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Lettland absichern: IPMI-Vergleich für Expats und Auswanderer

Das lettische Gesundheitssystem hat Lücken, die EHIC und staatliche Pflichtversicherung nicht schließen. Wir vergleichen über 12 führende IPMI-Anbieter und finden auch bei Vorerkrankungen die passende Lösung — anonym, marktbreit und persönlich begleitet.

  • 20 % Zuzahlung staatlich
  • max. 570 € Selbstbehalt pro Jahr
  • 10.000 €+ Rücktransport-Kosten
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • EHIC ist kein Ersatz für IPMI. Die Europäische Krankenversicherungskarte deckt nur staatliche Leistungen zu lettischen Konditionen — keine Privatkliniken, kein Rücktransport, keine Behandlungen außerhalb des lettischen Pflichtkataloges.
  • Zuzahlungen treffen jeden Versicherten. Im staatlichen System zahlen Patienten rund 20 % selbst, bis zu 570 Euro jährlich. Bei chronischen Erkrankungen oder längeren Behandlungen wird das schnell spürbar.
  • Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund. Mit anonymer Risikovoranfrage, FMU oder Moratorium-Verfahren lassen sich auch komplexe Krankengeschichten versichern — ohne HIS-Pool-Eintrag durch unbegleitete Antragsversuche.
  • Stadt und Land unterscheiden sich stark. Riga bietet moderne Privatkliniken mit englischsprachigem Personal. Im ländlichen Lettland sind Rücktransport-Leistungen und EU-weite Abrechnung besonders wichtig.
  • Kein universell bester Anbieter. Allianz Care, Cigna Global, Foyer Global Health und Co. haben je eigene Stärken — die richtige Wahl hängt von Alter, Gesundheitszustand und Aufenthaltsdauer ab.
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GRUNDLAGEN

Das lettische Gesundheitssystem: Was Expats wissen müssen

Staatlich, privat, EHIC — hier sind die Weichenstellungen, die über Ihren Versicherungsbedarf entscheiden.

Staatliches System: Solide Basis mit echten Lücken

Zuzahlungen von 20 %, lange Wartezeiten — was das für Expats bedeutet.

Lettland betreibt ein steuer- und beitragsfinanziertes Gesundheitssystem, das vom Nationalen Gesundheitsdienst (Nacionālais veselības dienests, NVD) verwaltet wird. Alle sozialversicherungspflichtigen Einwohner sind grundsätzlich pflichtversichert — eine Basis, die für viele Alltagsbehandlungen funktioniert.

Der Haken: Bei vielen Leistungen trägt der Patient rund 20 % der Kosten selbst. Der jährliche Höchstbetrag liegt aktuell bei 570 Euro — bei chronischen Erkrankungen oder längeren Behandlungen eine spürbare Belastung. Hinzu kommen lange Wartezeiten auf Facharzttermine, die Expats aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz so nicht gewohnt sind.

Das lettische Versicherungsvertragsgesetz (Apdrošināšanas līguma likums) wurde 2018 modernisiert und entspricht europäischen Standards. Für Expats aus DACH-Ländern bedeutet das: Das rechtliche Umfeld ist vergleichsweise transparent und verlässlich.

  • 20 % Eigenbeteiligung bei den meisten Leistungen
  • Jährlicher Höchstbetrag: 570 Euro Selbstbehalt
  • Lange Wartezeiten im öffentlichen Facharzt-System
  • Kein Zugang zu privaten Leistungserbringern über staatliche Kasse

Privater Sektor: Kürzere Wartezeiten, volle Eigenkosten

Privatkliniken in Lettland sind gut — aber ohne IPMI zahlen Sie selbst.

Parallel zum staatlichen System existiert in Lettland ein gut ausgebauter privater Sektor. Privatkliniken und spezialisierte Zentren bieten kürzere Wartezeiten, englischsprachiges Personal und modernere Ausstattung — allerdings zu entsprechend höheren Preisen, die vollständig selbst zu tragen sind, sofern keine private Absicherung besteht.

