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Als Expat in Österreich wirklich geschützt sein

Die ÖGK ist eine solide Basis — aber sie hat Grenzen. Für Expats, Selbstständige und Nicht-Erwerbstätige in Österreich ist eine internationale Krankenversicherung oft Pflicht, immer sinnvoll. Wir zeigen, was du brauchst — auch bei Vorerkrankungen.

  • 30.000 € Mindestdeckung Schengen-Visum
  • 200+ Anbieter im Vergleich
  • ab 100 € monatlich für Expats
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Die EHIC schützt Expats nicht ausreichend. Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt nur für notwendige Behandlungen im öffentlichen System — kein Rücktransport, keine Privatärzte, keine Gültigkeit für Aufenthaltstitel.
  • Krankenversicherungspflicht gilt für alle. Wer sich dauerhaft in Österreich aufhält, muss nachweislich versichert sein. Für Nicht-Erwerbstätige und Drittstaatsangehörige ist eine eigene internationale Krankenversicherung oft die einzige Option.
  • Vorerkrankungen bedeuten kein IKV-Aus. Anonyme Risikovoranfragen, FMU und Moratorium-Klauseln eröffnen auch bei komplexen Gesundheitsgeschichten Wege zu umfassendem Schutz.
  • Reisekrankenversicherung ist das falsche Produkt. Für Expats, die dauerhaft in Österreich leben, erlischt der Reiseversicherungsschutz ab einer bestimmten Aufenthaltsdauer — eine IPMI ist die richtige Wahl.
  • Tarifvergleich lohnt sich erheblich. Prämien variieren zwischen Anbietern stark. Deckungsumfang, Selbstbehalt und Umgang mit Vorerkrankungen bestimmen, welcher Tarif wirklich passt.
Mit KI zusammenfassen
EHIC ist kein Ersatz für eine Expat-Krankenversicherung
Viele Expats aus EU-Ländern vertrauen auf ihre EHIC-Karte — das ist ein gefährlicher Irrtum. Die EHIC deckt ausschließlich notwendige Behandlungen im öffentlichen System des jeweiligen Landes ab. Kein Rücktransport, keine Privatärzte, keine Gültigkeit für österreichische Aufenthaltstitel. Für ein Leben als Expat in Österreich braucht es einen anderen Ansatz.
SYSTEMVERGLEICH

ÖGK und EHIC vs. internationale Krankenversicherung

Was deckt das öffentliche System wirklich ab — und wo entstehen für Expats gefährliche Lücken?

ÖGK / EHIC

Gesetzliche Basis — solide, aber begrenzt
  • Freie ArztwahlNur Kassenärzte; Wahlärzte und Privatärzte müssen selbst bezahlt werden
  • KrankenhauskomfortKeine Sonderklasse; Einzelzimmer oder Chefarzt-Behandlung nicht enthalten
  • Weltweiter SchutzAußerhalb Österreichs nur sehr eingeschränkt; EHIC gilt nur im EU-Ausland für Notfälle
  • Medizinischer RücktransportMedizinischer Rücktransport fehlt im Leistungskatalog vollständig
  • Zahnarzt & VorsorgeNur Basiszahnleistungen; hochwertiger Zahnersatz ist Privatsache
  • Aufenthaltstitel-NachweisEHIC nicht als Nachweis für österreichischen Aufenthaltstitel anerkannt

Internationale Krankenversicherung (IPMI)

Umfassender Schutz für das Expat-Leben
  • Freie ArztwahlFreie Wahl bei Wahl- und Privatärzten in Österreich inklusive
  • KrankenhauskomfortSonderklasse, Einzelzimmer und Chefarzt-Behandlung je nach Tarif wählbar
  • Weltweiter SchutzWeltweiter oder regional definierter Schutz; auch bei Reisen in Drittländer
  • Medizinischer RücktransportMedizinischer Rücktransport als optionaler oder integrierter Baustein verfügbar
  • Zahnarzt & VorsorgeUmfassende Zahnleistungen und Vorsorgeuntersuchungen über Kassenstandard hinaus
  • Aufenthaltstitel-NachweisAnerkannt als Nachweis für Aufenthaltstitel und Schengen-Visum (mind. 30.000 €)
ZIELGRUPPEN

Wer braucht welche Krankenversicherung in Österreich?

Nicht alle Expats in Österreich haben dieselben Bedürfnisse — hier die wichtigsten Profile im Überblick.

Expats mit Arbeitsvertrag bei einem österreichischen Unternehmen

Automatisch in der ÖGK — aber Versorgungslücken bleiben.

