforderlich – individuelle Konditionen
  • KostenbeteiligungÜbernimmt NHI-Zuzahlungen und Eigenanteile
  • Spezialisierte BehandlungFreie Arztwahl weltweit, direkte Abrechnung möglich
  • Deckung außerhalb SüdkoreasDeckung in Deutschland und weltweit – auch im Heimatbesuch
  • Medizinischer RücktransportMedizinischer Rücktransport ab Jeju einschließbar
  • ZahnschutzZahnbausteine mit Implantaten und Vorsorge wählbar
VORERKRANKUNGEN

Vorerkrankungen auf Jeju: Ihre Optionen beim IPMI-Abschluss

Diabetes, Bluthochdruck oder Krebsvorgeschichte sind kein automatisches Ausschlusskriterium – wenn Sie die richtige Strategie wählen.

Full Medical Underwriting (FMU): Volle Klarheit vor Vertragsabschluss

Individuelle Prüfung jeder Vorerkrankung – mit verbindlichem Ergebnis.

Beim Full Medical Underwriting werden alle Vorerkrankungen vollständig geprüft. Der Versicherer entscheidet individuell, ob er Sie aufnimmt – mit Ausschluss, mit Risikoaufschlag oder ohne Einschränkung. Das klingt aufwändig, bietet aber maximale Planungssicherheit: Sie wissen von Anfang an, was Ihr Tarif abdeckt.

FMU eignet sich besonders für Menschen mit aktiven oder komplexen Vorerkrankungen, die Klarheit über ihren Versicherungsschutz vor dem Umzug nach Jeju brauchen.

Moratoriumsverfahren: Ausschluss mit Ablaufdatum

Keine Gesundheitsprüfung – aber Vorerkrankungen zwei Jahre ausgeschlossen.

Beim Moratoriumsverfahren werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – aus dem Versicherungsschutz ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Beschwerden auf, können die Ausschlüsse danach entfallen.

Dieses Verfahren eignet sich besonders für stabile, seit Längerem beschwerdefreie Erkrankungen. Es erfordert keinen umfangreichen Gesundheitsfragebogen, bietet aber weniger Sofortschutz als FMU.

Anonyme Risikovoranfrage: Ohne HIS-Pool-Eintrag prüfen

Marktüberblick einholen, ohne Ablehnungsrisiko im zentralen Versicherungsregister.

Wer einen offiziellen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool – dem Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft. Dieser Eintrag ist für andere Versicherer sichtbar und kann künftige Anträge erheblich erschweren.

Die Lösung ist die anonyme Risikovoranfrage: Ihre persönlichen Daten werden dabei noch nicht offengelegt. Insurancy.de führt diese Voranfragen bei einer Vielzahl spezialisierter IPMI-Anbieter durch und zeigt Ihnen, welche Versicherer Ihre Situation positiv bewerten – bevor Sie auch nur einen formalen Antrag stellen. So behalten Sie die Kontrolle und schützen Ihren Versicherungsstatus.

IPMI-KOSTEN

Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Jeju?

Prämien hängen von Alter, Deckungsumfang und Selbstbehalt ab – hier die wichtigsten Orientierungspunkte.

ab 80 €
monatlich für 35-JährigeMittlerer Deckungsumfang, inkl. Rücktransport, ohne Vorerkrankungen – Südkorea-Tarife starten in diesem Bereich.
bis 150 €
monatlich, mittlere StufeMit ambulantem Baustein, Zahnschutz und erweiterter Deckung steigen die Prämien für 35-Jährige in diesen Bereich.
500–1.000 €
Selbstbehalt spart PrämieWer kleinere Behandlungen selbst trägt, reduziert die monatliche IPMI-Prämie spürbar – sinnvoll für gesunde Auswanderer.
SO GEHT ES

Ihr Weg zur richtigen Versicherung für Jeju – Schritt für Schritt

  1. Schritt 1
    Situation analysieren

    Aufenthaltsdauer, Beschäftigungsform, Vorerkrankungen und geplante Aktivitäten auf Jeju klären – das ist die Grundlage für jede sinnvolle Versicherungsentscheidung.

  2. Schritt 2
    Anonym voranfragen

    Risikovoranfrage bei mehreren IPMI-Anbietern ohne HIS-Pool-Eintrag. Insurancy.de übernimmt diesen Schritt anbieterübergreifend.

  3. Schritt 3
    Tarife vergleichen

    NHI-Koordination, Selbstbehalt, Rücktransport und Zahnbausteine vergleichen – abgestimmt auf das Leben auf Jeju und das Festland.

  4. Schritt 4
    Antrag begleiten

    Insurancy.de begleitet Sie durch Formulare, Gesundheitsfragebogen und Unterlagenübersetzung bis zur Police – ohne Zusatzkosten.

