In der Hauptstadt Belmopan und in Belize City existieren öffentliche Krankenhäuser sowie einige private Kliniken und niedergelassene Ärzte. Die Grundversorgung für leichtere Erkrankungen und Unfälle ist damit abgedeckt.
Sobald es jedoch um spezialisierte Behandlungen geht – Kardiologie, Onkologie, komplexe Chirurgie oder intensivmedizinische Betreuung – stoßen diese Einrichtungen an ihre Grenzen. Die Ausstattung entspricht nicht westeuropäischem Standard, Wartezeiten sind lang, und Fachärzte sind rar.
Für ernsthafte Erkrankungen oder Notfälle werden Patienten regelmäßig nach Mexiko (Cancún, Mérida) oder in die USA (Miami) weitergeleitet. Die dort entstehenden Kosten sind erheblich – und liegen weit außerhalb dessen, was ohne Versicherung tragbar ist.