Außerhalb von Kinshasa und einzelnen Privatkliniken in größeren Städten entspricht die medizinische Infrastruktur der DR Kongo nicht annähernd europäischem Standard. Krankenhäuser leiden unter chronischem Mangel an Medikamenten, Fachpersonal und funktionsfähiger Ausrüstung.
Das Auswärtige Amt weist ausdrücklich auf erhöhte Risiken für Infektionskrankheiten hin – darunter Malaria, Cholera, Typhus und wiederkehrende Ebola-Ausbrüche in bestimmten Provinzen. Für Expats bedeutet das in der Praxis: Selbst bei mittelschweren Erkrankungen ist eine medizinische Notfallevakuierung oft die einzige Option für adäquate Behandlung.
- Chronischer Medikamentenmangel in öffentlichen Einrichtungen
- Qualifizierte Zahnärzte kaum außerhalb Kinshasas verfügbar
- Sicherheitsrisiken in mehreren Provinzen blockieren Zugang zu Kliniken
- Notfallevakuierung nach Europa kostet 30.000 bis 80.000 Euro