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Ehepartner im Ausland trotz Vorerkrankung vollständig absichern

Wer mit seinem Partner dauerhaft auswandert, verliert den deutschen GKV- und PKV-Schutz – und braucht eine IPMI, die wirklich passt. Auch bei komplexer Krankengeschichte gibt es Lösungen: anonyme Risikovoranfrage, Moratorium, FMU. Insurancy.de vergleicht 12 IPMI-Hauptanbieter und begleitet Sie Schritt für Schritt.

  • 12 Anbieter IPMI-Vergleich
  • § 16 SGB V GKV-Schutz endet
  • 3 Wege FMU · Moratorium · Zuschlag
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV und PKV enden beim Auswandern. Nach § 16 SGB V erlischt der gesetzliche Krankenversicherungsschutz bei dauerhafter Wohnsitzverlegung in Drittstaaten – für den Versicherten und mitversicherte Ehepartner gleichermaßen.
  • Reise-KV ist keine Dauerlösung. Reisekrankenversicherungen sind für vorübergehende Aufenthalte konzipiert. Nach Abmeldung aus Deutschland greift der Schutz in aller Regel nicht mehr – Vorerkrankungen sind ohnehin nur bei akuter Verschlechterung mitversichert.
  • Anonyme Voranfrage schützt vor HIS-Eintrag. Wer direkt einen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool, der zukünftige Anfragen bei anderen Anbietern erschwert. Die anonyme Risikovoranfrage umgeht dieses Risiko vollständig.
  • Vorerkrankungen verschweigen ist gefährlich. Wer Vorerkrankungen nicht angibt, riskiert, dass der Versicherer im Leistungsfall die Zahlung verweigert und den Vertrag anficht. Die richtige Strategie ist professionelle Voranfrage – nicht Verschweigen.
  • Familientarif und Einzeltarif: strategisch wählen. Hat nur der Ehepartner Vorerkrankungen, kann ein separater Einzeltarif verhindern, dass Risikozuschläge den gesunden Partner belasten. Ein Vergleich beider Varianten ist immer sinnvoll.
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VERSICHERUNGSARTEN IM VERGLEICH

IPMI vs. Reise-KV: Was wirklich für Auswanderer passt

Viele Paare greifen beim Auswandern zur falschen Versicherungsart. Dieser Vergleich zeigt, warum nur die IPMI für dauerhaften Auslandsaufenthalt geeignet ist.

IPMI (International Private Medical Insurance)

Langfristiger Vollschutz für dauerhaft im Ausland Lebende
  • GültigkeitsdauerDauerhaft gültig, keine Aufenthaltsbegrenzung
  • Wohnsitz-VoraussetzungKein deutscher Wohnsitz erforderlich
  • VorerkrankungenEinschließbar via FMU, Moratorium oder Risikozuschlag
  • Chronische ErkrankungenLaufende Behandlung chronischer Erkrankungen mitversicherbar
  • DeckungsumfangAmbulant, stationär, oft zahnärztlich – je nach Tarif weltweit
  • Leistungsfall-SicherheitKlare Vertragsgrundlage, Direktabrechnung mit Krankenhäusern möglich

Reisekrankenversicherung

Kurzfristiger Reiseschutz – ungeeignet für Auswanderer
  • GültigkeitsdauerNur für vorübergehende Aufenthalte, meist max. 365 Tage
  • Wohnsitz-VoraussetzungSetzt deutschen Wohnsitz voraus – nach Abmeldung erlischt Schutz
  • VorerkrankungenNur bei akuter, unvorhergesehener Verschlechterung gedeckt
  • Chronische ErkrankungenGeplante Folgebehandlungen chronischer Erkrankungen ausgeschlossen
  • DeckungsumfangBegrenzt auf Notfallversorgung und Rücktransport
  • Leistungsfall-SicherheitKein verlässlicher Schutz nach Auswanderung – Lücken im Ernstfall
VORERKRANKUNGEN & ANTRAG

Die drei Wege zur IPMI trotz Vorerkrankung

Internationale Krankenversicherer handhaben Vorerkrankungen unterschiedlich. Welcher Weg für Ihren Ehepartner passt, hängt von Diagnose, Alter und Anbieter ab.

