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Wien-Expat? So sicherst du deinen Aufenthaltstitel ab.

Österreich verlangt eine Krankenversicherung, die alle Risiken abdeckt – und die MA 35 prüft das genau. Ob Neuankömmling, digitaler Nomade oder Expat mit Vorerkrankung: Hier erfährst du, welche Police du wirklich brauchst und wie du sie bekommst.

  • 12 Anbieter IPMI im Vergleich
  • ab 80 € monatlich möglich
  • MA 35 Anforderungen bekannt
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reise-KV reicht nicht. Für den Wiener Aufenthaltstitel ist ausschließlich eine umfassende, in Österreich leistungspflichtige Police akzeptabel – keine reine Notfalldeckung, kein EHIC.
  • MA 35 prüft den Leistungsumfang. Laut VwGH-Erkenntnis darf der Schutz dem der österreichischen GKV nicht erheblich nachstehen – ambulant, stationär und Notfall sind Pflicht.
  • Vorerkrankungen bedeuten kein IKV-Aus. FMU, Moratorium oder anonyme Risikovoranfrage eröffnen auch bei chronischen Diagnosen in den meisten Fällen einen gangbaren Versicherungsweg.
  • Zwölf Anbieter, ein Vergleich. Generische Portale zeigen drei bis fünf Optionen. Insurancy vergleicht 12 spezialisierte IPMI-Anbieter und passt die Empfehlung auf deinen Fall an.
  • Früh starten, Ärger vermeiden. Bei Vorerkrankungen und anonymer Risikovoranfrage zwei bis vier Wochen Vorlauf einplanen – nicht erst kurz vor dem MA-35-Termin.
Mit KI zusammenfassen
VwGH-Pflicht: Was die MA 35 Wien wirklich verlangt
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat klargestellt: Eine Krankenversicherung für den Wiener Aufenthaltstitel muss dem Leistungsumfang der österreichischen GKV nahezu gleichwertig sein. Reine Notfall- oder Auslandsdeckungen werden abgelehnt. Ambulant, stationär und Notfall müssen explizit in der Police abgedeckt sein. Zusätzlich verlangt die MA 35 oft eine schriftliche Zusatzerklärung des Versicherers, die die Leistungspflicht in Österreich bestätigt. Nicht jede IPMI erfüllt diese Bedingung automatisch – frag deinen Berater vor Antragstellung.
REISE-KV VS. IPMI

Reisekrankenversicherung oder IPMI – was du für Wien brauchst

Viele Expats starten mit der falschen Police. Dieser Vergleich zeigt, warum nur eine IPMI den Aufenthaltstitel sichert.

Reisekrankenversicherung

Für kurzfristige Auslandsaufenthalte konzipiert
  • Aufenthaltstitel-TauglichkeitNicht akzeptiert – MA 35 lehnt ab
  • LaufzeitZeitlich begrenzt, meist max. 365 Tage
  • LeistungsumfangNur Notfälle, keine Regelversorgung
  • Planbare BehandlungenNicht erstattungsfähig
  • Chronische ErkrankungenIn der Regel generell ausgeschlossen
  • KostenGünstig, aber Schutzlücken erheblich

Internationale Krankenversicherung (IPMI)

Vollwertige Absicherung für Expats mit langfristigem Wien-Aufenthalt
  • Aufenthaltstitel-TauglichkeitVon MA 35 anerkannt – bei richtiger Police
  • LaufzeitUnbegrenzt oder langfristig verlängerbar
  • LeistungsumfangAmbulant, stationär, Zahn, Medikamente
  • Planbare BehandlungenFacharzt, Routine-Check, OP vollständig abgedeckt
  • Chronische ErkrankungenÜber FMU oder Moratorium regelbar
  • KostenAb ca. 80 € mtl. – je nach Alter und Selbstbehalt
IPMI-ANBIETER WIEN

Die 12 wichtigsten IPMI-Anbieter für Expats in Wien

Kein Anbieter ist für jeden Expat gleich geeignet. Hier ein strukturierter Überblick – von global bis digital, von günstig bis umfassend.

