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Internationale Krankenversicherung mit Diabetes oder Bluthochdruck

Chronische Erkrankungen bedeuten kein IPMI-Aus. Mit der richtigen Strategie – anonyme Risikovoranfrage, marktbreiter Anbietervergleich und persönlicher Antragsbegleitung – finden auch Betroffene von Diabetes oder Bluthochdruck einen vollwertigen Schutz im Ausland.

  • 12 Anbieter systematisch verglichen
  • 3 Wege FMU, Moratorium, Voranfrage
  • ca. 2 Std. bis zur Einschätzung
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • IPMI ist nicht dasselbe wie Reisekrankenversicherung. Reiseschutz deckt nur akute Notfälle ab. Eine IPMI kann auch laufende Behandlungen, Medikamente und Routinekontrollen bei Diabetes oder Bluthochdruck umfassen.
  • Pauschale Ablehnungen sind nicht das letzte Wort. Verschiedene Anbieter bewerten dasselbe Risiko sehr unterschiedlich. Wer nur einen Versicherer fragt, sieht nicht das ganze Bild.
  • Anonyme Voranfrage schützt vor HIS-Eintrag. Eine formelle Ablehnung wird im Hinweis- und Informationssystem (HIS) gespeichert und erschwert spätere Anträge. Die anonyme Voranfrage vermeidet genau das.
  • Ehrlichkeit im Antrag ist Pflicht – und schützt Sie. Wer Vorerkrankungen verschweigt, riskiert die rückwirkende Vertragsanfechtung. Vollständige Angaben sind die Grundlage für einen rechtssicheren Vertrag.
  • Gut eingestellte Erkrankungen haben bessere Chancen. Stabiler HbA1c, kontrollierter Blutdruck ohne Organschäden und lückenlose Dokumentation wirken sich positiv auf Konditionen und Prämien aus.
Mit KI zusammenfassen
Verwechslungsgefahr: Reiseschutz ist keine IPMI
Die meisten Suchergebnisse zu "internationale Krankenversicherung bei Vorerkrankungen" beziehen sich auf kurzfristige Reisekrankenversicherungen – Produkte für Urlaub oder Kurzaufenthalte. Diese decken bei Vorerkrankungen nur akute, unerwartete Verschlechterungen ab. Ihre regelmäßige Diabeteskontrolle, Ihre Blutdruckmedikamente und Routineuntersuchungen sind dort nicht versichert. Eine IPMI funktioniert grundlegend anders: Sie ist eine vollwertige, langfristige Krankenversicherung für Menschen, die dauerhaft oder für mehrere Jahre im Ausland leben – und kann die laufende Behandlung chronischer Erkrankungen einschließen.
GRUNDLAGEN

Was Sie über Vorerkrankungen und IPMI wissen müssen

Von der Definition bis zu den Bewertungskriterien der Versicherer – die wichtigsten Konzepte im Überblick.

Was gilt als Vorerkrankung bei der IPMI?

Der Begriff ist nicht so eindeutig, wie er klingt – Anbieter unterscheiden sich erheblich.

Als Vorerkrankung gilt jeder Gesundheitszustand, der vor Antragstellung bereits bekannt war, diagnostiziert wurde oder für den Sie ärztliche Behandlung in Anspruch genommen haben. Diabetes mellitus Typ 2 und arterielle Hypertonie fallen fast immer in diese Kategorie – sie sind chronisch, dauerhaft behandlungsbedürftig und damit für jeden Versicherer relevant.

Entscheidend ist aber: Wie der Versicherer mit dieser Vorerkrankung umgeht, unterscheidet sich erheblich je nach Anbieter, Tarifmodell und konkretem Erkrankungsbild. Kein Anbieter muss dieselbe Entscheidung treffen wie ein anderer.

  • Bekannte Diagnosen vor Vertragsschluss zählen immer als Vorerkrankung
  • Gut eingestellter Bluthochdruck ohne Organschäden wird anders bewertet als eine langjährige unkontrollierte Hypertonie
  • Diabetes im Frühstadium mit stabilen HbA1c-Werten hat bessere Chancen als eine fortgeschrittene Erkrankung mit Komplikationen
  • Medikamentöse Dauertherapie muss vollständig angegeben werden

Warum Diabetes und Bluthochdruck besondere Aufmerksamkeit erfordern

Beide Erkrankungen gehören zu den kostenintensivsten in der Langzeitversorgung – das kalkuliert jeder Versicherer.

Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit – und zu den teuersten in der Langzeitversorgung. Ein Versicherer kalkuliert bei Diabetes das Risiko für Folgeerkrankungen wie diabetische Nephropathie, Retinopathie oder Neuropathie mit ein. Bei Bluthochdruck sind es kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Das bedeutet nicht, dass Sie unversicherbar sind. Es bedeutet, dass der Versicherer dieses Risiko individuell bewertet – und dafür verschiedene Instrumente einsetzt: Beitragszuschlag, Leistungsausschluss, Moratorium oder in Einzelfällen Ablehnung. Welches Instrument zum Einsatz kommt, hängt von Schweregrad, Stabilität und Dokumentationslage Ihrer Erkrankung ab.

Anzeigepflicht: Was Sie rechtlich zwingend angeben müssen

Wer hier nicht vollständig ist, riskiert den Vertrag im Ernstfall zu verlieren.

Alle im Antrag abgefragten Gesundheitsumstände müssen vollständig und wahrheitsgemäß angegeben werden. Das ist keine Empfehlung, sondern gesetzliche Pflicht.

Wer Vorerkrankungen verschweigt oder unvollständig angibt, riskiert im Leistungsfall den Rücktritt oder die Anfechtung des Vertrags durch den Versicherer. Im schlimmsten Moment – wenn Sie im Ausland dringend medizinische Hilfe benötigen – besteht dann kein Versicherungsschutz. Gerade bei Diabetes oder Bluthochdruck, die im Antrag fast immer konkret abgefragt werden, ist vollständige Transparenz nicht verhandelbar.

Ehrliche Angaben führen nicht zwangsläufig zur Ablehnung – sie sind die Grundlage für einen belastbaren, rechtssicheren Vertrag.

BaFin-Regulierung und EU-Passporting: Woran Sie seriöse Anbieter erkennen

Nicht jeder IPMI-Anbieter unterliegt deutschen oder EU-Aufsichtsregeln – das ist ein entscheidender Qualitätsunterschied.

Seriöse IPMI-Anbieter verfügen entweder über eine BaFin-Erlaubnis für den deutschen Markt oder operieren auf Basis des EU-Passportings – also einer Zulassung in einem EU/EWR-Mitgliedstaat mit Notifizierung für Deutschland. Das stellt sicher, dass der Anbieter nationalen und europäischen Aufsichtsstandards unterliegt.

Anbieter ohne entsprechende Regulierung können zwar günstigere Prämien anbieten, unterliegen aber nicht denselben Verbraucherschutzregeln. Gerade bei Vorerkrankungen, wo es im Leistungsfall auf verlässliche Vertragsauslegung ankommt, ist die Regulierungsgrundlage des Anbieters ein wichtiges Auswahlkriterium.

Insurancy.de arbeitet ausschließlich mit Anbietern, die über nachgewiesene regulatorische Grundlage verfügen. Diese Information sollte bei jedem Anbietervergleich aktiv eingeholt werden – sie fehlt auf den meisten Vergleichsportalen.

ANTRAGSOPTIONEN

FMU oder Moratorium – welcher Weg passt bei Diabetes oder Bluthochdruck?

Beide Optionen führen zu einer IPMI – aber mit sehr unterschiedlicher Logik, Wartezeit und Planungssicherheit.

Full Medical Underwriting (FMU)

Vollständige Prüfung vor Vertragsschluss – maximale Klarheit
  • GesundheitsprüfungDetaillierter Gesundheitsfragebogen + ärztliche Berichte erforderlich
  • EntscheidungszeitpunktVerbindliche Konditionen (Zuschlag oder Ausschluss) werden vor Vertragsschluss festgelegt
  • Vorerkrankungen im SchutzDiabetes oder Bluthochdruck können mit Beitragszuschlag vollständig mitversichert werden
  • WartezeitKeine Wartezeit nach Vertragsabschluss – Schutz gilt sofort
  • AblehnungsrisikoAblehnung möglich bei schweren oder instabilen Verläufen
  • PlanungssicherheitVolle Transparenz: kein Risiko ungeklärter Ausschlüsse im Leistungsfall

