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Jordanien-Expat? Richtig versichert von Tag eins.

Keine gesetzliche Pflicht – aber ohne internationale Krankenversicherung stehen Sie in Jordanien im Ernstfall allein. Kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland, keine GKV-Leistungen im Ausland. Wir vergleichen 12 führende IPMI-Anbieter – auch bei Vorerkrankungen.

  • 12 Anbieter im IPMI-Vergleich
  • Kein Abkommen mit Deutschland
  • Anonym Voranfrage möglich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine GKV-Leistungen in Jordanien. Zwischen Deutschland und Jordanien besteht kein Sozialversicherungsabkommen. Wer auswandert oder langfristig dort lebt, verliert den GKV-Schutz vollständig.
  • Faktische Versicherungspflicht trotz fehlender Gesetzespflicht. Jordanische Arbeitgeber und Visabehörden verlangen in der Praxis häufig einen Versicherungsnachweis – eine IPMI ist damit de facto unumgänglich.
  • Reiseversicherung reicht nicht. Klassische Reisekrankenversicherungen gelten nur bis 45–90 Tage und decken keine chronischen Erkrankungen, Vorsorge oder Rücktransport nach Europa ab.
  • Auch mit Vorerkrankung versicherbar. FMU, Moratoriumsprinzip oder anonyme Risikovoranfrage eröffnen konkrete Wege – der HIS-Pool-Eintrag bei Ablehnung lässt sich so vermeiden.
  • Amman gut versorgt – ländliche Regionen nicht. Privatkliniken wie Al-Khalidi und Arab Medical Center bieten internationalen Standard; außerhalb der Städte sind spezialisierte Eingriffe und Rücktransport reale Szenarien.
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VERSICHERUNGSOPTIONEN IM VERGLEICH

Lokale Versicherung vs. internationale IPMI

Beide Wege sind möglich – die Unterschiede in Leistung, Flexibilität und Schutz sind erheblich.

Lokale Krankenversicherung

Vom jordanischen Arbeitgeber gestellt oder lokal abgeschlossen
  • GeltungsbereichNur innerhalb Jordaniens gültig – kein Auslandsschutz
  • Rücktransport nach EuropaNicht abgedeckt – Sie zahlen im Notfall selbst
  • Direktabrechnung AmmanLokale Privatkliniken oft abgedeckt
  • Vorerkrankungs-UnderwritingVorerkrankungen häufig pauschal ausgeschlossen
  • SprachkompetenzKommunikation meist nur auf Arabisch oder Englisch
  • PreisniveauGünstigere Monatsbeiträge als IPMI

Internationale IPMI

Speziell für Expats und Langzeitaufenthalte konzipiert
  • GeltungsbereichWeltweiter Schutz – auch auf Reisen und bei Heimatbesuchen
  • Rücktransport nach EuropaMedizinisch notwendiger Rücktransport nach Deutschland abgedeckt
  • Direktabrechnung AmmanDirektabrechnung mit Al-Khalidi, Arab Medical Center u. a.
  • Vorerkrankungs-UnderwritingFMU oder Moratorium – individuelle Prüfung möglich
  • SprachkompetenzDeutsch- und englischsprachiger Service, oft 24/7-Hotline
  • PreisniveauHöhere Prämien, aber über Selbstbehalt steuerbar
Kein Sozialversicherungsabkommen – Ihre GKV schützt Sie nicht
Deutschland und Jordanien haben kein Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Das bedeutet: Wer seinen Wohnsitz nach Jordanien verlegt, verliert den Anspruch auf Leistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung. Kein einziger Euro GKV-Schutz greift im Krankheitsfall – unabhängig davon, wie lange Sie in Deutschland eingezahlt haben. Das Auswärtige Amt empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption.
GESUNDHEITSVERSORGUNG IN JORDANIEN

Was Sie über das jordanische Gesundheitssystem wissen müssen

Die Versorgungsqualität variiert stark – je nach Region und Einrichtung. Diese Details entscheiden über Ihre Tarifwahl.