Allianz Care – globale Reichweite, behördlich anerkannt

Starker Name, breites Netzwerk – besonders relevant für MA-35-Anforderungen.

Allianz Care ist einer der bekanntesten Namen im IPMI-Segment und bietet eine starke Präsenz in Europa. Für Wien besonders relevant: Die Tarife sind bei österreichischen Behörden bekannt und erhalten in der Regel die notwendige Zusatzerklärung für den Aufenthaltstitel. Das weltweite Ärztenetzwerk macht Allianz Care auch attraktiv für Expats, die häufig zwischen Ländern wechseln.

  • Anerkannt für Aufenthaltstitel-Anforderungen in Österreich
  • Umfangreiches europäisches Klinik- und Ärzte-Netzwerk
  • Geeignet für Familien und Einzelpersonen

April International – modular, flexibel, jünger

Modularer Aufbau für individuelle Bedürfnisse – stark bei jüngeren Expats.

April International hat sich auf Expats spezialisiert und ermöglicht eine flexible Zusammenstellung der Leistungsbausteine. Das macht den Tarif besonders für jüngere Expats ohne komplexe Vorerkrankungen attraktiv, die einen schlanken, aber vollwertigen Schutz suchen.

  • Modularer Aufbau: Zahn, Mutterschaft, psychische Gesundheit zubuchbar
  • Solide Option für Expats unter 40 ohne Vorerkrankungen
  • Gute Online-Verwaltung der Police

BDAE – Erfahrung für Langzeit-Expats und Familien

Langjährige Expertise im deutschsprachigen Expat-Bereich, stark bei Familien.

Der BDAE ist ein deutscher Anbieter mit jahrzehntelanger Erfahrung im Expat-Bereich. Besonders stark bei langfristigen Auslandsaufenthalten und Familien. Die deutschsprachige Betreuung ist ein klarer Vorteil für Kunden, die Wert auf Kommunikation in ihrer Muttersprache legen.

  • Starke Betreuung für Familien mit Kindern
  • Deutschsprachiger Kundendienst
  • Langjährige Erfahrung mit Behördenanforderungen im DACH-Raum

Cigna Global – Premiumschutz mit weltweitem Netzwerk

Für Expats mit hohen Ansprüchen an Komfort und globale Leistungsfähigkeit.

Cigna Global ist ein internationaler Versicherungsriese mit einem der breitesten Netzwerke weltweit. Hohe Deckungssummen und umfangreiche Leistungen machen Cigna zur Wahl für Expats mit gehobenen Ansprüchen. Die Prämien liegen entsprechend höher.

  • Sehr hohe Deckungssummen verfügbar
  • Weltweites Ärztenetz inklusive USA
  • Premium-Segment – Preis entsprechend

Foyer Global Health, Freedom Health & Morgan Price – europäische Alternativen

Drei oft übersehene Anbieter mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Foyer Global Health (Luxemburg) punktet mit starkem Europa-Fokus und attraktiven Prämien für mittlere bis höhere Deckungssummen. Freedom Health Insurance (UK) bietet einen modularen Aufbau für individuelle Anpassung. Morgan Price International ist ein britischer Nischenanbieter, der oft als Geheimtipp für umfassende Deckung zu wettbewerbsfähigen Preisen gilt – besonders für Expats, die breiten Schutz ohne Premiumpreis suchen.

  • Foyer: starkes Europa-Angebot, günstige Einstiegsprämien
  • Freedom Health: hohe Flexibilität durch Modulwahl
  • Morgan Price: breite Deckung, oft günstiger als Marktführer

Genki, PassportCard & Mawista – digital, flexibel, zielgruppenspezifisch

Monatlich kündbar, kartenbasiert oder studenten-optimiert – drei moderne Konzepte.

