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Kein IKV-Aus trotz Staatenlosigkeit

Fast 30.000 anerkannte Staatenlose leben in Deutschland – ohne Pass, ohne Staatsangehörigkeit, aber mit dem Recht auf Krankenversicherungsschutz. Internationale Krankenversicherungen (IPMI) knüpfen nicht an die Staatsangehörigkeit an. Mit dem richtigen Weg findet sich fast immer eine Lösung.

  • 29.495 Staatenlose in DE (2023)
  • ab ~80 € Monatsbeitrag IPMI
  • 12 Anbieter im Marktvergleich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Staatsangehörigkeit ist kein Versicherungskriterium. IPMI-Tarife knüpfen an den Aufenthaltsbereich (Versicherungszone) und den Gesundheitszustand – nicht an eine Staatsbürgerschaft.
  • Staatenlos ≠ wohnsitzlos. Beide Begriffe haben grundverschiedene versicherungsrechtliche Konsequenzen. Wer sie verwechselt, riskiert Deckungslücken oder Antragsablehnungen.
  • Vorerkrankungen sind kein Totalausschluss. FMU, Moratoriumsprinzip oder anonyme Risikovoranfrage eröffnen in fast allen Fällen einen Weg zu Versicherungsschutz – oft mit Ausschlüssen, aber kein vollständiges Aus.
  • Anonyme Voranfrage schützt vor HIS-Eintrag. Wer ohne Voranfrage direkt Anträge stellt, riskiert Ablehnungen im HIS-Pool – was spätere Antragsstellungen bei anderen Anbietern erschwert.
  • Versicherungspflicht gilt auch ohne Pass. Die Krankenversicherungspflicht in Deutschland knüpft an Wohnsitz und Aufenthaltsstatus – nicht an die Staatsangehörigkeit (§ 193 VVG).
Mit KI zusammenfassen
Wer gilt als staatenlos in Deutschland?
Staatenlos ist laut UN-Staatenlosenkonvention von 1954 jede Person, die von keinem Staat als Staatsangehörige anerkannt wird. Deutschland erkennt diesen Status offiziell an und stellt einen Reiseausweis für Staatenlose aus – ein wichtiges Dokument bei der Versicherungsbeantragung. Dieser Ausweis wird von erfahrenen IPMI-Anbietern anerkannt; Standardprozesse sind damit jedoch oft überfordert. Wohnsitzlose hingegen besitzen häufig eine Staatsangehörigkeit und haben dadurch Zugang zu nationalen Systemen – versicherungsrechtlich eine grundlegend andere Ausgangslage.
BEGRIFFSKLÄRUNG

Staatenlos vs. Wohnsitzlos: Der Unterschied zählt

Wer die beiden Begriffe verwechselt, wählt möglicherweise das falsche Versicherungsprodukt – mit teuren Folgen im Ernstfall.

Staatenlos

Kein Staat erkennt die Person als Staatsangehörige an
  • StaatsangehörigkeitKeine Staatsangehörigkeit vorhanden
  • Zugang zu nationalen SystemenKein automatischer Zugang zu nationalen Sozialsystemen
  • Relevante DokumenteReiseausweis für Staatenlose (Deutschland)
  • VersicherungsanknüpfungspunktAufenthaltsbereich und Gesundheitszustand
  • Typische LösungIPMI (Internationale Krankenversicherung)

Wohnsitzlos

Staatsbürgerschaft vorhanden, aber kein gemeldeter fester Wohnsitz
  • StaatsangehörigkeitStaatsangehörigkeit eines Landes vorhanden
  • Zugang zu nationalen SystemenPotenzieller Zugang zu nationalen Systemen des Heimatlandes
  • Relevante DokumenteNationaler Reisepass des Herkunftslandes
  • VersicherungsanknüpfungspunktHauptsächlich gemeldeter Wohnsitz
  • Typische LösungNationale PKV, Expat- oder IPMI-Tarife
IHRE VERSICHERUNGSOPTIONEN

GKV, PKV oder IPMI: Welcher Weg steht Staatenlosen offen?