Risikozuschlag: Volle Deckung zu höherem Beitrag

Der Ehepartner ist vollständig mitversichert – inkl. der bekannten Vorerkrankung.

Der Versicherer akzeptiert die Vorerkrankung des Ehepartners und berechnet einen Risikozuschlag auf den regulären Beitrag. Die Vorerkrankung ist damit vollständig in den Versicherungsschutz eingeschlossen – ohne Ausschlüsse, ohne Wartezeiten.

Diese Option bietet maximale Leistungssicherheit, ist aber entsprechend teurer. Sie empfiehlt sich besonders, wenn der Ehepartner regelmäßig Behandlungen für die bekannte Erkrankung benötigt und ein Ausschluss faktisch wertlos wäre.

  • Vollständiger Schutz inkl. der Vorerkrankung
  • Kein Warten, keine Wartefristen
  • Beitrag steigt – je nach Diagnose und Anbieter unterschiedlich
  • Sinnvoll bei aktiv behandelten chronischen Erkrankungen

Leistungsausschluss: Alles versichert – außer der bekannten Diagnose

Voller Schutz für neue Erkrankungen, die bekannte Vorerkrankung bleibt außen vor.

Der Versicherer schließt die spezifische Vorerkrankung oder betroffene Körperregion vom Versicherungsschutz aus. Für alle anderen Erkrankungen, Unfälle und medizinischen Ereignisse besteht voller Schutz.

Diese Variante ist beitragsschonend und für viele Ehepartner die praktikabelste Lösung – insbesondere wenn die Vorerkrankung stabil ist und selbst finanziert werden kann, während der Schutz gegen neue, unvorhergesehene Erkrankungen das Hauptziel ist.

  • Niedriger Beitrag als beim Risikozuschlag
  • Behandlungskosten der ausgeschlossenen Diagnose trägt der Versicherungsnehmer selbst
  • Sinvoll bei stabilen, gut kontrollierten Erkrankungen
  • Ausschluss kann in manchen Fällen nach Jahren neu verhandelt werden

Moratorium: Wartezeit als Weg zur vollen Deckung

Nach zwei symptomfreien Jahren wird die Vorerkrankung in den Schutz aufgenommen.

Das Moratorium schließt die Vorerkrankung zunächst für einen festgelegten Zeitraum – typischerweise zwei Jahre – aus dem Versicherungsschutz aus. Treten in dieser Zeit keine Behandlungen oder Symptome auf, wird die Erkrankung anschließend vollständig mitversichert.

Diese Option ist besonders attraktiv für Erkrankungen, die sich dauerhaft in Remission befinden oder die der Ehepartner seit Jahren nicht aktiv behandeln lässt. Wichtig: Nicht jeder Anbieter bietet Moratorium an. Ein anbieterübergreifender Vergleich ist hier entscheidend.

Nachteil: Im Leistungsfall während der Wartezeit entsteht Unsicherheit, ob ein Behandlungsanlass mit der bekannten Vorerkrankung zusammenhängt. Für komplexe Krankheitsbilder ist FMU oft die transparentere Wahl.

  • Kein Fragebogen zur Gesundheitsprüfung – geringer bürokratischer Aufwand
  • Volle Deckung nach symptomfreier Wartezeit (meist 2 Jahre)
  • Risiko: Streitigkeiten im Leistungsfall über Kausalität
  • Nicht bei allen Anbietern verfügbar

FMU: Transparenz statt Unsicherheit im Leistungsfall

Alle Vorerkrankungen werden individuell geprüft – maximale Klarheit von Anfang an.

Beim Full Medical Underwriting (FMU) werden alle Vorerkrankungen des Ehepartners vollständig offengelegt und vom Versicherer individuell bewertet. Das Ergebnis: ein Versicherungsangebot mit klar definierten Konditionen – der Ehepartner weiß von Anfang an genau, was versichert ist.

