Wer bereits Vorerkrankungen hat, steht beim IPMI-Antrag vor einer wichtigen Weichenstellung. Die zwei häufigsten Wege sind Full Medical Underwriting (FMU) und Moratoriumsklausel. Beim FMU prüft der Versicherer Ihre vollständige Gesundheitshistorie und gibt ein individuelles Angebot – oft mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen für bestimmte Erkrankungen. Das klingt nachteilig, gibt aber volle Planungssicherheit über das, was abgedeckt ist.
Das Moratorium hingegen stellt Vorerkrankungen aus einem definierten Zeitraum vor Vertragsbeginn zunächst zurück – ohne aufwändige Gesundheitsprüfung. Nach einer beschwerdefreien Wartezeit können diese Erkrankungen wieder in den Schutz aufgenommen werden. Dieser Weg ist einfacher, bietet aber weniger Planungssicherheit.
Entscheidend ist der dritte Weg: die anonyme Risikovoranfrage. Dabei fragt Insurancy Ihre gesundheitliche Situation vertraulich bei mehreren Versicherern an, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird. So erfahren Sie die zu erwartenden Konditionen, ohne dass eine Ablehnung im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) gespeichert wird. Eine solche Speicherung erschwert zukünftige Anträge erheblich.