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Ihre Mitarbeiter weltweit rechtssicher absichern

Entsendung ins Ausland oder internationale Fachkräfte in Deutschland: Die Krankenversicherungspflicht trifft Arbeitgeber härter als gedacht. GKV und Reisekrankenversicherung reichen nicht — wir finden die passende Lösung, auch bei Vorerkrankungen.

  • 50–100 T€ Rücktransport-Kosten
  • 200+ Versicherer im Zugang
  • § 17 SGB V Arbeitgeberhaftung
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV schützt im Ausland kaum. Die gesetzliche Krankenversicherung leistet außerhalb der EU nahezu gar nichts — und auch innerhalb der EU sind Rücktransporte grundsätzlich ausgeschlossen.
  • § 17 SGB V trifft den Arbeitgeber direkt. Bei Entsendung von GKV-Mitgliedern ins Ausland haftet der Arbeitgeber für alle Mehrkosten — inklusive medizinischer Rücktransporte von bis zu 100.000 Euro.
  • Vorerkrankungen sind lösbar. Anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern gleichzeitig ermöglichen Absicherung dort, wo Standardanbieter ablehnen — ohne Eintrag im HIS-Pool.
  • Gruppenverträge senken Kosten und Aufwand. Bündeln mehrere Mitarbeiter in einem Gruppenvertrag senkt die Prämien und vereinfacht die Verwaltung für die HR-Abteilung erheblich.
  • IPMI ist nicht gleich Reiseversicherung. Wer entsandte Mitarbeiter mit einer Reisekrankenversicherung absichert, riskiert im Leistungsfall eine vollständige Ablehnung — und volle Arbeitgeberhaftung.
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FÜR WEN DIESER LEITFADEN GILT

Zwei Richtungen, eine Verantwortung

Mitarbeiter ins Ausland entsenden
Sie schicken deutsche oder in Deutschland versicherte Mitarbeiter temporär oder dauerhaft ins Ausland. GKV und PKV haben dort erhebliche Lücken — besonders bei Rücktransporten und Privatarztterminen. Eine IPMI-Police schließt diese Lücken und entlastet Sie von der Haftung nach § 17 SGB V.
Internationale Fachkräfte in Deutschland
Sie rekrutieren Fachkräfte aus dem Ausland und brauchen für das Arbeitsvisum den Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung. Spezialisierte Expat-Tarife erfüllen die Visumsanforderungen sofort und lassen sich später in GKV oder PKV überführen.
HR-Verantwortliche mit mehreren Fällen
Sie verwalten eine wachsende internationale Belegschaft und brauchen eine skalierbare Lösung. Gruppenverträge bündeln mehrere Mitarbeiter, reduzieren den Verwaltungsaufwand und bieten günstigere Konditionen als Einzelpolicen.
Mitarbeiter mit Vorerkrankungen
Standardversicherer lehnen Mitarbeiter mit chronischen Erkrankungen häufig ab oder schließen relevante Leistungen aus. Über eine anonyme Risikovoranfrage finden wir auch für komplexe Gesundheitsgeschichten eine Police — ohne HIS-Pool-Eintrag.
§ 17 SGB V: Haftung bleibt beim Arbeitgeber
Bei der Entsendung von GKV-Mitgliedern ins Ausland muss der Arbeitgeber laut § 17 SGB V alle Leistungen selbst erbringen, die dem Mitarbeiter nach dem SGB V zustehen. Die GKV erstattet nur bis zur Höhe inländischer Kosten — alle Mehrkosten und Rücktransporte trägt das Unternehmen. Ein medizinisch notwendiger Rücktransport aus Nordamerika oder Südostasien kostet 50.000 bis 100.000 Euro. Ohne internationale Absicherung ist das ein ungedecktes Unternehmensrisiko.
PRODUKTVERGLEICH

IPMI-Police vs. Reisekrankenversicherung

Viele Arbeitgeber setzen fälschlicherweise eine Reisekrankenversicherung bei Entsendungen ein. Der Unterschied im Leistungsfall ist gravierend.

