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Krankenversicherung für die Familie im Ausland – sicher für alle.

Ob Expat-Familie, Auswanderer oder langfristiger Auslandsaufenthalt: Die GKV und Reisekrankenversicherung schützen Ihre Familie nicht ausreichend. Eine internationale Krankenversicherung (IPMI) schließt genau diese Lücke – für Eltern, Kinder und auch bei Vorerkrankungen.

  • 12+ IPMI-Anbieter im Vergleich
  • ab 400 € mtl. für 4 Personen
  • 8–12 Mon. Wartezeit Mutterschaft
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV schützt nicht im Ausland. Außerhalb von EU, EWR und Abkommensstaaten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich keine Behandlungskosten – stationäre Fälle können schnell 40.000 Euro und mehr kosten.
  • Reisekrankenversicherung reicht nicht. Sie deckt nur Notfälle bis ca. 6–8 Wochen ab – keine Vorsorge, keine Schwangerschaft, keine chronischen Erkrankungen. Für Familien auf Langzeitaufenthalt ungeeignet.
  • Vorerkrankungen sind kein IPMI-Aus. Über anonyme Risikovoranfragen lassen sich Konditionen bei mehreren Anbietern prüfen, ohne dass ein Antrag gestellt wird und ein Eintrag im HIS-Pool entsteht.
  • Neugeborene rechtzeitig anmelden. Viele Versicherer nehmen Neugeborene automatisch auf – aber nur innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Geburt und ohne erneute Gesundheitsprüfung. Wer die Frist verpasst, verliert diesen Vorteil.
  • Mutterschaftsschutz früh abschließen. Wartezeiten von 8 bis 12 Monaten gelten bei allen Anbietern. Die IPMI-Police muss mindestens ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft bestehen.
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SCHUTZ IM VERGLEICH

GKV & Reiseversicherung vs. IPMI: Was Familien wirklich brauchen

Beide klassischen Absicherungen haben klare Grenzen – die internationale Privatversicherung schließt genau diese Lücken.

GKV + Reisekrankenversicherung

Kurzfristiger Standardschutz – für Urlauber, nicht für Expat-Familien
  • GeltungsbereichGKV gilt nur innerhalb EU/EWR; außerhalb kein Schutz
  • AufenthaltsdauerReise-KV max. 6–8 Wochen – danach endet der Schutz
  • Vorsorge & RoutineKeine Vorsorgeuntersuchungen, Zahnarzt oder Physiotherapie
  • SchwangerschaftSchwangerschaftsbegleitung und Geburt nicht abgedeckt
  • Kinder mitversichernKinder in GKV-Familienversicherung nur auf Gastland-Niveau
  • VorerkrankungenVorerkrankungen können bei Reise-KV zum Leistungsausschluss führen

Internationale Krankenversicherung (IPMI)

Vollständiger Langzeitschutz – speziell für Familien im Ausland
  • GeltungsbereichWeltweiter Schutz – je nach Tarif mit oder ohne USA
  • AufenthaltsdauerUnbegrenzte Laufzeit, für Daueraufenthalte konzipiert
  • Vorsorge & RoutineAmbulante Versorgung, Zahnarzt und Vorsorge je nach Tarif inklusive
  • SchwangerschaftMutterschaftsleistungen inkl. Geburt und Neugeborenenversorgung möglich
  • Kinder mitversichernKinder zu familienfreundlichen Konditionen mitversicherbar, Neugeborene oft automatisch
  • VorerkrankungenVorerkrankungen via FMU oder Moratorium individuell bewertbar
LEISTUNGEN IM DETAIL

Was eine gute Familien-IPMI wirklich abdeckt

Von Neugeborenen bis zu Teenagern, von Vorsorge bis zur Geburt – die wichtigsten Leistungsbereiche im Überblick.

Neugeborene und Kleinkinder: Automatisch mitversichert

Wer die Meldefrist verpasst, riskiert eine erneute Gesundheitsprüfung mit möglichen Ausschlüssen.

Viele internationale Versicherer ermöglichen die automatische Aufnahme von Neugeborenen in den bestehenden Familienvertrag – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die Voraussetzung: Die Eltern sind bereits versichert und melden das Kind innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach der Geburt an.

Wer diese Frist verpasst, muss für das Kind eine eigenständige Police beantragen – mit vollständiger Gesundheitsprüfung. Frühkindliche Befunde, Geburtsauffälligkeiten oder erste Diagnosen können dann zu Ausschlüssen oder Aufschlägen führen.

Kinder sind im Familienvertrag in der Regel deutlich günstiger versichert als Erwachsene. Je früher die Mitversicherung beginnt, desto unkomplizierter sind die Konditionen.

