Das moldawische Gesundheitssystem ist chronisch unterfinanziert. In der Hauptstadt Chișinău gibt es einige Kliniken mit akzeptabler Basisversorgung, doch spezialisierte Behandlungen – etwa in der Onkologie, Kardiologie oder Orthopädie – entsprechen häufig nicht westeuropäischen Standards. Auf dem Land ist die Versorgungslage noch deutlich schlechter.
Moderne Diagnostik wie MRT, CT oder Laboranalysen nach EU-Standard ist nur eingeschränkt verfügbar. Fachärzte mit internationalem Ausbildungsstandard sind rar und überwiegend in Chișinău zu finden. Hinzu kommen Sprachbarrieren: Rumänisch und Russisch dominieren, Englisch wird in medizinischen Einrichtungen selten gesprochen.
Für leichte Erkrankungen und Routineuntersuchungen mag das lokale System ausreichen. Sobald es ernst wird, ist eine Behandlung im Ausland – oft in Rumänien, der Türkei oder Deutschland – die einzig verlässliche Option.
- Fachärzte mit internationalem Standard nur vereinzelt in Chișinău
- Moderne Diagnostik (MRT, CT) eingeschränkt verfügbar
- Lange Wartezeiten im öffentlichen Sektor
- Sprachbarriere: Rumänisch und Russisch dominieren