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Japan: Was Expats für Krankenversicherung wirklich zahlen

Japans Pflichtversicherung erstattet nur 70 % – die restlichen 30 % tragen Sie selbst. Wer als Expat oder Auswanderer nach Japan zieht, braucht Klarheit über Eigenanteile, IPMI-Kosten und die richtigen Strategien bei Vorerkrankungen.

  • 30 % Eigenanteil Pflichtversicherung
  • 80–260 € IPMI-Kosten monatlich
  • 100 % Selbstzahler ohne Anmeldung
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Pflichtversicherung gilt auch für Ausländer. Wer länger als drei Monate in Japan lebt und seinen Wohnsitz anmeldet, ist gesetzlich zur Krankenversicherung verpflichtet – ohne Ausnahme für Expats.
  • 30 % Eigenanteil treffen jeden. Beide japanischen Pflichtsysteme (NHI und Shakai Hoken) erstatten nur 70 % der Behandlungskosten. Bei schweren Erkrankungen können die verbleibenden 30 % schnell fünfstellig werden.
  • Reiseversicherung ersetzt keine IPMI. Eine Reisekrankenversicherung deckt Langzeit-Aufenthalte nicht ab – sie endet nach spätestens 12 Monaten und schließt Vorerkrankungen aus.
  • Anonyme Anfrage schützt vor HIS-Pool-Eintrag. Jede Ablehnung durch einen Versicherer kann im HIS-Pool vermerkt werden. Eine anonyme Risikovoranfrage verhindert dies und öffnet den Markt sicher.
  • Anbietervergleich spart mehrere Hundert Euro. IPMI-Prämien unterscheiden sich je nach Alter, Selbstbehalt und Vorerkrankungen erheblich. Ein marktbreiter Vergleich über mehrere Anbieter ist deshalb essenziell.
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SYSTEMVERGLEICH

NHI vs. Shakai Hoken: Welches System gilt für Sie?

Die zwei japanischen Pflichtsysteme unterscheiden sich in Beitragsstruktur und Zugang erheblich – je nach Beschäftigungsstatus gilt das eine oder das andere.

NHI (Kokumin Kenko Hoken)

Für Selbstständige, Freiberufler und Studierende
  • ZugangsvoraussetzungFür Selbstständige, Freiberufler, Studierende ohne lokalen Arbeitsvertrag
  • BeitragsstrukturBeiträge richten sich nach dem Vorjahreseinkommen – variiert stark je Gemeinde
  • ArbeitgeberbeteiligungKein Arbeitgeberzuschuss – Sie tragen den gesamten Beitrag allein
  • BeitragshöheKann bei höheren Einkommen mehrere Hundert Euro monatlich betragen
  • Eigenanteil30 % Eigenanteil bei jeder Behandlung
  • VorerkrankungsschutzGrundversorgung inkl. Vorerkrankungen im Rahmen der 70/30-Regel

Shakai Hoken (Arbeitnehmerversicherung)

Für Angestellte mit lokalem Arbeitsvertrag
  • ZugangsvoraussetzungFür Angestellte in japanischen Unternehmen oder Firmen mit lokalem Vertrag
  • BeitragsstrukturBeiträge sind prozentual vom Gehalt – transparenter und planbarer
  • ArbeitgeberbeteiligungArbeitgeber übernimmt etwa die Hälfte der Beiträge
  • BeitragshöheFür Expats mit lokalem Vertrag oft die günstigere Option
  • Eigenanteil30 % Eigenanteil bei jeder Behandlung – identisch zur NHI
  • VorerkrankungsschutzGrundversorgung inkl. Vorerkrankungen im Rahmen der 70/30-Regel
Sozialversicherungsabkommen Deutschland–Japan
Deutschland und Japan haben ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen, das primär die Rentenversicherung regelt. Für Krankenversicherung gilt grundsätzlich das Beschäftigungslandprinzip: Wer in Japan arbeitet, muss sich dort versichern. Entsandte Mitarbeiter sollten die genauen Auswirkungen auf ihre Krankenversicherungspflicht vor dem Umzug mit einem Experten klären – je nach Entsendungsstruktur können Besonderheiten gelten.
KOSTEN IM DETAIL

Was eine IPMI in Japan wirklich kostet

Die monatliche Prämie hängt von mehreren Faktoren ab. Hier erfahren Sie, welche Stellschrauben den größten Einfluss haben.

Alter als wichtigster Kostentreiber

Mit steigendem Alter wächst der Prämienunterschied zwischen Anbietern erheblich.

