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Kongo-Expats: Warum eine Standard-Reise-KV systematisch versagt

Brazzaville hat kein funktionierendes Notfallsystem im europäischen Sinne. Barzahlung vor Behandlung, keine MRT-Kapazitäten, Evakuierungskosten bis 40.000 €: Wer hier länger lebt, braucht eine internationale Krankenversicherung – keine Urlaubspolice.

  • 40.000 € Evakuierung Maximalkosten
  • Pflichtimpfung Gelbfieber bei Einreise
  • 2 Länder Kongo ≠ DR Kongo
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • IPMI ist Pflicht, keine Option. Das Gesundheitssystem in Brazzaville erfüllt keine europäischen Standards. Reise-KV-Tarife greifen nach 45–90 Tagen oft nicht mehr – und decken medizinische Evakuierung nur eingeschränkt ab.
  • Länderverwechslung kostet den Versicherungsschutz. Republik Kongo (ISO: CG, Hauptstadt Brazzaville) und Demokratische Republik Kongo (Kinshasa) sind zwei verschiedene Staaten. Eine Police für das falsche Land bedeutet: keine Leistung im Ernstfall.
  • Evakuierung muss unlimitiert gedeckt sein. Ein Ambulanzflug nach Europa kostet leicht 40.000 € und mehr. IPMI-Tarife schließen medizinische Evakuierung als Kernleistung ohne Betragsobergrenze ein – Reise-KV tut das nicht.
  • Vorerkrankungen schließen Schutz nicht aus. FMU, Moratoriumsprinzip und anonyme Risikovoranfrage bieten Wege auch für komplexe Krankengeschichten. Eine pauschale Ablehnung ist kein unvermeidliches Ergebnis.
  • Direktabrechnung rettet Behandlungen. Kongos Kliniken fordern Barzahlung vor Behandlung – selbst im Notfall. Ein IPMI-Anbieter mit aktivem Assistance-Dienst kommuniziert direkt mit der Einrichtung und verhindert so lebensgefährliche Verzögerungen.
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Länderverwechslung: Zwei Kongos – ein fataler Irrtum
Die Republik Kongo (Brazzaville, ISO-Code CG) und die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa, ISO-Code CD) sind zwei souveräne Staaten. Insurancy.de führt für beide Destinationen eigene Seiten. Eine Police, die nur die DR Kongo erfasst, bietet in Brazzaville keinen Versicherungsschutz. Fordern Sie die Deckungsbestätigung für 'Republik Kongo (CG)' schriftlich an – vor Vertragsabschluss, nicht danach.
GESUNDHEITSSYSTEM & RISIKEN

Was Expats in der Republik Kongo wirklich erwartet

Vier Fakten zur Versorgungslage, die jede Versicherungsentscheidung beeinflussen.

Das Gesundheitssystem in Brazzaville: Nüchterne Bestandsaufnahme

MRT fehlt, Hygiene mangelt, Barzahlung läuft vor jeder Behandlung.

Brazzaville ist das medizinische Zentrum des Landes – was leider wenig bedeutet. Das Auswärtige Amt und internationale Gesundheitsexperten stufen die Versorgung weit unterhalb europäischer Standards ein.

Bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sind entweder nicht vorhanden oder funktionieren unzuverlässig. Laboranalysen, die in Deutschland selbstverständlich sind, können Tage dauern oder schlicht nicht durchgeführt werden. Fachpersonal in Kardiologie, Neurologie oder Intensivmedizin fehlt strukturell.

Hygienische Mängel machen chirurgische Eingriffe zu einem eigenständigen Risikofaktor. Am gravierendsten für Europäer: Barzahlung vor Behandlung ist die Regel – auch im Notfall. Wer keinen Versicherer im Rücken hat, der direkt mit der Klinik kommuniziert, wartet.

  • Kein funktionierendes Notfallsystem im europäischen Sinne
  • Keine verlässliche Bildgebung (MRT, CT) in Brazzaville
  • Hygienische Mängel erhöhen Infektionsrisiko bei Eingriffen
  • Vorauszahlung in bar selbst bei lebensbedrohlichen Zuständen gefordert

Tropenkrankheiten und Impfpflichten für Einreisende

Gelbfieber-Impfnachweis ist Einreisepflicht – kein optionaler Tipp.

