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Auswanderung absichern – auch mit Vorerkrankung

Weder GKV noch klassische Reisepolicen schützen dich dauerhaft im Ausland. Wir zeigen dir, wie eine IPMI-Versicherung funktioniert, was beim Antrag schiefgehen kann – und wie du mit anonymer Risikovoranfrage sicher ans Ziel kommst.

  • 270.000 Deutsche wandern jährlich aus
  • 21 % erwägen Auswanderung
  • 0 Tage Versicherungslücke anstreben
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV endet beim Wegzug. Sobald du deinen Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegst und keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland mehr hast, erlischt dein GKV-Schutz – ohne Ausnahme.
  • Reise-KV ist kein Ersatz. Klassische Reisepolicen decken Aufenthalte bis maximal 12 Wochen ab und sind nicht für chronische Erkrankungen oder planbare Behandlungen konzipiert. Auswanderer brauchen IPMI.
  • Vorerkrankung heißt nicht unversicherbar. Mit anonymer Risikovoranfrage und der richtigen Underwriting-Methode (FMU oder Moratorium) sind die meisten Auswanderer versicherbar – auch mit Vorerkrankungen.
  • Ablehnungen hinterlassen Spuren. Jeder abgelehnte offizielle Antrag kann im HIS-Pool vermerkt werden und spätere Anträge bei anderen Versicherern erschweren. Deshalb zuerst anonym anfragen.
  • Früh planen lohnt sich. Starte die IPMI-Suche mindestens 6 Monate vor Abreise. Der Antragsprozess mit Risikoprüfung braucht Zeit, und eine einzige Versicherungslücke kann existenzgefährdend teuer werden.
Mit KI zusammenfassen
Internationale Versicherer unterliegen keiner Versicherungspflicht
Anders als die deutsche GKV dürfen private internationale Krankenversicherer Anträge ablehnen, Risikozuschläge verlangen oder Vorerkrankungen ausschließen. Wer unvorbereitet Anträge stellt, riskiert Einträge im HIS-Pool – und damit schlechtere Chancen bei allen weiteren Versicherern. Die Lösung: anonyme Risikovoranfrage vor jedem offiziellen Schritt.
UNDERWRITING-METHODEN

FMU oder Moratorium – was passt zu dir?

Beide Methoden lösen das Vorerkrankungs-Problem auf unterschiedliche Weise. Welche für dich die richtige ist, hängt von deiner Gesundheitsgeschichte und deinem Bedarf an Planungssicherheit ab.

Full Medical Underwriting (FMU)

Volle Offenlegung, maximale Klarheit
  • GesundheitserklärungVollständiger Fragebogen zur Krankengeschichte erforderlich
  • Klarheit über SchutzumfangSofortige Klarheit: was ist versichert, was ausgeschlossen
  • Vorerkrankungen ab Tag 1Vorerkrankungen können mit Zuschlag oder Ausschluss aufgenommen werden
  • Aufnahme komplexer FälleIdeal für komplexe Gesundheitsgeschichten mit mehreren Diagnosen
  • WartefristKeine Wartefrist auf bereits geprüfte Leistungen
  • PlanungssicherheitHöchste Planungssicherheit – Konditionen verbindlich ab Annahme

Moratorium-Underwriting

Kein Fragebogen, aber Wartefrist
  • GesundheitserklärungKein umfangreicher Gesundheitsfragebogen nötig
  • Klarheit über SchutzumfangSchutzumfang in den ersten Jahren unklar – Vorerkrankungen zunächst ausgeschlossen
  • Vorerkrankungen ab Tag 1Vorerkrankungen erst nach 2 beschwerdefreien Jahren versichert
  • Aufnahme komplexer FälleEinstieg leichter, aber weniger passend bei mehreren Diagnosen
  • WartefristWartefrist von typischerweise 2 Jahren auf vorbestehende Leiden
  • PlanungssicherheitGeringere Planungssicherheit zu Beginn der Laufzeit
SCHRITT-FÜR-SCHRITT

So gelingt die Absicherung – auch mit Vorerkrankung

Wer den Prozess in der richtigen Reihenfolge angeht, vermeidet Ablehnungen, schützt seinen Versicherungsstatus und startet ohne Lücke ins Auslandsleben.

  1. 1
    Gesundheitsunterlagen zusammenstellen12–6 Monate vor Abreise

    Besorge vollständige Arztbriefe, Befundberichte und eine aktuelle Medikamentenliste. Versicherer werden diese Unterlagen benötigen. Wer gut vorbereitet ist, beschleunigt den gesamten Prozess erheblich.