Während ein 30-jähriger Expat für einen Standardtarif mit ambulanter und stationärer Deckung oft unter 130 € monatlich bleibt, zahlt dieselbe Person mit 50 Jahren häufig das Doppelte oder mehr. Ab 45 Jahren werden die Prämienunterschiede zwischen Anbietern besonders groß – ein marktbreiter Vergleich kann hier jährlich mehrere Hundert Euro Ersparnis bedeuten.

Ältere Expats sollten deshalb nie nur bei einem Anbieter wie Cigna Global oder Global Health Insurance anfragen, sondern systematisch den Markt vergleichen – Direktanbieter zeigen nur ihre eigenen Tarife.

Selbstbehalt: Prämie gezielt senken

Ein jährlicher Selbstbehalt von 500–1.000 € reduziert die Prämie spürbar.

Wer bereit ist, im Leistungsfall einen jährlichen Selbstbehalt von 500 € oder 1.000 € zu tragen, kann die monatliche Prämie erheblich reduzieren. Diese Strategie eignet sich besonders für Expats, die selten Arzt- oder Krankenhausleistungen in Anspruch nehmen und das finanzielle Risiko eines überschaubaren Eigenanteils problemlos tragen können.

In Kombination mit dem ohnehin vorhandenen 30-%-Eigenanteil der japanischen Pflichtversicherung sollte der Selbstbehalt der IPMI bewusst gewählt werden – nicht zu hoch ansetzen, wenn Sie bereits über die NHI oder Shakai Hoken abgesichert sind und die IPMI nur ergänzend einsetzen.

Deckungsumfang: Was ist wirklich nötig?

Vollschutz kostet mehr – aber mancher Expat braucht genau das.

Ein reiner Notfall- und Stationärtarif startet bei rund 80 € monatlich. Sobald ambulante Leistungen, Zahnarzt, Vorsorgeuntersuchungen oder psychotherapeutische Behandlungen hinzukommen, steigt die Prämie auf 120–260 € und mehr.

Für Expats, die in Japan dauerhaft leben, empfiehlt sich in der Regel ein Standardtarif mit ambulantem Schutz. Wer Wert auf englischsprachige Ärzte, Direktabrechnung mit Krankenhäusern oder globale Deckung für Heimatbesuche in Deutschland legt, sollte einen Premiumtarif prüfen – nicht alle Anbieter bieten diese Leistungen standardmäßig.

Globale Deckung und Heimatbesuche

Deckung in Deutschland während Heimatbesuchen ist nicht selbstverständlich.

Eine IPMI deckt in der Regel weltweit ab – aber die Bedingungen für Leistungen im Heimatland (Deutschland) variieren stark. Manche Anbieter begrenzen die Leistungszeit in Deutschland auf 30 oder 90 Tage pro Jahr, andere schließen das Heimatland aus der Deckung aus.

Wer regelmäßig Deutschland besucht und dort auch medizinische Versorgung in Anspruch nehmen möchte, muss diese Klausel beim Vergleich aktiv prüfen. Plattformen wie gogonihon.com oder japanwelt.de liefern zu diesem Aspekt keine belastbaren Informationen – hier ist ein spezialisierter Vergleich unerlässlich.

Reisekrankenversicherung ist keine Lösung für Expats
Eine Reisekrankenversicherung ist auf kurzfristige Aufenthalte ausgelegt und endet nach spätestens 6–12 Monaten. Sie deckt keine Vorerkrankungen ab und ist für Menschen, die dauerhaft in Japan leben, rechtlich und praktisch ungeeignet. Wer mit einer Reiseversicherung nach Japan zieht, riskiert im Ernstfall vollständige Kostenübernahme aus eigener Tasche.
IPMI IN JAPAN

Internationale Krankenversicherung: Vorteile und Grenzen

Eine IPMI schließt die Lücken der japanischen Pflichtversicherung – ist aber kein Allheilmittel. Hier eine ehrliche Einschätzung.
Pro
  • Deckt den 30-%-Eigenanteil der japanischen Pflichtversicherung ab
  • Zugang zu englischsprachigen Ärzten und internationalen Kliniken
  • Direktabrechnung mit Krankenhäusern möglich – kein Vorauslegen nötig
  • Weltweite Deckung inkl. Heimatbesuche in Deutschland (je nach Tarif)
  • Kontinuierlich erneuerbar – kein Ablaufdatum wie bei Reiseversicherungen
  • Individuelle Anpassung an Selbstbehalt, Deckungsumfang und Budget
Contra
  • Zusätzliche monatliche Kosten neben den Pflichtbeiträgen (NHI/Shakai Hoken)
  • Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Aufschlägen führen
  • Markt ist intransparent – Direktanbieter zeigen nur eigene Tarife
  • Prämien steigen mit dem Alter erheblich
  • Nicht alle Tarife decken Psychotherapie oder Zahnbehandlungen ab
ANTRAGSPROZESS