Genki ist der bevorzugte Anbieter für digitale Nomaden: monatlich kündbare Tarife, komplett digital verwaltbar. Für Wien-Aufenthalte prüfen, ob der jeweilige Tarif die MA-35-Anforderungen erfüllt. PassportCard ermöglicht direkte Zahlung beim Arzt per Versicherungskarte – ohne Vorleistung und Erstattungsantrag, was den Alltag erheblich vereinfacht. Mawista spezialisiert sich auf Studenten und Praktikanten mit günstigen Einstiegstarifen.

Care Concept ist ebenfalls ein etablierter Anbieter im Bereich Österreich: Das Produkt 'Care Austria' ist explizit auf Ausländer in Österreich zugeschnitten und wurde von der MA 35 Wien als geeignet anerkannt – mit unbefristeter Laufzeit und günstigen Studentenkonditionen. Für viele Expats ohne komplexe Fälle eine direkte, behördenkompatible Wahl.

  • Genki: monatlich kündbar, ideal für flexible Nomaden
  • PassportCard: Direktzahlung ohne Vorleistung
  • Mawista: günstiger Einstieg für Studenten und Praktikanten
  • Care Concept / Care Austria: explizit MA-35-anerkannt, unbefristet
VORERKRANKUNGEN & IPMI

Mit Vorerkrankungen nach Wien: Kein IKV-Aus – wenn man die Wege kennt

Drei erprobte Methoden ermöglichen auch bei chronischen Diagnosen eine passende internationale Krankenversicherung.
Pro
  • FMU (Full Medical Underwriting): Vollständige Gesundheitsprüfung – du weißt vorab genau, was abgedeckt ist
  • Moratorium: Vorerkrankungen temporär ausgeschlossen, nach zwei Jahren symptomfrei automatisch mitversichert
  • Anonyme Risikovoranfrage: Mehrere Anbieter gleichzeitig angefragt, ohne Namensnennung und ohne HIS-Eintrag
  • Selbst bei Diabetes, Herzerkrankungen oder anderen chronischen Diagnosen oft Versicherungsschutz möglich
  • Persönliche Begleitung durch erfahrene Berater statt Algorithmus-Ablehnung
Contra
  • FMU kann zu Leistungsausschlüssen oder Prämienzuschlägen für bekannte Vorerkrankungen führen
  • Moratorium bietet zwei Jahre keinen Schutz für die Vorerkrankung selbst
  • Anonyme Risikovoranfrage braucht zwei bis vier Wochen Vorlauf – frühzeitig starten
  • Bei schweren Vorerkrankungen kann die Prämie deutlich höher ausfallen
  • Nicht jeder Anbieter akzeptiert jeden Gesundheitszustand – Vergleich ist essenziell
ANTRAGSPROZESS

In vier Schritten zur anerkannten Police für Wien

  1. Schritt 1
    Situation analysieren

    Aufenthaltsstatus, Gesundheitszustand, Budget und geplante Aufenthaltsdauer klären. Wer hat GKV-Anspruch, wer nicht? Liegen Vorerkrankungen vor?

  2. Schritt 2
    Anbieter vergleichen

    Aus 12 spezialisierten IPMI-Anbietern die geeigneten Kandidaten filtern. Bei Vorerkrankungen anonyme Risikovoranfrage einleiten.

  3. Schritt 3
    MA-35-Kompatibilität prüfen

    Sicherstellen, dass die gewählte Police den Wiener Behördenanforderungen entspricht und eine schriftliche Zusatzerklärung des Versicherers erhältlich ist.

  4. Schritt 4
    Police beantragen & einreichen

    Antrag stellen, Unterlagen für die MA 35 zusammenstellen und die Versicherungsbestätigung rechtzeitig vor dem Aufenthaltstitel-Termin einreichen.

LEISTUNGSUMFANG IPMI

Was eine gute IPMI für Wien abdecken muss

Für den Aufenthaltstitel und echten Alltagsschutz – diese Bausteine sind nicht optional.