Es gibt nicht den einen Weg – aber es gibt mehrere, und einer davon führt ans Ziel.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Wann sie möglich ist

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung öffnet die Tür – alles andere schließt sie.

Die GKV knüpft nicht an die Staatsangehörigkeit an, sondern an den Aufenthaltsstatus und das Beschäftigungsverhältnis. Wer als staatenlose Person in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, wird automatisch in die GKV einbezogen – unabhängig vom fehlenden Pass.

Liegt keine Beschäftigung vor oder ist der Aufenthaltsstatus ungeklärt, ist der GKV-Zugang meist versperrt. Die freiwillige Mitgliedschaft setzt in der Regel einen vorherigen Pflichtversicherungsstatus voraus – eine zusätzliche Hürde, die viele Staatenlose nicht überwinden können.

  • Automatische Einbeziehung bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
  • Kein GKV-Zugang ohne Beschäftigung oder klaren Aufenthaltsstatus
  • Freiwillige Mitgliedschaft setzt Vorversicherungszeiten voraus

Private Krankenversicherung (PKV): Flexibler, aber nicht ohne Hürden

Mehr Flexibilität beim Antrag – aber Wohnsitzanforderungen bleiben ein Problem.

Die PKV bietet grundsätzlich mehr Flexibilität, da keine sozialversicherungsrechtliche Bindung besteht. Private Versicherer prüfen die Gesundheitssituation individuell und stellen Gesundheitsfragen, die vollständig und ehrlich beantwortet werden müssen.

Für Staatenlose ohne gemeldeten Wohnsitz in Deutschland ist auch die PKV keine einfache Option: Viele Tarife setzen einen deutschen Wohnsitz voraus oder sind auf bestimmte Berufsgruppen ausgerichtet. Der Basistarif steht theoretisch offen – ist in der Praxis für Staatenlose jedoch oft von zusätzlichen Bedingungen abhängig.

  • Keine sozialversicherungsrechtliche Bindung – individuell prüfbar
  • Viele Tarife fordern deutschen Wohnsitz als Voraussetzung
  • Basistarif theoretisch zugänglich, praktisch oft mit Einschränkungen

Internationale Krankenversicherung (IPMI): Die pragmatische Lösung

Strukturell für weltweit mobile Menschen ohne festen Wohnsitz entwickelt – ideal für Staatenlose.

IPMI-Tarife wurden ursprünglich für Menschen entwickelt, die weltweit mobil sind und keinen dauerhaften Wohnsitz in einem Land haben. Damit sind sie strukturell ideal für die Situation vieler Staatenloser.

IPMI-Tarife verlangen keine feste Staatsangehörigkeit als Voraussetzung. Sie knüpfen stattdessen an den Aufenthaltsbereich (Versicherungszone) und den individuellen Gesundheitszustand an. Das macht sie zur pragmatischsten und häufig einzigen realistischen Lösung für Menschen ohne anerkannte Staatsangehörigkeit.

Anbieter wie Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price, April International und weitere IPMI-Spezialisten haben Tarife, die explizit für grenzenlose Lebensmodelle konzipiert sind. Sie sind mit dem Reiseausweis für Staatenlose vertraut und kennen die Dokumentenanforderungen – wenn man mit dem richtigen Makler arbeitet.

