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Was kostet eine internationale Krankenversicherung wirklich?

Von 80 € bis über 1.000 € monatlich: Die Preisspanne ist enorm. Dieser Guide erklärt die 6 entscheidenden Kostenfaktoren, rechnet 3 typische Auswanderer-Szenarien durch und zeigt, an welchen Stellschrauben Sie aktiv sparen können.

  • ab 80 € Basistarif / Monat
  • 400–2.000 € Jahreskosten (je Region)
  • bis –60 % Ersparnis ohne USA
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Sechs Faktoren bestimmen Ihren Preis. Alter, Zielland, Leistungsumfang, Selbstbehalt, Gesundheitszustand und Laufzeit wirken zusammen – wer sie kennt, kann gezielt eingreifen.
  • USA-Deckung verdoppelt die Kosten. Jahresbeiträge steigen von 400–900 € (ohne Nordamerika) auf 600–2.000 € (mit USA/Kanada) – der größte Einzelhebel im Tarif.
  • Selbstbehalt senkt den Beitrag um 20–40 %. Wer 1.000 € Selbstbehalt wählt und das Geld als Notfallpuffer zurücklegt, spart monatlich oft mehr als durch Tarifwechsel. Mehr dazu im Internationale Krankenversicherung im Vergleich.
  • Reisekrankenversicherung ist kein Ersatz. Die 50-€-Jahrespolice deckt nur Notfälle für Urlauber – wer dauerhaft im Ausland lebt, braucht echten Vollschutz als primäre Absicherung.
  • Früh einsteigen zahlt sich aus. Jedes Lebensjahr erhöht den Einstiegsbeitrag; ab 60 Jahren sind 400–700 € monatlich keine Seltenheit, manche Tarife nehmen ab 65 keine Neuanträge an.
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PREISSPANNEN AUF EINEN BLICK

Die 6 Kosten-Stellschrauben im Detail

Verstehen Sie jeden Faktor einzeln – und wie er mit den anderen zusammenwirkt.

Faktor 1: Ihr Alter – der stärkste Einzelfaktor

Ein 25-Jähriger zahlt bis zu 50 % weniger als ein 50-Jähriger beim identischen Tarif.

Alter ist der stärkste Einzelfaktor in der Beitragskalkulation. Versicherer bewerten das statistische Krankheitsrisiko mit zunehmendem Alter deutlich höher. Ein 25-Jähriger zahlt oft 30–50 % weniger als ein 50-Jähriger bei identischem Tarif und identischem Geltungsbereich.

Ab 60 Jahren steigen die Beiträge nochmals spürbar – manche Tarife schließen Neuversicherungen ab einem bestimmten Eintrittsalter ganz aus. Rentner zahlen für einen Standardtarif häufig 400–700 € monatlich, mit USA-Deckung noch mehr.

Die Empfehlung: Wer eine internationale Krankenversicherung plant, sollte früh einsteigen und den Vertrag laufen lassen, statt im Rentenalter neu zu beantragen. Jedes Jahr zählt beim Eintrittsalter.

Faktor 2: Ihr Zielland – der USA-Faktor

USA/Kanada inklusive oder nicht? Diese Entscheidung kann die Kosten verdoppeln.

Kein anderer Regler hat eine so dramatische Wirkung wie die Frage: USA/Kanada inklusive oder nicht? Die Krankenversicherung in den USA gehört zu den teuersten der Welt – ein Krankenhausaufenthalt, der in Deutschland 5.000 Euro kostet, kann in den USA 50.000 Dollar übersteigen.

Ohne USA/Kanada liegen Jahreskosten typischerweise zwischen 400 und 900 Euro. Mit USA/Kanada steigen sie auf 600 bis 2.000 Euro – je nach Alter, Tarif und Selbstbehalt.

Wer die USA nur gelegentlich besucht, sollte prüfen, ob ein Tarif ohne USA-Deckung plus eine günstige Ergänzungsversicherung für US-Aufenthalte wirtschaftlicher ist.

Faktor 3: Leistungsumfang – Basis vs. Premium

Was der Tarif abdeckt, bestimmt den Preis direkt – und die Sicherheit im Ernstfall.