IPMI-Police

Vollwertige internationale Krankenversicherung für Entsandte
  • GeltungsdauerUnbegrenzt — für dauerhafte Auslandsaufenthalte konzipiert
  • LeistungsumfangAmbulant, stationär, Zahn, psychische Gesundheit, Vorsorge
  • RücktransportMedizinisch notwendiger Rücktransport vollständig abgedeckt
  • ArztwahlFreie Arzt- und Klinikwahl, auch Privatärzte und Spezialisten
  • VorerkrankungenIndividuelle Prüfung möglich — anonyme Risikovoranfrage verfügbar
  • DirektabrechnungDirektabrechnung mit Leistungserbringern — kein Vorleistungsrisiko

Reisekrankenversicherung

Kurzfristiger Schutz für Urlaub und kurze Dienstreisen
  • GeltungsdauerMeist 45–90 Tage — nicht für dauerhafte Entsendungen geeignet
  • LeistungsumfangNur akute Notfälle — keine Routinebehandlung, keine Vorsorge
  • RücktransportRücktransport nur bei medizinischem Notfall, oft strittig
  • ArztwahlBeschränkt auf Not- und Akutversorgung, kein freier Facharzt
  • VorerkrankungenVorerkrankungen meist vollständig ausgeschlossen
  • DirektabrechnungErstattungsprinzip — Mitarbeiter muss in Vorleistung gehen
LEISTUNGEN IM DETAIL

Was eine vollwertige internationale Krankenversicherung abdecken muss

Nicht jede Police ist gleich. Diese Leistungsbereiche sollten Sie bei jedem Tarif systematisch prüfen.

Ambulante und stationäre Behandlung

Arztbesuche, Operationen, Nachsorge — ohne Beschränkung auf Notfälle.

Eine vollwertige IPMI-Police deckt ambulante Behandlungen vollständig ab: Arztbesuche, Facharzttermine, Diagnostik und Medikamente — nicht nur in Notfällen, sondern bei jedem medizinischen Bedarf. Das ist der entscheidende Unterschied zur Reisekrankenversicherung.

Bei stationären Leistungen sollten Krankenhausaufenthalte inklusive Operationen, Anästhesie und Nachsorge abgedeckt sein. Achten Sie auf freie Klinikwahl — insbesondere in Ländern mit großen Qualitätsunterschieden zwischen öffentlicher und privater Versorgung ist das ein entscheidender Faktor.

Medizinisch notwendiger Rücktransport

Der entscheidende Punkt für die Arbeitgeberhaftung nach § 17 SGB V.

Der medizinisch notwendige Rücktransport ist der Leistungsbaustein, der für Arbeitgeber die größte Haftungsrelevanz hat. Ein Rücktransport aus Nordamerika oder Südostasien kostet 50.000 bis 100.000 Euro — ohne spezifische Absicherung trägt das Unternehmen dieses Risiko vollständig selbst.

Eine gute IPMI-Police übernimmt nicht nur die Kosten, sondern organisiert den gesamten Rücktransport — von der medizinischen Beurteilung über den Ambulanzflug bis zur Einweisung in eine geeignete Klinik in Deutschland. Prüfen Sie, ob die Rücktransportleistung ohne strittige Auslegungsklauseln formuliert ist.

Zahnbehandlung und psychische Gesundheit

Häufig unterschätzte Bausteine — besonders bei Langzeitentsendungen.

Zahnbehandlungen fehlen in vielen Basistarifen oder sind stark eingeschränkt. Zumindest Schmerz- und Notfallbehandlungen sollten abgedeckt sein; bei längeren Entsendungen empfehlen sich Tarife mit Prophylaxe und Zahnersatz als Zusatzbaustein.

Psychische Gesundheit ist in hochwertigen IPMI-Tarifen zunehmend standardmäßig enthalten. Gerade Mitarbeiter im Ausland sind durch Isolation, kulturellen Stress und fehlende soziale Netzwerke gefährdet. Tarife, die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen abdecken, bieten hier einen echten Mehrwert — und senken das Risiko krankheitsbedingter Frühheimkehr.

Gruppenverträge: Kosten, Flexibilität und HR-Entlastung

Mehr Mitarbeiter = bessere Konditionen und weniger Verwaltungsaufwand.