Viele international tätige Arbeitgeber in Lettland bieten ergänzende Gruppen-Krankenversicherungen an. Wer jedoch selbstständig, als digitaler Nomade oder als Rentner nach Lettland zieht, steht in der Regel ohne diesen Schutz da und ist auf eine eigene IPMI angewiesen.

EHIC in Lettland: Nützlich, aber kein Vollschutz

Was die Europäische Krankenversicherungskarte leistet — und was nicht.

Die EHIC deckt in Lettland ausschließlich medizinisch notwendige Behandlungen im staatlichen System ab — zu denselben Konditionen wie für lettische Pflichtversicherte. Das bedeutet: dieselben Zuzahlungen, dieselben Wartezeiten, kein Zugang zu Privatkliniken.

Was die EHIC ausdrücklich nicht abdeckt: geplante Behandlungen, die bewusst ins Ausland verlagert werden, Rücktransporte nach Deutschland oder Österreich, Behandlungen bei privaten Ärzten und Kliniken sowie alle Leistungen außerhalb des lettischen Pflichtleistungskatalogs.

Für Nicht-EU-Bürger ist der Nachweis einer gültigen Krankenversicherung häufig sogar Voraussetzung für die Erteilung eines Aufenthaltstitels oder Studentenvisums.

Notfallversorgung und Medikamente in Lettland

Notruf 113 funktioniert — bei Medikamenten lohnt Vorausplanung.

Die Notfallversorgung in Lettland funktioniert grundsätzlich zuverlässig. Der Notruf 113 ist der medizinische Rettungsdienst; in Riga sind Reaktionszeiten in der Regel akzeptabel. Im ländlichen Raum können die Anfahrtszeiten länger sein.

Medikamente sind in lettischen Apotheken (aptieka) gut verfügbar, und viele gängige europäische Präparate sind erhältlich. Für spezifische Medikamente — insbesondere bei seltenen Erkrankungen oder sehr spezifischen Generika — kann es sinnvoll sein, einen Vorrat aus Deutschland mitzunehmen oder Importmöglichkeiten vorab zu klären. Einige internationale Krankenversicherungen übernehmen auch Medikamentenkosten: ein Punkt, den es beim Tarifvergleich explizit zu prüfen gilt.

Kulturelle Aspekte und Sprache im Alltag

Lettisch dominiert — im staatlichen System kann die Sprachbarriere eine echte Hürde sein.

Lettland hat eine eigene Sprache und eine eigene medizinische Dokumentationskultur. In privaten Kliniken in Riga ist Englisch weit verbreitet; im staatlichen System und im ländlichen Raum kann die Sprachbarriere eine echte Hürde sein.

Einige internationale Krankenversicherungen bieten telefonische Übersetzungsdienste an — ein Leistungsmerkmal, das im Alltag oft unterschätzt wird, im Ernstfall aber enorm wertvoll ist. Achten Sie beim Tarifvergleich gezielt darauf, ob deutsch- oder englischsprachige Hotlines sowie Übersetzungsservices inkludiert sind.

Rücktransport: Unterschätztes Kostenrisiko
Ein medizinisch notwendiger Rücktransport nach Deutschland kann je nach Situation 10.000 Euro oder mehr kosten — und wird weder von der EHIC noch von lokalen Pflichtversicherungen übernommen. Wer im ländlichen Lettland lebt, sollte diesen Punkt bei jedem Tarifvergleich als Pflichtkriterium setzen.
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Wer in Lettland eine IPMI wirklich braucht