Die wichtigsten Leistungsbausteine und ihre Kostenwirkung: Zahnbehandlung und Zahnersatz erhöht den Beitrag spürbar, ist aber in vielen Ländern ohne öffentliche Versorgung unverzichtbar. Mutterschaftsschutz und Geburt bedeutet einen deutlichen Aufpreis, besonders bei Tarifen mit vollständiger Geburtsdeckung.

  • Zahnschutz: oft +15–25 % auf den Basisbeitrag, in vielen Ländern aber unverzichtbar
  • Maternität (Schwangerschaft/Geburt): erheblicher Aufpreis, nur in Premium-Tarifen vollständig
  • Chronische Erkrankungen / Vorerkrankungen: häufig ausgeschlossen oder mit Risikozuschlag
  • Psychische Gesundheit: im Premium-Segment oft enthalten, im Basis-Bereich häufig ausgeschlossen
  • Vorsorgeuntersuchungen: Unterschied zwischen reaktivem und präventivem Schutz

Faktor 4: Selbstbehalt – die effektivste Sparmöglichkeit

1.000 € Selbstbehalt kann den Monatsbeitrag um 20–40 % reduzieren.

Der Selbstbehalt ist die effektivste Stellschraube für alle, die den Beitrag aktiv senken wollen. Wer bereit ist, im Leistungsfall die ersten 500, 1.000 oder 2.500 Euro selbst zu tragen, zahlt deutlich niedrigere Monatsbeiträge.

Faustregel: Ein jährlicher Selbstbehalt von 1.000 Euro kann den Monatsbeitrag um 20–40 % reduzieren. Sinnvoll ist diese Strategie für gesunde, jüngere Personen, die das eingesparte Geld als Puffer zurücklegen können. Den Selbstbehalt nicht zu hoch ansetzen, wenn die Rücklage fehlt.

Faktor 5: Gesundheitszustand – Vorerkrankungen einkalkulieren

Risikozuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnung – die Bandbreite ist groß.

Bei Antragstellung fragt jeder Versicherer nach Vorerkrankungen. Bestehende Erkrankungen – von Diabetes über Bluthochdruck bis hin zu früheren Operationen – führen entweder zu Risikozuschlägen (10–50 % auf den Standardbeitrag), zum Ausschluss bestimmter Leistungen oder in seltenen Fällen zur Ablehnung.

Wer Vorerkrankungen hat, sollte einen Makler hinzuziehen, der verschiedene Anbieter auf deren Zeichnungsbereitschaft prüft – die Unterschiede zwischen Versicherern wie Cigna, BDAE, Genki oder Morgan Price sind hier erheblich. Anbieter mit breitem IPMI-Portfolio (mehr als 8 Gesellschaften) haben oft Zugang zu Speziallösungen, die direkte Anfragen nicht zeigen.

Faktor 6: Laufzeit – länger ist günstiger

Kurzfristige Verträge sind pro Monat teurer – Jahrestarife und Vorauszahlung lohnen sich.

Kurzfristige Verträge unter 12 Monate sind pro Monat teurer als Langzeitverträge. Wer für mindestens ein Jahr ins Ausland geht, profitiert von günstigeren Jahrestarifen.

Einige Versicherer bieten zudem Beitragsrabatte von 3–5 % für mehrjährige Laufzeiten oder für jährliche Vorauszahlung statt monatlicher Abbuchung. Bei einem Jahresbeitrag von 2.000 Euro sind das bis zu 100 Euro Ersparnis ohne jede Leistungseinbuße.

Preisspannen auf einen Blick: Basis, Standard, Premium
Basistarif: ab 80 € / Monat (ambulant, stationär, Notfall). Standardtarif: 95–140 € / Monat (inkl. Zahn, Vorsorge, erweiterte Deckung). Premiumtarif: 260–400 €+ / Monat (Vollschutz inkl. USA/Kanada, Maternität, Chroniker). Diese Zahlen gelten für einen gesunden Erwachsenen unter 40 Jahren ohne Vorerkrankungen und ohne Nordamerika-Deckung. Sobald sich auch nur ein Faktor ändert, verschiebt sich der Preis erheblich. Quellen: grenzenlos-sicher.de, finanzschneiderei-versicherungsmakler.de, krankenkassen.de.
KOSTEN IN DER PRAXIS

3 Rechenbeispiele für typische Auswanderer

Abstrakte Preisspannen helfen beim Budgetieren nur bedingt. Diese Szenarien zeigen, was reale Personen in typischen Situationen zahlen.