Achtung: Lücke in den ersten sechs Monaten
Zwischen Ihrer Ankunft auf Jeju und dem Beginn der NHI-Pflicht (nach sechs Monaten) besteht kein gesetzlicher Versicherungsschutz. In dieser Phase sind Sie vollständig auf eigene Vorsorge angewiesen. Eine internationale Krankenversicherung, die ab dem ersten Tag greift, schließt genau diese Lücke – und lässt sich später nahtlos auf ein koordiniertes NHI-IPMI-Modell umstellen.
Insurancy.de Beratungsteam
INSURANCY-EINSCHÄTZUNG
Jeju-Auswanderer unterschätzen regelmäßig zwei Dinge: die Eigenanteile der NHI und die Kosten eines medizinischen Rücktransports vom Festland. Eine koordinierte IPMI kostet oft weniger als die erste Notfallrechnung.
Insurancy.de Beratungsteam · Spezialisiert auf internationale Krankenversicherung, zertifizierter Versicherungsmakler (§34d GewO)
LEISTUNGSBAUSTEINE

Was eine gute IPMI für Jeju abdecken sollte

  • NHI-Zuzahlungen übernommenAmbulante und stationäre Eigenanteile werden durch die IPMI erstattet – koordinierte Abrechnung mit der NHI.
  • Medizinischer Rücktransport ab JejuAmbulanzflüge nach Seoul oder Deutschland sind eingeschlossen – entscheidend bei der geografischen Insellage.
  • Weltweite Deckung inkl. DeutschlandBehandlungen während Heimatbesuchen oder auf Reisen in Europa sind vollständig abgedeckt.
  • Freie Arztwahl weltweitKeine Bindung an zugelassene Leistungserbringer – Sie wählen Arzt und Klinik selbst, auf Jeju wie in Seoul.
  • Zahnschutz mit ImplantatenRoutineuntersuchungen und größere Eingriffe, auch bei Behandlung in Deutschland während des Heimaturlaubs.
  • Direkte KrankenhausabrechnungKein Vorleistungsrisiko bei stationären Aufenthalten – die IPMI rechnet direkt mit der Klinik ab.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur Krankenversicherung auf Jeju – und ehrliche Antworten

Muss ich als Auswanderer auf Jeju zwingend in die NHI eintreten?
Ja. Seit Juli 2019 gilt in Südkorea eine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Ausländer mit einem Aufenthalt von mehr als sechs Monaten. Nach Ablauf dieser Frist werden Sie automatisch Mitglied der NHI – unabhängig davon, ob Sie auf Jeju oder dem Festland leben. Ein Opt-out ist für die meisten Ausländer nicht möglich.
Was passiert in den ersten sechs Monaten, bevor die NHI greift?
In dieser Übergangsphase besteht kein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz. Sie sind vollständig auf eigene Vorsorge angewiesen. Das Auswärtige Amt empfiehlt für Aufenthalte unter sechs Monaten ausdrücklich eine private Auslandskrankenversicherung. Eine internationale Krankenversicherung (IPMI) greift ab dem ersten Tag und lässt sich später nahtlos auf ein koordiniertes Modell mit der NHI umstellen.
Übernimmt die NHI auch Kosten für spezialisierte Behandlungen auf dem Festland?
Die NHI erstattet grundsätzlich auch Behandlungen in Seoul und anderen Kliniken auf dem Festland – allerdings bleiben Reisekosten, Unterkunft und eventuelle Verdienstausfälle vollständig bei Ihnen. Genau diese Kosten können schnell mehrere hundert bis tausend Euro ausmachen und werden von einer koordinierten IPMI abgedeckt.
Kann ich trotz Diabetes oder Bluthochdruck eine internationale Krankenversicherung für Jeju abschließen?
Vorerkrankungen bedeuten nicht automatisch ein Nein. Je nach Erkrankung, Stabilität und Anbieter gibt es drei Wege: Full Medical Underwriting mit individueller Prüfung, Moratoriumsverfahren mit temporärem Ausschluss oder eine anonyme Risikovoranfrage, die Ihnen zeigt, welche Versicherer Ihre Situation positiv bewerten – ohne Eintrag im HIS-Pool.
Was ist der HIS-Pool und warum sollte ich ihn kennen?
Der HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) speichert Ablehnungen und auffällige Anträge. Andere Versicherer können diesen Eintrag einsehen – was zukünftige Anträge erheblich erschwert. Wer eine anonyme Risikovoranfrage nutzt, erhält einen Marktüberblick, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird, und schützt so seinen Versicherungsstatus.
Wie unterscheidet sich Insurancy.de von Anbietern wie Care Expatriate oder Grenzenlos Sicher?
Care Expatriate bewirbt ein eigenes Produkt und bietet keine anbieterübergreifende Beratung. Grenzenlos Sicher liefert allgemeine Kostenschätzungen für internationale Krankenversicherungen, geht aber nicht auf Jeju-Spezifika wie die Koordination mit der NHI oder anonyme Voranfragen ein. Insurancy.de vergleicht anbieterübergreifend, begleitet den Antrag persönlich und führt anonyme Risikovoranfragen durch – auch bei komplexen Vorerkrankungen.
Wie hoch sind die NHI-Beiträge für Selbstständige auf Jeju?
Selbstständige zahlen in der NHI rund 110.000 KRW pro Monat – umgerechnet etwa 80 Euro – abhängig von Einkommen und Vermögen. Angestellte zahlen etwa 5 % ihres Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt. Diese Beträge sind die Pflichtbasis; die IPMI kommt als Ergänzung dazu und schließt die verbleibenden Lücken.
Lohnt sich eine IPMI, wenn ich ohnehin in die NHI einzahle?
Ja – weil beide Systeme unterschiedliche Funktionen erfüllen. Die NHI ist die Pflichtbasis mit erheblichen Eigenanteilen und ohne Auslandsdeckung. Eine IPMI übernimmt genau diese Anteile, deckt medizinischen Rücktransport ab Jeju ab, bietet freie Arztwahl weltweit und sichert Sie bei Heimatbesuchen in Deutschland. Wer die IPMI koordiniert mit der NHI wählt, zahlt keine Leistungen doppelt – und reduziert die Prämie entsprechend.

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Insurancy.de berät Sie anbieterübergreifend zur NHI, führt anonyme Risikovoranfragen durch und begleitet Ihren Antrag persönlich – auch bei Vorerkrankungen.

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