  • Meldefrist prüfen: meist 30–90 Tage nach Geburt
  • Automatische Aufnahme setzt aktiven Elternvertrag voraus
  • Keine neue Gesundheitsprüfung bei fristgerechter Anmeldung
  • Beiträge für Kinder deutlich niedriger als für Erwachsene

Teenager und junge Erwachsene: Der übersehene Übergang

Mit 18 oder 25 endet die Mitversicherung – ohne Plan drohen Lücken oder teurere Konditionen.

In den meisten IPMI-Policen können Kinder bis 18, bei Vollzeitstudium manchmal bis 25 Jahre im Familienvertrag bleiben. Danach benötigen sie eine eigene Police – mit eigenständiger Gesundheitsprüfung.

Dieser Übergang ist ein häufig übersehener Moment. Bis dahin aufgelaufene Diagnosen – etwa Rückenprobleme, psychische Erkrankungen oder chronische Leiden – fließen dann in die Prüfung ein. Eine frühzeitig beantragte Eigenpolice, noch bevor neue Diagnosen gestellt werden, kann langfristig deutlich günstiger sein.

Eltern, die diesen Übergang rechtzeitig mit einem spezialisierten Berater besprechen, sichern ihren Kindern oft bessere Konditionen für das gesamte Erwachsenenleben.

Schwangerschaft und Geburt: Wartezeiten kennen und planen

8 bis 12 Monate Wartezeit – wer zu spät abschließt, trägt die Geburtskosten selbst.

Hochwertige IPMI-Tarife schließen Mutterschaftsleistungen ein: Vorsorgeuntersuchungen, normale Geburt, Kaiserschnitt, Komplikationen, Neugeborenenversorgung und Wochenbettbetreuung. Einige Tarife decken auch Fehlgeburten und neonatale Intensivpflege ab.

Der entscheidende Punkt: Es gelten Wartezeiten von 8 bis 12 Monaten. Die Police muss also mindestens ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft bestehen. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, hat keinen Anspruch auf Mutterschaftsleistungen – und trägt Geburtskosten von 10.000 bis 20.000 Euro (oder mehr bei Komplikationen) selbst.

In Ländern wie den USA, Singapur oder den Vereinigten Arabischen Emiraten können Kosten für eine unkomplizierte Geburt in einer Privatklinik schnell diesen Bereich erreichen. Mit dem richtigen Tarif sind sie vollständig abgedeckt – inklusive freier Klinikwahl.

  • Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft
  • Normale Geburt und Kaiserschnitt abgedeckt
  • Komplikationen und Frühgeburtsrisiken je nach Tarif inklusive
  • Neugeborenenversorgung in den ersten Wochen nach Geburt

Vorerkrankungen bei Kindern: Keine Sackgasse

Asthma, Neurodermitis, Diabetes – es gibt Wege, trotz Diagnose in den IPMI-Schutz zu kommen.

Full Medical Underwriting (FMU): Die gesamte Krankengeschichte wird offengelegt und individuell bewertet. Was nicht ausgeschlossen wird, ist versichert – ohne böse Überraschungen im Leistungsfall. Für Familien mit komplexen Vorerkrankungen oft der sicherste Weg.

Moratoriumsprinzip: Vorerkrankungen werden für zwei Jahre ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Symptome oder Behandlungen auf, werden sie danach in den Schutz einbezogen. Für Kinder mit leichten oder abgeklungenen Diagnosen eine attraktive Option.

Anonyme Risikovoranfrage: Der Fall wird ohne Namensnennung bei mehreren Versicherern geprüft. Das Ergebnis zeigt im Voraus, welcher Anbieter zu welchen Konditionen versichern würde – ohne Antrag und ohne das Risiko eines Eintrags im HIS-Pool (Hinweis-Informationssystem der Versicherer). Eine Ablehnung im HIS-Pool kann nachfolgende Anbieter abschrecken – die anonyme Voranfrage schützt genau davor.

ANTRAGSBEGLEITUNG

So begleiten wir Familien durch den Antragsprozess

Gerade bei Vorerkrankungen oder komplexen Familienkonstellationen braucht es einen strukturierten Ablauf – kein Algorithmus, sondern echte Beratung.

  1. 1
    Bedarfsanalyse

    Im ersten Gespräch werden Zielland, geplante Aufenthaltsdauer, Familienstruktur und die medizinische Geschichte aller Familienmitglieder erfasst. Kein Formular – ein echtes Gespräch mit einem Spezialisten.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage

    Bei Vorerkrankungen wird der Fall anonym und ohne Namensnennung bei den relevanten Anbietern vorangefragt. So entsteht ein realistisches Bild der Optionen – ohne Risiko eines HIS-Pool-Eintrags für die Familie.

