Der häufigste Fehler ist das Überschätzen des NHS. Viele Expats gehen davon aus, dass der NHS-Zugang via IHS oder Settled Status ausreicht. Die Realität der Wartezeiten und Leistungslücken trifft sie dann im Krankheitsfall unvorbereitet.
Vorerkrankungen zu verschweigen ist nicht nur ethisch problematisch, sondern gefährlich: Im Leistungsfall prüfen Versicherer die Antragsangaben genau. Wer Vorerkrankungen verschwiegen hat, riskiert nicht nur die Ablehnung der Leistung, sondern auch die Kündigung des Vertrags. Transparenz beim Antrag schützt langfristig.
Wer zu spät abschließt, hat oft keine Wahl mehr: Wer bereits im UK lebt und erkrankt ist, kann keine internationale Krankenversicherung mehr rückwirkend abschließen. Die Absicherung sollte vor der Ausreise geplant werden – idealerweise mit einem nahtlosen Übergang vom deutschen Krankenversicherungsschutz.
- NHS nicht überschätzen: Wartezeiten und Lücken vorab klären
- Vorerkrankungen vollständig angeben: Transparenz schützt den Vertrag
- Nicht nur den Preis vergleichen: Leistungsausschlüsse im Kleingedruckten prüfen
- Rechtzeitig abschließen: Absicherung vor Ausreise planen, nicht danach