FMU ist aufwändiger und erfordert vollständige medizinische Unterlagen, bietet dafür aber maximale Rechtssicherheit. Gerade bei komplexen Krankheitsbildern – Herzerkrankungen, onkologischen Diagnosen, psychiatrischen Erkrankungen – ist FMU dem Moratorium vorzuziehen, weil es Streitigkeiten im Leistungsfall nahezu ausschließt.

Die Wahl zwischen Moratorium und FMU ist keine Präferenzfrage, sondern eine fachliche Entscheidung, die von der Art der Vorerkrankung, dem Alter des Ehepartners und dem Zielland abhängt. Diese Abwägung sollte immer mit einem spezialisierten Makler getroffen werden.

  • Vollständige Offenlegung aller Vorerkrankungen
  • Individuelle Bewertung durch den Versicherer
  • Maximale Rechtssicherheit im Leistungsfall
  • Empfohlen bei komplexen oder aktiv behandelten Erkrankungen
HIS-Pool: Warum der erste Antrag zählt
Wird ein Antrag auf IPMI gestellt und vom Versicherer abgelehnt oder mit starken Einschränkungen versehen, kann dieser Vorgang im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft) vermerkt werden. Folgende Anfragen bei anderen Anbietern werden dann unter Umständen restriktiver bewertet. Die anonyme Risikovoranfrage verhindert diesen Eintrag: Der Versicherer bewertet das Risikoprofil des Ehepartners, ohne Name oder Geburtsdatum zu kennen. Erst wenn ein überzeugendes Angebot vorliegt, wird der offizielle Antrag gestellt.
ANTRAGSWEG

In fünf Schritten zur richtigen IPMI für Ihren Ehepartner

Wer den Prozess strukturiert angeht, spart Zeit, vermeidet teure Fehler und sichert den Ehepartner ohne Vorbelastung ab.

  1. 1
    Bedarfsanalyse1–2 Tage

    Zielland, geplante Aufenthaltsdauer, Alter beider Partner, Vorerkrankungen des Ehepartners, gewünschter Leistungsumfang und Budget werden systematisch erfasst. Je genauer die Analyse, desto passgenauer das spätere Angebot.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage5–10 Tage

    Auf Basis der medizinischen Unterlagen stellt Insurancy.de anonyme Anfragen bei den relevanten IPMI-Anbietern. Kein Name, kein Geburtsdatum – kein HIS-Pool-Eintrag. Das Ergebnis zeigt, wer zu welchen Konditionen bereit ist, den Ehepartner zu versichern.

  3. 3
    Angebotsvergleich2–3 Tage

    Die Ergebnisse der Voranfragen werden transparent aufbereitet: Welcher Anbieter bietet Risikozuschlag, Ausschluss oder Moratorium? Wo ist FMU möglich? Welcher Tarif passt zum Budget und zum Gesundheitsprofil? Aus 12 verglichenen IPMI-Anbietern werden die besten Optionen herausgearbeitet.

  4. 4
    Entscheidung und Antragstellung1–2 Wochen

    Erst wenn das optimale Angebot identifiziert ist, wird der offizielle Antrag gestellt – mit vollständiger Dokumentation und fachkundiger Begleitung. Fehler bei der Antragstellung, die im Leistungsfall zur Anfechtung führen könnten, werden so ausgeschlossen.

  5. 5
    Laufende BetreuungFortlaufend

    Ändern sich Lebensumstände – Zuzug in ein anderes Land, Änderung des Gesundheitszustands des Ehepartners, neue Behandlungsbedarfe – begleitet Insurancy.de auch die Anpassung des bestehenden Versicherungsschutzes.