  2. 2
    Spezialisierten IPMI-Makler aufsuchen12–6 Monate vor Abreise

    Nicht jeder Makler kennt den internationalen Krankenversicherungsmarkt. Suche dir jemanden mit nachgewiesener Erfahrung im IPMI-Bereich, der mehrere Anbieter anbieterübergreifend vergleichen kann – nicht nur einen einzigen Versicherer vertritt.

  3. 3
    Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern6–3 Monate vor Abreise

    Dein Makler stellt deine Gesundheitsdaten anonym – ohne Nennung deines Namens – bei mehreren Versicherern vor. Du erfährst, wer dich aufnehmen würde und zu welchen Konditionen. So vermeidest du Einträge im HIS-Pool durch unnötige Ablehnungen.

  4. 4
    Angebote vergleichen und Underwriting-Methode wählen6–3 Monate vor Abreise

    Auf Basis der Voranfragen entscheidest du, ob FMU oder Moratorium besser zu deiner Situation passt. Dein Makler hilft dir, Konditionen zu interpretieren – Selbstbehalt, regionale Deckung, Leistungsumfang und lebenslange Versicherbarkeit sind entscheidende Vergleichspunkte.

  5. 5
    Offiziellen Antrag beim richtigen Anbieter stellen3–1 Monat vor Abreise

    Erst jetzt, wenn du weißt, welcher Versicherer dich zu akzeptablen Konditionen aufnimmt, stellst du den offiziellen Antrag. Das schützt deinen Versicherungsstatus und verhindert unnötige HIS-Pool-Einträge.

  6. 6
    Übergang nahtlos absichernAb Abreise

    Stelle sicher, dass dein IPMI-Schutz lückenlos an das Ende deiner deutschen Krankenversicherung anknüpft. Melde dich bei der deutschen Kasse ab und prüfe, ob eine Anwartschaftsversicherung für eine mögliche Rückkehr in die PKV sinnvoll ist.

WICHTIGE THEMEN IM DETAIL

Was du über IPMI-Versicherungen wissen musst

Von Deckungsregionen über Rentner-Besonderheiten bis hin zu EU- vs. Drittland-Szenarien – hier findest du die Antworten auf die häufigsten Detailfragen.

Was eine gute IPMI-Versicherung leisten muss

Nicht jeder Tarif passt zu jedem Auswanderer – diese Kernpunkte entscheiden.

Beim Vergleich von IPMI-Tarifen gibt es mehrere Dimensionen, die du immer prüfen solltest. Die Deckungsregion ist entscheidend: Gilt der Schutz weltweit, oder sind bestimmte Länder ausgeschlossen? In den USA können selbst einfache Krankenhausaufenthalte Zehntausende Euro kosten – manche Tarife schließen die USA aus und bieten sie als optionalen Zusatz an.

Stationäre und ambulante Deckung unterscheiden sich stark: Für Auswanderer ist die ambulante Deckung – also reguläre Arztbesuche, Facharzttermine und Vorsorge – oft wichtiger als für Reisende. Prüfe auch den Selbstbehalt: Ein höherer Selbstbehalt senkt die Prämie, ist aber für Menschen mit regelmäßigem Behandlungsbedarf ungünstig.

Lebenslange Versicherbarkeit ist ein unterschätzter Faktor: Manche IPMI-Anbieter garantieren, dass du einmal aufgenommen für immer versicherbar bleibst, solange du die Prämien zahlst. Das wird im Alter besonders wertvoll. Wer eine Rückkehr nach Deutschland nicht ausschließt, sollte zusätzlich eine Anwartschaftsversicherung prüfen – sie sichert den PKV-Einstiegsstatus für den Rückkehrfall.

  • Deckungsregion: weltweit oder regional, USA inklusive oder exklusive?
  • Ambulante Deckung: Arztbesuche, Vorsorge, Facharzt – nicht nur stationär
  • Selbstbehalt: senkt Prämie, erhöht Eigenkosten bei Behandlungen
  • Lebenslange Versicherbarkeit: Schutz auch im Alter gesichert
  • Anwartschaftsversicherung: PKV-Rückkehroption offen halten

Auswanderung in die EU versus Drittländer

EU oder Nicht-EU – das verändert deine Versicherungssituation grundlegend.

Wer in ein EU-Land auswandert, hat als EU-Bürger grundsätzlich das Recht, sich in das lokale Krankenversicherungssystem einzugliedern. In vielen EU-Ländern besteht eine Krankenversicherungspflicht – du musst entweder in die staatliche Krankenversicherung eintreten oder eine private Versicherung nachweisen. Dennoch ist eine ergänzende IPMI für viele sinnvoll, gerade wenn das staatliche System des Ziellandes Lücken oder lange Wartezeiten hat.