Amman: Privatkliniken mit internationalem Standard

Al-Khalidi und Arab Medical Center gelten als erste Anlaufstelle für Expats.

In der Hauptstadt Amman finden Expats gut ausgestattete Privatkliniken, die mit internationalen Standards mithalten können. Das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center zählen zu den renommiertesten Häusern des Landes. Ärzte mit internationaler Ausbildung, englischsprachige Kommunikation und moderne Diagnostik sind hier Standard.

Führende IPMI-Anbieter haben Direktabrechnungsvereinbarungen mit diesen Kliniken – Sie müssen also im Krankheitsfall nicht in Vorleistung gehen und sich später um Erstattung bemühen.

Ländliche Regionen: Wenn Rücktransport kein Luxus ist

Außerhalb der Städte fehlt spezialisierte Versorgung – Rücktransport ist dann Realität.

Verlassen Sie die städtischen Zentren, ändert sich das Bild erheblich. In ländlichen Regionen Jordaniens – etwa rund um Wadi Rum, Petra oder das östliche Hochland – ist die medizinische Infrastruktur deutlich eingeschränkt. Spezialisierte Behandlungen, komplexe Operationen und intensivmedizinische Versorgung sind dort nicht verfügbar.

Für Expats, die außerhalb Ammans leben oder arbeiten, ist ein medizinisch notwendiger Rücktransport nach Deutschland keine theoretische Überlegung, sondern ein reales Szenario. Eine IPMI mit solider Rücktransportklausel ist in diesen Fällen existenziell wichtig.

Krankenversicherungspflicht: Faktische Notwendigkeit trotz fehlender Gesetzespflicht

Keine gesetzliche Pflicht – aber Visum und Arbeitgeber verlangen den Nachweis.

In Jordanien besteht keine allgemeine gesetzliche Krankenversicherungspflicht für Ausländer. Das bedeutet aber nicht, dass Sie ohne Versicherung auskommen. In der Praxis verlangen viele jordanische Arbeitgeber im Arbeitsvertrag einen Versicherungsnachweis. Für bestimmte Visumstypen und Aufenthaltsgenehmigungen kann die zuständige Behörde denselben Nachweis einfordern.

Die Frage für Auswanderer und Expats lautet also nicht ob, sondern welche Absicherung die richtige ist.

Kosten im Ernstfall: Warum Eigenfinanzierung schnell fünfstellig wird

Privatbehandlungen in Amman sind erschwinglich – bis ein echter Notfall eintritt.

Ambulante Behandlungen und Arztbesuche in jordanischen Privatkliniken sind für westliche Verhältnisse günstig. Doch komplexe Operationen, längere Krankenhausaufenthalte oder ein organisierter Rücktransport nach Europa können schnell fünfstellige Beträge erreichen – Kosten, die Sie ohne Versicherung vollständig selbst tragen.

Ein Rücktransport nach Deutschland allein kostet je nach Strecke und medizinischer Notwendigkeit 20.000 bis über 80.000 Euro. Keine IPMI abzuschließen, weil die monatliche Prämie zu hoch erscheint, ist damit ein erhebliches finanzielles Risiko.

BEI VORERKRANKUNGEN

Ihr Weg zur IPMI – auch mit Vorerkrankung

Anonyme Voranfrage, FMU oder Moratorium: Mit dem richtigen Verfahren sind Sie versicherbar – ohne HIS-Pool-Eintrag bei Ablehnung.