Auswanderer und Langzeit-Expats
Wer dauerhaft oder für mehr als sechs Monate nach Lettland zieht, verliert den Schutz der meisten deutschen Reisekrankenversicherungen. Eine vollwertige IPMI ersetzt die heimische Krankenversicherung und sichert Zugang zu privaten Leistungserbringern.
Digitale Nomaden
Remote-Worker, die zwischen Lettland und anderen Ländern pendeln, brauchen flexible Tarife mit weit gefasstem Deckungsgebiet. Spezielle Nomaden-Tarife einiger IPMI-Anbieter bieten hier die passende Lösung.
Selbstständige und Freiberufler
Ohne Arbeitgeber-Gruppenversicherung sind Selbstständige in Lettland auf eigene Absicherung angewiesen. Die IPMI übernimmt dabei die Rolle der privaten Krankenversicherung — inklusive Vorsorge und Zahnleistungen.
Personen mit Vorerkrankungen
Diabetes, Bluthochdruck, überstandene Krebserkrankung oder psychische Erkrankungen müssen kein IKV-Aus bedeuten. Anonyme Risikovoranfrage, FMU und Moratorium-Verfahren eröffnen Wege, die Standardportale nicht kennen.
OPTIONEN BEI VORERKRANKUNGEN

FMU oder Moratorium: Welches Verfahren passt zu Ihnen?

Zwei grundlegend verschiedene Wege zur Versicherbarkeit — mit unterschiedlichen Stärken je nach Situation.

Full Medical Underwriting (FMU)

Detaillierte Prüfung — maximale Klarheit von Anfang an
  • GesundheitsprüfungVollständiger Gesundheitsfragebogen bei Antragstellung
  • EntscheidungszeitpunktSofort verbindliche Deckungszusage oder Ausschluss vor Vertragsbeginn
  • Vorerkrankungen im SchutzVorerkrankungen werden einzeln bewertet — Aufschlag, Ausschluss oder volle Deckung möglich
  • PlanungssicherheitVolle Planungssicherheit: Sie wissen vor Abschluss genau, was gedeckt ist
  • AblehnungsrisikoAblehnungsrisiko besteht, daher anonyme Voranfrage vor Antragstellung empfohlen
  • Empfehlung InsurancyBevorzugtes Verfahren bei bekannten Vorerkrankungen mit aktiver Behandlung

Moratorium-Verfahren

Kein Fragebogen — aber Wartezeit für Vorerkrankungen
  • GesundheitsprüfungKein detaillierter Gesundheitsfragebogen — einfachere Antragstellung
  • EntscheidungszeitpunktSchutzausschluss für Vorerkrankungen der letzten 2-5 Jahre zunächst aktiv
  • Vorerkrankungen im SchutzNachträgliche Aufnahme möglich, wenn Erkrankung zwei Jahre unbehandelt bleibt
  • PlanungssicherheitWeniger Planungssicherheit: Deckungsumfang zu Vertragsbeginn unklar
  • AblehnungsrisikoKein formaler Ablehnungsbescheid — kein HIS-Pool-Eintrag durch Antrag
  • Empfehlung InsurancyGeeignet für gesunde Personen oder Erkrankungen, die seit Jahren abgeklungen sind
HIS-Pool: Ablehnungen können gespeichert werden
In Deutschland können Versicherer abgelehnte Anträge im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) vermerken. Jede unbegleitete Antragstellung bei mehreren Anbietern nacheinander kann Ihre Chancen auf künftige Tarife erheblich verschlechtern. Die anonyme Risikovoranfrage über Insurancy verhindert genau das: Sie erhalten reale Einschätzungen mehrerer Anbieter, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird.
ANTRAGSBEGLEITUNG

Schritt für Schritt zur richtigen IPMI für Lettland

So begleitet Insurancy Sie vom ersten Gespräch bis zur fertigen Police — besonders bei komplexen Fällen.

