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Als Expat in München sicher versichert – auch mit Vorerkrankung

Rund 490.000 ausländische Staatsangehörige leben in München. Ohne passenden Versicherungsschutz droht der Verlust der Aufenthaltsgenehmigung. Wir finden Ihre individuelle IPMI-Lösung – anbieterübergreifend, mit anonymer Risikovoranfrage und ohne HIS-Pool-Risiko.

  • 490.000 Ausländer in München
  • 12 Anbieter IPMI-Marktvergleich
  • 2 Stunden bis zur Rückmeldung
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reiseversicherung schützt nicht. Eine Auslandskrankenversicherung gilt in der Regel nur bis zu 90 Tage und wird von der Münchner Ausländerbehörde nicht als Nachweis anerkannt – eine vollwertige IPMI ist Pflicht.
  • Aufenthaltsgenehmigung hängt daran. Deutschland fordert für viele Aufenthaltstitel einen belastbaren Krankenversicherungsnachweis. Wer diesen nicht erbringt, riskiert die Ablehnung oder den Verlust seiner Genehmigung.
  • Vorerkrankung bedeutet kein Nein. Mit FMU, Moratoriumsprinzip und anonymer Risikovoranfrage gibt es strukturierte Wege zur Versicherungsaufnahme – selbst bei komplexen Diagnosen.
  • HIS-Pool-Eintrag vermeiden. Wer unvorbereitet Anträge stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag ins Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft, der künftige Anträge erschwert.
  • Marktbreiter Vergleich lohnt sich. Die 12 führenden IPMI-Anbieter unterscheiden sich erheblich in Annahmekriterien, Leistungsumfang und Selbstbehaltsoptionen – ein individueller Vergleich ist unverzichtbar.
Mit KI zusammenfassen
Krankenversicherungspflicht und Aufenthaltsgenehmigung
In Deutschland besteht gesetzliche Krankenversicherungspflicht. Die Stadt München verlangt für bestimmte Aufenthaltstitel einen ausdrücklichen Nachweis über ausreichenden Versicherungsschutz. Eine einfache Reisekrankenversicherung erfüllt diese Voraussetzung ausdrücklich nicht. Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann, erhält in der Regel keine Aufenthaltserlaubnis – die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist damit keine optionale Entscheidung, sondern bürokratische Grundvoraussetzung.
VERSICHERUNGSARTEN IM VERGLEICH

Reiseversicherung vs. IPMI: Was Expats in München wirklich brauchen

Beide Produkte heißen 'Krankenversicherung', erfüllen aber grundlegend verschiedene Zwecke. Dieser Vergleich zeigt, welche Option für einen dauerhaften Aufenthalt in München taugt.

Reise-Krankenversicherung

Für kurzfristige Auslandsaufenthalte bis 90 Tage
  • GültigkeitsdauerBegrenzt auf kurze Aufenthalte, meist bis 90 Tage
  • Chronische ErkrankungenChronische Erkrankungen in der Regel nicht gedeckt
  • Geplante BehandlungenNur Notfallversorgung, keine geplanten Behandlungen
  • AufenthaltsgenehmigungWird von der Münchner Ausländerbehörde nicht anerkannt
  • Geografische FlexibilitätAn Reisedauer gebunden, kein dauerhafter Schutz
  • AnpassbarkeitKaum individuell anpassbar, Standardprodukt

IPMI (International Private Medical Insurance)

Für Expats mit dauerhaftem Aufenthalt in München
  • GültigkeitsdauerWeltweiter Dauerschutz, keine zeitliche Begrenzung
  • Chronische ErkrankungenChronische Erkrankungen je nach Underwriting mitversicherbar
  • Geplante BehandlungenDeckt ambulante, stationäre und geplante Behandlungen ab
  • AufenthaltsgenehmigungAnerkannt als Nachweis für die Aufenthaltsgenehmigung
  • Geografische FlexibilitätWeltweit gültig, flexibel an den Lebensmittelpunkt anpassbar
  • AnpassbarkeitSelbstbehalt, Deckungsumfang und Zusatzbausteine individuell wählbar
IHR WEG ZUR IPMI

So funktioniert die anonyme Risikovoranfrage – Schritt für Schritt

Wer unvorbereitet einen IPMI-Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen HIS-Pool-Eintrag. Unser dreistufiger Prozess schützt Ihre Versicherungshistorie.

