Staatliche Krankenhäuser in Myanmar entsprechen keinen westeuropäischen Standards. Grundlegende medizinische Geräte fehlen, Hygienestandards sind nicht erfüllt, und die Personaldecke ist seit dem Militärputsch im Februar 2021 dramatisch ausgedünnt. Ärzte ohne Grenzen und die Else Kröner-Fresenius-Stiftung dokumentieren, dass das ohnehin schwache System durch schlechte Regierungsführung, fehlende staatliche Finanzierung und massiven Ärztemangel an den Rand des Zusammenbruchs gedrängt wurde.
Privatärztliche Einrichtungen existieren, sind jedoch auf wenige städtische Zentren wie Rangun konzentriert. Ihre Qualität schwankt erheblich — und selbst die besseren Einrichtungen erreichen nicht das Niveau, das für komplexere Behandlungen erforderlich wäre.
- Staatliche Kliniken: veraltete Geräte, unzureichende Hygiene
- Viele Mediziner haben das öffentliche System verlassen oder sind emigriert
- Privateinrichtungen konzentriert auf Rangun und Mandalay
- Qualität der Privatkliniken schwankt stark und ohne verlässliche Bewertungsgrundlage