FÜR WEN DIESER LEITFADEN GILT

Internationale Krankenversicherung für jede Auswanderer-Situation

Auswanderer-Paare
Beide Partner ziehen dauerhaft ins Ausland. GKV- und PKV-Schutz enden, ein neuer Versicherungsrahmen muss her. Familientarife oder zwei separate IPMI-Policen – welche Variante günstiger ist, hängt vom Profil beider Partner ab.
Ehepartner mit Vorerkrankungen
Diabetes, Herzerkrankung, psychische Diagnose, orthopädisches Leiden – eine Vorerkrankung bedeutet nicht das Ende der Absicherungsmöglichkeiten. Mit anonymer Risikovoranfrage, FMU oder Moratorium gibt es in den allermeisten Fällen eine passende Lösung.
Expats mit begleitendem Partner
Ein Partner arbeitet auf Entsendung oder selbstständig im Ausland, der andere zieht mit. Der begleitende Ehepartner verliert den deutschen Versicherungsschutz und ist oft schlechter abgesichert als der berufstätige Partner. Eine eigene IPMI ist Pflicht.
Frühzeitige Planer
Wer drei bis sechs Monate vor dem Umzug mit der IPMI-Suche beginnt, hat Zeit für eine anonyme Risikovoranfrage, einen gründlichen Vergleich und eine durchdachte Entscheidung. Wer zu spät startet, riskiert Versicherungslücken ab dem ersten Tag im Ausland.
TARIF-KRITERIEN

Worauf es bei der IPMI für Ihren Ehepartner wirklich ankommt

Nicht jeder IPMI-Tarif ist für jeden Ehepartner geeignet. Diese Kriterien sind entscheidend.

  • Weltweite GültigkeitManche Tarife schließen die USA oder Kanada aus, was die Kosten senkt, aber die Flexibilität einschränkt. Für Ehepartner, die in diesen Ländern leben oder regelmäßig reisen, ist ein weltweit gültiger Tarif unerlässlich.
  • Deckungssumme ohne LimitHochwertige IPMI-Tarife bieten unbegrenzte oder sehr hohe jährliche Deckungssummen. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen, die teure Behandlungen erfordern, ist eine niedrige Deckungssumme ein erhebliches Risiko.
  • Selbstbehalt strategisch wählenEin hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag spürbar. Für chronisch Kranke, die regelmäßig Leistungen brauchen, ist ein niedriger Selbstbehalt meist sinnvoller. Gesunde Ehepartner können mit höherem Selbstbehalt sparen.
  • FMU oder Moratorium verfügbarBietet der Anbieter Full Medical Underwriting, Moratorium oder beides? Gibt es eine Anwartschaftsoption? Ist lebenslange Versicherbarkeit garantiert? Diese Fragen entscheiden über die langfristige Planbarkeit.
  • Direktabrechnung mit KrankenhäusernGerade im Ausland kann die Vorleistungspflicht bei einem Krankenhausaufenthalt mehrere zehntausend Euro bedeuten. Anbieter mit direktem Abrechnungsnetzwerk nehmen dem Ehepartner diese Last ab.
  • Familientarif vs. EinzeltarifHat nur der Ehepartner Vorerkrankungen, kann ein separater Einzeltarif verhindern, dass Risikozuschläge den gesunden Partner belasten. Ein Vergleich beider Varianten sollte immer Bestandteil der Beratung sein.
Tipp
Kein IKV-Aus – auch bei Vorerkrankungen
Die größte Sorge beim Auswandern mit einem vorerkrankten Ehepartner ist die Angst vor Ablehnung. Diese Angst ist verständlich – aber in dieser Absolutheit nicht berechtigt. In den allermeisten Fällen gibt es einen Weg: sei es über Risikozuschlag, Leistungsausschluss, Moratorium oder FMU. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Diagnose, sondern darin, ob der Antragsprozess professionell und anonym geführt wird. Wer die anonyme Risikovoranfrage überspringt und direkt beantragt, verschenkt den stärksten Hebel – und riskiert einen HIS-Eintrag, der alle zukünftigen Optionen einschränkt.
IPMI-ANBIETER IM ÜBERBLICK

Marktbreiter Vergleich: 12 IPMI-Anbieter für Ehepartner

Wettbewerber wie Deutsche im Ausland e.V. oder Grenzenlos Sicher nennen in der Regel drei bis fünf Anbieter. Insurancy.de vergleicht systematisch alle relevanten IPMI-Hauptanbieter – auch solche, die explizit Vorerkrankungen versicherbar machen.