  • Keine Staatsangehörigkeit als Zugangsvoraussetzung
  • Schutz knüpft an Versicherungszone und Gesundheitszustand an
  • Flexibel bei Dokumentenanforderungen bei erfahrenen Anbietern
  • Anbieter: Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price, April International u. a.
Eingeschränkte Versorgung ohne Krankenversicherung
Wer als Staatenloser ohne Krankenversicherung medizinische Versorgung benötigt, ist in Deutschland auf Notfallversorgung und Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem SGB XII beschränkt – sofern überhaupt ein entsprechender Anspruch besteht. Planbare Behandlungen, Vorsorge und psychische Gesundheitsversorgung sind damit meist ausgeschlossen. Die Rechtsgrundlage in § 193 VVG verpflichtet zur Absicherung – fehlender Versicherungsschutz ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein reales Gesundheitsrisiko.
IPMI-ABWÄGUNG

Internationale Krankenversicherung für Staatenlose: Stärken und Grenzen

IPMI ist die pragmatischste Option – aber nicht ohne Bedingungen. Eine ehrliche Einschätzung.
Pro
  • Keine Staatsangehörigkeit als Voraussetzung
  • Keine deutsche Meldeadresse nötig
  • Reiseausweis für Staatenlose wird von spezialisierten Anbietern anerkannt
  • Versicherungszone frei wählbar – regional oder weltweit
  • Vorerkrankungen über FMU oder Moratorium versicherbar
  • Anonyme Risikovoranfrage schützt vor HIS-Pool-Einträgen
Contra
  • Höherer Beratungsaufwand als bei Standardprodukten
  • Vorerkrankungen können zu Zuschlägen oder Ausschlüssen führen
  • Kein Anspruch auf GKV-äquivalente Vollversorgung
  • Selbstbehalt senkt Beitrag, erhöht aber Eigenrisiko im Leistungsfall
  • Nicht alle Anbieter kennen den Reiseausweis für Staatenlose
SCHRITT FÜR SCHRITT

Dein Weg zur IKV: 5 Schritte mit Insurancy

Für Staatenlose ist persönliche Begleitung kein Luxus – sie ist der entscheidende Unterschied zwischen Ablehnung und Abschluss.

  1. 1
    Erstgespräch: Situation vollständig erfassen

    Aufenthaltsstatus, vorhandene Dokumente (Reiseausweis für Staatenlose, Aufenthaltstitel), Gesundheitszustand und Mobilitätsmuster werden gemeinsam aufgenommen. Je genauer das Bild, desto präziser die Marktrecherche danach.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage: Schutz vor HIS-Eintrag

    Insurancy stellt die Voranfrage stellvertretend bei mehreren IPMI-Anbietern – ohne deinen Namen preiszugeben. Das Ergebnis zeigt vorab, welcher Versicherer zu welchen Konditionen bereit wäre. Ablehnungen landen nicht in deiner Versicherungsakte.

  3. 3
    Auswertung und Empfehlung: Den passenden Tarif identifizieren

    Auf Basis der Voranfrage-Ergebnisse werden Tarif, Versicherungszone, Selbstbehalt und Leistungsumfang verglichen. Manche Anbieter sind bei Vorerkrankungen großzügiger, andere haben flexiblere Dokumentenanforderungen – ein breiter Marktvergleich (12 IPMI-Hauptanbieter) macht den Unterschied.

  4. 4
    Antragsbegleitung: Dokumente, Formular, Kommunikation

    Das Ausfüllen des Antrags, die Zusammenstellung der benötigten Unterlagen und die Kommunikation mit dem Versicherer werden professionell begleitet. Ungewöhnliche Dokumente wie der Reiseausweis für Staatenlose werden korrekt eingeordnet und kommuniziert.

  5. 5
    Abschluss und Nachbetreuung: Dauerhafter Ansprechpartner

    Nach dem Abschluss steht Insurancy weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung – bei Leistungsfragen, Änderungen der Lebenssituation oder wenn eine neue Bewertung der Versicherungszone nötig wird.

LEISTUNGSUMFANG

Was eine IKV für Staatenlose abdecken muss

Diese Kernbausteine sollte jeder IPMI-Tarif für Staatenlose enthalten – und auf diese optionalen Erweiterungen lohnt sich ein genauer Blick.