Gelbfieber-Impfung ist für die Einreise in die Republik Kongo vorgeschrieben. Ohne gültigen Impfnachweis droht die Einreiseverweigerung. Die Impfung muss rechtzeitig vor Abreise bei einem Tropeninstitut oder reisemedizinischen Zentrum erfolgen.

Zusätzlich empfehlen das Auswärtige Amt und Zentralafrika.de weitere Schutzimpfungen für Langzeitaufenthalte: Hepatitis A und B (Übertragung über kontaminiertes Wasser und Blut), Typhus (bei unsicherer Trinkwasserversorgung), Tollwut (Tierkontakt in ländlichen Gebieten) sowie Meningokokken je nach Aufenthaltsregion.

Malaria ist in der gesamten Republik Kongo präsent und zählt zu den häufigsten Todesursachen der Region. Prophylaxe, konsequenter Mückenschutz und schnelle Diagnose sind unverzichtbar. Die geografische Nähe zur Demokratischen Republik Kongo macht auch Ebola-Ausbrüche zu einem relevanten Faktor, den gute IPMI-Anbieter im Blick haben.

  • Gelbfieber-Impfung: Einreisepflicht, kein optionaler Hinweis
  • Hepatitis A & B, Typhus, Tollwut: dringend empfohlen
  • Malaria: ganzes Land betroffen, Prophylaxe obligatorisch
  • Ebola: primär DR Kongo, aber geografische Nähe beachten

Medizinische Evakuierung: Überlebenswichtig, nicht luxuriös

Bis zu 40.000 € – und Reise-KV deckt das nach wenigen Monaten nicht mehr.

Wenn das lokale System an seine Grenzen stößt – und das geschieht schnell –, gibt es nur eine realistische Option: den Patienten ausfliegen. Eine medizinische Evakuierung in ein Krankenhaus mit adäquater Ausstattung, etwa in Südafrika oder direkt nach Europa, kostet bis zu 40.000 Euro oder mehr.

Ein Ambulanzflug nach Deutschland mit intensivmedizinischer Begleitung liegt schnell im fünfstelligen Bereich. Medizinische Ausrüstung und Fachpersonal an Bord sind kostspielig, unabhängig von der Flugstrecke.

Reisekrankenversicherungen übernehmen diese Kosten häufig nur unter engen Bedingungen und verlieren nach drei bis sechs Monaten Aufenthalt oft den Evakuierungsschutz vollständig. Eine IPMI schließt Evakuierung und Repatriierung als Kernleistung ein – ohne zeitliche Beschränkung, solange der Vertrag läuft.

Gesundheitsquellen für die Republik Kongo: Wo offizielle Fakten herkommenAuswärtiges Amt, Zentralafrika.de und Tropeninstitute als verlässliche Referenzen.

Das Auswärtige Amt (auswaertiges-amt.de) veröffentlicht laufend aktualisierte Sicherheits- und Gesundheitshinweise zur Republik Kongo – einschließlich Impfempfehlungen, Malariarisiko und Einschätzung der medizinischen Versorgung. Diese Einschätzungen bilden die Grundlage für die Versorgungsbewertung auf dieser Seite.

Zentralafrika.de liefert spezifische Gesundheitsinformationen und Reiseimpfempfehlungen für die Region, ergänzt durch aktuelle Infektionsgeschehen (Ebola, Malaria-Ausbrüche). Beide Quellen empfehlen übereinstimmend eine umfassende Krankenversicherung als Grundvoraussetzung für Langzeitaufenthalte.

HanseMerkur bietet für kurzfristige Kongo-Reisen Reisekrankenversicherungen an und informiert auf hmrv.de über allgemeine Gesundheitshinweise. Der entscheidende Unterschied zu IPMI-Tarifen: HanseMerkur-Reise-KV-Produkte sind auf kurzfristige Aufenthalte ausgelegt und decken weder Vorerkrankungen noch dauerhaften Expat-Schutz vollumfänglich ab.