  • Ambulante BehandlungenArztbesuche, Fachärzte und Diagnosen im Alltag – der häufigste Anlass für Behandlungen.
  • Stationäre VersorgungKrankenhausaufenthalte, Operationen und Intensivmedizin – hier entstehen die größten Kosten.
  • NotfallversorgungPflicht – sowohl in Österreich als auch international, für Reisen außerhalb Wiens.
  • ZahnbehandlungenGrundlegende Zahnleistungen inklusive; erweiterte Zahnpakete oft als Zusatzmodul buchbar.
  • MedikamenteVerschreibungspflichtige Arzneimittel müssen erstattet werden – Pflichtbestandteil für MA-35.
  • Psychische GesundheitBei guten Anbietern standardmäßig enthalten und für Expats in der Eingewöhnungsphase besonders relevant.
  • Mutterschaft & SchwangerschaftFür Familien in Wien ein wichtiger Baustein – Wartezeiten je nach Anbieter beachten.
  • Flexibler SelbstbehaltHöherer Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie erheblich – sinnvoll für gesunde Expats.
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Welcher Expat-Typ bist du in Wien?

Entsandte & klassische Expats
Du ziehst beruflich nach Wien – mit oder ohne lokalen Arbeitgeber. Ohne österreichischen GKV-Anspruch benötigst du eine vollwertige IPMI, die den Aufenthaltstitel der MA 35 sichert. Dein Arbeitgeber übernimmt die Prämie oft ganz oder teilweise.
Digitale Nomaden
Wien als Basis, Kunden weltweit. Für den Aufenthaltstitel brauchst du eine Police mit österreichischer Leistungspflicht – Anbieter wie Genki bieten monatlich kündbare Tarife, die du auf MA-35-Kompatibilität prüfen lassen solltest.
Auswanderer & Rentner
Du verlässt Deutschland dauerhaft und verlierst damit deinen GKV-Anspruch. Eine IPMI übernimmt den Vollschutz. Besonders wichtig: die Auswahl eines Tarifs, der auch im Alter bezahlbar und leistungsstark bleibt.
Studierende & Praktikanten
Günstige Einstiegstarife bei Anbietern wie Mawista oder Care Concept machen eine anerkannte Versicherung auch mit kleinem Budget möglich. Wichtig: Die Police muss trotzdem die MA-35-Anforderungen erfüllen.
Wie sich Global Health, Deutsche im Ausland & DeineKrankenversicherung.at positionieren
Mehrere Portale und Anbieter adressieren Expats in Österreich – mit unterschiedlicher Tiefe. Global Health (globalhealth.insurance) liefert einen guten Einstieg in das österreichische Gesundheitssystem, nennt aber kaum spezifische MA-35-Anforderungen und vergleicht keine Anbieter gegenüber. Deutsche im Ausland (deutsche-im-ausland.org) bietet einen breiten IPMI-Ratgeber, ist aber nicht auf Wien zugeschnitten – lokale Details wie VwGH-Erkenntnisse oder MA-35-Zusatzerklärungen fehlen. DeineKrankenversicherung.at erklärt PKV-Optionen für Ausländer in Österreich, weist aber darauf hin, dass österreichische PKV-Produkte traditionell Zusatzversicherungen zur GKV sind – und damit für Expats ohne GKV-Anspruch allein nicht ausreichen. Insurancy schließt diese Lücke: anbieterübergreifender Vergleich von 12 IPMI-Spezialisten, kombiniert mit geprüfter MA-35-Kompatibilität.
KOSTEN-ÜBERBLICK

Was du für eine IPMI in Wien einplanen solltest

Prämien hängen von Alter, Gesundheitszustand, Selbstbehalt und Leistungsumfang ab – hier die realistischen Orientierungswerte.