Wer in Österreich angestellt ist, wird automatisch über den Arbeitgeber in der Österreichischen Gesundheitskasse angemeldet. Die Beiträge werden direkt vom Gehalt abgezogen. Diese Pflichtbasis ist solide — aber sie schließt keine Privatärzte, keine Sonderklasse im Krankenhaus und keinen weltweiten Schutz ein.

Eine ergänzende IPMI ist hier sinnvoll, um Versorgungslücken zu schließen: insbesondere für internationale Mobilität, den Zugang zu Privatärzten und umfassende Zahnleistungen.

  • ÖGK als Pflichtbasis automatisch vorhanden
  • IPMI als Ergänzung für Privatärzte, Sonderklasse und Auslandsschutz
  • Kein gesonderter Nachweis für Aufenthaltstitel nötig

Selbstständige und Freiberufler

SVS als gesetzliche Basis — mit internationalem Bedarf oft nicht ausreichend.

Selbstständige melden sich bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) an und sind damit gesetzlich versichert. Wer international tätig ist, häufig reist oder Kunden außerhalb Österreichs betreut, stößt mit der SVS-Deckung schnell an Grenzen.

Eine IPMI mit weltweitem Schutz schließt diese Lücke und bietet zusätzlich die Flexibilität, die Selbstständige im Geschäftsalltag brauchen.

  • SVS als gesetzliche Pflichtversicherung
  • Weltweiter IPMI-Schutz für internationale Tätigkeiten empfehlenswert
  • Optionale Bausteine für Zahn, Vorsorge und Rücktransport

Nicht-Erwerbstätige und mitreisende Familienangehörige

Eigenständige IPMI oft die einzige Option — und Voraussetzung für den Aufenthaltstitel.

Wer nicht arbeitet — etwa als mitgereister Ehepartner, Rentner oder Freiberufler ohne österreichischen Auftraggeber — muss sich eigenständig um ausreichenden Versicherungsschutz kümmern. Die ÖGK greift hier nicht automatisch.

Für die Beantragung eines Aufenthaltstitels in Österreich ist ein Versicherungsnachweis erforderlich, der mindestens den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht. Eine anerkannte IPMI erfüllt diese Anforderung.

  • Keine automatische ÖGK-Aufnahme ohne Beschäftigung
  • IPMI als Pflichtnachweis für Aufenthaltstitel
  • Mindestdeckung 30.000 Euro für Schengen-Visum erforderlich

Rentner und ältere Auswanderer

Vorerkrankungen und Prämien — hier ist spezialisierte Beratung besonders wertvoll.

Mit zunehmendem Alter steigen die Prämien einer internationalen Krankenversicherung, und Vorerkrankungen spielen eine deutlich größere Rolle. Viele Rentner scheuen deshalb den Antrag — zu Unrecht.

Mit den richtigen Werkzeugen — anonyme Risikovoranfrage, FMU, Moratorium — gibt es fast immer Wege zu umfassendem Schutz. Eine spezialisierte Beratung ist hier besonders wertvoll, um unnötige Ausschlüsse zu vermeiden und den passenden Anbieter zu finden.

  • Prämien steigen mit Alter — frühzeitiger Einstieg lohnt sich
  • Vorerkrankungen individuell prüfen lassen
  • Anonyme Risikovoranfrage schützt vor Ablehnungen in der Akte

Studenten und Au-pairs

Spezialtarife von Anbietern wie Care Concept behördlich anerkannt.

Für Studenten und Au-pairs gibt es spezialisierte, günstigere Tarife, die explizit für diese Zielgruppe entwickelt wurden. Anbieter wie Care Concept bieten mit ihren "Care Austria"-Tarifen Lösungen, die von österreichischen Behörden — darunter die Magistratsabteilung 35 (MA 35) in Wien — anerkannt sind.

Diese Tarife sind in der Regel günstiger als klassische IPMI-Produkte und decken die wesentlichen Anforderungen für Aufenthaltstitel und Visum ab.

  • Spezialtarife für Studenten und Au-pairs verfügbar
  • Günstigere Prämien als klassische IPMI
  • Behördlich anerkannt (z.B. MA 35 Wien)
VORERKRANKUNGEN

Vorerkrankungen in Österreich: Kein IKV-Aus

Wie der Antragsprozess bei Vorerkrankungen funktioniert — und welche Wege es gibt.

Full Medical Underwriting (FMU) — Klarheit statt Überraschungen

Individuelle Prüfung, die oft bessere Bedingungen schafft als pauschale Ausschlüsse.