PRODUKTVERGLEICH

Reise-KV vs. IPMI: Was für Langzeitaufenthalte gilt

Für Expats und Langzeitreisende in der Republik Kongo ist die Wahl keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage des Schutzniveaus.

Reise-Krankenversicherung

Konzipiert für Urlaub und Kurzaufenthalte
  • Laufzeit & GeltungsdauerMeist 45–90 Tage, Langzeittarife bis 5 Jahre mit erheblichen Einschränkungen
  • Medizinische EvakuierungOft auf Maximalbetrag gedeckelt oder nach wenigen Monaten Aufenthalt ausgeschlossen
  • VorerkrankungenChronische Erkrankungen und Vorerkrankungen in der Regel ausgeschlossen
  • DirektabrechnungVorleistung durch Versicherten häufig erforderlich – kritisch bei Barzahlungspflicht vor Ort
  • Planbare BehandlungenKontrolluntersuchungen, Dauermedikation und Schwangerschaft strukturell nicht abgedeckt
  • TropenkrankheitenGrundsätzlich abgedeckt, aber Klauseln und regionale Ausschlüsse möglich

IPMI (Internationale Private KV)

Konzipiert für Expats mit Lebensmittelpunkt im Ausland
  • Laufzeit & GeltungsdauerLäuft kontinuierlich ohne Verfallsdaten – solange Sie im Ausland leben
  • Medizinische EvakuierungMedizinische Evakuierung als Kernleistung, ohne Betragsobergrenze bis zu 40.000 € und mehr
  • VorerkrankungenFMU, Moratoriumsprinzip und Zuschlagsmodelle ermöglichen Schutz trotz Vorerkrankungen
  • DirektabrechnungAssistance-Dienst kommuniziert direkt mit Kliniken – kein Vorschuss nötig
  • Planbare BehandlungenDauermedikation, Kontrolluntersuchungen, Schwangerschaft regulär abgedeckt
  • TropenkrankheitenMalaria, Typhus, Hepatitis explizit einschließbar – prüfen Sie Ausschlussklauseln je Tarif
SCHRITT FÜR SCHRITT

Vom Bedarf zum richtigen IPMI-Schutz für die Republik Kongo

Sechs Schritte, die verhindern, dass Sie mit der falschen Police einreisen.

  1. 1
    Bedarf klären

    Wie lange dauert der Aufenthalt? Reisen Familienangehörige mit? Gibt es Vorerkrankungen, die laufend behandelt werden? Diese drei Fragen bestimmen, welche IPMI-Kategorie überhaupt in Frage kommt.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage stellen

    Bei Vorerkrankungen ist das der wichtigste erste Schritt. Ein Versicherungsmakler fragt bei mehreren IPMI-Anbietern an, ohne Ihren Namen preiszugeben. Sie erhalten eine realistische Einschätzung der Konditionen – ohne dass eine Ablehnung in Ihrer Versicherungshistorie landet. Ablehnungen werden dokumentiert und können spätere Anfragen erheblich erschweren.

  3. 3
    Angebote inhaltlich vergleichen

    Nicht nur den Preis vergleichen, sondern: Ist medizinische Evakuierung ohne Betragsobergrenze enthalten? Sind Tropenkrankheiten (Malaria, Typhus, Hepatitis) explizit abgedeckt? Gibt es einen aktiven Assistance-Dienst mit Direktabrechnung? Werden Behandlungen auch in Südafrika oder Europa übernommen?

  4. 4
    Deckungsgebiet schriftlich bestätigen lassen

    Explizit die Deckung für 'Republik Kongo (ISO-Code CG)' schriftlich bestätigen lassen – nicht die Demokratische Republik Kongo (CD). Dieser Schritt ist nicht optional. Ein Satz im E-Mail-Verlauf kann im Leistungsfall entscheidend sein.

  5. 5
    Police sorgfältig lesen

    Besonders die Ausschlussklauseln und Wartezeiten prüfen. Gibt es regionale Ausschlüsse für bestimmte Provinzen? Welche Wartezeiten gelten für Zahn- oder Schwangerschaftsleistungen? Was passiert bei einem Aufenthalt in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo?

