Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder psychische Erkrankungen führen bei vielen Standardanbietern zu Ausschlüssen, Risikozuschlägen oder zur Ablehnung. Doch es gibt spezialisierte Wege.
Beim Moratoriumsverfahren wird die Vorerkrankung für einen definierten Zeitraum (meist zwei bis fünf Jahre) ausgeschlossen. Bei stabilem Verlauf wird sie danach aufgenommen. Das Full Medical Underwriting (FMU) prüft die Gesundheitsakte individuell – Ergebnis kann ein Zuschlag, ein spezifischer Ausschluss oder vollständige Aufnahme sein.
Entscheidend: Vor jedem offiziellen Antrag eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Eine protokollierte Ablehnung erschwert zukünftige Anträge erheblich. Über einen spezialisierten Broker lässt sich vorab klären, wer zu welchen Konditionen aufnimmt – ohne Spuren in der Versicherungsakte.
- Bluthochdruck (gut eingestellt) – in vielen Fällen mit Zuschlag absicherbar
- Typ-2-Diabetes (gut kontrolliert) – individuell prüfbar
- Schilddrüsenerkrankungen – häufig nach Wartezeit eingeschlossen
- Asthma, Rückenprobleme – oft mit Ausschluss oder Zuschlag möglich
- Psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte – anbieterabhängig prüfbar