  1. Erstgespräch

    Sie schildern Ihre Situation, Vorerkrankungen und Versicherungswünsche – vertraulich und unverbindlich. Wir analysieren, welche Anbieter und Annahmekonzepte für Ihren Fall grundsätzlich in Frage kommen.

  2. Anonyme Voranfrage

    Wir befragen relevante Anbieter diskret – ohne Namensnennung, ohne formellen Antrag. Sie erhalten vorläufige Einschätzungen zur Annahme, zu Zuschlägen oder zu möglichen Ausschlüssen, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

  3. Gezielter Antrag

    Erst wenn das Ergebnis positiv ist, stellen wir gemeinsam den formellen Antrag – mit der höchstmöglichen Sicherheit auf Annahme und ohne das Risiko eines HIS-Pool-Eintrags durch eine voreilige Bewerbung.

ANNAHMEKONZEPTE IM DETAIL

Vorerkrankung? Diese Wege führen trotzdem zur IPMI

Nicht jeder Antragsteller wird auf dieselbe Weise geprüft. Welches Konzept für Sie passt, hängt von Ihrer Diagnosehistorie und Ihren Prioritäten ab.

Full Medical Underwriting (FMU): Volle Transparenz vor Vertragsabschluss

Vollständige Gesundheitsprüfung mit verbindlichem Ergebnis vor Vertragsstart.

Beim Full Medical Underwriting legt der Antragsteller seinen gesamten Gesundheitszustand offen. Der Versicherer prüft alle Angaben und entscheidet verbindlich, zu welchen Konditionen er den Antrag annimmt – mit Zuschlägen, Ausschlüssen oder zum Standardtarif.

Der Vorteil: Sie wissen vor Vertragsabschluss genau, was gedeckt ist und was nicht. Es gibt keine nachträglichen Überraschungen bei der Schadensregulierung. Für Expats mit einer komplexen Vorerkrankungshistorie ist FMU oft die planungssicherste Option.

Der Nachteil: Der Prozess ist aufwendiger und kann je nach Anbieter mehrere Wochen dauern. Wer eine anonyme Voranfrage nutzt, kann sich vorab über die Erfolgsaussichten informieren, ohne Risiken einzugehen.

  • Verbindliche Entscheidung vor Vertragsabschluss – keine späteren Leistungsstreitigkeiten
  • Zuschläge oder Ausschlüsse werden transparent kommuniziert
  • Ideal für Antragsteller mit bekannten, dokumentierten Vorerkrankungen
  • Empfohlen in Kombination mit anonymer Voranfrage zur Risikoabschätzung

Moratoriumsprinzip: Einstieg ohne Gesundheitsprüfung

Kein Fragebogen, aber Vorerkrankungen zunächst 24 Monate ausgeschlossen.

Beim Moratoriumsprinzip verzichtet der Versicherer auf eine detaillierte Gesundheitsprüfung. Stattdessen werden Vorerkrankungen, die in einem definierten Zeitraum vor Vertragsabschluss bestanden haben, für eine bestimmte Wartefrist – häufig 24 Monate – vom Leistungsanspruch ausgeschlossen.

Nach Ablauf der Wartezeit, wenn keine Beschwerden oder Behandlungen stattgefunden haben, gelten auch diese Erkrankungen als vollständig mitversichert. Das Moratoriumsprinzip ist besonders attraktiv für Antragsteller, deren Vorerkrankungen als stabil oder ausgeheilt gelten.

Der Nachteil liegt in der Unsicherheit während der Wartezeit: Wer in diesem Zeitraum wegen einer ausgeschlossenen Erkrankung behandelt werden muss, trägt die Kosten selbst. Eine sorgfältige Beratung ist entscheidend.

  • Kein Fragebogen – vereinfachter Einstieg in den IPMI-Schutz
  • Vorerkrankungen nach Ablauf der Wartezeit vollständig gedeckt
  • Geeignet für stabile oder ausgeheilte Erkrankungen
  • Wartezeit von in der Regel 24 Monaten beachten

HIS-Pool: Was droht bei unkontrollierter Antragstellung

Ein Eintrag ins Versicherungs-Informationssystem kann künftige Anträge blockieren.