  6. 6
    Notfallkontakte sichern

    Nummern des Assistance-Dienstes griffbereit haben – auf dem Smartphone gespeichert, ausgedruckt mitgeführt und beim Partner oder Vertrauensperson hinterlegt. Im Notfall zählen Sekunden, keine Suchvorgänge.

FÜR WEN DIESER LEITFADEN GILT

Wer in der Republik Kongo zwingend eine IPMI braucht

Öl- und Gas-Ingenieure, NGO-Mitarbeiter
Fachkräfte, die im Auftrag internationaler Unternehmen oder Hilfsorganisationen in der Republik Kongo tätig sind, benötigen einen Schutz, der ihren Einsatzort kennt – inklusive Evakuierungsoption und Direktabrechnung auch abseits der Hauptstadt.
Diplomaten und internationale Beamte
Botschafts- und Delegationsmitarbeiter sind oft über Dienstgeber versichert – aber die Deckung endet mit dem Dienstauftrag. Eine eigene IPMI schließt die Lücke für Familienangehörige und den Zeitraum vor und nach der Akkreditierung.
Familien mit Kindern
Wer mit Familie auswandert, hat erhöhten Schutzbedarf: Kinderarzt, Zahnarzt, Impfungen und im Notfall Evakuierung für mehrere Personen. IPMI-Tarife sind familienfähig – Prämien und Deckung für Kinder separat kalkulierbar.
Expats mit Vorerkrankungen
Wer Bluthochdruck, Diabetes oder andere chronische Erkrankungen mitbringt, denkt oft: 'Für mich gibt es keine Versicherung.' Das stimmt nicht. FMU, Moratoriumsprinzip und anonyme Voranfrage bieten realistische Wege zum Schutz.
VORERKRANKUNGEN & IPMI

Schutz trotz Vorerkrankungen: Drei Wege zum IPMI-Vertrag

Komplexe Krankengeschichten schließen internationale Krankenversicherung nicht aus – sie erfordern den richtigen Ansatz.

Full Medical Underwriting (FMU): Individuelle Risikoprüfung

Die fairste Methode – keine Pauschalausschlüsse, sondern individuelle Entscheidung.

Beim Full Medical Underwriting wird die gesamte Krankengeschichte des Antragstellers geprüft. Der Versicherer entscheidet individuell, welche Leistungen zu welchen Konditionen übernommen werden. Das klingt aufwendig – ist aber oft die faire Lösung, weil es keine pauschalen Ausschlüsse gibt.

Das Ergebnis kann ein Beitragszuschlag sein (die Vorerkrankung wird übernommen, zu höherem Preis) oder ein gezielter Leistungsausschluss (nur die Vorerkrankung selbst ist ausgeschlossen, alles andere versichert). Wer eine stabile, gut eingestellte chronische Erkrankung hat, fährt mit FMU häufig besser als mit pauschalen Moratoriumsklauseln.

Moratoriumsprinzip: Zeitlich befristeter Ausschluss

Zwei Jahre Wartefrist – danach wird die Vorerkrankung eingeschlossen.

Beim Moratoriumsprinzip werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – von der Leistung ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Beschwerden im Zusammenhang mit der Vorerkrankung auf, wird sie danach in den Versicherungsschutz eingeschlossen.

Das ist für Personen mit stabilen, gut eingestellten Erkrankungen eine attraktive Option: kein aufwendiger Fragebogen, keine individuelle Risikoprüfung, klare Regeln. Der Nachteil: Wer in den ersten zwei Jahren wegen der Vorerkrankung behandelt werden muss, trägt die Kosten selbst.

Anonyme Risikovoranfrage: Zuerst fragen, dann entscheiden

Ablehnung hinterlässt Spuren – die Voranfrage nicht.

Wer unsicher ist, ob und zu welchen Konditionen er Versicherungsschutz erhält, kann eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Ein Versicherungsmakler fragt bei mehreren IPMI-Anbietern an, ohne den Namen des Antragstellers preiszugeben.