Moratorium

Keine Gesundheitsprüfung – aber Wartezeit für bestehende Erkrankungen
  • GesundheitsprüfungKein Gesundheitsfragebogen – Antrag ohne individuelle Risikoprüfung
  • EntscheidungszeitpunktAusschlussentscheidung erst im Leistungsfall – Unsicherheit bleibt bis dahin bestehen
  • Vorerkrankungen im SchutzVorerkrankungen der letzten 2–5 Jahre zunächst ausgeschlossen – für Dauermedikation kaum überwindbar
  • WartezeitWartezeit von 1–2 Jahren, in der keine Leistungen für bestehende Erkrankungen fließen
  • AblehnungsrisikoKein formelles Ablehnungsrisiko und damit kein HIS-Pool-Eintrag
  • PlanungssicherheitPlanungssicherheit eingeschränkt: genaue Deckung für Vorerkrankung bleibt lange unklar
Die anonyme Risikovoranfrage: Ihr Schutz vor dem HIS-Eintrag
Ein HIS-Pool-Eintrag entsteht, wenn ein Versicherer nach offizieller Risikoprüfung eine Ablehnung registriert. Dieser Eintrag ist für andere Versicherer sichtbar und kann zukünftige Anträge erschweren. Die anonyme Risikovoranfrage umgeht das: Ihr Gesundheitsprofil wird ohne Namensnennung und ohne formellen Antrag bei mehreren Versicherern auf Akzeptanz geprüft. Erst wenn ein geeigneter Anbieter gefunden ist, stellen Sie den offiziellen Antrag. Insurancy.de bietet diese anonyme Risikovoranfrage als festen Bestandteil der Beratung an – ein Vorteil, den die wenigsten Einzelanbieter oder generischen Vergleichsportale bieten können.
SCHRITT FÜR SCHRITT

So finden Sie Ihre IPMI trotz Diabetes oder Bluthochdruck

Von der ersten Einschätzung bis zum unterzeichneten Vertrag – strukturiert und ohne unnötige Risiken.

  1. 1
    Erkrankungsprofil aufbereiten

    Sammeln Sie alle relevanten medizinischen Unterlagen: aktuelle HbA1c-Werte oder Blutdruckprotokolle (idealerweise der letzten 12 Monate), Medikamentenliste mit Dosierungen, Arztberichte zu Folgeuntersuchungen und Nachweise über bisherige Behandlungen. Eine vollständige, klare Dokumentation ist die Grundlage für eine positive Underwriting-Entscheidung.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage stellen

    Ihr Erkrankungsprofil wird – ohne Namensnennung – bei mehreren IPMI-Anbietern auf Akzeptanz geprüft. Kein formeller Antrag, kein HIS-Eintrag. Sie erhalten eine unverbindliche Einschätzung, welche Anbieter Sie zu welchen Konditionen (Zuschlag, Ausschluss, Annahme) versichern würden. Dieser Schritt dauert typischerweise ein bis zwei Werktage.

  3. 3
    Angebote vergleichen und Anbieter auswählen

    Auf Basis der Voranfrage erhalten Sie konkrete Konditionenvorschläge aus dem Markt. Jetzt werden Beitragshöhe, Leistungsumfang, Jahresbudgets für ambulante Behandlungen, Medikamentendeckung und regionale Geltungsbereiche systematisch verglichen. Insurancy.de begleitet diesen Vergleich mit dem gesamten Marktüberblick über 12 Hauptanbieter.

  4. 4
    Formellen Antrag stellen

    Erst wenn der passende Anbieter gefunden ist, wird der offizielle Antrag mit vollständigen Gesundheitsangaben eingereicht. Ein erfahrener Berater unterstützt dabei, die medizinischen Fakten vollständig und klar darzustellen – nicht um Sachverhalte zu verschleiern, sondern um dem Underwriter eine fundierte Einordnung zu ermöglichen.

  5. 5
    Underwriting-Ergebnis und Vertragsschluss

    Der Versicherer gibt sein finales Underwriting-Ergebnis ab: Annahme ohne Einschränkung, Annahme mit Beitragszuschlag oder Leistungsausschluss. Bei FMU sind alle Konditionen transparent und vor Vertragsschluss bekannt. Sie entscheiden, ob Sie den Vertrag annehmen – ohne Überraschungen.

LEISTUNGSUMFANG

Was eine gute IPMI bei Diabetes und Bluthochdruck abdeckt

Bei vollständiger Deckung für Ihre Vorerkrankung – nach FMU mit Zuschlag oder erfolgreicher Risikovoranfrage.