In fünf Schritten zur richtigen IPMI für Japan

  1. 1
    Bestandsaufnahme: Gesundheit und Bedarf klären1–2 Stunden

    Welche Vorerkrankungen liegen vor? Welche Leistungen sind unverzichtbar (ambulant, Zahn, Psychotherapie)? Wie hoch ist der akzeptable Selbstbehalt? Diese Fragen müssen beantwortet sein, bevor Sie den Markt vergleichen.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage stellen2–5 Werktage

    Wer Vorerkrankungen hat, stellt niemals direkt bei mehreren Versicherern an – jede Ablehnung kann im HIS-Pool vermerkt werden. Die anonyme Risikovoranfrage klärt vorab, welcher Anbieter zu welchen Konditionen bereit ist, Sie zu versichern – ohne Folgeschäden.

  3. 3
    Marktbreiter Vergleich der IPMI-Anbieter1–3 Tage

    Cigna Global und Global Health Insurance zeigen nur ihre eigenen Tarife. Ein anbieterübergreifender Vergleich über mehr als 200 Versicherungsanbieter zeigt die tatsächliche Prämienspanne – besonders wichtig für Expats über 45 oder mit spezifischen Leistungsanforderungen.

  4. 4
    Versicherungsstrategie festlegen: FMU oder Moratorium?Beratungsgespräch

    Bei Vorerkrankungen stehen zwei Hauptstrategien zur Auswahl: Full Medical Underwriting (FMU) bietet volle Klarheit durch eine vollständige Risikoprüfung. Das Moratorium schließt Vorerkrankungen zunächst für zwei Jahre aus – danach, wenn keine Behandlung mehr stattgefunden hat, können sie einbezogen werden.

  5. 5
    Antrag stellen und japanische Pflichtversicherung anmelden1–2 Wochen

    Nach der IPMI-Entscheidung erfolgt der formale Antrag. Parallel dazu: Anmeldung bei der NHI oder Einschreibung in die Shakai Hoken über den Arbeitgeber. Beides muss innerhalb der gesetzlichen Fristen nach der Wohnsitzanmeldung in Japan erfolgen.

HIS-Pool-Eintrag vermeiden: Was auf dem Spiel steht
Der HIS-Pool (Hazardous Insurance Pool) ist ein brancheninternes Informationssystem, in dem Ablehnungen durch Krankenversicherer vermerkt werden. Eine einzige Ablehnung kann dazu führen, dass spätere Anfragen bei anderen Anbietern erschwert oder gänzlich abgelehnt werden. Wer mit Vorerkrankungen auf eigene Faust Anträge stellt, riskiert seinen Zugang zum IPMI-Markt dauerhaft zu beschränken. Die anonyme Risikovoranfrage ist der einzige sichere Weg.
FÜR WEN WELCHE LÖSUNG PASST

Japan-Expat: Welche Absicherung ist die richtige für Sie?

Entsandte Arbeitnehmer
Mit lokalem Arbeitsvertrag oder Entsendung sind Sie in der Shakai Hoken pflichtversichert – Ihr Arbeitgeber teilt die Beiträge. Eine ergänzende IPMI schließt den 30-%-Eigenanteil und ermöglicht den Zugang zu englischsprachigen Ärzten und internationalen Kliniken.
Selbstständige und Freiberufler
Ohne lokalen Arbeitgeber sind Sie in der NHI pflichtversichert – und tragen die Beiträge vollständig selbst. Je nach Einkommen können das mehrere Hundert Euro monatlich sein. Eine IPMI bietet hier zusätzliche Planungssicherheit und erweiterte Leistungen.
Expats mit Vorerkrankungen
Die japanische Pflichtversicherung nimmt Sie auf – deckt aber chronische Erkrankungen nur im Rahmen der 70/30-Regel. Bei der IPMI ist eine anonyme Risikovoranfrage Pflicht: Wer direkt Anträge stellt, riskiert einen HIS-Pool-Eintrag und verbaut sich den Markt.
Familien und Langzeit-Auswanderer
Für Familien mit Kindern oder Expats, die langfristig in Japan bleiben, ist ein Vollschutz-Tarif mit ambulanter, zahnärztlicher und – falls relevant – psychotherapeutischer Deckung sinnvoll. Die Kosten skalieren mit der Familiengröße, aber auch die Ersparnisse durch einen Vergleich.
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung Japan: Antworten auf Ihre Fragen