  • Stationäre BehandlungenKrankenhausaufenthalte, Operationen, Intensivmedizin – das absolute Minimum, das im Notfall zählt.
  • Ambulante VersorgungArztbesuche, Diagnostik, Medikamente – für die alltägliche Gesundheitsversorgung unverzichtbar.
  • Notfallversorgung weltweitBesonders wichtig für Menschen, die sich in mehreren Ländern aufhalten – deckt Akutsituationen überall ab.
  • Rücktransport und RepatriierungFür Staatenlose ohne eindeutiges Heimatland ist eine klare vertragliche Regelung hier besonders wichtig – ein medizinischer Rücktransport kostet schnell Zehntausende Euro.
  • Psychische GesundheitsleistungenAngesichts der belastenden Lebenssituation vieler Staatenloser ein oft unterschätzter, aber wichtiger Baustein.
  • Optionale ZusatzbausteineZahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, Mutter-Kind-Leistungen – je nach persönlicher Lebenssituation sinnvoll.
VORERKRANKUNGEN & DETAILS

Drei Wege bei Vorerkrankungen – kein automatisches Versicherungs-Aus

Das ist der Punkt, an dem viele Staatenlose aufgeben – zu Unrecht.

Full Medical Underwriting (FMU): Volle Klarheit vorab

Alles, was nicht ausgeschlossen wird, ist gedeckt – Planungssicherheit statt Überraschungen.

Beim FMU prüft der Versicherer die gesamte Krankengeschichte und entscheidet individuell. Das kann zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen für bestimmte Erkrankungen oder – seltener – zur Ablehnung führen.

Der entscheidende Vorteil: Alles, was nicht explizit ausgeschlossen wird, ist vollständig gedeckt. Für Menschen mit komplexen Vorerkrankungen bietet FMU mehr Planungssicherheit als das Moratoriumsprinzip.

  • Vollständige Prüfung der Krankengeschichte
  • Risikozuschläge oder Ausschlüsse möglich, aber transparent
  • Was nicht ausgeschlossen ist, ist vollständig gedeckt
  • Empfehlenswert bei mehreren Vorerkrankungen

Moratoriumsprinzip: Wartezeit statt Ablehnung

Stabile Vorerkrankungen werden zeitlich ausgeschlossen – danach automatisch mitversichert.

Beim Moratoriumsprinzip werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum (meist zwei bis fünf Jahre) ausgeschlossen. Danach sind sie gedeckt, sofern keine Behandlung in diesem Zeitraum stattgefunden hat.

Für Menschen mit stabilen, nicht aktiv behandlungsbedürftigen Vorerkrankungen kann das eine attraktive Option sein – kein Fragebogen, keine Ablehnung, aber eine klare Wartefrist für bestehende Erkrankungen.

  • Kein Gesundheitsfragebogen beim Antrag
  • Vorerkrankungen für 2–5 Jahre ausgeschlossen
  • Danach automatisch mitversichert (bei ausbleibender Behandlung)
  • Geeignet für stabile, nicht aktiv behandelte Erkrankungen

Anonyme Risikovoranfrage: Schutz vor dem HIS-Pool

Marktrecherche ohne Namensnennung – Ablehnungen landen nicht in Ihrer Versicherungsakte.

Vor dem offiziellen Antrag kann eine anonyme Voranfrage bei mehreren Versicherern gestellt werden. Das Ergebnis zeigt, welcher Anbieter zu welchen Konditionen bereit wäre, die Versicherung anzubieten – ohne dass der Name des Antragstellers im Spiel ist.

Das ist besonders wichtig, weil ein Eintrag im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) nach einer Ablehnung spätere Antragsstellungen bei anderen Versicherern erschweren kann. Die anonyme Voranfrage schützt davor – und ist ein zentrales Werkzeug in der Zusammenarbeit mit Insurancy.