  1. 1
    Erstgespräch: Ihre Situation analysieren

    Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam Ihre gesundheitliche Situation, Ihre Pläne in Jordanien und welches Underwriting-Verfahren für Sie in Frage kommt. FMU, Moratorium oder eine Kombination – das hängt von Ihrer individuellen Krankengeschichte ab.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage ohne HIS-Pool-Risiko

    Bevor ein offizieller Antrag gestellt wird, fragen wir anonym bei relevanten Anbietern an, zu welchen Konditionen eine Versicherung möglich wäre. Kein HIS-Pool-Eintrag bei Ablehnung – Ihre künftige Versicherbarkeit bleibt geschützt. Das ist der entscheidende Schutz, den eine Direktanfrage bei einem Versicherer nicht bietet.

  3. 3
    Angebotsvergleich aus 12 IPMI-Anbietern

    Auf Basis der Voranfragen erhalten Sie eine transparente Gegenüberstellung der Konditionen – Prämie, Ausschlüsse, Selbstbehalt und Leistungsumfang – aus dem Blickwinkel Ihrer konkreten Situation. Kein Einheitsangebot, sondern ein individuell passender Vergleich.

  4. 4
    Antragsbegleitung und korrekte Dokumentation

    Ein falsch ausgefüllter Antrag oder eine unvollständige Offenlegung kann im Schadensfall zur Leistungsverweigerung führen. Wir begleiten Sie beim korrekten Ausfüllen des Antrags und stellen sicher, dass alle Angaben vollständig und rechtssicher sind.

  5. 5
    Nachbetreuung und Leistungsunterstützung

    Auch nach Vertragsabschluss stehen wir bei Fragen und im Leistungsfall zur Seite. Ob Direktabrechnung mit jordanischen Kliniken, Rücktransport oder Tariferweiterung bei Umzug in ein anderes Land – wir begleiten Sie dauerhaft.

FMU vs. Moratorium: Das Richtige für Ihre Situation
Beim Full Medical Underwriting (FMU) werden Vorerkrankungen im Antrag vollständig offengelegt und individuell bewertet – das Ergebnis ist rechtssicher und schafft Planungssicherheit. Beim Moratoriumsprinzip entfällt die Offenlegungspflicht, dafür sind Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum (meist zwei bis fünf Jahre) vom Schutz ausgeschlossen. Welches Verfahren besser zu Ihrer Situation passt, hängt von Art und Schwere Ihrer Vorerkrankungen ab – und davon, ob Sie kurzfristig oder langfristig in Jordanien leben möchten. Wir prüfen beides für Sie anonym.
IPMI-ANBIETER IM VERGLEICH

12 führende Anbieter für Ihren Jordanien-Aufenthalt

Kein Anbieter ist für jeden Expat der beste – entscheidend sind Netzwerk, Rücktransport, Direktabrechnung und Leistungsumfang.

April International
Digitaler Allrounder mit Expat-Fokus, bereits in Jordanien aktiv
ZielgruppeExpatriates mit Bedarf an einfacher Verwaltung
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Cigna Global
Eines der größten Direktabrechnungsnetzwerke weltweit, stark bei Langzeitaufenthalten
ZielgruppeExpats mit komplexen Fällen und Mobilitätsbedarf
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Genki
Moderner Digitalanbieter mit attraktiven Preisen für mobile Expats
ZielgruppeJüngere Expats und digitale Nomaden
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
Foyer Global Health
Flexible Tarifgestaltung aus Luxemburg, transparent und maßgeschneidert
ZielgruppeExpats mit Bedarf an individuellen Lösungen
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
MAWISTA
Spezialist für Langzeitaufenthalte mit flexiblen Laufzeiten
ZielgruppeLangzeitaufenthalter und Auswanderer
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
BDAE
Hamburger Expat-Spezialist mit Erfahrung im Mehrländer-Betrieb
ZielgruppeExpats die zwischen mehreren Ländern wechseln
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit kompetitiven Preisen für den Mittleren Osten
ZielgruppeExpats mit Fokus auf Jordanien und Nahost-Region
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
PassportCard
Innovative Debitkarte statt Kostenerstattung – maximale Bürokratiefreiheit
ZielgruppeExpats die auf unkomplizierte Abrechnung Wert legen
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Freedom Health
Modulare Tarife – nur die Bausteine wählen, die Sie wirklich brauchen
ZielgruppePreisbewusste Expats mit klaren Leistungsvorstellungen
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Anbieter wie April International und Globality Health im direkten Vergleich
April International ist bereits in Jordanien aktiv und bietet speziell auf Expatriates zugeschnittene Tarife mit digitalem Fokus – ein solider Allrounder mit kompetitiven Preisen. Globality Health (bekannt als 'Krankenversicherung Deutsche im Ausland') richtet sich ebenfalls an Deutsche im Ausland, bleibt in der Jordanien-Spezifik jedoch weniger tief als dedizierte IPMI-Anbieter. Auslandskrankenversicherungen Fuss bietet breite Zielgruppenansprache für Langzeitversicherungen, ohne auf die Besonderheiten des jordanischen Markts oder Vorerkrankungs-Fälle einzugehen. Perspektive Ausland liefert gute Auswanderer-Guides, aber keine IPMI-Beratungstiefe. Insurancy vergleicht alle relevanten Anbieter anbieterübergreifend – mit dem Fokus auf Ihre individuelle Situation.
WORAUF ES ANKOMMT

