Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Kosten im Ausland maximal für sechs Wochen im Kalenderjahr — und auch das nur für unverzüglich erforderliche Behandlungen im Rahmen privater Auslandsreisen. Das Bundesgesundheitsministerium ist hier eindeutig.
Für einen Langzeitaufenthalt, eine Expat-Tätigkeit oder eine Auswanderung nach Venezuela ist dieser Schutz schlicht irrelevant. Ab dem ersten Tag Ihres dauerhaften Aufenthalts sind Sie ohne eine eigenständige internationale Krankenversicherung medizinisch und finanziell ungeschützt.
Auch Reisekrankenversicherungen greifen hier nicht: Sie sind für kurzfristige Aufenthalte konzipiert und decken keine chronischen Erkrankungen, keine Vorsorge und keine planbaren Behandlungen ab. Für jeden, der mehr als ein paar Wochen in Venezuela verbringt, ist eine IPMI die einzig sinnvolle Lösung.