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Andorra absichern – IPMI-Vergleich für Expats und Residenten

Andorra ist kein EU-Mitglied – die EHIC gilt nicht, und die deutsche GKV greift nicht. Wer auswandert, eine passive Residenz beantragt oder dauerhaft lebt, braucht eine spezialisierte internationale Krankenversicherung. Wir vergleichen 12 führende IPMI-Anbieter – auch bei Vorerkrankungen.

  • kein EU/EWR EHIC gilt nicht
  • 75–90 % CASS-Kostenanteil
  • 12 Anbieter IPMI-Vergleich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • EHIC schützt nicht in Andorra. Andorra ist weder EU- noch EWR-Mitglied. Die Europäische Krankenversicherungskarte hat hier keine Gültigkeit – wer sich darauf verlässt, zahlt im Ernstfall alle Kosten selbst.
  • Passive Residenz erfordert Versicherungsnachweis. Ohne gültige, international anerkannte Krankenversicherung wird die passive Aufenthaltsgenehmigung nicht erteilt. Eine einfache deutsche Zusatzversicherung genügt in der Regel nicht.
  • CASS deckt nicht alles – Lücken entstehen. Das staatliche CASS-System übernimmt 75–90 % der Kosten, aber bei Spezialbehandlungen in Spanien oder Frankreich entstehen erhebliche Eigenanteile.
  • Vorerkrankung ist kein automatisches Ausschluss-Kriterium. Mit anonymer Risikovoranfrage, FMU oder Moratoriumsprinzip gibt es pragmatische Wege zu echtem Schutz – und man vermeidet einen HIS-Pool-Eintrag.
  • Spanien und Frankreich müssen mitversichert sein. Andorras Gesundheitssystem verweist bei komplexen Eingriffen strukturell auf Kliniken in den Nachbarländern. Nicht alle IPMI-Tarife decken das standardmäßig ab.
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GRUNDLAGEN

Warum Andorra eine eigene Absicherung erfordert

Drei Aspekte des andorranischen Systems, die viele Auswanderer unterschätzen – und die direkt über Ihren Versicherungsschutz entscheiden.

Andorra und die EHIC: Warum die deutsche GKV hier nicht greift

Kein EU-Status, kein EWR-Abkommen – die Konsequenz für GKV-Versicherte.

Der häufigste Irrtum beim Thema Krankenversicherung in Andorra: Viele Auswanderer und Langzeitreisende gehen davon aus, dass die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) sie auch dort absichert. Das ist falsch. Andorra ist weder EU-Mitglied noch gehört es dem Europäischen Wirtschaftsraum an. Die EHIC gilt in Andorra schlicht nicht.

Das bedeutet konkret: Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Krankheitsfall in Andorra keine Kosten. Wer trotzdem darauf vertraut, zahlt im Ernstfall aus eigener Tasche – von der Notaufnahme bis zur Nachsorge. Zusätzlich besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und Andorra, das diese Lücke schließen könnte.

Für alle, die länger als einen Kurzurlaub planen, ist eine spezialisierte internationale Krankenversicherung (IPMI – International Private Medical Insurance) deshalb keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

CASS und das Co-Payment-Modell: So funktioniert das Gesundheitssystem

75–90 % übernimmt das staatliche System – den Rest tragen Sie selbst.

Das andorranische Gesundheitssystem basiert auf der Caixa Andorrana de Seguretat Social, kurz CASS. Dieses staatliche Sozialversicherungssystem gilt als Pflichtversicherung für alle Erwerbstätigen mit Wohnsitz in Andorra. Wer dort angestellt ist oder selbstständig tätig ist, wird automatisch eingegliedert.

Das Besondere ist das Co-Payment-Prinzip: Die CASS übernimmt je nach Leistung zwischen 75 und 90 Prozent der Behandlungskosten – den Rest trägt der Versicherte selbst. Klingt überschaubar, wird aber bei spezialisierten Behandlungen oder längeren Krankenhausaufenthalten schnell kostspielig.

Andorras medizinische Infrastruktur ist für ein Land mit rund 80.000 Einwohnern gut ausgebaut, stößt aber bei komplexen Eingriffen und Spezialbehandlungen an Grenzen. In solchen Fällen verweist das System regelmäßig auf Kliniken in Spanien oder Frankreich – Behandlungen, deren Kosten nicht immer vollständig von der CASS gedeckt werden. Eine private internationale Krankenversicherung schließt genau diese Lücken.

