Peru ist kein homogenes Reiseland. Die geografische Vielfalt – Küste, Hochanden, Regenwald – bringt sehr unterschiedliche Gesundheitsrisiken mit sich. Eine Standardversicherung deckt nicht automatisch alle ab.
Höhenkrankheit (Soroche) tritt ab etwa 3.000 Metern auf – bereits in Cusco (3.400 m) oder auf dem Weg nach Machu Picchu. Sie ist unvorhersehbar und kann bei Herz- oder Lungenproblemen lebensbedrohlich werden. Prüfen Sie im Kleingedruckten, ob Ihre Versicherung Behandlungen im Zusammenhang mit Höhenkrankheit explizit einschließt.
Im Amazonasbecken, besonders rund um Iquitos, ist Malaria ganzjährig präsent – mit einem hohen Anteil des gefährlichen Plasmodium falciparum. Dengue tritt in vielen Regionen unterhalb von 2.300 Metern auf. Allein 2026 wurden in Peru über 1.000 Leptospirose-Fälle gemeldet.
- Höhenkrankheit (Soroche): ab 3.000 m, oft in Versicherungen ausgeschlossen
- Malaria (Plasmodium falciparum): ganzjährig in der Region Loreto / Iquitos
- Dengue und Gelbfieber: unterhalb von 2.300 m, Impfnachweis für Weiterreisen
- Leptospirose: über 1.000 Fälle 2026, tropische Tieflagen in der Regenzeit
- Weitere Risiken: Hepatitis A/B, Typhus, Tollwut, Hantavirus, Reisedurchfall