Das Ergebnis: eine realistische Einschätzung der erzielbaren Konditionen – ohne dass eine formale Ablehnung in der Versicherungshistorie landet. Ablehnungen werden von Versicherern dokumentiert und können spätere Anträge erheblich erschweren oder verteuern. Die anonyme Voranfrage ist deshalb der richtige erste Schritt für alle, die unsicher sind, wie Anbieter auf ihre Krankengeschichte reagieren werden.

Insurancy führt diese Voranfragen bei über zwölf IPMI-Anbietern durch und sucht auch bei komplexen Fällen nach tragfähigen Lösungen – mit dem Ziel, ein konkretes Angebot zu machen, statt mit einem pauschalen Nein zu antworten.

André Disselkamp
EXPERTENEINSCHÄTZUNG
In der Republik Kongo entscheidet nicht die Qualität des nächsten Krankenhauses über den Ausgang eines Notfalls – sondern die Geschwindigkeit, mit der ein Assistance-Dienst eine Evakuierung organisiert. Genau das muss eine IPMI leisten.
André Disselkamp · Gründer Insurancy.de, Spezialist für internationale Krankenversicherung
AUSWAHLKRITERIEN

Diese sechs Kriterien entscheiden beim IPMI-Vergleich

Nicht jeder Tarif, der 'Ausland' im Namen trägt, eignet sich für die Republik Kongo.

  • Deckungsgebiet: explizit Republik Kongo (CG)Schriftliche Bestätigung einholen, dass die Police für die Republik Kongo (ISO CG) gilt – nicht für die Demokratische Republik Kongo (CD).
  • Medizinische Evakuierung ohne BetragsobergrenzeKein gedeckelter Festbetrag – ein Ambulanzflug nach Europa kostet schnell 40.000 € und mehr.
  • Direktabrechnung und Assistance-DienstDer Anbieter kommuniziert direkt mit Kliniken. In einem Land mit Barzahlungspflicht vor Behandlung ist das keine Komfortfunktion.
  • Tropenkrankheiten vollständig eingeschlossenMalaria, Typhus, Hepatitis – prüfen Sie, dass diese Erkrankungen nicht durch Klauseln oder regionale Ausschlüsse ausgenommen sind.
  • Nachbarländer und Europa als BehandlungsortErnstzunehmende Behandlungen finden oft in Südafrika oder Europa statt. Der Tarif muss das abbilden.
  • Mehrsprachiger Notfall-ServiceIm Ernstfall möchten Sie auf Deutsch oder Englisch kommunizieren – prüfen Sie Erreichbarkeit und Sprachkompetenz des Assistance-Teams.
Quellen zur Gesundheitslage in der Republik Kongo
Diese Seite stützt sich auf veröffentlichte Hinweise des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de/kongorepublik), Gesundheitsinformationen von Zentralafrika.de sowie reisemedizinische Empfehlungen tropenklinischer Einrichtungen. Das Auswärtige Amt stuft die medizinische Versorgung in der Republik Kongo ausdrücklich als nicht mit europäischen Standards vergleichbar ein und empfiehlt umfassenden Krankenversicherungsschutz als Grundvoraussetzung für Langzeitaufenthalte. HanseMerkur (hmrv.de) bietet für Kongo-Reisen Reise-KV-Produkte an, die jedoch auf kurzfristige Aufenthalte ausgerichtet sind und kein Äquivalent zu IPMI-Langzeitschutz darstellen.
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung Republik Kongo: Ihre Fragen beantwortet