  • MedikamentenversorgungInsulin, orale Antidiabetika, Antihypertensiva – verschreibungspflichtige Dauermedikamente sind bei versicherten Erkrankungen in der Regel eingeschlossen.
  • Routinekontrollen und VorsorgeHbA1c-Messungen, Blutdruckkontrollen, Nierenwertbestimmungen, Augenuntersuchungen beim Diabetologen – ambulante Versorgung in hochwertigen Tarifen enthalten.
  • Akute NotfälleDiabetisches Koma, hypertensive Krise – akute Notfälle sind auch dann versichert, wenn die Grunderkrankung mit einem Ausschluss belegt ist.
  • Kardiovaskuläre Eingriffe und FolgeschädenBei vollständiger Deckung sind auch Folgeerkrankungen mitversichert: diabetische Retinopathie, Niereninsuffizienz durch Bluthochdruck, kardiologische Behandlungen.
  • Spezialisierte BehandlungenKontinuierliche Glukosemessgeräte (CGM), Insulinpumpen, strukturierte Diabetesschulungen, Ernährungsberatung – hochwertige Tarife decken diese Leistungen ab.
  • Jahresbudgets und SelbstbehaltePrüfen Sie explizit: Gibt es Budgetgrenzen für ambulante Behandlungen? Ein höherer Selbstbehalt kann die Prämie senken – eine sinnvolle Kompromissoption bei Vorerkrankungen.
ANBIETER-VERGLEICH

12 Hauptanbieter im IPMI-Markt systematisch geprüft

Nicht alle Anbieter bewerten Vorerkrankungen gleich. Nur ein marktbreiter Vergleich zeigt, welcher Anbieter Ihre Situation zu fairen Konditionen akzeptiert.

Cigna Global
Einer der wenigen IPMI-Anbieter, der Hypertonie und Typ-2-Diabetes explizit als versicherbar nennt.
ZielgruppeExpats und Auswanderer weltweit
ab/Monatauf Anfrage
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April International
Spezialist für internationale Absicherung mit flexiblen Modulen und individueller Risikoprüfung.
ZielgruppeSelbstständige und Freelancer im Ausland
ab/Monatab ca. 100 €
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Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter mit erfahrenem Underwriting-Team für Vorerkrankungsfälle.
ZielgruppeEnglischsprachige Expats und internationale Fachkräfte
ab/Monatab ca. 145 €
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Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
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BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
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Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
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Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Cigna Global, FinanzSchneiderei und Young Travellers: Was sie von Insurancy unterscheidet
Cigna Global ist einer der wenigen echten IPMI-Anbieter, der Hypertonie und Typ-2-Diabetes auf seiner Webseite als grundsätzlich versicherbar benennt – allerdings nur auf der Rentner-Seite und ohne Tiefe zum Antragsprozess bei Vorerkrankungen. Young Travellers bewirbt eine 'Auswanderer-Krankenversicherung', deckt aber primär akute Verschlechterungen ab – nicht die laufende Behandlung chronischer Erkrankungen. FinanzSchneiderei adressiert das Thema IPMI mit Vorerkrankungen, ohne jedoch die Tiefe und Spezifität zu erreichen, die für Betroffene von Diabetes oder Bluthochdruck entscheidend wäre. Insurancy.de kombiniert den marktbreiten Vergleich von 12 Hauptanbietern mit der anonymen Risikovoranfrage und persönlicher Antragsbegleitung – für Fälle, bei denen generische Portale an ihre Grenzen stoßen.
Insurancy Fachberatung IPMI
SPEZIALISTENEINSCHÄTZUNG
Bei Diabetes oder Bluthochdruck kommt es nicht darauf an, ob Sie versicherbar sind – sondern bei welchem Anbieter und zu welchen Konditionen. Wer nur drei Versicherer fragt, sieht nicht das ganze Bild.
Insurancy Fachberatung IPMI · Spezialist für internationale Krankenversicherung mit Vorerkrankungen, §34d GewO
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur IPMI mit Diabetes oder Bluthochdruck