80–200 €
mtl. für 20–35 JahreJunge Erwachsene ohne Vorerkrankungen erhalten eine solide IPMI zu günstigen Konditionen.
150–400 €
mtl. für 35–55 JahreMittleres Alter, abhängig von Leistungsumfang und gewähltem Selbstbehalt.
Selbstbehalt
senkt Prämie deutlichWer einen Teil der Kosten selbst trägt, kann die monatliche Rate erheblich reduzieren.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur internationalen Krankenversicherung in Wien

Reicht meine deutsche gesetzliche Krankenversicherung für den Wiener Aufenthaltstitel?
Nein, nicht für einen dauerhaften Aufenthalt. Über die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) besteht nur Anspruch auf Notfallversorgung. Für den Aufenthaltstitel bei der MA 35 Wien ist eine umfassende, in Österreich leistungspflichtige Police mit vollständiger ambulanter und stationärer Deckung Pflicht. Die EHIC erfüllt diese Anforderung nicht.
Was bedeutet 'alle Risiken abdeckend' laut MA 35 Wien konkret?
Die MA 35 und der VwGH verlangen, dass der Versicherungsschutz dem Leistungsumfang der österreichischen GKV nahezu gleichwertig ist. Das bedeutet: ambulante Behandlungen, stationäre Versorgung und Notfallversorgung müssen abgedeckt sein. Reine Notfall- oder Auslandsdeckungen werden nicht akzeptiert. Viele Behörden verlangen zusätzlich eine schriftliche Erklärung des Versicherers, die die Leistungspflicht in Österreich bestätigt.
Kann ich eine österreichische PKV abschließen statt einer IPMI?
Grundsätzlich möglich, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Die österreichische PKV ist traditionell eine Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Wer keinen GKV-Anspruch hat – also die meisten Expats ohne lokalen Arbeitgeber – benötigt eine Police, die den Vollschutz alleine übernimmt. IPMI-Tarife sind dafür konzipiert, österreichische Zusatz-PKVs in der Regel nicht.
Wie lange dauert es, bis ich eine Police für die MA 35 habe?
Bei unkomplizierten Fällen ohne Vorerkrankungen kann eine Police innerhalb weniger Tage ausgestellt werden. Bei Vorerkrankungen und anonymer Risikovoranfrage sollte man zwei bis vier Wochen Vorlauf einplanen. Den Prozess also frühzeitig – idealerweise sechs bis acht Wochen vor dem MA-35-Termin – starten.
Was passiert, wenn meine Police von der MA 35 nicht anerkannt wird?
Der Aufenthaltstitel kann abgelehnt oder erheblich verzögert werden. In diesem Fall muss ein neuer Versicherungsnachweis beschafft werden, was Zeit und im schlimmsten Fall Kosten für eine zweite Police bedeutet. Deshalb ist es entscheidend, die MA-35-Kompatibilität vorab schriftlich vom Versicherer bestätigen zu lassen – und nicht erst nach Antragstellung.
Sind digitale Nomaden in Wien anders versichert als klassische Expats?
Die behördlichen Anforderungen sind identisch. Digitale Nomaden profitieren jedoch von Anbietern wie Genki mit monatlich kündbaren Tarifen, die Flexibilität ermöglichen. Wichtig: Auch hier muss geprüft werden, ob der jeweilige Tarif die MA-35-Anforderungen für den Aufenthaltstitel erfüllt – nicht jeder 'Nomaden-Tarif' ist automatisch behördenkompatibel.
Wie funktioniert die anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen?
Insurancy stellt im Namen des Kunden – ohne Namensnennung – eine Voranfrage bei mehreren IPMI-Anbietern gleichzeitig. So erfährst du, welche Versicherer dich zu welchen Konditionen versichern würden, bevor du einen formellen Antrag stellst. Es entsteht kein Eintrag in die HIS-Datenbank und kein Risiko einer formellen Ablehnung, die spätere Anträge erschweren könnte.
Welche Anbieter sind für Wien besonders gut geeignet?
Das hängt stark vom individuellen Fall ab. Care Concept mit 'Care Austria' ist explizit auf Ausländer in Österreich zugeschnitten und MA-35-anerkannt. Allianz Care bietet globale Reichweite und hohe Behördenbekanntheit. Genki eignet sich für flexible Nomaden, PassportCard für alle, die auf Vorleistungen verzichten möchten. Insurancy vergleicht 12 spezialisierte Anbieter und findet die passende Kombination aus Leistung, Preis und MA-35-Kompatibilität.

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