  1. 1
    Erstgespräch und Bedarfsanalyse

    Welche Vorerkrankungen liegen vor? Welche Behandlungen laufen aktuell? Sind Sie dauerhaft nach Lettland ausgewandert, arbeiten Sie remote oder planen Sie einen Langzeitaufenthalt? Diese Fragen bestimmen, welche Tarife und Verfahren für Sie in Frage kommen.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage

    Ihr Gesundheitsprofil wird anonym und parallel bei mehreren IPMI-Anbietern angefragt — ohne Namensnennung, ohne Antragstellung, ohne HIS-Pool-Eintrag. Sie erfahren vorab, welcher Anbieter Ihre Vorerkrankung unter welchen Konditionen versichern würde.

  3. 3
    Auswertung und Angebotsvergleich

    Welcher Anbieter bietet welchen Schutz zu welchen Konditionen — inklusive oder exklusive der Vorerkrankung? Insurancy stellt die Ergebnisse übersichtlich gegenüber: Allianz Care, Cigna Global, Foyer Global Health und weitere Anbieter aus dem 12-Anbieter-Portfolio.

  4. 4
    Empfehlung ohne Verkaufsdruck

    Sie erhalten eine klare, auf Ihre Situation zugeschnittene Empfehlung — mit Begründung, welcher Tarif warum am besten passt. Kein generischer Vergleich, keine Überrumpelung.

  5. 5
    Antragstellung und Policenverwaltung

    Erst wenn Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, wird der eigentliche Antrag gestellt. Insurancy begleitet bis zur Ausstellung der Police und bleibt auch danach Ansprechpartner für Leistungsfragen und Anpassungen.

AUSWAHLKRITERIEN

Worauf Sie beim IPMI-Tarifvergleich für Lettland achten sollten

  • DeckungsgebietNur Lettland, ganz Europa oder weltweit? Wer zwischen mehreren Ländern pendelt, braucht ein entsprechend weites Geltungsgebiet.
  • LeistungsumfangAmbulant, stationär, Zahnleistungen, Vorsorge, psychische Gesundheit, Schwangerschaft — prüfen Sie genau, was Ihnen wichtig ist.
  • Selbstbehalt und DeckungssummeEin höherer Selbstbehalt senkt die Prämie, erhöht das Eigenrisiko. Die Deckungssumme muss Rücktransporte und teure Behandlungen abdecken.
  • DirektabrechnungViele Privatkliniken in Lettland verlangen Vorauszahlung. Eine Versicherung mit Direktabrechnungsservice erspart erheblichen bürokratischen Aufwand.
  • Sprachlicher SupportDeutschsprachige oder englischsprachige Hotlines sowie telefonische Übersetzungsdienste sind im lettischen Gesundheitssystem Gold wert.
  • Rücktransport-LeistungBesonders wichtig für Expats im ländlichen Lettland — ein Rücktransport nach Deutschland kann über 10.000 Euro kosten.
  • MedikamentenkostenerstattungNicht alle Tarife erstatten Medikamentenkosten. Bei spezifischen Präparaten oder seltenen Erkrankungen ist das ein wichtiges Auswahlkriterium.
  • Laufzeit und FlexibilitätReisekrankenversicherungen enden meist nach 42 oder 90 Tagen. Für Langzeitaufenthalte und dauerhafte Auswanderung braucht es eine unbefristete IPMI.
ANBIETER IM VERGLEICH

Führende IPMI-Anbieter für Lettland

Insurancy vergleicht über 12 internationale Anbieter und wählt den passenden Tarif für Ihre Situation — Alter, Gesundheitszustand und Aufenthaltsdauer entscheiden.