Beim FMU prüft der Versicherer die gesamte Krankengeschichte und entscheidet individuell. Das klingt aufwendig — bietet aber oft mehr Klarheit und kann zu besseren Bedingungen führen als ein Pauschalausschluss. Wer Risikozuschläge oder Ausschlüsse kennt, kann besser planen.

FMU ist die empfohlene Methode, wenn Vorerkrankungen vorhanden sind und Transparenz über den tatsächlichen Versicherungsschutz wichtiger ist als ein schneller Abschluss.

Moratorium — Wartezeit mit Perspektive

Vorerkrankungen temporär ausgeschlossen, danach vollständig im Schutz aufgenommen.

Beim Moratorium werden Vorerkrankungen für eine festgelegte Zeit — meist zwei Jahre — vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wer in dieser Zeit keine Behandlung wegen dieser Erkrankung benötigt, wird danach vollständig in den Schutz aufgenommen.

Diese Option ist sinnvoll, wenn Vorerkrankungen ausgeheilt oder stabil sind und der Versicherungsschutz möglichst schnell und ohne umfangreiche Prüfung starten soll.

Anonyme Risikovoranfrage — Der schützende erste Schritt

Ablehnungen in der Versicherungsakte vermeiden, bevor der erste Antrag gestellt wird.

Vor einer offiziellen Antragstellung können Berater anonym bei mehreren Versicherern anfragen, zu welchen Konditionen eine bestimmte Vorerkrankung versichert werden würde. Der entscheidende Vorteil: Eine Ablehnung wird nicht gespeichert und beeinträchtigt keine künftigen Anträge.

Dieser Schritt ist besonders wertvoll, wenn der Versicherungsmarkt nicht bekannt ist. So lässt sich herausfinden, welcher Anbieter bei welchen Erkrankungen kulant ist — bevor irgendwo eine Spur in der Akte entsteht.

SCHRITT FÜR SCHRITT

So findest du die richtige internationale Krankenversicherung für Österreich

Vom ersten Überblick bis zum abgeschlossenen Vertrag — der Weg zur passenden IPMI.

  1. 1
    Aufenthaltsstatus und Versicherungspflicht klären

    Bist du angestellt, selbstständig oder nicht erwerbstätig? Je nach Status greift die ÖGK oder SVS automatisch — oder du musst dich eigenständig versichern. Kläre außerdem, ob du einen Aufenthaltstitel oder Schengen-Visum benötigst und welche Mindestanforderungen gelten.

  2. 2
    Versorgungslücken identifizieren

    Selbst wer über die ÖGK pflichtversichert ist, hat Lücken: kein weltweiter Schutz, keine Privatärzte, kein Rücktransport. Notiere, welche Leistungen dir wichtig sind und welche das öffentliche System nicht abdeckt.

  3. 3
    Vorerkrankungen vorab anonym prüfen lassen

    Wenn du Vorerkrankungen hast, starte mit einer anonymen Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern. So erhältst du einen realistischen Überblick über Konditionen und Prämien — ohne dass Ablehnungen in deiner Versicherungsakte landen.

  4. 4
    Tarife anbieterübergreifend vergleichen

    Vergleiche mindestens drei bis fünf Anbieter auf Deckungsumfang, Selbstbehalt, Behörden-Anerkennung und Umgang mit Vorerkrankungen. Achte darauf, dass der Tarif die österreichischen Anforderungen für Aufenthaltstitel erfüllt.

  5. 5
    Antrag stellen und Vertrag abschließen

    Mit dem passenden Tarif und geklärten Konditionen stellst du den offiziellen Antrag. Bei komplexen Fällen begleitet ein spezialisierter Berater den Prozess — inklusive Kommunikation mit dem Versicherer und Prüfung des Vertragswerks.

TARIFAUSWAHL

Worauf du bei der Wahl einer IPMI für Österreich achten musst

Diese Kriterien entscheiden darüber, ob eine internationale Krankenversicherung wirklich zu deiner Situation passt.