Kann ich eine IPMI abschließen, wenn ich täglich Insulin spritzen muss?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Insulin-pflichtiger Typ-2-Diabetes mit stabilen Werten und ohne schwere Folgeerkrankungen hat realistische Chancen auf eine IPMI-Annahme – oft mit Beitragszuschlag oder spezifischen Leistungsausschlüssen für bestimmte Folgeerkrankungen. Eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern ist hier der richtige erste Schritt: Sie zeigt Ihnen konkret, welche Anbieter und Konditionen für Sie in Frage kommen, ohne dass ein HIS-Eintrag entsteht.
Was passiert, wenn ich meine Vorerkrankung im Antrag nicht angebe?
Das kann schwerwiegende Folgen haben. Versicherer sind berechtigt, den Vertrag rückwirkend anzufechten oder zurückzutreten, wenn sie im Leistungsfall feststellen, dass relevante Gesundheitsangaben verschwiegen wurden. Im schlimmsten Fall stehen Sie im Ausland ohne Versicherungsschutz und müssen Behandlungskosten vollständig selbst tragen. Gerade bei Diabetes oder Bluthochdruck, die im Antrag fast immer konkret abgefragt werden, ist vollständige Transparenz nicht verhandelbar – und schützt Sie letztlich selbst.
Sind meine Blutdruckmedikamente im Ausland durch die IPMI gedeckt?
Bei einer IPMI mit vollständiger Deckung für Bluthochdruck ja – verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung versicherter Erkrankungen sind in der Regel eingeschlossen. Bei einem Tarif mit Ausschluss für Hypertonie gilt das nicht. Prüfen Sie den Leistungskatalog Ihres Tarifs explizit auf Medikamentenkosten und ob es ein Jahresbudget oder eine Eigenbeteiligung pro Verschreibung gibt. Diese Details unterscheiden sich erheblich zwischen Anbietern und Tarifstufen.
Wie unterscheidet sich ein IPMI-Anbieter wie Cigna Global von einem Maklervergleich bei Insurancy?
Cigna Global ist ein einzelner IPMI-Versicherer – Sie sehen nur, ob und zu welchen Konditionen Cigna Sie versichert. Ein marktbreiter Vergleich über einen Makler zeigt Ihnen dagegen das Ergebnis von 12 Anbietern gleichzeitig: Welcher akzeptiert Ihre Vorerkrankung? Zu welchem Zuschlag? Mit welchem Ausschluss? Gerade bei Vorerkrankungen kann der Unterschied zwischen Anbieter Nr. 1 und Anbieter Nr. 8 erheblich sein – sowohl in Preis als auch in Leistungsumfang.
Was ist ein HIS-Eintrag und warum ist er relevant?
Das Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherungswirtschaft speichert Ablehnungen nach formellen Risikoprüfungen. Andere Versicherer können diesen Eintrag bei späteren Anträgen einsehen. Ein HIS-Eintrag durch eine Ablehnung kann zukünftige Antragsversuche erschweren – auch bei Anbietern, die eigentlich bereit wären, Sie zu versichern. Die anonyme Risikovoranfrage vermeidet dieses Risiko vollständig, da kein formeller Antrag gestellt wird, bevor ein geeigneter Anbieter gefunden ist.
Kann ein bestehender Leistungsausschluss für meine Vorerkrankung später aufgehoben werden?
In manchen Fällen ja. Einige Versicherer bieten die Möglichkeit, nach einer definierten Laufzeit und bei Vorlage aktueller medizinischer Nachweise über eine Reduzierung oder Aufhebung eines Ausschlusses zu verhandeln. Das ist kein automatischer Prozess, aber es lohnt sich, nach einigen Jahren mit stabilen Werten proaktiv das Gespräch zu suchen. Ein erfahrener Makler kann diesen Prozess begleiten und die Verhandlung mit dem Versicherer strukturiert führen.
Was kostet eine IPMI mit Diabetes oder Bluthochdruck typischerweise mehr?
Mit gut eingestelltem Bluthochdruck ohne Organschäden ist ein Beitragszuschlag von rund 20 bis 50 % gegenüber einem gesunden Antragsteller realistisch. Bei Diabetes hängt es stark vom Typ, HbA1c-Verlauf und Vorhandensein von Folgeerkrankungen ab. Alternativ werden Leistungsausschlüsse für spezifische Folgeerkrankungen vereinbart, während der Grundbeitrag niedriger bleibt. Ein höherer Selbstbehalt kann die Prämie zusätzlich reduzieren. Konkrete Zahlen sind nur nach individueller Risikoprüfung möglich.
Wie lange dauert es, bis ich nach einer Beratung eine Einschätzung meiner Optionen bekomme?
Insurancy.de gibt nach einer Erstberatung innerhalb von etwa zwei Stunden eine realistische Einschätzung Ihrer Optionen – keine Standardantworten, sondern eine konkrete Einordnung auf Basis Ihrer individuellen Situation, Ihrer Erkrankung und des aktuellen Marktangebots. Die anschließende anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern dauert typischerweise ein bis zwei Werktage.
FAZIT

Diabetes oder Bluthochdruck sind kein IPMI-Aus – der richtige Weg macht den Unterschied.

1
Der Unterschied zwischen IPMI und kurzfristiger Reisekrankenversicherung ist entscheidend: Nur die IPMI deckt laufende Behandlungen und Medikamente dauerhaft ab.
2
Verschiedene Anbieter bewerten dasselbe Risiko sehr unterschiedlichein marktbreiter Vergleich über 12 Hauptanbieter ist Pflicht, nicht optional.
3
Die anonyme Risikovoranfrage schützt vor HIS-Einträgen durch Ablehnungen und gibt volle Übersicht über die tatsächlichen Optionen.
4
Vollständige Gesundheitsangaben im Antrag sind Pflicht und schützen den Vertrag im Ernstfallkein Spielraum für Weglassung.

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