Full Medical Underwriting (FMU): Beim Antrag werden alle Vorerkrankungen vollständig offengelegt und bewertet. Der Versicherer entscheidet, welche Leistungen abgedeckt werden und welche ausgeschlossen bleiben. Das Ergebnis ist klar definiert — keine bösen Überraschungen im Leistungsfall.
Moratorium-Underwriting: Keine Gesundheitsfragen beim Antrag. Vorerkrankungen sind jedoch für einen definierten Zeitraum — meist zwei bis fünf Jahre — vom Leistungsanspruch ausgeschlossen. Danach können sie unter Umständen mitversichert werden, wenn keine weiteren Behandlungen stattgefunden haben.
Welche Methode besser passt, hängt von der individuellen Krankengeschichte ab. FMU schafft Planungssicherheit. Das Moratorium senkt die Einstiegshürde. Beide Wege erfordern eine kompetente Einschätzung — ein anonymes Vergleichstool kann diese Abwägung nicht leisten.