Cigna Global
Globaler IPMI-Anbieter mit Tarifstufen Silver/Gold/Platinum – bekannt für Familiendeckung.
ZielgruppeFamilien, Expats, internationale Arbeitnehmer
ab/Monatab ca. 120 €
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BDAE
Expat Infinity mit explizit versicherbaren Vorerkrankungen und lebenslanger Versicherbarkeit.
ZielgruppeExpats, Auswanderer mit Vorerkrankungen
ab/Monatab ca. 90 €
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April International
Flexibler IPMI-Spezialist mit individuellen Optionen für verschiedene Risikogruppen.
ZielgruppeLangzeitauswanderer, digitale Nomaden
ab/Monatab ca. 100 €
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Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit wettbewerbsfähigen Selbstbehalten und weltweitem Schutz.
ZielgruppeBudget-bewusste Auswanderer
ab/Monatab ca. 145 €
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Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
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Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
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Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
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Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
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MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
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PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Insurancy.de – IPMI-Beratung
EXPERTENHINWEIS
Die größte Fehlinformation, die wir bei Paaren vor dem Auswandern erleben: Sie glauben, ihre Reisekrankenversicherung deckt sie dauerhaft ab. Nach der Abmeldung aus Deutschland ist dieser Schutz in der Regel wertlos – und das bemerken viele erst im Ernstfall.
Insurancy.de – IPMI-Beratung · Spezialisierter Versicherungsmakler für internationale Krankenversicherung (§ 34d GewO)
Cigna Global, BDAE, Deutsche im Ausland – wo ist der Unterschied?
Cigna Global (cigna.de) ist ein direkter IPMI-Anbieter mit starkem Familientarif-Fokus, adressiert Vorerkrankungen bei Ehepartnern aber nur oberflächlich. Der BDAE bietet mit dem Expat-Infinity-Tarif explizit versicherbare Vorerkrankungen und lebenslange Versicherbarkeit – ist aber ein Einzelanbieter ohne Marktvergleich. Deutsche im Ausland e.V. und Grenzenlos Sicher sind Informationsplattformen bzw. Vergleichsportale, die drei bis fünf Anbieter listen, aber keine tiefe Prozessbegleitung für Ehepartner mit Vorerkrankungen bieten. Insurancy.de vergleicht als spezialisierter Makler nach § 34d GewO 12 IPMI-Anbieter anbieterübergreifend und begleitet den gesamten Antragsprozess – inklusive anonymer Risikovoranfrage.
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung für Ehepartner: Ihre Fragen beantwortet

