Eine klassische Reisekrankenversicherung ist für Urlauber konzipiert, nicht für Auswanderer oder Langzeitreisende. Die meisten Policen decken Aufenthalte von maximal 30 bis 90 Tagen ab. Wer länger bleibt, verliert häufig seinen Versicherungsschutz — und bemerkt das oft erst im Schadensfall.
Dazu kommen strukturelle Einschränkungen: Reisekrankenversicherungen schließen Vorerkrankungen generell aus, übernehmen keine Kosten für planbare Behandlungen und bieten keinen Schutz, sobald der Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegt wird. April International und weitere Anbieter weisen ausdrücklich darauf hin, dass Auswanderer eine unbefristete internationale Krankenversicherung benötigen — die sogenannte IPMI (International Private Medical Insurance).
Für Kurzaufenthalte bis 30 Tage ist eine Reisepolice mit Rücktransportbaustein eine akzeptable Lösung. Für jeden Aufenthalt darüber hinaus ist die IPMI die einzig vollständige Absicherung.