Es gibt keinen generellen Ausschluss für Versicherte mit Vorerkrankungen. IPMI-Anbieter handhaben das auf drei unterschiedliche Arten:
Erstens der vollständige Ausschluss der Vorerkrankung: Der Anbieter versichert alle anderen Gesundheitsrisiken, schließt aber Behandlungen im Zusammenhang mit der bestehenden Erkrankung aus. Bei gut kontrollierten chronischen Erkrankungen wie einer eingestellten Hypertonie ist das oft eine akzeptable Lösung.
Zweitens der Risikozuschlag: Die Vorerkrankung wird in den Versicherungsschutz aufgenommen, die Prämie steigt. Teurer, aber vollständiger Schutz.
Drittens das Moratorium-Prinzip: Vorerkrankungen werden für einen definierten Zeitraum – häufig zwei Jahre – ausgeschlossen. Wenn in dieser Zeit keine Behandlung notwendig war, werden sie danach automatisch in den Schutz aufgenommen.
- Diabetes, Herzerkrankungen, onkologische Vorgeschichten: individuelle Risikovoranfrage beim Anbieter notwendig
- Fehler bei der Gesundheitsdeklaration können im Leistungsfall zur vollständigen Ablehnung führen
- Professionelle Begleitung beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens reduziert dieses Risiko erheblich
- Anbietervergleich bei Vorerkrankungen lohnt sich: Die Bandbreite der Lösungen ist groß