  3. 3
    Angebotsvergleich

    Auf Basis der Voranfrageergebnisse werden die passenden Tarife aus über zwölf IPMI-Anbietern gegenübergestellt – transparent, mit Vor- und Nachteilen, ohne versteckte Interessenkonflikte.

  4. 4
    Antragsbegleitung

    Der Antrag wird gemeinsam ausgefüllt und eingereicht. Missverständnisse in der Gesundheitshistorie – einer der häufigsten Gründe für spätere Leistungsablehnungen – werden von vornherein vermieden.

  5. 5
    Laufende Betreuung

    Nach Vertragsabschluss bleibt Insurancy Ansprechpartner: bei Leistungsfragen, Umzügen, Familienveränderungen oder wenn eine neue Diagnose die Situation verändert.

KOSTENFAKTOREN

Was den Beitrag einer Familien-IPMI beeinflusst

Eine Familie mit zwei Erwachsenen Mitte dreißig und zwei Kindern liegt je nach Tarif und Zielland typischerweise zwischen 400 und 900 Euro monatlich.

  • Alter der versicherten PersonenJe älter die Eltern, desto höher der Beitrag. Kinder sind deutlich günstiger zu versichern – ein Familienvertrag rechnet sich fast immer.
  • Zielland und RegionUSA-Einschluss kostet deutlich mehr. Südostasien oder Lateinamerika sind günstiger. Das Zielland ist einer der stärksten Preistreiber.
  • LeistungsumfangBasisschutz (stationär, Notfälle) ist günstiger als ein Premiumtarif mit ambulanter Versorgung, Zahnschutz, Mutterschaft und psychischer Gesundheit.
  • SelbstbehaltWer bereit ist, einen Teil selbst zu tragen, senkt die Prämie spürbar. Ein jährlicher Selbstbehalt von 500 bis 2.000 Euro macht sich deutlich bemerkbar.
  • VorerkrankungenRisikozuschläge für bestimmte Diagnosen erhöhen den Beitrag. Alternativ können Leistungen gezielt ausgeschlossen werden – dann bleibt der Beitrag stabil.
  • Familienstruktur und Anzahl der KinderManche Anbieter deckeln die Beiträge für Kinder ab dem dritten Kind – ein oft übersehener Kostenvorteil für größere Familien.
ANBIETER IM VERGLEICH

Die stärksten IPMI-Anbieter für Familien

Insurancy vergleicht über zwölf spezialisierte Anbieter. Diese drei sind besonders häufig die beste Wahl für Expat-Familien – je nach Situation und Zielland.

Cigna Global
Klare Tarifstruktur (Silver/Gold/Platinum), stark für gesunde Familien mit Bedarf an globalem Schutz.
ZielgruppeGesunde Expat-Familien weltweit
ab/Monatab ca. 400 €
Details →
PassportCard
Innovatives Kartensystem – kein Vorstrecken, direkte Kostenübernahme vor Ort, 24/7 Service.
ZielgruppeFamilien, die Abrechnungskomfort priorisieren
ab/Monatauf Anfrage
Details →
April International
Flexibel anpassbare IPMI-Tarife mit starker Abdeckung in Asien und Europa.
ZielgruppeExpat-Familien in Asien und Europa
ab/Monatauf Anfrage
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Welche Familien eine internationale Krankenversicherung brauchen

Entsendete Fachkräfte mit Familie
Wenn der Arbeitgeber Sie ins Ausland schickt, ist der Versicherungsschutz für die mitziehende Familie oft nicht automatisch geregelt. Eine eigene IPMI schließt diese Lücke – auch wenn der Arbeitgeber nur die eigene Police stellt.
Auswanderer-Familien
Wer dauerhaft ins Ausland zieht, verliert den GKV-Schutz. Eine IPMI ersetzt die deutsche Krankenversicherung vollständig – mit weltweiter Gültigkeit und freier Arztwahl.
Familien auf Langzeitaufenthalt
Sabbatical, Weltreise oder mehrjähriger Auslandsaufenthalt: Ab etwa zwei bis drei Monaten greift die Reisekrankenversicherung nicht mehr. Eine IPMI bietet den notwendigen Langzeitschutz.
Familien mit Vorerkrankungen
Asthma, Diabetes, angeborene Herzfehler – Vorerkrankungen bei Kindern oder Elternteilen führen nicht automatisch zur Ablehnung. Mit der richtigen Strategie finden auch diese Familien einen passenden IPMI-Schutz.
HIS-Pool-Eintrag: Das unterschätzte Risiko bei der Anbietersuche
Wer ohne Strategie mehrere IPMI-Anträge gleichzeitig stellt, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool (Hinweis-Informationssystem der Versicherer). Ablehnungen werden dort vermerkt und können von anderen Versicherern eingesehen werden. Die Folge: Spätere Anbieter lehnen ebenfalls ab oder verlangen höhere Zuschläge. Die anonyme Risikovoranfrage umgeht dieses Risiko vollständig – der Fall wird ohne Namensnennung vorab geprüft, kein Antrag wird gestellt, kein Eintrag entsteht.
André Disselkamp
EXPERTENEINSCHÄTZUNG
Familien mit Vorerkrankungen kommen zu uns oft mit der Überzeugung, dass der IPMI-Markt für sie geschlossen ist. In den meisten Fällen stimmt das nicht – aber es braucht die richtige Reihenfolge und den richtigen Ansprechpartner.
André Disselkamp · Gründer Insurancy, Versicherungsmakler (§34d GewO)
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur internationalen Krankenversicherung für Familien