Passive Residenz: Die Versicherungspflicht für Nicht-Erwerbstätige

Ohne internationalen Versicherungsnachweis keine Aufenthaltsgenehmigung.

Wer in Andorra nicht erwerbstätig ist, aber trotzdem einen Wohnsitz anmelden möchte – etwa im Rahmen der sogenannten passiven Residenz –, kommt an einer privaten Krankenversicherung nicht vorbei. Der Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Erteilung dieser Aufenthaltsgenehmigung.

Das betrifft Rentner, Vermögende oder digital arbeitende Personen, die Andorras attraktive Steuerbedingungen nutzen möchten, ohne vor Ort einer geregelten Beschäftigung nachzugehen. Ohne gültigen Versicherungsnachweis wird die passive Residenz schlicht nicht bewilligt.

Die Versicherung muss dabei international anerkannt und auf Andorra ausgerichtet sein. Eine einfache deutsche Zusatzversicherung oder eine kurzfristige Reiseversicherung wie jene von HanseMerkur reicht in der Regel nicht aus – diese Produkte sind auf Kurzaufenthalte ausgelegt und erfüllen die Anforderungen der andorranischen Behörden nicht. Plattformen wie andorra-solutions.com weisen auf die Pflicht hin, gehen aber selten ins Detail zu den konkreten Anforderungen an den Versicherungsumfang.

Behandlungen in Spanien und Frankreich: Grenzüberschreitende Deckung prüfen

Strukturelle Überweisungen ins Ausland – nicht alle Tarife decken das ab.

Andorra verfügt über ein solides Gesundheitssystem, aber bei komplexen Eingriffen – etwa in der Onkologie, der Herzchirurgie oder der Neurologie – werden Patienten regelmäßig in Kliniken in Spanien oder Frankreich überwiesen. Das ist strukturell bedingt und kein Ausnahmefall.

Eine gute internationale Krankenversicherung für Andorra muss deshalb zwingend Behandlungen in beiden Nachbarländern einschließen. Nicht alle IPMI-Tarife tun das standardmäßig – manche definieren Andorra als Kernregion und behandeln Spanien und Frankreich als separaten Deckungsbereich.

Beim Vergleich sollte dieser Punkt explizit geprüft werden: Ist die grenzüberschreitende Behandlung ohne zusätzliche Genehmigung abgedeckt? Gibt es ein Netzwerk zugelassener Kliniken, oder besteht freie Arztwahl? Anbieter wie Foyer Global Health und Cigna bieten hier strukturell stärkere Lösungen als reine Basis-Tarife.

ANBIETER-VERGLEICH

12 IPMI-Anbieter für Andorra im direkten Überblick

Von globalen Platzhirschen bis zu digitalen Spezialisten – diese Anbieter sind für Andorra-Aufenthalte relevant. Entscheidend ist nicht der günstigste Tarif, sondern der passende Schutz für Ihre konkrete Situation.

April International
Modulare Tarife, volldigitaler Prozess, über 40 Jahre IPMI-Erfahrung.
ZielgruppeJüngere Expats und digitale Nomaden
ab/Monatab 80 €
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BDAE
Auf deutschsprachige Auswanderer spezialisiert, starke persönliche Betreuung.
ZielgruppeAndorra-Neuankömmlinge und deutschsprachige Expats
ab/Monatab ca. 90 €
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Cigna Global
Eines der stärksten globalen Netzwerke – nahtlose Deckung in Spanien und Frankreich.
ZielgruppePendler zwischen Andorra, Spanien und Frankreich
ab/Monatab ca. 120 €
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Foyer Global Health
Luxemburger Spezialist mit starker Europa-Deckung und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis.
ZielgruppeAndorra-Residenten mit Behandlungsbedarf in Nachbarländern
ab/Monatab ca. 150 €
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Freedom Health
Solide Grunddeckung im mittleren Preissegment, klare Tarifstruktur.
ZielgruppePersonen mit Bedarf an unkompliziertem, klarem Schutz
ab/Monatab ca. 210 €
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Genki
Moderner digitaler Anbieter, transparente Tarife, einfacher Online-Abschluss.
ZielgruppeJüngere Zielgruppen und digital affine Expats
ab/Monatab ca. 79 €
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MAWISTA
Flexible Laufzeiten für internationale Studenten und Expats, kostengünstig.
ZielgruppeBefristete Aufenthalte und internationale Studenten
ab/Monatab ca. 55 €
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Morgan Price
Langjährige IPMI-Erfahrung, hohe Deckungssummen bei moderaten Prämien.
ZielgruppePersonen mit Bedarf an hoher Deckungssumme
ab/Monatab ca. 145 €
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PassportCard
Innovative Zahlungskarte: keine Vorleistung, direkte Abrechnung vor Ort.
ZielgruppeExpats mit häufigen grenzüberschreitenden Behandlungen
ab/Monatab ca. 98 €
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Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
HanseMerkur und Reiseversicherungen: Für passive Residenz nicht geeignet
HanseMerkur ist als Marke bekannt und taucht bei Suchen nach 'Krankenversicherung Andorra' prominent auf – das Angebot richtet sich jedoch primär auf kurzfristige Reise- und Urlaubsaufenthalte. Für die passive Residenz oder einen dauerhaften Aufenthalt in Andorra erfüllen diese Tarife in der Regel nicht die behördlichen Anforderungen. Ähnliches gilt für andere reine Reiseversicherer. Wer Andorra als langfristigen Lebensmittelpunkt plant, braucht zwingend einen vollwertigen IPMI-Tarif – und sollte das Kleingedruckte sorgfältig prüfen, bevor er sich auf einen kurzfristigen Schutz verlässt.
BASIS vs. VOLLSCHUTZ