Unternehmen mit mehreren internationalen Mitarbeitern profitieren erheblich von Gruppenverträgen. Die Prämien sind in der Regel günstiger als bei Einzelpolicen, die Gesundheitsprüfungen sind vereinfacht, und die Verwaltung läuft über eine einheitliche Schnittstelle — das entlastet HR-Abteilungen spürbar.

Achten Sie bei Gruppenverträgen besonders auf drei Punkte: erstens auf ausreichende Deckungssummen für Hochkostenländer wie die USA oder die Schweiz, wo selbst moderate Behandlungen sechsstellige Beträge erreichen können. Zweitens auf flexible Laufzeiten, da Entsendungen sich häufig verlängern. Drittens auf die Portabilität — also die Möglichkeit, dass Mitarbeiter die Versicherung unter bestimmten Bedingungen als individuelle Police weiterführen können.

  • Günstigere Prämien durch gebündeltes Risiko im Kollektiv
  • Vereinfachte oder entfallende Gesundheitsprüfung bei ausreichender Gruppengröße
  • Einheitliche Verwaltung und Abrechnung für die HR-Abteilung
  • Deckungssummen für USA/Schweiz explizit prüfen
  • Flexibilität bei Laufzeitverlängerungen und Entsendungsänderungen

Kosten: Was internationale Krankenversicherung für Mitarbeiter kostet

Prämien variieren stark — Deckung und Zielregion bestimmen den Preis.

Die Prämien für internationale Krankenversicherungen hängen von mehreren Faktoren ab: Alter und Gesundheitszustand des Mitarbeiters, geografischer Geltungsbereich (mit oder ohne USA/Kanada), Leistungsumfang, Selbstbehalt und Vertragslaufzeit. Ein Basiseintritt in den IPMI-Markt beginnt für gesunde junge Mitarbeiter bei wenigen hundert Euro monatlich; Tarife mit vollem USA-Schutz und niedrigem Selbstbehalt können deutlich teurer sein.

Für Arbeitgeber ist der Kostenvergleich nur sinnvoll, wenn die Leistungen wirklich verglichen werden. Ein günstiger Tarif mit hohem Selbstbehalt, eingeschränktem Geltungsbereich und ohne Rücktransportschutz ist für viele Entsendeszenarien schlicht ungeeignet — und kann im Leistungsfall teurer werden als ein von Beginn an hochwertigerer Tarif. Lassen Sie sich eine detaillierte Leistungsübersicht vorlegen, bevor Sie entscheiden.

Vorerkrankungen: Anonyme Risikovoranfrage schützt vor HIS-Pool-Eintrag
Wer einen Mitarbeiter mit Vorerkrankung direkt bei einem Versicherer anmeldet und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (HIS-Pool). Dieser Eintrag ist für alle anderen Versicherer sichtbar und erschwert künftige Absicherungen erheblich. Die Lösung: Anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern gleichzeitig — ohne Namensnennung, ohne HIS-Pool-Risiko. Erst wenn ein Anbieter unter akzeptablen Bedingungen zusagt, wird der offizielle Antrag gestellt. Dieses Verfahren erfordert Marktzugang zu über 200 Versicherern und Erfahrung mit IPMI-Tarifen.
ABLAUF

So finden wir die richtige Police für Ihre Mitarbeiter

Von der ersten Anfrage bis zum aktiven Versicherungsschutz — strukturiert und ohne Überraschungen.

  1. 1–2 Tage
    Bedarfsanalyse

    Wir erfassen Entsendeziel, Laufzeit, Mitarbeiteranzahl und — vertraulich — eventuelle Vorerkrankungen. Dieser Schritt legt die Grundlage für eine passgenaue Lösung.

  2. 3–7 Tage
    Anonyme Voranfrage

    Bei Vorerkrankungen starten wir eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren IPMI-Versicherern gleichzeitig. So erhalten wir verbindliche Konditionen ohne HIS-Pool-Risiko.