  1. 1

    Szenario 1: Digitaler Nomade (30 J.) in Südostasien

    Selbstständiger Softwareentwickler, gesund, kein fester Wohnsitz, hauptsächlich Thailand, Vietnam, Bali – keine USA-Aufenthalte geplant. Basistarif (ambulant + stationär, 500 € SB): ca. 85 € / Monat, 1.020 € / Jahr. Standardtarif (inkl. Zahn, Vorsorge, 250 € SB): ca. 115 € / Monat, 1.380 € / Jahr. Premiumtarif (Vollschutz, kein SB): ca. 210 € / Monat, 2.520 € / Jahr. Empfehlung: Standardtarif mit moderatem Selbstbehalt. Südostasien hat verhältnismäßig günstige Privatversorgung – ein hoher Selbstbehalt ist hier kalkulierbar. Die USA-Deckung entfällt, was den Preis erheblich senkt. Für Nomaden ohne festen Wohnsitz empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung ohne Wohnsitz.

  2. 2

    Szenario 2: Expat-Familie (40, 38, 2 Kinder) in den USA

    Vier Personen, Firmenentsendung nach New York für 3 Jahre. USA-Deckung zwingend erforderlich. Standardtarif: Elternteil 1 ca. 280 €, Elternteil 2 ca. 250 €, Kind 1 (8 J.) ca. 90 €, Kind 2 (5 J.) ca. 80 € – Gesamt ca. 700 € / Monat bzw. 8.400 € / Jahr. Premiumtarif: ca. 1.070 € / Monat bzw. 12.840 € / Jahr. Die USA-Deckung verdoppelt oder verdreifacht die Kosten. Ein einziger Krankenhausaufenthalt ohne ausreichende Deckung kann existenzbedrohend sein. Viele Arbeitgeber übernehmen bei Entsendungen einen Teil dieser Kosten – das sollte aktiv in der Vertragsverhandlung angesprochen werden.

  3. 3

    Szenario 3: Student (22 J.) für ein Auslandsjahr in Kanada

    Gesunder Student, 22 Jahre, 12 Monate an einer kanadischen Universität. Kanada-Deckung notwendig, Budget begrenzt. Basistarif (Kanada inkl., hoher SB): ca. 120 € / Monat, 1.440 € / Jahr. Standardtarif (Kanada inkl., Zahn): ca. 175 € / Monat, 2.100 € / Jahr – empfohlen für Langzeitaufenthalt. Premiumtarif: ca. 290 € / Monat, 3.480 € / Jahr (für die meisten Studenten überdimensioniert). Wichtig: Prüfen Sie, ob die Universität eigene Pflichtversicherungen vorschreibt und ob diese anrechenbar sind. Manche Hochschulen verlangen einen Nachweis über eine Mindestdeckungssumme.

KOSTENFALLE ERKENNEN

Reisekrankenversicherung vs. Internationale Krankenversicherung

In den Suchergebnissen werden die Begriffe häufig vermischt – mit teils gravierenden Folgen für Versicherte.

Reise-Auslandskrankenversicherung

Ergänzung für Urlauber – kein Ersatz für dauerhafte Absicherung
  • ZweckAbsicherung für Urlaubsreisen und Kurzaufenthalte
  • LaufzeitBis 12 Monate, typisch 4–8 Wochen
  • LeistungsumfangNur Notfallversorgung und Rücktransport
  • Kosten20–100 € pro Jahr – sehr günstig
  • PrimärversorgungNein – ergänzt nur gesetzliche oder private KV im Heimatland
  • Geeignet fürUrlauber, Kurzreisende mit aktiver Inlandsversicherung

Internationale Krankenversicherung

Vollständiger Ersatz der Krankenversicherung für Expats und Auswanderer
  • ZweckVollständiger Ersatz der Krankenversicherung im Ausland
  • LaufzeitLangfristig, oft unbegrenzt verlängerbar
  • LeistungsumfangAmbulant, stationär, Zahn, Vorsorge, Chroniker, ggf. Maternität
  • Kosten80–400 €+ pro Monat – je nach Faktoren
  • PrimärversorgungJa – steht vollständig allein ohne Heimatversicherung
  • Geeignet fürExpats, Auswanderer, Digitale Nomaden, Studenten im Ausland
EXPERTENTIPPS ZUM SPAREN

3 Hebel für den besten Preis

Günstig und gut schließen sich bei der internationalen Krankenversicherung nicht aus – wenn man die richtigen Stellschrauben kennt.

