Das öffentliche System ist prinzipiell für alle zugänglich, kämpft aber mit chronischer Unterfinanzierung, überlasteten Einrichtungen und Materialengpässen. In ländlichen Gebieten ist die Versorgung besonders dünn. Für Routinebehandlungen mag es funktionieren, bei einer komplexen Diagnose oder Operation würden die meisten Expats dort lieber nicht darauf angewiesen sein.
Das private System sieht in den Ballungszentren deutlich besser aus. In Santo Domingo, Santiago und den großen Touristenzentren wie Punta Cana gibt es private Kliniken, die internationalen Standards nahekommen: moderne Ausstattung, englischsprachiges Personal und kürzere Wartezeiten. Allerdings gilt: Diese Leistungen kosten Geld – und zwar direkt an der Rezeption, bevor die Behandlung beginnt.