Das Hinweis- und Informationssystem (HIS) ist eine gemeinsame Datenbank der deutschen Versicherungswirtschaft. Versicherer können Antragstellungen und Ablehnungen dort melden – auch bei internationalen Krankenversicherungen.

Ein HIS-Eintrag wird nicht automatisch gelöscht und kann dazu führen, dass andere Versicherer einen Antrag mit erhöhter Skepsis prüfen oder ablehnen. Besonders problematisch ist das für Expats, die mehrere Anträge ohne Beratung gestellt haben.

Die anonyme Risikovoranfrage ist der wirksamste Schutz: Da kein formeller Antrag gestellt wird, entsteht kein HIS-relevantes Ereignis. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Versicherungshistorie.

IPMI-ANBIETER FÜR MÜNCHEN

12 führende Anbieter – Ihr Vergleich auf einen Blick

Der IPMI-Markt ist vielfältig. Diese Anbieter decken unterschiedliche Zielgruppen, Leistungsniveaus und Annahmekonzepte ab – von Premium bis zu digitalem Nomaden-Tarif.

Cigna Global
Internationaler Großversicherer mit umfangreichen Leistungspaketen und globaler Klinikpräsenz.
ZielgruppeExpats, Unternehmenskunden
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
April International
Digitale IPMI-Lösung mit flexiblen Tarifen und Easy-Claim-App – attraktiv für jüngere Expats.
ZielgruppeJunge Expats, digital affine Versicherte
ab/Monatab ca. 100 €
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Genki
Monatlich kündbare IPMI für digitale Nomaden und ortsunabhängig Arbeitende.
ZielgruppeDigitale Nomaden, Freelancer
ab/Monatab ca. 79 €
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PassportCard
Direkte Kartenzahlung beim Arzt ohne Vorleistung – besonders nutzerfreundliche Schadensabwicklung.
ZielgruppeExpats, Vielreisende
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
MAWISTA
Solide Basisabsicherung zu wettbewerbsfähigen Preisen – im deutschsprachigen Raum etabliert.
ZielgruppeStudierende, Berufseinsteiger
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
BDAE
Speziallösungen für Expatriates mit Fokus auf Expat-Communities und Netzwerke.
ZielgruppeExpat-Gemeinschaften, Auswanderer
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburgischer Spezialanbieter mit differenzierten Tarifen für verschiedene Risikogruppen.
ZielgruppeRisikogruppen, internationale Fachkräfte
ab/Monatab ca. 150 €
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Freedom Health
Spezialisiert auf individuelle Absicherung, auch bei schwierigeren Risikoprofilen.
ZielgruppeAntragsteller mit Vorerkrankungen
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialanbieter mit langjähriger Erfahrung und breiten Leistungspaketen.
ZielgruppeExpats, internationale Fachkräfte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
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KOSTEN UND LEISTUNGEN

Was Ihre IPMI in München abdecken sollte

Diese Kernleistungen sollte jede vollwertige internationale Krankenversicherung für Expats in München enthalten – plus wichtige Einflussfaktoren auf den Beitrag.