  3. 2–3 Tage
    Tarifvergleich und Empfehlung

    Wir vergleichen die Angebote aus unserem Zugang zu über 200 Versicherern anbieterübergreifend und präsentieren Ihnen die passenden Optionen mit klarer Begründung.

  4. 1–2 Wochen
    Antrag und Policierung

    Nach Ihrer Entscheidung begleiten wir den gesamten Antragsprozess — Formulare, Unterlagen, Rückfragen des Versicherers. HR-Abteilung wird entlastet, nicht belastet.

WETTBEWERB IM BLICK

Was andere Anbieter leisten — und wo Unterschiede liegen

Ein Überblick über bekannte Anlaufstellen im Markt und wie sich Insurancy davon unterscheidet.

Direktversicherer wie AXA: Produkt statt Beratung

AXA bietet eigene Tarife für entsandte und ausländische Mitarbeiter — aber keine anbieterübergreifende Beratung.

AXA gehört zu den großen deutschen Versicherern, die auch spezifische Tarife für international tätige Mitarbeiter anbieten — sowohl für Entsendungen ins Ausland als auch für ausländische Fachkräfte in Deutschland. Das Angebot ist strukturiert und für viele Standardfälle solide.

Der strukturelle Unterschied zu einem Makleransatz: AXA kann nur eigene Produkte anbieten. Wer mehrere IPMI-Versicherer vergleichen möchte, erhält bei einem Direktversicherer keinen marktbreiten Überblick. Besonders bei Vorerkrankungen oder ungewöhnlichen Entsendungszielen ist der Zugang zu einem breiteren Anbieterfeld entscheidend.

Spezialportale wie bdae.com: Expat-Fokus mit eingeschränktem Scope

BDAE ist auf Expats in Deutschland spezialisiert — Unternehmenskunden mit komplexen Fällen stoßen schnell an Grenzen.

BDAE hat sich als anerkannter Spezialist für Expats in Deutschland positioniert und erfüllt mit seinen Tarifen zuverlässig Visumsanforderungen. Für Unternehmen, die ausländische Fachkräfte aufnehmen, ist das eine relevante Anlaufstelle.

Für HR-Abteilungen, die komplexere Anforderungen haben — etwa Gruppenverträge für entsandte Mitarbeiter, Vorerkrankungsmanagement oder weltweite IPMI-Tarife mit US-Deckung — ist der Scope von BDAE begrenzt. Ein Makleransatz mit Zugang zu über 200 Versicherern bietet hier eine breitere Vergleichsgrundlage.

Maklerportale wie versicherungsmakler-muenchen.info: Ähnlicher Ansatz, lokaler Fokus

Regionaler Makler mit Fokus auf Mitarbeiterentsendung — aber weniger Tiefe bei Vorerkrankungen.

Einige regionale Maklerportale, darunter versicherungsmakler-muenchen.info, adressieren das Thema internationale Krankenversicherung für Mitarbeiter direkt und heben zu Recht die Arbeitgeberfürsorgepflicht hervor. Das Grundverständnis der Problemlage ist vorhanden.

Was häufig fehlt: Tiefe bei der Behandlung von Vorerkrankungen und eine systematische anonyme Risikovoranfrage. Wer einen Mitarbeiter mit Diabetes, psychischen Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen absichern muss, braucht nicht nur einen Makler mit breitem Marktzugang, sondern auch mit der spezifischen Erfahrung, Versicherer für schwierige Fälle zu verhandeln.

Informationsportale wie deutsche-im-ausland.org und grenzenlos-sicher.de

Nützliche Orientierungshilfen — aber keine persönliche Antragsbegleitung für Unternehmen.

Portale wie deutsche-im-ausland.org oder grenzenlos-sicher.de bieten wertvolle Informationen für Privatpersonen im Ausland und nennen konkrete Tarife wie die DIA-Weltpolice oder BDAE Expat Infinity. Für Orientierung und erste Recherche sind sie hilfreich.

Für Unternehmen und HR-Abteilungen haben diese Portale eine strukturelle Grenze: Sie sind auf Privatpersonen ausgerichtet, nicht auf die Bedürfnisse von Arbeitgebern mit Fürsorgepflicht, Gruppenverträgen und Compliance-Anforderungen. Die persönliche Antragsbegleitung, Klärung von Vorerkrankungen und Verhandlung mit Versicherern auf Unternehmensebene ist nicht ihr Kerngeschäft.