Cigna Global
Flexible Tarife und guter Kundenservice — Prämienstruktur steigt bei älteren Versicherten deutlich.
ZielgruppeJüngere Expats und digitale Nomaden
ab/Monatauf Anfrage
Details →
Foyer Global Health
Solide Langzeittarife für Europa-Aufenthalte, auch von Mitbewerbern empfohlen.
ZielgruppeLangzeit-Expats und Auswanderer in Europa
ab/Monatauf Anfrage
Details →
April International
Spezialist für internationale Aufenthalte mit flexiblen Leistungsmodulen.
ZielgruppeExpats mit individuellen Leistungsanforderungen
ab/Monatauf Anfrage
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Einordnung: Beakon Global, Florida Krankenversicherung und Perspektive Ausland
Beakon Global bietet einen länderspezifischen Lettland-Guide und nennt Privatkliniken als Vorteil internationaler Policen — verzichtet aber auf konkrete Anbietervergleiche und Details zu Vorerkrankungen. Florida Krankenversicherung fokussiert sich auf kurzfristige Reisekrankenversicherungen (bis 365 Tage) und empfiehlt Foyer Global Health als Partner; für dauerhafte Auswanderung ist dieses Angebot nicht ausgelegt. Perspektive Ausland liefert einen soliden allgemeinen Auswanderer-Guide für DACH-Bürger, vergleicht jedoch keine spezifischen IPMI-Anbieter und geht nicht auf die Handhabung von Vorerkrankungen ein. Kanzlei Rieger informiert über rechtliche und steuerliche Aspekte des Lebens in Lettland — Versicherungsberatung ist nicht ihr Kerngebiet. Insurancy schließt diese Lücken: anbieterübergreifender Vergleich von über 12 IPMI-Anbietern, spezialisiert auf Vorerkrankungen und Langzeitaufenthalte.
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung für Lettland: Ihre Fragen beantwortet