  • Weltweiter oder regionaler SchutzGilt die Versicherung weltweit, nur in Europa oder mit Ausschluss bestimmter Länder (z.B. USA/Kanada)? Je nach Reiseverhalten entscheidend.
  • Behörden-Anerkennung in ÖsterreichDer Tarif muss von österreichischen Behörden für Aufenthaltstitel anerkannt sein und die Mindestdeckung von 30.000 Euro für Schengen-Visa erfüllen.
  • Umgang mit VorerkrankungenWelche Underwriting-Methode (FMU oder Moratorium) wendet der Anbieter an? Gibt es die Möglichkeit einer anonymen Risikovoranfrage?
  • Selbstbehalt und PrämienstrukturEin höherer Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie erheblich. Vergleiche verschiedene Stufen und berechne den Break-even für deine Situation.
  • Ambulant, stationär und ZahnSind alle drei Behandlungsarten enthalten? Zahnleistungen sind häufig ein Zusatzbaustein — prüfe, ob er für dich sinnvoll ist.
  • Medizinischer RücktransportIst ein Rücktransport ins Heimat- oder Wunschland inbegriffen oder zubuchbar? Fehlt dieser Baustein, entstehen im Ernstfall fünfstellige Kosten.
  • Deutschsprachiger KundenserviceErreichbarkeit auf Deutsch ist im Schadensfall entscheidend. Prüfe, ob der Anbieter einen deutschsprachigen Support anbietet.
  • Direktabrechnung oder ErstattungMuss du Rechnungen vorstrecken und einreichen, oder rechnet der Versicherer direkt mit dem Krankenhaus ab? Direktabrechnung ist komfortabler.
Anbieter im Markt: Was Care Concept, Cigna Global und Co. unterscheidet
Der Markt für internationale Krankenversicherungen in Österreich ist vielfältig. Care Concept bietet mit "Care Austria" günstige Basis- und Standardtarife speziell für Studenten, Au-pairs und Zuwanderer — behördlich anerkannt (MA 35 Wien), mit unbegrenzter Laufzeit. Cigna Global positioniert sich als globaler Anbieter mit flexiblen Tarifoptionen (Silver, Gold, Platinum) und hohem Markenbekanntheitsgrad, erklärt aber Vorerkrankungs-Sonderfälle seltener individuell. Portale wie Grenzenlos-Sicher oder Deutsche im Ausland listen verschiedene IPMI-Anbieter nebeneinander, gehen aber auf individuelle Besonderheiten — insbesondere Vorerkrankungen und anonyme Risikovoranfragen — kaum ein. Der entscheidende Unterschied zu einem spezialisierten Maklervergleich: Wer mit 200+ Anbietern vergleicht und individuelle Antragsbegleitung bietet, findet auch für komplexe Fälle Lösungen, die kein Online-Rechner liefern kann.
ANBIETER-ÜBERBLICK

Bekannte IPMI-Anbieter für Expats in Österreich

Diese Versicherer bieten internationale Krankenversicherungen an, die für das Leben in Österreich geeignet sind. Ob ein Tarif zu Ihrer Situation passt, hängt von Alter, Gesundheitszustand und Bedarf ab.

Cigna Global
Globaler IPMI-Anbieter mit flexiblen Tarifstufen (Silver, Gold, Platinum) und weltweiter Abdeckung.
ZielgruppeExpats mit internationalem Lebensstil
ab/Monatab ca. 120 €
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April International
Internationale Krankenversicherung mit modularem Aufbau und starker Präsenz bei europäischen Expats.
ZielgruppeExpats und Selbstständige in Europa
ab/Monatab ca. 100 €
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BDAE
Spezialist für Auswanderer und Expats mit breitem Tarifspektrum und deutschsprachigem Service.
ZielgruppeDeutschsprachige Auswanderer und Rentner
ab/Monatab ca. 90 €
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Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
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Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
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Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
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Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
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MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
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PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung Österreich: Ihre Fragen beantwortet