Reicht eine normale Reisekrankenversicherung für einen Aufenthalt von sechs Monaten in der Republik Kongo?
Nein. Reisekrankenversicherungen sind für Aufenthalte von maximal 45 bis 90 Tagen konzipiert. Auch Langzeittarife einzelner Anbieter wie HanseMerkur (bis 5 Jahre) schränken Leistungen bei Vorerkrankungen und Langzeitrisiken erheblich ein und decken medizinische Evakuierung nach längerer Aufenthaltsdauer oft nicht mehr ab. Für Aufenthalte ab sechs Monaten ist eine IPMI strukturell die einzig passende Lösung.
Was kostet eine medizinische Evakuierung aus der Republik Kongo nach Deutschland?
Die Kosten für einen medizinischen Rücktransport aus der Republik Kongo können je nach Transportart, medizinischem Aufwand und Zieldestination bis zu 40.000 Euro oder mehr betragen. Ein Ambulanzflug mit intensivmedizinischer Begleitung liegt selbst bei mittlerer Entfernung schnell im fünfstelligen Bereich. Diese Kosten müssen nicht selbst getragen werden, wenn eine IPMI mit unbegrenzter Evakuierungsdeckung besteht.
Muss ich als Expat in Brazzaville wirklich Barzahlung vor Behandlung leisten?
In der Praxis ist das für viele Kliniken in der Republik Kongo die Regel – auch bei Notfällen. Das ist einer der Hauptgründe, warum ein IPMI-Anbieter mit aktivem Assistance-Dienst entscheidend ist. Ein guter Assistance-Dienst kommuniziert direkt mit der behandelnden Einrichtung und übernimmt die Kostengarantie, bevor der Patient behandelt wird. Ohne diesen Service kann die Vorauszahlungspflicht lebensgefährliche Verzögerungen verursachen.
Kann ich eine internationale Krankenversicherung für die Republik Kongo auch mit einer Vorerkrankung abschließen?
Ja. Es gibt verschiedene Wege: Full Medical Underwriting (individuelle Risikoprüfung mit Beitragszuschlag oder gezieltem Ausschluss), Moratoriumsprinzip (zeitlich befristeter Ausschluss, danach Einschluss) oder eine anonyme Risikovoranfrage über einen Makler, um ohne Eintrag in der Versicherungshistorie Konditionen zu erkunden. Insurancy führt diese Voranfragen bei über zwölf IPMI-Anbietern durch.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Republik Kongo und Demokratische Republik Kongo für meine Versicherung wichtig?
Die Republik Kongo (Brazzaville, ISO-Code CG) und die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa, ISO-Code CD) sind zwei souveräne Staaten. Eine Police, die nur die DR Kongo abdeckt, bietet in der Republik Kongo keinen Versicherungsschutz – und umgekehrt. Im Leistungsfall kann diese Unterscheidung zur vollständigen Ablehnung der Kostenübernahme führen. Fordern Sie die Deckungsbestätigung für 'Republik Kongo (CG)' immer schriftlich an.
Welche Impfungen sind für die Einreise in die Republik Kongo vorgeschrieben?
Die Gelbfieber-Impfung ist für alle Einreisenden vorgeschrieben – ohne gültigen Impfnachweis droht die Verweigerung der Einreise. Darüber hinaus empfehlen das Auswärtige Amt und reisemedizinische Experten für Langzeitaufenthalte: Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken je nach Region. Malariaprophylaxe ist für das gesamte Land dringend empfohlen.
Was unterscheidet IPMI-Anbieter wie Cigna oder Allianz Care von einer Reise-KV wie HanseMerkur für den Kongo-Aufenthalt?
IPMI-Anbieter sind für Menschen konzipiert, die ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft ins Ausland verlagern. Sie decken planbare Behandlungen (Dauermedikation, Kontrolluntersuchungen), Schwangerschaft, medizinische Evakuierung ohne Betragsobergrenze und bieten Direktabrechnung über Assistance-Dienste. HanseMerkurs Reise-KV-Produkte sind auf kurzfristige Reisen ausgelegt und erreichen bei Langzeitaufenthalten strukturelle Grenzen – besonders bei Vorerkrankungen und Evakuierungskosten.
Gibt es bei Insurancy auch eine Seite speziell zur Demokratischen Republik Kongo?
Ja. Insurancy.de führt separate Seiten für die Republik Kongo (Brazzaville) und die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), da beide Länder unterschiedliche Sicherheitslagen, Versorgungsstrukturen und Versicherungsanforderungen haben. Falls Ihr Aufenthaltsland die DR Kongo ist, finden Sie dort die passenden Informationen und Tarifvergleiche.

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Bereit für die richtige IPMI für die Republik Kongo?

Wir vergleichen über zwölf IPMI-Anbieter anbieterübergreifend – auch mit Vorerkrankungen, auch für Familien. Anonyme Risikovoranfrage inklusive.

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