Bin ich als Expat in Japan wirklich zur Krankenversicherung verpflichtet?
Ja, ohne Ausnahme. Wer seinen Wohnsitz in Japan anmeldet und länger als drei Monate im Land lebt, ist gesetzlich zur Krankenversicherung verpflichtet – unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Wer sich nicht anmeldet, trägt 100 % aller Behandlungskosten selbst und muss in der Regel rückwirkend Beiträge nachzahlen.
Was gilt beim Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und Japan?
Das Abkommen zwischen Deutschland und Japan regelt primär die Rentenversicherung, um Doppelzahlungen zu vermeiden. Für die Krankenversicherung gilt grundsätzlich das Beschäftigungslandprinzip: Wer in Japan arbeitet, muss sich in Japan versichern. Entsandte Arbeitnehmer sollten die genauen Auswirkungen auf ihre Krankenversicherungspflicht vor der Abreise individuell klären.
Wie hoch ist der Eigenanteil in der japanischen Krankenversicherung wirklich?
Beide japanischen Pflichtsysteme – NHI und Shakai Hoken – erstatten grundsätzlich 70 % der Behandlungskosten. Die verbleibenden 30 % zahlen Sie selbst, bei jedem Arztbesuch, jeder Operation und jedem Krankenhausaufenthalt. Bei schweren Erkrankungen kann dieser Eigenanteil schnell fünfstellig werden. Zwar gibt es ein Katastrophenschutzsystem (High-Cost Medical Expense Benefit), das sehr hohe Monatskosten deckelt – dieser Schutz erfordert aber bürokratischen Aufwand und greift erst ab bestimmten Schwellenwerten.
Wie unterscheiden sich Cigna Global und andere Direktanbieter von einem Maklervergleich?
Anbieter wie Cigna Global oder Global Health Insurance zeigen ausschließlich ihre eigenen Tarife – ein echter Marktüberblick findet dort nicht statt. Ein anbieterübergreifender Vergleich über einen Makler zeigt die tatsächliche Prämienspanne über viele Anbieter. Besonders ab 45 Jahren oder bei Vorerkrankungen können die Unterschiede erheblich sein – sowohl beim Preis als auch beim Leistungsumfang.
Kann ich mit einer Vorerkrankung überhaupt eine internationale Krankenversicherung für Japan abschließen?
Ja, in vielen Fällen ist das möglich – aber der Weg ist entscheidend. Wer direkt bei mehreren Anbietern anfragt, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool, der spätere Anfragen erheblich erschwert. Der richtige Weg ist eine anonyme Risikovoranfrage: Dabei wird Ihr Gesundheitsprofil ohne Namensnennung bei mehreren Anbietern geprüft. Je nach Erkrankung stehen dann Full Medical Underwriting (FMU) oder das Moratorium als Strategien zur Verfügung.
Was ist der Unterschied zwischen FMU und Moratorium bei Vorerkrankungen?
Beim Full Medical Underwriting (FMU) wird Ihr Gesundheitszustand vollständig geprüft – Sie erhalten vorab Klarheit, was versichert ist und was nicht, inklusive etwaiger Ausschlüsse oder Zuschläge. Das Moratorium funktioniert anders: Vorerkrankungen werden für einen definierten Zeitraum (meist zwei Jahre) ausgeschlossen; danach, wenn keine Behandlung mehr stattgefunden hat, können sie in den Schutz einbezogen werden. Welche Strategie besser passt, hängt von der Art der Erkrankung und dem gewünschten Leistungsumfang ab.
Welche Informationsportale zu Japan-Krankenversicherung sind verlässlich?
Portale wie gogonihon.com und japanwelt.de bieten einen guten Einstieg in die Grundlagen der japanischen Krankenversicherung – sind aber auf allgemeine Zielgruppen (oft Studenten) ausgerichtet und gehen kaum auf IPMI-Kosten, Vorerkrankungen oder den Vergleich internationaler Anbieter ein. Die japanische Botschaft (de.emb-japan.go.jp) liefert offizielle Informationen, oft in formaler PDF-Form. Für einen strukturierten IPMI-Vergleich mit Schwerpunkt Kosten und individuelle Situation ist ein spezialisierter Beratungsansatz deutlich zielführender.
Brauche ich neben der japanischen Pflichtversicherung noch eine IPMI?
Das hängt von Ihrer Situation ab. Die Pflichtversicherung sichert die medizinische Grundversorgung ab, aber der 30-%-Eigenanteil kann bei schweren Erkrankungen erheblich sein. Zudem bietet sie keinen Zugang zu englischsprachigen Ärzten, keine Direktabrechnung mit internationalen Kliniken und keine weltweite Deckung für Heimatbesuche. Für die meisten Expats ist eine ergänzende oder vollumfängliche IPMI deshalb sinnvoll – der optimale Zuschnitt hängt von Arbeitsvertrag, Gesundheitszustand und Budget ab.

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