Basisschutz oder Volldeckung: Was passt zu Ihrem Leben in Andorra?

Die Wahl zwischen Basis-IPMI und umfassender Volldeckung entscheidet darüber, wie gut Sie im Alltag und im Ernstfall wirklich abgesichert sind.

Basisschutz

Notfall- und Krankenhausabsicherung
  • Stationäre BehandlungStationäre Behandlungen und Notfallversorgung enthalten
  • Ambulante VersorgungAmbulante Behandlungen meist ausgeschlossen oder gegen Aufpreis
  • Behandlungen in Spanien/FrankreichGrenzüberschreitende Behandlung oft nur eingeschränkt oder mit Genehmigung
  • ZahnleistungenZahnleistungen in der Regel nicht enthalten
  • Vorsorge & PsycheVorsorge und psychische Erkrankungen meist ausgeschlossen
  • Eignung für passive ResidenzErfüllt behördliche Anforderungen für passive Residenz häufig nicht

Volldeckung (IPMI)

Umfassender Langzeitschutz für Residenten
  • Stationäre BehandlungStationäre Behandlung, Notfall und Krankenhausaufenthalte vollständig gedeckt
  • Ambulante VersorgungAmbulante Behandlungen, Facharztbesuche inklusive
  • Behandlungen in Spanien/FrankreichBehandlungen in Spanien und Frankreich standardmäßig abgedeckt
  • ZahnleistungenZahnversorgung wählbar oder inklusive je nach Tarif
  • Vorsorge & PsycheSchwangerschaft, Vorsorge und psychische Erkrankungen abgesichert
  • Eignung für passive ResidenzAnerkannt für passive Residenz – erfüllt behördliche Anforderungen
VORERKRANKUNGEN

Trotz Vorerkrankung versichert in Andorra – Schritt für Schritt

Eine Vorerkrankung bedeutet nicht automatisch Ablehnung. Diese drei Wege führen zu echtem Schutz – ohne HIS-Pool-Risiko.

  1. 1
    Anonyme Risikovoranfrage stellen

    Bevor Sie einen offiziellen Antrag stellen, koordiniert ein erfahrener Versicherungsmakler eine anonyme Voranfrage bei mehreren Anbietern. Ihr Name und Ihre Daten landen dabei nicht im HIS-Pool. Sie erhalten eine realistische Einschätzung, welche Anbieter zu welchen Konditionen versichern würden – ohne sich formal zu binden. Das ist der wichtigste erste Schritt.

  2. 2
    Vollständige medizinische Zeichnung (FMU) prüfen

    Beim Full Medical Underwriting werden alle Vorerkrankungen offengelegt und individuell bewertet. Anbieter entscheiden gezielt, welche Leistungen eingeschlossen oder ausgeschlossen werden – anstatt pauschal abzulehnen. Das Ergebnis ist ein maßgeschneiderter Tarif, der zumindest partiellen Schutz bietet und im besten Fall umfassende Deckung mit transparenten Ausschlüssen.

