Das Gesundheitssystem Benins gehört zu den strukturell schwächeren Westafrikas. Öffentliche Krankenhäuser sind chronisch unterfinanziert und leiden unter Personalmangel. In Cotonou existieren einige Privatkliniken mit besserem Standard, die auch von internationalen Organisationen genutzt werden.
In ländlichen Regionen, wo viele Entwicklungshelfer, NGO-Mitarbeiter und Langzeitreisende tätig sind, ist die medizinische Infrastruktur noch deutlich dünner. Komplexe Eingriffe oder schwere Notfälle erfordern regelmäßig eine medizinische Evakuierung — nach Togo oder direkt nach Europa.
Fachärzte für Kardiologie, Neurologie oder Onkologie sind selbst in Cotonou kaum verfügbar. Internationale Expats verlassen sich meist auf Empfehlungen der Botschaft oder des Arbeitgebers. Ein IPMI-Tarif mit Direktabrechnung (Cashless Treatment) entlastet hier erheblich.