  • Tipp 1: Selbstbehalt klug wählenEin jährlicher Selbstbehalt von 1.000 € kann den Monatsbeitrag um 20–40 % reduzieren. Das eingesparte Geld in einem separaten Notfallfonds parken – so entsteht kein echtes Risiko, nur clevere Selbstversicherung für kleine Leistungsfälle. Wichtig: Den Selbstbehalt nicht höher ansetzen als die tatsächliche Rücklage.
  • Tipp 2: Geltungsbereich exakt definierenZahlen Sie nicht für Deckung, die Sie nicht brauchen. Wer keine USA- oder Kanada-Aufenthalte plant, schließt diese aus dem Geltungsbereich aus – Ersparnis je nach Tarif 30–60 %. Wer gelegentlich in die USA reist, ergänzt mit einer günstigen Kurzzeit-Police für diese Reisen.
  • Tipp 3: Jährliche Zahlweise nutzenFast alle Versicherer bieten 3–5 % Rabatt für jährliche Vorauszahlung statt monatlicher Abbuchung. Bei 2.000 € Jahresbeitrag sind das bis zu 100 € Ersparnis ohne Leistungseinbuße. Mehrjährige Laufzeiten bringen häufig weitere Treuerabatte – wenn die Rückkehrplanung das erlaubt.
Hinweis
Anbieterbreite entscheidet bei Vorerkrankungen
Die Unterschiede zwischen Versicherern wie Cigna, BDAE, Genki und Morgan Price sind bei Vorerkrankungen erheblich. Makler mit Zugang zu 8 oder mehr IPMI-Gesellschaften können Risikoanfragen anonym stellen und das günstigste Angebot für Ihre Situation ermitteln – direkte Anfragen beim Anbieter zeigen oft nicht das volle Spektrum der Möglichkeiten.
AUSGEWÄHLTE ANBIETER

Internationale Krankenversicherung: Anbieter im Überblick

Marktbreiter Vergleich – von spezialisierten Expat-Tarifen bis zu globalen IPMI-Anbietern.

Genki
Digitale IKV für Nomaden und Expats – monatlich kündbar, weltweite Deckung.
ZielgruppeDigitale Nomaden, jüngere Expats
ab/Monatab 85 €
Details →
BDAE
Spezialist für Auslandskrankenversicherung mit breiter Tarifpalette für Expats.
ZielgruppeAuswanderer, Expats weltweit
ab/Monatab 95 €
Details →
Cigna Global
Globaler IPMI-Anbieter mit umfassendem Schutz, auch für Familien und USA.
ZielgruppeFamilien, Unternehmens-Expats, USA-Entsendungen
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit flexiblen Modular-Tarifen für Langzeit-Expats.
ZielgruppeLangzeit-Auswanderer, Senioren
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
April International
Modular aufgebaute Expat-Versicherung mit optionaler USA-Deckung und Selbstbehalt-Wahl.
ZielgruppeExpats, Freiberufler
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Kosten der internationalen Krankenversicherung: Ihre Fragen beantwortet