Brauche ich eine Krankenversicherung für mein Visum oder meinen Aufenthaltstitel in Lettland?
Für EU-Bürger ist der Aufenthalt in Lettland grundsätzlich visumsfrei. Wer jedoch länger als drei Monate bleibt und sich anmelden möchte, muss in der Regel nachweisen, dass er krankenversichert ist — entweder durch eine Pflichtversicherung im Rahmen einer Beschäftigung oder durch eine private Police. Für Nicht-EU-Bürger ist ein Krankenversicherungsnachweis in vielen Fällen explizite Bedingung für die Erteilung des Aufenthaltstitels oder Studentenvisums.
Kann ich meine deutsche oder österreichische Krankenversicherung behalten, wenn ich nach Lettland auswandere?
Gesetzlich Versicherte in Deutschland verlieren mit der Abmeldung und dem dauerhaften Wegzug ins Ausland in der Regel ihren GKV-Anspruch. Eine freiwillige Weiterversicherung ist möglich, aber teuer und mit Einschränkungen verbunden. Private Krankenversicherungen aus Deutschland können manchmal auf internationale Tarife umgestellt werden — das sollte unbedingt vor dem Umzug mit dem Anbieter geklärt werden. Eine internationale Krankenversicherung, die von Anfang an auf Auslandsaufenthalte ausgelegt ist, bietet oft die klarste Lösung.
Was leistet die EHIC tatsächlich in Lettland — und wo hört der Schutz auf?
Die EHIC deckt in Lettland medizinisch notwendige Behandlungen im staatlichen System ab — zu denselben Konditionen wie für lettische Pflichtversicherte, inklusive der Zuzahlungen von rund 20 %. Nicht abgedeckt sind: Behandlungen bei Privatkliniken, Rücktransporte nach Deutschland, geplante Behandlungen sowie alle Leistungen außerhalb des lettischen Pflichtkataloges. Für Langzeitaufenthalte ist die EHIC kein Ersatz für eine vollwertige IPMI.
Ich habe eine Vorerkrankung — werde ich in Lettland überhaupt versicherbar sein?
Ja, in den meisten Fällen gibt es eine Lösung. Über das Full Medical Underwriting (FMU) wird Ihre Erkrankung einzeln bewertet — Deckung mit Zuschlag, Ausschluss oder volle Übernahme sind möglich. Das Moratorium-Verfahren verzichtet auf die Gesundheitsprüfung, schließt aber Vorerkrankungen der letzten Jahre zunächst aus. Der entscheidende Vorteil bei Insurancy: Die anonyme Risikovoranfrage klärt vorab, welcher Anbieter Ihre Erkrankung zu welchen Konditionen versichert — ohne HIS-Pool-Eintrag durch einen abgelehnten Antrag.
Wie gut ist die medizinische Versorgung in Riga im Vergleich zum ländlichen Lettland?
In Riga und anderen größeren Städten ist die Infrastruktur gut ausgebaut: moderne Privatkliniken mit englischsprachigem Personal, gut ausgestattete Krankenhäuser und ein breites Facharztspektrum. Im ländlichen Raum nimmt die Ärztedichte deutlich ab, und für spezialisierte Behandlungen ist oft eine Fahrt in die nächste Stadt notwendig. Wer auf dem Land lebt, sollte bei der Tarifwahl besonders auf Rücktransport-Leistungen und EU-weite Abrechnungsmöglichkeiten achten.
Was ist der Unterschied zwischen einer Reisekrankenversicherung und einer IPMI für Lettland?
Reisekrankenversicherungen sind für kurze Aufenthalte konzipiert und haben Laufzeitbeschränkungen, häufig bei 42 oder 90 Tagen. Sie decken keine Behandlungen ab, die als planbar oder vorher bekannt gelten, und schließen keine Vorsorge oder Zahnleistungen ein. Eine IPMI (Internationale Private Krankenversicherung) läuft dauerhaft, schließt Vorsorge und Zahnleistungen ein und behandelt Sie wie einen regulären Privatpatienten — auch bei längeren Aufenthalten und Auswanderung.
Welche IPMI-Anbieter eignen sich besonders gut für Lettland?
Allianz Care, Cigna Global, Foyer Global Health, AXA, April International und weitere gehören zu den Anbietern, die Insurancy für Lettland vergleicht. Allianz Care punktet mit breitem Europanetzwerk, kann bei Vorerkrankungen aber rigide sein. Cigna Global bietet flexible Tarife, wird bei älteren Versicherten teurer. Foyer Global Health gilt als solider Partner für europäische Langzeitaufenthalte. Den besten Anbieter gibt es nicht universell — er hängt von Alter, Gesundheitszustand und Aufenthaltsdauer ab.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Lettland ungefähr?
Die Kosten variieren erheblich nach Alter, Gesundheitszustand, Deckungsgebiet und Leistungsumfang. Jüngere, gesunde Expats können oft schon für moderate Monatsbeiträge einen soliden Schutz erhalten. Mit zunehmendem Alter oder bei Vorerkrankungen steigen die Prämien. Ein anbieterübergreifender Vergleich über Insurancy zeigt Ihnen konkrete Zahlen für Ihre individuelle Situation — ohne dass Sie dafür zuerst einen Antrag stellen müssen.
FAZIT

IPMI schlägt EHIC: In Lettland brauchen Expats echten Privatschutz.

1
Das staatliche System hat Lücken20 % Zuzahlung, Wartezeiten und kein Privatkliniken-Zugang sind reale Alltags-Risiken.
2
Rücktransporte und spezialisierte Behandlungen können ohne IPMI schnell fünfstellig werden.
3
Vorerkrankungen sind über anonyme Risikovoranfrage, FMU oder Moratorium lösbarohne HIS-Pool-Risiko.
4
Den universell besten Anbieter gibt es nicht: Allianz, Cigna, Foyer und Co.müssen an der individuellen Situation gemessen werden.

In 2 Minuten zur passenden Krankenversicherung im Ausland

Unverbindlicher Tarifvergleich mit Fokus IPMI. Persönliche Beratung durch unabhängige Makler.

DSGVO-sicherUngebundenKostenfrei & unverbindlich

Ihren IPMI-Tarif für Lettland jetzt marktbreit vergleichen

Über 12 Anbieter, persönliche Beratung und anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen — ohne HIS-Pool-Risiko. Insurancy begleitet Sie vom ersten Gespräch bis zur fertigen Police.

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