Brauche ich als EU-Bürger überhaupt eine internationale Krankenversicherung für Österreich?
Als EU-Bürger, der in Österreich angestellt arbeitet, wirst du automatisch in der ÖGK versichert — eine eigene IPMI ist dann keine Pflicht, aber als Ergänzung sinnvoll. Wenn du nicht erwerbstätig bist, als mitgereister Familienangehöriger oder Rentner nach Österreich ziehst, musst du dich eigenständig absichern. Eine anerkannte internationale Krankenversicherung ist dann oft die einzige Option und gleichzeitig Voraussetzung für den Aufenthaltstitel.
Welche Mindestdeckung brauche ich für ein Schengen-Visum nach Österreich?
Für ein Schengen-Visum ist eine Krankenversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Euro erforderlich. Die Police muss medizinisch notwendige Behandlungen, Notfallbehandlungen und — je nach Behörde — den medizinischen Rücktransport abdecken. Viele reine Reisekrankenversicherungen erfüllen diese Bedingungen zwar formal, verlieren aber ihre Gültigkeit ab einer bestimmten Aufenthaltsdauer oder bei Anmeldung im Gastland.
Wird die Krankenversicherung von Care Concept in Österreich behördlich anerkannt?
Ja, Care Concept bietet mit seinen "Care Austria"-Tarifen Produkte an, die von österreichischen Behörden, darunter die Magistratsabteilung 35 (MA 35) in Wien, anerkannt werden. Diese Tarife sind speziell für Studenten, Au-pairs und Zuwanderer konzipiert und in der Regel günstiger als klassische IPMI-Produkte. Ob sie für Ihre spezifische Situation ausreichen, hängt vom gewünschten Leistungsumfang und der Behörde ab — eine individuelle Prüfung ist empfehlenswert.
Kann ich eine internationale Krankenversicherung abschließen, wenn ich Vorerkrankungen habe?
Ja, eine Ablehnung ist nicht das Ende. Es gibt verschiedene Wege: Beim Full Medical Underwriting (FMU) wird deine Krankengeschichte individuell geprüft — das führt oft zu klareren Konditionen als pauschale Ausschlüsse. Beim Moratorium werden Vorerkrankungen für eine bestimmte Zeit ausgeschlossen, danach aber vollständig in den Schutz aufgenommen. Am wichtigsten: Eine anonyme Risikovoranfrage ermöglicht es, bei mehreren Anbietern zu prüfen, zu welchen Bedingungen eine Versicherung möglich wäre — ohne dass Ablehnungen in der Versicherungsakte landen.
Was ist der Unterschied zwischen Cigna Global und einem spezialisierten IPMI-Makler?
Cigna Global ist ein einzelner Versicherer mit eigenen Tarifstufen (Silver, Gold, Platinum). Der Abschluss direkt bei Cigna bedeutet, dass du nur deren Produktpalette vergleichst. Ein spezialisierter IPMI-Makler vergleicht hingegen anbieterübergreifend mehr als 200 Versicherer und kann bei Vorerkrankungen anonym mehrere Anbieter gleichzeitig anfragen — inklusive Cigna Global. Das erhöht die Chance, die passende Lösung zu fairen Konditionen zu finden.
Was unterscheidet eine Reisekrankenversicherung von einer internationalen Krankenversicherung (IPMI)?
Eine Reisekrankenversicherung ist für vorübergehende Reisen konzipiert und erlischt in der Regel ab einer bestimmten Aufenthaltsdauer oder wenn du dich im Gastland anmeldest. Für Expats, die dauerhaft in Österreich leben, ist sie das falsche Produkt. Eine IPMI ist explizit für Menschen konzipiert, die ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagert haben — mit langfristigen Laufzeiten, weltweitem Schutz, geplanten Behandlungen und Anerkennung durch Behörden.
Wie hoch sind die Prämien für eine internationale Krankenversicherung in Österreich?
Die Prämie hängt von Alter, Gesundheitszustand, Deckungsumfang und gewähltem Selbstbehalt ab. Als Orientierung: Junge, gesunde Expats in ihren 30ern können mit Prämien ab etwa 100 bis 200 Euro monatlich für eine solide IPMI rechnen. Mit zunehmendem Alter oder umfangreicherem Schutz steigen die Kosten. Ein höherer Selbstbehalt senkt die monatliche Prämie erheblich. Ein anbieterübergreifender Vergleich lohnt sich, da die Prämien zwischen Versicherern stark variieren.
Wie unterscheiden sich Vergleichsportale wie Grenzenlos-Sicher oder Deutsche im Ausland von einer persönlichen Beratung?
Portale wie Grenzenlos-Sicher oder Deutsche im Ausland listen verfügbare IPMI-Anbieter nebeneinander und bieten einen ersten Überblick. Sie zeigen jedoch häufig nur eine Auswahl des Marktes und gehen nicht auf individuelle Besonderheiten — insbesondere Vorerkrankungen und die Möglichkeit anonymer Risikovoranfragen — ein. Eine spezialisierte Beratung durch einen erfahrenen Makler geht weiter: Sie vergleicht anbieterübergreifend, begleitet den Antragsprozess und findet auch für komplexe Fälle Lösungen, die kein Online-Rechner liefern kann.

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Internationale Krankenversicherung für Österreich: Jetzt den richtigen Schutz finden

Anbieterübergreifender Vergleich, persönliche Antragsbegleitung — auch bei Vorerkrankungen. Kein IKV-Aus, kein Druck, keine Überraschungen.

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