Diese Kriterien entscheiden über den richtigen Tarif

Preis ist nur ein Faktor – diese Punkte sind bei Jordanien-Tarifen oft wichtiger.

  • Direktabrechnung mit Ammaner PrivatklinikenAl-Khalidi und Arab Medical Center sollten im Direktabrechnungsnetzwerk des Anbieters sein – sonst müssen Sie im Notfall in Vorleistung gehen.
  • Rücktransport nach DeutschlandBei schwerer Erkrankung oder Unfall außerhalb Ammans ist der medizinisch notwendige Rücktransport nach Europa ein reales Szenario.
  • Deutschsprachige Notfallhotline rund um die UhrIm Notfall zählt jede Minute – und klare Kommunikation auf Deutsch ist in einer Krisensituation unbezahlbar.
  • Flexibilität bei Wechsel des ZiellandesWer heute in Jordanien lebt, kann morgen nach Dubai oder zurück nach Deutschland ziehen. Der Tarif sollte das abbilden können.
  • Transparente Ausschlüsse im VertragWas genau ist nicht gedeckt? Klare Ausschlussformulierungen im Vertrag schützen vor bösen Überraschungen im Leistungsfall.
  • Selbstbehalt als Prämien-HebelWer kleinere Kosten selbst trägt, senkt die Monatsprämie erheblich – ein wichtiges Instrument für preisbewusste Expats.
  • Zahnbehandlung und Vorsorge inklusiveUmfassende Tarife decken auch ambulante Vorsorge und Zahnbehandlungen ab – prüfen Sie, welche Module Sie wirklich benötigen.
  • Psychische Gesundheit abgedecktEin Auslandsaufenthalt kann belastend sein – gute IPMI-Tarife schließen psychische Erkrankungen und Therapieleistungen ein.
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur IPMI für Jordanien