  • Ambulante ArztbesucheAlle niedergelassenen Fachärzte und Allgemeinmediziner – ohne Überweisungszwang, direkt zugänglich.
  • Stationäre KrankenhausleistungenKrankenhausaufenthalte inklusive Operationen, Intensivmedizin und Nachsorge.
  • Medikamente auf RezeptVerschriebene Arzneimittel werden je nach Tarif voll oder bis zu einem Jahresmaximum erstattet.
  • ZahnbehandlungenOft als Zusatzbaustein buchbar – von einfacher Prophylaxe bis zu prothetischen Leistungen.
  • Medizinischer RücktransportRücktransport ins Heimatland bei schwerer Erkrankung oder Unfall – in jeder soliden IPMI enthalten.
  • Vorsorge und SchwangerschaftViele Tarife inkludieren Vorsorgeuntersuchungen und Schwangerschaftsleistungen für einen langen Aufenthalt.
  • Selbstbehalt senkt die PrämieWer einen Teil der Kosten selbst trägt, kann die monatliche Prämie deutlich reduzieren.
  • Geografische AbdeckungWeltweiter Schutz inklusive USA kostet mehr – ein Tarif ohne Nordamerika-Abdeckung ist kostengünstiger.
Wie unterscheidet sich Insurancy von grenzenlos-sicher.de, April International und Co.?
Portale wie grenzenlos-sicher.de oder Direktanbieter wie April International haben unterschiedliche Ansätze: Grenzenlos-Sicher.de arbeitet mit eigenen Sondertarifen (u.a. Across Global Cover) und einer Best-Price-Garantie, ist aber wenig spezifisch auf München oder Vorerkrankungsfälle ausgerichtet. April International punktet mit digitalen Services und einer 100 % digitalen Antragsabwicklung, hat jedoch keinen expliziten Fokus auf komplexe Risikoprofile. Vergleichsportale wie FinanzSchneiderei und Informationsangebote wie deutsche-im-ausland.org richten sich überwiegend an Deutsche im Ausland – nicht an Expats in Deutschland. Insurancy hingegen ist spezialisiert auf Expats in München und Deutschland, mit strukturierter anonymer Risikovoranfrage und Zugang zu 12 IPMI-Anbietern für auch schwierige Risikoprofile.
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Welche Expats eine IPMI in München brauchen

Internationale Fachkräfte und Führungskräfte
Wer als Expat für ein Unternehmen nach München entsendet wird oder selbst eine Stelle antritt, benötigt häufig eine IPMI, die Aufenthaltsgenehmigungen absichert und den Komfort der privaten Versorgung bietet. Betriebliche Gruppenverträge decken nicht alle Szenarien ab – ein eigener Tarif schützt unabhängig vom Arbeitgeber.
Familien und mitziehende Angehörige
Wer Kinder oder Partner mitbringt, die nicht über eine eigene Beschäftigung in die GKV eintreten können, braucht eine Familienlösung. Anbieter wie Allianz Care oder Cigna bieten Familienpolicen an, bei denen Kinder zu reduzierten Konditionen mitversichert werden.
Digitale Nomaden und ortsunabhängig Arbeitende
München als Tech- und Start-up-Standort zieht immer mehr Remote-Worker an. Für sie sind flexible, monatlich kündbare Tarife wie Genki oder PassportCard interessant – solange der Aufenthalt in München die Voraussetzungen für eine Aufenthaltsgenehmigung erfüllt.
Expats mit Vorerkrankungen
Wer eine chronische Erkrankung, eine frühere Krebsdiagnose oder andere Vorerkrankungen mitbringt, steht vor besonderen Hürden. Über anonyme Risikovoranfrage, FMU und Moratoriumsprinzip gibt es strukturierte Wege, auch in diesen Fällen einen tragfähigen IPMI-Schutz zu finden – kein pauschales Nein.
André Disselkamp
EXPERTEN-EINSCHÄTZUNG
Eine anonyme Risikovoranfrage ist kein Luxus, sondern die wichtigste Schutzmaßnahme vor Antragstellung – wer das überspringt, riskiert seinen Versicherungsschutz auf Jahre.
André Disselkamp · Gründer Insurancy.de, Spezialist für internationale Krankenversicherung
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung München: Ihre Fragen, unsere Antworten

