Private Krankenhäuser in den Metropolen – etwa Apollo Hospitals, Fortis Healthcare oder Max Healthcare – bieten Qualität, die internationalen Standards oft sehr nahekommt: moderne Ausstattung, englischsprachiges Personal, kurze Wartezeiten. Für Expats ist das in der Regel die einzig realistische Option.
Doch hier lauert eine Kostenfalle: Das Auswärtige Amt weist ausdrücklich darauf hin, dass Arztrechnungen in privaten indischen Kliniken fast immer sofort bar oder per Kreditkarte bezahlt werden müssen – vorab, bevor eine Behandlung beginnt. Wer ohne ausreichenden Versicherungsschutz und ohne ausreichendes Kreditkartenlimit in eine ernste medizinische Situation gerät, steht vor einem ernsthaften Problem.
Selbst private Spitzenkliniken in Delhi oder Mumbai können bei komplexen Eingriffen teilweise teurer als in Deutschland werden, wie das Auswärtige Amt festhält. Die Annahme, Indien sei automatisch günstig, ist gefährlich pauschal.