Wer in Andorra nicht erwerbstätig ist, aber trotzdem einen Wohnsitz anmelden möchte – etwa im Rahmen der sogenannten passiven Residenz –, kommt an einer privaten Krankenversicherung nicht vorbei. Der Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Erteilung dieser Aufenthaltsgenehmigung.
Das betrifft Rentner, Vermögende oder digital arbeitende Personen, die Andorras attraktive Steuerbedingungen nutzen möchten, ohne vor Ort einer geregelten Beschäftigung nachzugehen. Ohne gültigen Versicherungsnachweis wird die passive Residenz schlicht nicht bewilligt.
Die Versicherung muss dabei international anerkannt und auf Andorra ausgerichtet sein. Eine einfache deutsche Zusatzversicherung oder eine kurzfristige Reiseversicherung wie jene von HanseMerkur reicht in der Regel nicht aus – diese Produkte sind auf Kurzaufenthalte ausgelegt und erfüllen die Anforderungen der andorranischen Behörden nicht. Plattformen wie andorra-solutions.com weisen auf die Pflicht hin, gehen aber selten ins Detail zu den konkreten Anforderungen an den Versicherungsumfang.