  3. 3
    Moratoriumsprinzip als Alternative abwägen

    Bei dieser Methode werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Beschwerden im Zusammenhang mit der Vorerkrankung auf, wird die Leistung danach automatisch eingeschlossen. Für chronisch stabile Erkrankungen kann das ein realistischer Weg sein, ohne vollständige Offenlegung.

  4. 4
    Offiziellen Antrag beim passenden Anbieter stellen

    Erst wenn die anonyme Voranfrage das Ergebnis geliefert hat, welcher Anbieter den Fall zu welchen Konditionen zeichnet, erfolgt der formale Antrag. So vermeiden Sie Mehrfachablehnungen und schützen Ihr Risikoprofil im HIS-Pool für zukünftige Versicherungsabschlüsse.

HIS-Pool-Eintrag: Warum die Reihenfolge entscheidend ist
Wer direkt bei mehreren Versicherern Anträge stellt und dabei Ablehnungen kassiert, riskiert negative Einträge im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft). Diese Einträge können bei zukünftigen Anträgen als negatives Signal gewertet werden – bei jedem Versicherer, nicht nur beim ablehnenden. Gerade für Andorra-Auswanderer, die die passive Residenz benötigen, kann eine Standardablehnung den gesamten Aufenthaltsplan gefährden. Die anonyme Voranfrage schützt davor.
VERGLEICHS-KRITERIEN

Diese Kriterien entscheiden über den richtigen IPMI-Tarif

Nicht der günstigste Tarif ist der beste – sondern der, der diese Punkte für Ihre Situation in Andorra erfüllt.

  • Freie Arztwahl in Spanien und FrankreichStrukturelle Überweisungen ins Ausland sind in Andorra keine Ausnahme. Der Tarif muss grenzüberschreitende Behandlungen ohne zusätzliche Genehmigung abdecken.
  • Deckungssumme mindestens 1 Million EuroFür dauerhafte Residenz und zur Erfüllung behördlicher Anforderungen sollte die Deckungssumme mindestens 1 Million Euro betragen.
  • Selbstbehalt und PrämienstrukturEin jährlicher Selbstbehalt von 1.000–2.500 Euro kann die monatliche Prämie spürbar senken. Abwägen, wie hoch das persönliche Eigenrisiko sein darf.
  • Direktabrechnung mit KlinikenZahlt die Versicherung direkt an die Klinik, oder müssen Sie in Vorleistung gehen? Für PassportCard-Nutzer kein Thema – bei anderen Anbietern prüfen.
  • Wartezeiten für bestimmte LeistungenManche Tarife haben Wartezeiten für Zahnbehandlungen, Schwangerschaft oder psychische Erkrankungen. Diese vor Abschluss prüfen.
  • Anerkennung für passive ResidenzDer Tarif muss von den andorranischen Behörden als ausreichender Versicherungsnachweis akzeptiert werden. Nicht jeder IPMI-Tarif erfüllt diese Anforderung.
KOSTENRAHMEN

Was eine IPMI für Andorra realistisch kostet

Die Prämie hängt von Alter, Deckungsumfang und Selbstbehalt ab. Diese Orientierungswerte basieren auf Marktdaten für vollwertige IPMI-Tarife.