Was kostet eine internationale Krankenversicherung für ein Jahr?
Für einen gesunden Erwachsenen unter 40 Jahren ohne Nordamerika-Deckung liegen Jahreskosten typischerweise zwischen 400 und 900 Euro (Basis- bis Standardtarif). Mit USA- oder Kanada-Deckung steigen die Kosten auf 600 bis 2.000 Euro pro Jahr. Diese Zahlen stammen aus Marktauswertungen von grenzenlos-sicher.de und krankenkassen.de und gelten als Orientierungswerte – der individuelle Beitrag hängt von Alter, Gesundheitszustand und gewünschtem Leistungsumfang ab.
Wie viel teurer wird die Versicherung mit USA-Deckung?
Die Aufnahme von USA und Kanada in den Geltungsbereich erhöht den Beitrag je nach Anbieter und Alter um 30–60 %. Das liegt an den extrem hohen Behandlungskosten in Nordamerika – ein stationärer Aufenthalt, der in Deutschland 5.000 Euro kostet, kann in den USA 50.000 Dollar übersteigen. Wer die USA nur gelegentlich besucht, sollte prüfen, ob ein Tarif ohne USA-Deckung plus eine günstige Kurzzeit-Ergänzungspolice günstiger kommt.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Rentner?
Ab 60 Jahren sind Monatsbeiträge von 400–700 Euro für einen Standardtarif ohne Nordamerika keine Seltenheit – mit USA-Deckung deutlich mehr. Manche Versicherer nehmen ab 65–70 Jahren keine Neuverträge mehr an. Wer als Rentner ins Ausland geht, sollte die Versicherung idealerweise bereits vor dem Rentenalter abschließen und dann weiterlaufen lassen, statt im Alter neu zu beantragen.
Wie wirken sich Vorerkrankungen auf den Beitrag aus?
Die Bandbreite reicht von keinem Aufpreis (bei alten oder gut behandelten Erkrankungen) über Risikozuschläge von 10–50 % auf den Standardbeitrag bis zum Leistungsausschluss für den betroffenen Bereich. Entscheidend ist der individuelle Risikoappetit des jeweiligen Versicherers. Anbieter wie Cigna, BDAE und Morgan Price unterscheiden sich hier erheblich. Ein Makler mit Zugang zu mehr als 8 IPMI-Gesellschaften kann anonym verschiedene Anbieter anfragen und das günstigste Angebot für Ihre Situation ermitteln.
Kann ich die Beiträge zur internationalen Krankenversicherung von der Steuer absetzen?
In Deutschland können Beiträge zur Krankenversicherung grundsätzlich als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden – auch für internationale Krankenversicherungen, sofern diese den Mindestanforderungen einer Basisabsicherung entsprechen. Die genaue Absetzbarkeit hängt von Ihrer steuerlichen Ansässigkeit und dem konkreten Tarif ab. Wer im Ausland lebt und dort steuerpflichtig ist, muss die Regelungen des jeweiligen Landes prüfen. Mehr dazu unter internationale Krankenversicherung und Steuerpflicht. Eine steuerliche Beratung lohnt sich, da die Ersparnis erheblich sein kann.
Wie unterscheidet sich Insurancy von Vergleichsportalen wie krankenkassen.de oder grenzenlos-sicher.de?
Vergleichsportale wie krankenkassen.de oder Ratgeberseiten wie grenzenlos-sicher.de und finanzschneiderei-versicherungsmakler.de bieten Preisorientierung und allgemeine Informationen. Als zertifizierter Versicherungsmakler nach §34d GewO stellt Insurancy individuelle Angebote von über 8 IPMI-Anbietern zusammen, führt anonyme Risikovoranfragen bei Vorerkrankungen durch und begleitet den gesamten Antragsprozess. Der Beitrag zum Vergleichsportal bleibt unverbindlich – der Makler haftet für seine Empfehlung.
Lohnt sich ein Selbstbehalt wirklich, um Kosten zu sparen?
Ja – für gesunde, jüngere Personen mit einem finanziellen Puffer ist ein Selbstbehalt von 1.000–2.500 Euro die effektivste Möglichkeit, den Monatsbeitrag um 20–40 % zu senken. Das eingesparte Geld kann in einem separaten Notfallfonds geparkt werden, der im Leistungsfall den Selbstbehalt abdeckt. Nicht sinnvoll ist diese Strategie, wenn die Rücklage fehlt oder wenn bekannte Erkrankungen häufige Arztbesuche wahrscheinlich machen.
Gibt es Tarife für digitale Nomaden ohne festen Wohnsitz?
Ja. Anbieter wie Genki sind speziell auf digitale Nomaden ohne festen Wohnsitz ausgerichtet und bieten monatlich kündbare Tarife mit weltweiter Deckung ab ca. 85 Euro monatlich. BDAE und weitere IPMI-Anbieter haben ebenfalls flexible Tarife ohne feste Wohnsitzpflicht. Entscheidend ist, dass der Geltungsbereich Ihre tatsächlichen Aufenthaltsgebiete abdeckt und keine USA-Deckung inkludiert ist, wenn Sie Nordamerika nicht besuchen – das spart erheblich.

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