  • Kein Name, keine Akte – vollständig anonyme Marktrecherche
  • Ergebnis zeigt Konditionen mehrerer Anbieter vorab
  • Keine Ablehnung im HIS-Pool bei Voranfrage-Ergebnis
  • Handlungsspielraum und Sicherheit vor dem Antrag
Insurancy vs. grenzenlos-sicher.de und staatenlos.ch: Was den Unterschied macht
Portale wie grenzenlos-sicher.de und staatenlos.ch richten sich primär an digitale Nomaden und Auswanderer – Menschen mit Staatsangehörigkeit, die mobil leben wollen. Die spezifischen Hürden echter Staatenloser (fehlende Staatsangehörigkeit, Reiseausweis für Staatenlose, keine Meldeadresse, Vorerkrankungen in Kombination mit komplexen Dokumentenlagen) werden dort weniger tiefgehend adressiert. Insurancy fokussiert auf genau diese komplexen Fälle: anbieterübergreifende anonyme Risikovoranfragen, persönliche Antragsbegleitung und 12 IPMI-Anbieter im Vergleich – zugeschnitten auf die Situation Staatenloser, nicht auf den Standardfall.
IPMI-ANBIETER IM ÜBERBLICK

Marktbreiter Anbietervergleich für Staatenlose

Nicht jeder IPMI-Anbieter ist für jede Situation geeignet. Manche sind bei Vorerkrankungen großzügiger, andere flexibler bei Dokumentenanforderungen.

Genki
Digitaler IPMI-Spezialist für weltweit mobile Menschen ohne festen Wohnsitz
ZielgruppeStaatenlose, Nomaden, unter 50 Jahre
ab/Monatab ~35 €
Details →
BDAE
Erfahrener IPMI-Anbieter mit Expertise für Auslandsaufenthalte und komplexe Lebenslagen
ZielgruppeStaatenlose, Expats, Senioren im Ausland
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Cigna Global
Internationaler Krankenversicherer mit globaler Netzabdeckung und flexiblen Zonen
ZielgruppeStaatenlose mit weltweitem Schutzbedarf
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit individueller Risikoprüfung und flexiblen Tarifen
ZielgruppeStaatenlose mit Vorerkrankungen, 30–65 Jahre
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
April International
Modularer IPMI-Tarif mit wählbaren Leistungsbausteinen für internationale Aufenthalte
ZielgruppeStaatenlose, Expats, Familien
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburgischer IPMI-Anbieter mit EU-Fokus und umfassenden Leistungspaketen
ZielgruppeStaatenlose mit Schwerpunkt Europa
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Missverständnisse und offene Fragen zur IKV für Staatenlose