HÄUFIGE FEHLER

Diese Fehler bei der Mitarbeiter-Absicherung vermeiden

Aus der Beratungspraxis: fünf Muster, die immer wieder zu teuren Überraschungen führen.

  • Reisekrankenversicherung als DauerlösungFür Entsendungen ab 6 Wochen ist die Reisekrankenversicherung vertragsrechtlich nicht vorgesehen. Der Versicherer lehnt im Leistungsfall ab — der Arbeitgeber haftet.
  • GKV-Schutz im Ausland überschätzenDie EHIC-Karte gilt nur im staatlichen System des EU-Gastlandes. Privatärzte, Rücktransporte und Behandlungen außerhalb der EU sind nicht gedeckt.
  • Vorerkrankungen nicht proaktiv klärenWer wartet bis ein Problem auftritt, riskiert einen HIS-Pool-Eintrag durch direkte Ablehnung. Frühzeitige anonyme Risikovoranfrage löst das Problem, bevor es entsteht.
  • Günstigsten Tarif ohne Leistungscheck wählenPrämienvergleiche sind sinnvoll — aber nur wenn Deckungsumfang, Selbstbehalt und Geltungsbereich wirklich verglichen werden. Günstiger Tarif ohne Rücktransportschutz ist oft ungeeignet.
  • Verträge nie anpassenEntsendungen verlängern sich, Mitarbeiter bekommen Kinder, Gesundheitszustände ändern sich. Verträge ohne regelmäßige Überprüfung entwickeln schnell kritische Lücken.
  • Gruppenvertrag für USA ohne ausreichende DeckungIn den USA und Kanada können moderate Behandlungen sechsstellige Beträge erreichen. Tarife mit zu niedrigen Deckungssummen sind für Entsendungen in Hochkostenländer nicht geeignet.
ANBIETER-ÜBERSICHT

Marktführende IPMI-Versicherer im Vergleich

Wir arbeiten anbieterübergreifend mit allen relevanten IPMI-Anbietern zusammen. Ein Ausschnitt der wichtigsten Versicherer für internationale Mitarbeiter.

Cigna Global
Einer der größten IPMI-Anbieter weltweit — starke Netzwerke, auch in Schwellenmärkten.
ZielgruppeEntsandte Mitarbeiter weltweit, Gruppenverträge
ab/Monatauf Anfrage
Details →
BDAE
Spezialist für Expats in Deutschland — erfüllt Visumsanforderungen, Brückenlösung für Inbound-Fachkräfte.
ZielgruppeAusländische Fachkräfte in Deutschland
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
April International
Flexibler IPMI-Spezialist mit modularem Tarifaufbau und starker Expat-Ausrichtung.
ZielgruppeExpats und entsandte Mitarbeiter mit individuellen Anforderungen
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Morgan Price
Britisch-regulierter IPMI-Anbieter mit kosteneffizienten Tarifen für internationale Teams.
ZielgruppeKMU mit internationaler Belegschaft
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur internationalen Krankenversicherung für Mitarbeiter