Verliert mein Ehepartner seinen GKV-Schutz, wenn wir dauerhaft auswandern?
Ja. Nach § 16 SGB V ruht oder endet der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung bei dauerhafter Wohnsitzverlegung in Drittstaaten außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz. Das gilt sowohl für Hauptversicherte als auch für mitversicherte Ehepartner. Mit dem Tag der Abmeldung aus Deutschland entfällt der GKV-Schutz in der Regel vollständig.
Gilt das auch für private Krankenversicherungen (PKV)?
Ebenfalls ja. Klassische deutsche PKV-Tarife nach deutschem Recht enden bei Wohnsitzverlegung ins Nicht-EU-Ausland oder schränken die Leistungspflicht des Versicherers erheblich ein. Der Vertrag besteht formal fort, bietet aber im Ausland keinen ausreichenden Schutz mehr. Eine IPMI ist der geeignete Ersatz.
Was passiert, wenn mein Ehepartner Vorerkrankungen hat – wird er abgelehnt?
Nicht zwangsläufig. IPMI-Anbieter haben verschiedene Wege, mit Vorerkrankungen umzugehen: Risikozuschlag (volle Deckung zu höherem Beitrag), Leistungsausschluss (alles außer der bekannten Diagnose versichert) oder Moratorium (Wartezeit, danach volle Deckung). Eine pauschale Ablehnung ist die Ausnahme, nicht die Regel – vorausgesetzt, der Antragsprozess wird professionell und mit anonymer Voranfrage geführt.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage und warum ist sie wichtig?
Bei einer anonymen Risikovoranfrage bewertet der Versicherer das Risikoprofil Ihres Ehepartners auf Basis medizinischer Fakten – ohne Namen oder identifizierende Daten. Wird ein offizieller Antrag direkt gestellt und abgelehnt, kann das im HIS-Pool vermerkt werden und zukünftige Anfragen bei anderen Anbietern erschweren. Die anonyme Voranfrage schützt vor diesem Risiko und liefert gleichzeitig eine klare Marktübersicht über Konditionen und Anbieter.
Was ist der Unterschied zwischen Moratorium und FMU bei Vorerkrankungen?
Beim Moratorium wird die Vorerkrankung für typischerweise zwei Jahre ausgeschlossen – tritt in dieser Zeit keine Symptomatik auf, wird sie vollständig in den Schutz aufgenommen. FMU (Full Medical Underwriting) bedeutet vollständige Offenlegung aller Vorerkrankungen mit individueller Bewertung durch den Versicherer – das Ergebnis ist aufwändiger, bietet aber maximale Klarheit und Rechtssicherheit im Leistungsfall. Für komplexe Diagnosen ist FMU in der Regel die sicherere Wahl.
Ist ein Familientarif günstiger als zwei separate IPMI-Policen?
Das hängt vom Profil beider Partner ab. Viele IPMI-Anbieter – darunter Cigna Global mit Tarifstufen von Silver bis Platinum – bieten Familientarife, die den Ehepartner zu reduzierten Konditionen einschließen. Hat jedoch nur der Ehepartner Vorerkrankungen, können separate Einzeltarife günstiger sein, weil Risikozuschläge nicht auf den gesunden Partner übertragen werden. Ein Vergleich beider Varianten ist immer empfehlenswert.
Wann sollte ich mit der IPMI-Suche beginnen?
Idealerweise drei bis sechs Monate vor dem geplanten Umzugsdatum. So bleibt ausreichend Zeit für eine anonyme Risikovoranfrage, einen gründlichen Anbietervergleich und eine durchdachte Entscheidung. Wer zu spät beginnt, riskiert Versicherungslücken ab dem ersten Tag im Ausland oder muss eine suboptimale Police überstürzt abschließen.
Darf ich Vorerkrankungen im Antrag einfach weglassen, um eine Ablehnung zu vermeiden?
Nein – das wäre rechtlich gefährlich und kann den Vertrag im Leistungsfall unwirksam machen. Wer Vorerkrankungen verschweigt, riskiert, dass der Versicherer die Zahlung verweigert und den Vertrag anficht. Verschwiegene Diagnosen führen im Ernstfall zu genau dem Schutzloch, das man vermeiden wollte. Die richtige Strategie ist nicht Verschweigen, sondern eine professionelle anonyme Risikovoranfrage vor dem offiziellen Antrag.

In 2 Minuten zur passenden Krankenversicherung im Ausland

Unverbindlicher Tarifvergleich mit Fokus IPMI. Persönliche Beratung durch unabhängige Makler.

DSGVO-sicherUngebundenKostenfrei & unverbindlich

Ihren Ehepartner im Ausland vollständig absichern – auch mit Vorerkrankung

Wir vergleichen 12 IPMI-Anbieter anbieterübergreifend, stellen die anonyme Risikovoranfrage für Sie und begleiten Sie durch jeden Schritt – von der ersten Analyse bis zum Vertragsabschluss. Kein IKV-Aus für Ihren Partner.

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