Ich habe keine Staatsangehörigkeit – bin ich automatisch nicht versicherbar?
Nein. IPMI-Tarife knüpfen nicht an die Staatsangehörigkeit an. Entscheidend sind der Aufenthaltsbereich (Versicherungszone) und der individuelle Gesundheitszustand. Anerkannte Staatenlose mit Reiseausweis können bei spezialisierten IPMI-Anbietern versichert werden – vorausgesetzt, die Antragstellung erfolgt mit dem richtigen fachkundigen Begleiter.
Ich habe keine deutsche Meldeadresse – ist eine internationale Krankenversicherung trotzdem möglich?
Für IPMI-Tarife ist eine deutsche Meldeadresse in der Regel keine Voraussetzung. Die Versicherungszone definiert den geografischen Schutzbereich – nicht der gemeldete Wohnsitz. Wer sich hauptsächlich in Europa aufhält, wählt eine Europazone; wer weltweit unterwegs ist, eine entsprechend umfangreichere Zone.
Wird mein Reiseausweis für Staatenlose von Versicherungen anerkannt?
Das hängt vom Anbieter und vom Prozess ab. Standardisierte automatisierte Antragssysteme sind oft nicht mit dem Reiseausweis für Staatenlose vertraut. Erfahrene Makler wie Insurancy kennen die Anforderungen der einzelnen IPMI-Anbieter und klären im Vorfeld, welche Dokumente akzeptiert werden – und wie sie korrekt kommuniziert werden müssen.
Ich wurde bereits von einer Versicherung abgelehnt – ist jetzt alles verloren?
Nicht unbedingt. Eine Ablehnung bei einem Anbieter bedeutet nicht, dass alle anderen ebenfalls ablehnen würden. Wichtig ist, dass weitere Anträge über die anonyme Risikovoranfrage laufen, um keine weiteren Einträge im HIS-Pool zu riskieren. Ein spezialisierter Makler kann den Markt nach der Ablehnung neu sondieren – ohne Ihren Namen preiszugeben.
Kann ich als Staatenloser mit Vorerkrankungen überhaupt eine IKV abschließen?
In den meisten Fällen ja – über drei Wege: Full Medical Underwriting (FMU) mit individueller Prüfung und klaren Ausschlüssen, das Moratoriumsprinzip mit zeitlich befristeten Ausschlüssen, oder die anonyme Risikovoranfrage, die vorab klärt, welcher Anbieter zu welchen Konditionen versichert. Ein vollständiges Aus ist selten; häufiger sind Zuschläge oder Leistungsausschlüsse für spezifische Erkrankungen.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung als Staatenloser ungefähr?
Die Beitragshöhe hängt von Alter, Gesundheitszustand, Versicherungszone, Selbstbehalt und Leistungsumfang ab. Grob orientiert beginnen Beiträge bei etwa 80 Euro monatlich für junge, gesunde Personen mit regionalem Schutz; für ältere Personen mit weltweitem Vollschutz können es mehrere Hundert Euro sein. Eine pauschale Aussage ist nicht seriös – dafür sind die individuellen Faktoren zu unterschiedlich.
Wie unterscheidet sich Insurancy von Portalen wie grenzenlos-sicher.de oder staatenlos.ch?
grenzenlos-sicher.de und staatenlos.ch fokussieren primär auf digitale Nomaden und Auswanderer mit Staatsangehörigkeit. Die spezifischen Hürden echter Staatenloser – fehlende Staatsangehörigkeit, Reiseausweis für Staatenlose, Vorerkrankungen in Kombination mit komplexen Dokumentenlagen – werden dort weniger tiefgehend adressiert. Insurancy arbeitet als zertifizierter Versicherungsmakler (§34d GewO) mit 12 IPMI-Anbietern im anbieterübergreifenden Vergleich und begleitet jeden Schritt persönlich.
Was hat die UNHCR mit meiner Krankenversicherung zu tun?
Das UNHCR (Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen) ist für den Schutz Staatenloser zuständig und setzt die UN-Staatenlosenkonvention von 1954 um. Die UNHCR selbst vermittelt keine Krankenversicherungen, aber ihre Anerkennung des Staatenlosenstatus und die ausgestellten Dokumente können bei der Antragstellung bei IPMI-Anbietern relevant sein. Der von Deutschland ausgestellte Reiseausweis für Staatenlose basiert auf dieser Konvention.
FAZIT

Staatenlosigkeit ist kein IKV-Aus – mit IPMI und dem richtigen Makler.

1
IPMI-Tarife knüpfen an Versicherungszone und Gesundheitszustand annicht an die Staatsangehörigkeit
2
Vorerkrankungen sind über FMU, Moratorium oder anonyme Voranfrage lösbarselten ein vollständiges Aus
3
Die anonyme Risikovoranfrage schützt vor HIS-Pool-Einträgen und sichert Handlungsspielraum
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Persönliche Begleitung durch einen spezialisierten Makler ist bei komplexen Fällen entscheidend

In 2 Minuten zur passenden Krankenversicherung im Ausland

Unverbindlicher Tarifvergleich mit Fokus IPMI. Persönliche Beratung durch unabhängige Makler.

DSGVO-sicherUngebundenKostenfrei & unverbindlich

Ihre Gesundheit verdient Schutz – egal welchen Pass Sie tragen

Schildern Sie Ihre Situation in einem unverbindlichen Erstgespräch. Insurancy analysiert Ihren Fall anbieterübergreifend und startet die anonyme Risikovoranfrage – ohne HIS-Eintrag, ohne Verkaufsdruck.

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