Ist ein Arbeitgeber verpflichtet, eine internationale Krankenversicherung für entsandte Mitarbeiter abzuschließen?
Eine direkte gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer separaten internationalen Krankenversicherung gibt es nicht. Allerdings verpflichtet § 17 SGB V Arbeitgeber, bei der Entsendung von GKV-Mitgliedern ins Ausland alle Leistungen im Krankheitsfall selbst zu erbringen, auf die der Mitarbeiter nach dem SGB V Anspruch hätte — Mehrkosten und Rücktransporte inklusive. Ohne internationale Absicherung trägt das Unternehmen dieses finanzielle Risiko vollständig selbst. De facto ist eine eigene Police daher für alle längerfristigen Entsendungen wirtschaftlich zwingend.
Reicht die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) für entsandte Mitarbeiter in der EU?
Nein — die EHIC bietet nur Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem des Gastlandes zu den dortigen Konditionen. Privatärzte, Wahlleistungen und medizinisch notwendige Rücktransporte nach Deutschland sind grundsätzlich nicht abgedeckt. Für Mitarbeiter, die im EU-Ausland auf eine private Versorgung angewiesen sind oder im Notfall zurücktransportiert werden müssen, reicht die EHIC nicht aus.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter mit Vorerkrankung von einem Versicherer abgelehnt wird?
Eine direkte Ablehnung führt in der Regel zu einem Eintrag im HIS-Pool — dem Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft. Dieser Eintrag ist für andere Versicherer sichtbar und kann zukünftige Anträge erheblich erschweren. Die Lösung ist eine anonyme Risikovoranfrage: Dabei werden die medizinischen Daten des Mitarbeiters ohne Namensnennung bei mehreren Versicherern eingereicht. Erst wenn ein Anbieter unter akzeptablen Bedingungen zusagt, wird der offizielle Antrag gestellt — ohne HIS-Pool-Risiko.
Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich ein Gruppenvertrag?
In der Praxis beginnen die Vorteile von Gruppenverträgen häufig bereits ab drei bis fünf Mitarbeitern. Die Prämien sind günstiger, Gesundheitsprüfungen vereinfacht und die Verwaltung läuft über eine einheitliche Schnittstelle. Bei größeren Teams ab zehn Mitarbeitern können zusätzlich vereinfachte Aufnahmeregeln verhandelt werden — was besonders bei Mitarbeitern mit Vorerkrankungen relevant ist.
Wie unterscheidet sich die Absicherung für ausländische Fachkräfte in Deutschland von der Entsendungs-Versicherung?
Für ausländische Fachkräfte, die nach Deutschland kommen und hier sozialversicherungspflichtig arbeiten, gilt grundsätzlich die deutsche Krankenversicherungspflicht — sie müssen in die GKV oder PKV eintreten. Für das Arbeitsvisum brauchen sie vor Beschäftigungsbeginn den Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung. Spezielle Expat-Tarife wie jene von BDAE erfüllen diese Visumsanforderungen sofort und lassen sich später in eine reguläre GKV- oder PKV-Mitgliedschaft überführen. Bei Entsendungen ins Ausland hingegen geht es darum, eine im Ausland geltende vollwertige IPMI-Police abzuschließen.
Wie viel kostet eine internationale Krankenversicherung für einen entsandten Mitarbeiter?
Die Prämien hängen von Alter, Gesundheitszustand, Zielregion, Leistungsumfang und Selbstbehalt ab. Für gesunde junge Mitarbeiter ohne US-Deckung beginnen Einstiegstarife bei einigen hundert Euro monatlich. Tarife mit vollem USA-Schutz, niedrigem Selbstbehalt und umfassendem Leistungsumfang können deutlich teurer sein. Entscheidend ist: Günstige Tarife mit eingeschränkter Deckung können im Leistungsfall erheblich teurer werden als hochwertigere Policen. Ein anbieterübergreifender Vergleich mit konkreter Leistungsgegenüberstellung ist daher unerlässlich.
Kann ein Mitarbeiter die Versicherung nach Ende der Entsendung als individuelle Police weiterführen?
Das hängt vom jeweiligen Tarif und Versicherer ab. Viele hochwertigen IPMI-Anbieter bieten Portabilität an — das heißt, der Mitarbeiter kann die Police nach Ende der Entsendung als Individualvertrag weiterführen, ohne eine neue Gesundheitsprüfung zu durchlaufen. Das ist insbesondere für Mitarbeiter relevant, die mehrere Auslandsaufenthalte absolvieren oder dauerhaft im Ausland bleiben möchten. Diesen Aspekt sollten Sie bei der Tarifauswahl explizit prüfen lassen.

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Ihre Mitarbeiter verdienen echten Schutz im Ausland

Entsendung, Inbound-Fachkraft oder Vorerkrankung — wir finden die passende Lösung aus über 200 Versicherern. Anbieterübergreifend, ohne Produktdruck, mit persönlicher Antragsbegleitung.

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