Bin ich als Expat in Jordanien wirklich nicht durch meine deutsche Krankenversicherung abgesichert?
Richtig. Zwischen Deutschland und Jordanien besteht kein Sozialversicherungsabkommen. Wer seinen Wohnsitz nach Jordanien verlegt, verliert den Anspruch auf Leistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung – unabhängig davon, wie viele Jahre er eingezahlt hat. Nur für kurze Urlaubsaufenthalte besteht ein sehr eingeschränkter Notfallschutz, der aber für Langzeitaufenthalte nicht trägt.
Ist eine Krankenversicherung für Jordanien gesetzlich vorgeschrieben?
Eine allgemeine gesetzliche Krankenversicherungspflicht für Ausländer gibt es in Jordanien nicht. In der Praxis verlangen jedoch viele Arbeitgeber und Visabehörden einen Versicherungsnachweis. Das Auswärtige Amt empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption. Die faktische Notwendigkeit ist damit für die meisten Expats und Auswanderer gegeben.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Jordanien ungefähr?
Die Prämie hängt stark von Alter, Leistungsumfang, Selbstbehalt und Vorerkrankungen ab. Jüngere Expats ohne Vorerkrankungen mit einem soliden Basisschutz zahlen oft zwischen 80 und 200 Euro monatlich. Umfassende Tarife mit Zahnschutz, weltweitem Geltungsbereich und niedrigem Selbstbehalt können deutlich mehr kosten. Ein individueller Vergleich über mehrere Anbieter ist der einzige Weg zu einer verlässlichen Preisaussage für Ihre konkrete Situation.
Kann ich eine IPMI abschließen, obwohl ich Vorerkrankungen habe?
Ja – in den meisten Fällen sind Sie trotz Vorerkrankungen versicherbar. Drei Wege stehen offen: Full Medical Underwriting (FMU) mit vollständiger Offenlegung und individueller Bewertung, das Moratoriumsprinzip ohne Offenlegung aber mit temporärem Ausschluss der Vorerkrankung, oder eine anonyme Risikovoranfrage, die klärt, welcher Anbieter zu welchen Konditionen versichert. Letztere schützt Sie vor einem HIS-Pool-Eintrag, der Ihre künftige Versicherbarkeit einschränken könnte.
Was ist der HIS-Pool und warum sollte ich ihn kennen?
Das Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherer ist eine Datenbank, in die Ablehnungen von Versicherungsanträgen eingetragen werden können. Wird Ihr Antrag bei einem Anbieter abgelehnt und ein HIS-Eintrag vorgenommen, können andere Versicherer das bei der Prüfung Ihres nächsten Antrags einsehen – und das erhöht das Ablehnungsrisiko erheblich. Eine anonyme Risikovoranfrage verhindert diesen Eintrag, weil kein formaler Antrag gestellt wird.
Wie unterscheidet sich April International von anderen IPMI-Anbietern für Jordanien?
April International ist bereits in Jordanien aktiv und bietet Expat-Tarife mit digitalem Fokus – eine gute Option für technikaffine Nutzer mit unkomplizierten Fällen. Im Vergleich zu Anbietern wie Cigna oder Allianz Care ist das globale Direktabrechnungsnetzwerk von April kleiner, der digitale Antragsprozess dafür einfacher. Für komplexe Fälle mit Vorerkrankungen oder speziellem Leistungsbedarf lohnt ein Vergleich über mehrere Anbieter, da April nicht für jeden Fall die optimale Lösung ist.
Reicht eine Reisekrankenversicherung für einen längeren Aufenthalt in Jordanien?
Nein. Klassische Reisekrankenversicherungen sind auf Urlaube und Kurzreisen bis 45 oder 90 Tage ausgelegt. Sie decken keine chronischen Erkrankungen, keine Vorsorgeuntersuchungen, keine Zahnbehandlungen und oft keine psychischen Erkrankungen ab. Für einen Langzeitaufenthalt, eine Arbeitsaufnahme oder eine Auswanderung nach Jordanien ist eine International Private Medical Insurance (IPMI) die einzig adäquate Lösung.
Was deckt eine IPMI für Jordanien typischerweise ab?
Eine gute IPMI für Jordanien umfasst ambulante und stationäre Behandlungen, Notfallversorgung, Direktabrechnung mit Privatkliniken in Amman, medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland sowie je nach Tarif Zahnbehandlungen, Vorsorge und psychische Gesundheit. Der weltweite Geltungsbereich – also Schutz auch bei Geschäftsreisen in andere Länder oder Heimatbesuchen in Deutschland – ist ein entscheidender Vorteil gegenüber lokalen jordanischen Tarifen.

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