Bei Drittländern – also Ländern außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz – ist eine IPMI-Versicherung in der Regel unumgänglich. Thailand, Australien, Kanada, die USA oder Lateinamerika haben kein automatisches Zugangssystem für EU-Bürger. Viele Länder verlangen beim Visumsantrag sogar den expliziten Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung. Die Behandlungskosten variieren extrem: In den USA drohen fünfstellige Beträge selbst bei kleineren Eingriffen, während die Versorgung in manchen Teilen Südostasiens vergleichsweise günstig ist.

Krankenversicherung für Rentner im Ausland

Höheres Alter bedeutet höhere Prämien – aber keine Sackgasse.

Für Rentnerinnen und Rentner gelten besondere Bedingungen. Wer als Rentner die GKV verlässt, hat in der Regel keinen Anspruch mehr auf Sachleistungen der deutschen Krankenversicherung im Ausland. Gleichzeitig steigt mit dem Alter das Erkrankungsrisiko – was IPMI-Prämien verteuert und die Annahme erschwert.

Trotzdem gibt es Lösungen: Einige IPMI-Anbieter haben sich explizit auf ältere Auswanderer spezialisiert und bieten Tarife an, die auch bei Antragstellung im fortgeschrittenen Alter zugänglich sind. Die anonyme Risikovoranfrage ist hier noch wichtiger als bei jüngeren Antragstellern – sie zeigt, welche Anbieter offen sind, ohne das Risiko einer HIS-Pool-Eintragung einzugehen.

Wer als Rentner in ein EU-Land auswandert, kann unter Umständen Zugang zum lokalen Gesundheitssystem erhalten. Die genauen Bedingungen variieren stark von Land zu Land – eine ergänzende private Absicherung bleibt in den meisten Fällen empfehlenswert.

AUSWANDERUNGS-CHECKLISTE

Krankenversicherung bei Auswanderung: Was wann erledigt sein muss

IPMI-ANBIETER IM ÜBERBLICK

Bekannte Anbieter für internationale Krankenversicherung

Der IPMI-Markt ist vielfältig. Diese Anbieter sind bekannte Größen im Bereich internationaler Krankenversicherung für Auswanderer – welcher für dich passt, hängt von deiner individuellen Situation ab.

BDAE
Spezialist für Expat-Absicherung mit Fokus auf lebenslange Versicherbarkeit und Anwartschaft
ZielgruppeAuswanderer, Expats, ältere Jahrgänge
ab/Monatauf Anfrage
Details →
April International
Flexibles IPMI-Portfolio für Auswanderer mit modularem Leistungsaufbau
ZielgruppeLangzeit-Auswanderer, Expat-Familien
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Cigna Global
Weltweites Netzwerk und breite Deckungsoptionen inklusive USA-Schutz
ZielgruppeGlobal mobile Expats, Führungskräfte im Ausland
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Expertenteam Insurancy
EXPERTENEINSCHÄTZUNG
Die häufigste Falle bei der Auswanderung: Auswanderer stellen Anträge bei mehreren Versicherern nacheinander und wundern sich, warum die Konditionen immer schlechter werden. Der HIS-Pool vergisst nicht. Darum beginnt jede seriöse IPMI-Beratung mit der anonymen Risikovoranfrage.
Expertenteam Insurancy · Spezialisierte Beratung für internationale Krankenversicherung
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Internationale Krankenversicherung für verschiedene Auswanderer-Profile

Berufstätige Auswanderer
Du verlässt Deutschland für eine neue Stelle im Ausland oder machst dich selbstständig? Deine GKV endet mit der deutschen Beschäftigung. Eine IPMI-Versicherung schützt dich lückenlos im neuen Land – auch wenn du regelmäßig zwischen Ländern pendelst.
Auswanderer mit Vorerkrankung
Chronische Erkrankung, Rückenprobleme oder Bluthochdruck? Das ist kein Ausschlusskriterium. Mit anonymer Risikovoranfrage und der richtigen Underwriting-Methode (FMU oder Moratorium) findest du in den meisten Fällen einen geeigneten Schutz.
Auswandernde Familien
Kinder und Partner brauchen oft unterschiedliche Leistungen – von Vorsorgeuntersuchungen bis Zahnschutz. Gute IPMI-Tarife bieten Familienpolicen mit abgestimmten Deckungen für alle Altersgruppen.
Rentner im Ausland
Mit dem Renteneintritt endet häufig der GKV-Schutz im Ausland. Einige IPMI-Anbieter haben sich auf ältere Auswanderer spezialisiert und bieten auch im fortgeschrittenen Alter zugängliche Tarife – die anonyme Risikovoranfrage ist hier besonders wertvoll.
Anwartschaftsversicherung: PKV-Rückkehroption sichern
Wer plant, irgendwann nach Deutschland zurückzukehren und wieder in die private Krankenversicherung einzutreten, sollte die Anwartschaftsversicherung prüfen. Sie sichert den PKV-Einstiegsstatus für den Rückkehrfall – ohne dass du jahrelang volle Prämien für eine Versicherung zahlst, die du im Ausland nicht brauchst. Besonders relevant für Auswanderer unter 40, die langfristig eine PKV-Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung anstreben.
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung bei Auswanderung: Ihre Fragen beantwortet