Alter 30–50
100–250 €
pro Monat, VollschutzUmfassende IPMI-Tarife mit ambulanter Versorgung, Zahnleistungen und grenzüberschreitender Deckung für Erwachsene mittleren Alters.
Alter 60+
300–600 €
pro Monat und mehrFür Senioren steigen Prämien deutlich. Selbstbehalt-Optimierung kann die Monatskosten spürbar senken.
Selbstbehalt
1.000–2.500 €
jährlich spart PrämieEin höherer Jahres-Selbstbehalt reduziert die monatliche Prämie erheblich – sinnvoll für gesunde Personen mit ausreichend Liquiditätspuffer.
Hinweis
Makler-Vergleich lohnt sich: florida-krankenversicherung.de und finanzschneiderei-versicherungsmakler.de im Kontext
Im Netz finden sich verschiedene Makler und Vergleichsportale, die internationale Krankenversicherungen anbieten – darunter florida-krankenversicherung.de und finanzschneiderei-versicherungsmakler.de. Diese Plattformen bieten teils breite Übersichten, sind aber häufig nicht auf die spezifischen Besonderheiten des andorranischen Gesundheitssystems (CASS-Co-Payment, Behandlungspflicht in Spanien/Frankreich, Anforderungen für passive Residenz) spezialisiert. Wer für Andorra vergleicht, sollte gezielt prüfen, ob ein Anbieter diese Aspekte explizit abbildet – und ob die anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen angeboten wird.
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung Andorra: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Gilt meine EHIC oder deutsche GKV in Andorra?
Nein. Andorra ist weder EU-Mitglied noch Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. Die Europäische Krankenversicherungskarte hat dort keine Gültigkeit. Auch ein Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und Andorra existiert nicht. Wer in Andorra krank wird und sich auf die EHIC verlässt, trägt alle Kosten selbst.
Muss ich als passiver Resident in Andorra eine private Krankenversicherung nachweisen?
Ja. Der Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Erteilung der passiven Aufenthaltsgenehmigung. Die Versicherung muss international anerkannt und auf Andorra ausgerichtet sein. Eine reine Reiseversicherung oder eine kurzfristige Absicherung erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht.
Was ist das CASS-System und warum reicht es für Expats nicht aus?
Die Caixa Andorrana de Seguretat Social (CASS) ist das staatliche Sozialversicherungssystem Andorras, das Erwerbstätige mit Wohnsitz automatisch einschließt. Es übernimmt 75–90 % der Behandlungskosten, den Rest trägt der Versicherte selbst. Passive Residenten ohne Erwerbstätigkeit sind nicht über die CASS abgesichert. Zudem deckt die CASS Behandlungen in Spanien und Frankreich nicht immer vollständig ab.
Sind Behandlungen in Spanien und Frankreich in IPMI-Tarifen für Andorra enthalten?
Nicht automatisch. Andorras Gesundheitssystem verweist bei komplexen Eingriffen strukturell auf Kliniken in den Nachbarländern. Nicht alle IPMI-Tarife decken das standardmäßig ab – manche behandeln Spanien und Frankreich als separaten Deckungsbereich. Beim Vergleich sollte explizit geprüft werden, ob grenzüberschreitende Behandlungen ohne zusätzliche Genehmigung abgedeckt sind.
Ich habe Vorerkrankungen – bekomme ich überhaupt eine IPMI für Andorra?
Ja, in den meisten Fällen. Es gibt drei bewährte Wege: die anonyme Risikovoranfrage (ohne HIS-Pool-Risiko), das Full Medical Underwriting (FMU) mit individueller Bewertung jeder Erkrankung und das Moratoriumsprinzip (temporärer Ausschluss der Vorerkrankung). Wichtig ist die richtige Reihenfolge: erst die anonyme Voranfrage, dann der offizielle Antrag – um negative HIS-Pool-Einträge zu vermeiden.
Was ist der HIS-Pool und warum ist er bei IPMI-Anträgen relevant?
Der HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) speichert Ablehnungen und Vorkommnisse aus Versicherungsanträgen. Wer mehrere offizielle Anträge stellt und Ablehnungen erhält, riskiert Einträge, die bei zukünftigen Anträgen bei anderen Versicherern negativ gewertet werden können. Die anonyme Risikovoranfrage über einen Makler verhindert diesen Effekt.
Wie unterscheidet sich ein IPMI-Tarif von einer Reiseversicherung für Andorra?
Eine Reiseversicherung – wie sie etwa HanseMerkur für Kurzaufenthalte anbietet – ist auf vorübergehende Aufenthalte ausgelegt und deckt primär Notfälle und Rücktransporte ab. Eine IPMI (International Private Medical Insurance) ist dagegen auf dauerhafte Auslandsaufenthalte ausgerichtet: Sie umfasst ambulante Behandlungen, Vorsorge, Zahnleistungen und grenzüberschreitende Versorgung – und wird von den andorranischen Behörden für die passive Residenz anerkannt.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Andorra ungefähr?
Die Prämie hängt von Alter, Deckungsumfang und Selbstbehalt ab. Ein umfassender IPMI-Schutz kostet für Erwachsene zwischen 30 und 50 Jahren etwa 100 bis 250 Euro pro Monat. Für Personen über 60 Jahre sollte man mit 300 bis 600 Euro und mehr rechnen. Ein höherer Jahres-Selbstbehalt (1.000–2.500 Euro) kann die Prämie deutlich senken.

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Ihr passender IPMI-Schutz für Andorra – auch mit Vorerkrankung

Wir vergleichen 12 führende IPMI-Anbieter für Ihre konkrete Situation in Andorra – anbieterübergreifend und mit anonymer Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen. So wissen Sie, was möglich ist, bevor Sie sich entscheiden.

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