Können wir unsere Kinder in der deutschen GKV lassen, wenn wir ins Ausland ziehen?
Grundsätzlich nein – zumindest nicht mit ausreichendem Schutz. Die GKV-Familienversicherung gilt außerhalb der EU nicht oder nur sehr eingeschränkt. Für einen langfristigen Auslandsaufenthalt ist eine eigenständige IPMI für die gesamte Familie notwendig. Innerhalb der EU gilt die GKV zwar, aber nur auf dem Versorgungsniveau des jeweiligen Gastlandes.
Wie weit im Voraus sollten wir die Versicherung abschließen?
Idealerweise zwei bis drei Monate vor dem geplanten Umzug – das gibt Zeit für Gesundheitsprüfung, eventuelle Risikovoranfragen und Vertragsbearbeitung. Planen Sie Nachwuchs, sollte die Police mindestens ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft bestehen, damit die Wartezeiten für Mutterschaftsleistungen erfüllt sind.
Was passiert, wenn wir während des Auslandsaufenthalts das Zielland wechseln?
Die meisten IPMI-Tarife sind flexibel anpassbar. Bei einem Umzug in ein anderes Land wird der Tarif entsprechend angepasst – manchmal mit Beitragsänderung, aber in der Regel ohne neue Gesundheitsprüfung für bereits versicherte Erkrankungen. Informieren Sie Ihren Makler rechtzeitig vor dem Umzug.
Mein Kind hat Asthma – wird es trotzdem versichert?
In den meisten Fällen ja, aber zu individuell vereinbarten Konditionen. Über eine anonyme Risikovoranfrage wird der Fall bei mehreren Anbietern geprüft, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird. Das Ergebnis zeigt, welcher Anbieter zu welchen Konditionen versichert – ob mit Ausschluss der Erkrankung, mit Risikozuschlag oder vollständig. So vermeiden Sie HIS-Pool-Einträge durch unnötige Ablehnungen.
Wir erwarten ein Kind im Ausland – wie wird es direkt nach der Geburt versichert?
Viele Anbieter ermöglichen die automatische Aufnahme Neugeborener ohne erneute Gesundheitsprüfung – vorausgesetzt, die Mutter ist bereits versichert und das Kind wird innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach der Geburt angemeldet. Klären Sie diese Frist unbedingt vor der Geburt mit Ihrem Berater.
Ist eine internationale Krankenversicherung für Familien steuerlich absetzbar?
In vielen Fällen ja – als Sonderausgaben oder Werbungskosten, abhängig von der steuerlichen Situation der Familie und dem Land des Hauptwohnsitzes. Da die steuerliche Behandlung stark von der individuellen Konstellation abhängt, empfehlen wir eine ergänzende Beratung durch einen Steuerberater mit Auslandsexpertise.
Was ist der Unterschied zwischen FMU und Moratorium – was passt besser für unsere Familie?
Beim Full Medical Underwriting (FMU) wird die gesamte Krankengeschichte offengelegt und individuell bewertet. Was nicht ausgeschlossen wird, ist versichert – volle Planungssicherheit. Beim Moratorium werden Vorerkrankungen für zwei Jahre ausgeschlossen; treten in dieser Zeit keine Symptome auf, werden sie danach einbezogen. FMU eignet sich bei bekannten, stabilen Vorerkrankungen – das Moratorium kann für Kinder mit leichten oder abgeklungenen Diagnosen attraktiv sein.
Ab wann brauchen unsere Kinder eine eigene Police?
In den meisten IPMI-Policen können Kinder bis 18 Jahre, bei Vollzeitstudium manchmal bis 25 Jahre, im Familienvertrag mitversichert bleiben. Danach benötigen sie eine eigene Police mit eigenständiger Gesundheitsprüfung. Je früher der Wechsel geplant wird – idealerweise bevor neue Diagnosen entstehen – desto bessere Konditionen lassen sich sichern.

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