Wann endet meine GKV-Mitgliedschaft, wenn ich auswandere?
Die GKV endet, sobald du deinen Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegst und keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mehr in Deutschland hast. Es gibt keine automatische Weiterführung. Innerhalb der EU gelten in bestimmten Situationen Sozialversicherungsabkommen, aber auch diese haben klare Grenzen. Wer in ein Drittland zieht, verliert den GKV-Schutz in der Regel vollständig.
Kann ich meine deutsche PKV einfach behalten, wenn ich auswandere?
Viele PKV-Tarife sind primär auf Deutschland ausgerichtet oder decken das Ausland nur für begrenzte Zeiträume ab. Wer dauerhaft auswandert, muss den Vertrag häufig anpassen oder kündigen. Prüfe mit deinem PKV-Anbieter, ob ein Ruhen des Vertrags oder eine Anwartschaftsversicherung möglich ist – das hält die Rückkehroption offen.
Was ist der HIS-Pool und warum sollte ich Ablehnungen vermeiden?
Der HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) ist ein gemeinsames Informationssystem der deutschen und internationalen Versicherungswirtschaft. Wird ein offizieller Antrag abgelehnt, kann dieser Eintrag dort vermerkt werden. Andere Versicherer sehen dann, dass du bereits abgelehnt wurdest – was deine Chancen bei weiteren Anträgen deutlich verschlechtert. Die anonyme Risikovoranfrage umgeht dieses Risiko vollständig.
Was ist der Unterschied zwischen FMU und Moratorium-Underwriting?
Beim Full Medical Underwriting (FMU) legst du deine gesamte Krankengeschichte offen. Der Versicherer prüft individuell und gibt klare Konditionen – Vorerkrankungen werden entweder mit Zuschlag abgedeckt, ausgeschlossen oder in manchen Fällen vollständig eingeschlossen. Beim Moratorium musst du keinen umfangreichen Fragebogen ausfüllen, aber Vorerkrankungen aus den letzten Jahren sind zunächst für typischerweise zwei beschwerdefreie Jahre ausgeschlossen.
Welche IPMI-Tarife eignen sich für Menschen mit Vorerkrankungen?
Es gibt keinen einzigen besten Tarif für alle Vorerkrankungen. Entscheidend ist die individuelle Annahmepolitik des Versicherers für deine spezifische Erkrankung. Manche Versicherer sind bei Diabetes kulant, andere bei Herzerkrankungen. Ein spezialisierter Makler kann über die anonyme Risikovoranfrage ermitteln, welcher Anbieter für deine Situation die günstigsten Konditionen bietet.
Welche Besonderheiten gelten für Rentner, die auswandern?
Rentner verlieren mit dem Wegzug ins Ausland häufig den GKV-Schutz vollständig. Gleichzeitig steigen IPMI-Prämien mit dem Alter an und die Annahme wird anspruchsvoller. Einige Anbieter haben sich auf ältere Auswanderer spezialisiert und bieten auch im fortgeschrittenen Alter zugängliche Tarife an. Die anonyme Risikovoranfrage ist für Rentner besonders wertvoll, da sie ohne Risiko den Markt sondiert.
Muss ich beim Visumsantrag eine Krankenversicherung nachweisen?
Ja, viele Länder verlangen beim Visumsantrag den expliziten Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung. Das gilt besonders für Drittländer wie Thailand, Australien oder viele lateinamerikanische Staaten. Plane den IPMI-Abschluss daher frühzeitig ein, damit du den Nachweis rechtzeitig vorlegen kannst.
Wie lange dauert der Antragsprozess für eine internationale Krankenversicherung?
Der Prozess von der anonymen Risikovoranfrage bis zur finalen Policen-Ausstellung kann je nach Komplexität des Gesundheitsprofils zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten dauern. Bei Vorerkrankungen kann das individuelle Underwriting zusätzliche Zeit beanspruchen. Plane daher mindestens sechs Monate vor dem geplanten Auswanderungstermin mit der IPMI-Suche zu beginnen.

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Wir prüfen anonym und anbieterübergreifend, welche internationalen Krankenversicherer dich aufnehmen – auch bei Vorerkrankungen. Kein HIS-Pool-Risiko, keine Überraschungen beim Antrag.

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