Welche Krankenversicherung wird für die Aufenthaltsgenehmigung in München anerkannt?
Die Münchner Ausländerbehörde verlangt einen Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz. Eine einfache Reisekrankenversicherung oder Auslandskrankenversicherung für kurze Aufenthalte wird dabei in der Regel nicht anerkannt. Eine vollwertige IPMI (International Private Medical Insurance) mit dauerhafter Deckung erfüllt die Anforderungen – ebenso wie eine Mitgliedschaft in der deutschen GKV oder PKV, sofern Zugang besteht.
Was ist der HIS-Pool und wie gefährlich ist ein Eintrag für Expats?
Das Hinweis- und Informationssystem (HIS) ist eine gemeinsame Datenbank der deutschen Versicherungswirtschaft. Versicherer können Ablehnungen und bestimmte Antragsvorgänge dort melden. Ein HIS-Eintrag wird nicht automatisch gelöscht und kann dazu führen, dass künftige Versicherungsanträge kritischer geprüft oder abgelehnt werden. Wer die anonyme Risikovoranfrage nutzt, stellt keinen formellen Antrag – und schützt so seine Versicherungshistorie.
Kann ich als Expat mit Bluthochdruck oder Diabetes eine IPMI in München erhalten?
Ja, in vielen Fällen ist das möglich – aber nicht bei jedem Anbieter und nicht immer zum Standardtarif. Über das Full Medical Underwriting (FMU) prüft der Versicherer Ihren Gesundheitszustand vollständig und entscheidet verbindlich, ob er annimmt – ggf. mit Zuschlag oder Ausschluss der betreffenden Erkrankung. Das Moratoriumsprinzip bietet eine Alternative ohne Gesundheitsprüfung, mit einer Wartezeit von 24 Monaten für bestehende Erkrankungen. Eine vorherige anonyme Voranfrage zeigt, welcher Weg bei Ihrer spezifischen Situation erfolgversprechend ist.
Wie unterscheidet sich eine IPMI von der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)?
Die GKV ist das gesetzliche Pflichtversicherungssystem für Arbeitnehmer unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze). Expats, die über dieser Grenze verdienen, nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind oder aus Ländern ohne Abkommen kommen, haben oft keinen Zugang zur GKV. Die IPMI ist dagegen ein privates Produkt, das weltweit gilt, flexibel gestaltbar ist und für die Aufenthaltsgenehmigung anerkannt wird – aber keine Familienversicherung beitragsfreier Art kennt.
Wie unterscheiden sich Anbieter wie grenzenlos-sicher.de oder April International von einem spezialisierten Makler?
Grenzenlos-Sicher.de ist ein Vergleichsportal mit eigenen Sonderprodukten, das sich überwiegend an digitale Nomaden und Auswanderer richtet – nicht spezifisch an Expats in München mit Vorerkrankungen. April International ist ein Direktanbieter mit starkem Fokus auf digitale Abwicklung, aber ohne spezifischen Fokus auf komplexe Risikoprofile. Ein spezialisierter Makler wie Insurancy hingegen arbeitet anbieterübergreifend mit 12 IPMI-Anbietern, führt anonyme Risikovoranfragen durch und begleitet auch schwierige Fälle bis zur Policenausstellung.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Expats in München monatlich?
Die Beiträge variieren stark und hängen von Alter, Gesundheitszustand, gewünschtem Deckungsumfang und Selbstbehalt ab. Jüngere, gesunde Antragsteller zahlen in der Regel deutlich weniger als ältere Personen mit Vorerkrankungen. Wer den USA-Schutz ausschließt, kann die Prämie spürbar senken. Eine pauschale Preisangabe wäre unseriös – eine individuelle Beratung ist notwendig, um ein belastbares Angebot zu erhalten.
Kann ich meine bestehende Auslandskrankenversicherung in eine IPMI umwandeln?
Eine direkte Umwandlung ist in der Regel nicht möglich, da Auslandskrankenversicherungen und IPMI strukturell unterschiedliche Produkte sind. In den meisten Fällen wird ein neuer Antrag gestellt. Wichtig: Lassen Sie sich vorher beraten und nutzen Sie die anonyme Risikovoranfrage, um einen HIS-Pool-Eintrag durch eine unvorbereitete Antragstellung zu vermeiden.
Gibt es spezielle IPMI-Tarife für Familien oder digitale Nomaden in München?
Ja. Für digitale Nomaden und ortsunabhängig Arbeitende bieten Genki und PassportCard monatlich kündbare Tarife mit unkomplizierter Schadensabwicklung. Für Familien halten Anbieter wie Allianz Care oder Cigna Familienpolicen bereit, bei denen Kinder oft zu reduzierten Konditionen mitversichert werden können. Welche Lösung im Einzelfall passt, hängt von Aufenthaltsdauer, Altersstruktur der Familie und Gesundheitssituation ab.

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