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Israel-Auswanderer: Absicherung die das Gesundheitssystem nicht bietet

Das israelische System hat Lücken — für Expats, Rentner und Selbstständige. Eine spezialisierte IPMI-Police schließt diese Lücken ab 120 € monatlich, auch bei Vorerkrankungen.

  • 38 % über OECD-Durchschnitt
  • ab 120 € IPMI monatlich
  • 4 Kassen Kupot Cholim Israel
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche GKV leistet in Israel nicht. Israel liegt außerhalb der EU und hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland — wer auswandert, verliert den GKV-Schutz vollständig.
  • Kupot Cholim schützt Expats nur teilweise. Zugang erst nach offiziellem Einwohnerstatus; Zahn, Psychotherapie und Privatarzt sind kaum abgedeckt — für Neuzugezogene entstehen gefährliche Lücken.
  • Vorerkrankungen bedeuten kein IKV-Aus. Anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Anbietern schützen vor HIS-Pool-Eintrag und liefern konkrete Konditionen, bevor ein formeller Antrag gestellt wird — besonders wichtig bei Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
  • Selbstbehalt spart bis zu 40 Prozent. Wer 2.500 € Jahres-Selbstbeteiligung akzeptiert, kann die Jahresprämie erheblich senken — sinnvoll für gesunde Expats mit stabilem Finanzpolster.
  • Zwölf Anbieter, sehr unterschiedliche Konditionen. Von Genki (ab ca. 1.500 €/Jahr) bis Cigna Global (bis 4.800 €/Jahr) — Alter, Region und Leistungsumfang bestimmen, welcher Tarif passt.
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ISRAELISCHES GESUNDHEITSSYSTEM

Kupot Cholim: Was das System leistet — und wo es endet

Vier staatliche Kassen, ein gesetzlicher Leistungskorb und klare Grenzen für neu zugezogene Expats.

Die vier Kupot Cholim: Pflicht nur für Einwohner

Staatlicher Schutz entsteht erst nach offiziellem Einwohnerstatus — die Übergangsphase bleibt ungesichert.

Israel betreibt ein staatlich reguliertes System auf Basis von vier gesetzlichen Krankenkassen: Clalit, Maccabi, Meuhedet und Leumit. Beiträge werden über die Gesundheitssteuer (Mas Briut) direkt vom Gehalt einbehalten. Der gesetzliche Leistungskorb (Sal HaBriut) umfasst Arztbesuche, Krankenhausbehandlungen, Medikamente und Präventionsleistungen.

Der entscheidende Haken für Neuankömmlinge: Der Beitritt zur Kupot Cholim setzt den Status als dauerhafter Einwohner voraus. Wer sich noch in der Übergangsphase befindet, ist nicht automatisch erfasst. Selbst nach Beitritt bleiben Zahnbehandlungen, Sehhilfen, Psychotherapie und viele Spezialisten-Konsultationen nur eingeschränkt oder gar nicht abgedeckt. Der Zugang zu englischsprachigen Ärzten und Privatkliniken ist über die staatlichen Kassen kaum organisierbar.

  • Beitrittspflicht erst mit offiziellem Einwohnerstatus
  • Kein automatischer Schutz in den ersten Monaten nach Einreise
  • Zahnbehandlungen, Sehhilfen, Psychotherapie nicht oder kaum enthalten
  • Privatkliniken (z. B. Herzlia Medical Center, Assuta-Netzwerk) nur mit privater Police zugänglich

Mashlim-Zusatzpakete: Sinnvoll — aber keine Expat-Lösung

Ergänzungspakete helfen bestehenden Kassenmitgliedern, lösen aber nicht das Grundproblem neu zugezogener Expats.

Alle vier Kupot Cholim bieten ergänzende Zusatzversicherungen (Mashlim oder Shaban) an: bevorzugte Facharzttermine, bestimmte Medikamente, alternative Medizin oder Zuzahlungen zu Operationen. Die Kosten liegen je nach Kasse und Paket zwischen 30 und 150 Euro monatlich.

Für Expats aus dem deutschsprachigen Raum lösen Mashlim-Pakete das Grundproblem jedoch nicht: Sie setzen voraus, dass man bereits Kassenmitglied ist. Dazu decken sie keine internationalen Behandlungen, keine Notfallevakuierungen und keine Versorgung außerhalb Israels ab. Wer regelmäßig zwischen Israel und Deutschland pendelt oder im Ernstfall in ein deutsches Krankenhaus möchte, kommt mit Mashlim allein nicht aus.

Deutsche GKV im Ausland: Null Erstattung in Israel

Israel liegt außerhalb der EU — kein Abkommen, kein GKV-Schutz, keine Erstattung.

Deutsche gesetzliche Krankenkassen leisten im außereuropäischen Ausland grundsätzlich nicht. Israel liegt außerhalb der EU und hat kein umfassendes Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland. Wer nach Israel auswandert und sich bei der deutschen GKV abmeldet, verliert den Schutz vollständig.

Wer sich nicht abmeldet und weiterhin Beiträge zahlt, behält formal den Mitgliedsstatus, kann aber für Behandlungen in Israel keine Erstattung erwarten. Für jeden langfristigen Aufenthalt — ob Rentner, Selbstständiger, Remote Worker oder Unternehmens-Entsendung — ist eine eigenständige Absicherung daher unumgänglich.

KOSTEN & MARKTDATEN

Was eine IPMI-Police für Israel wirklich kostet

Alter, Selbstbehalt und Deckungsregion sind die drei stärksten Prämien-Treiber — hier die Richtwerte.

120–250 €
IPMI monatlich, 30 JahreUmfassende weltweite Deckung (ohne USA), kein Selbstbehalt, keine Vorerkrankungen.
250–500 €
IPMI monatlich, 50 JahreGleicher Leistungsumfang; Alter ist der stärkste Einzelfaktor bei der Prämienberechnung.
bis 40 %
Ersparnis durch Selbstbehalt2.500 € Jahres-Selbstbeteiligung senkt die Prämie um bis zu 40 Prozent — sinnvoll für gesunde Expats.
METHODEN-VERGLEICH

FMU oder Moratorium: Welcher Weg passt bei Vorerkrankungen?

Beide Ansätze führen zur Absicherung — aber auf sehr unterschiedlichen Wegen. Richtig gewählt, spart er Zeit, Geld und schützt die Versicherbarkeit.

Full Medical Underwriting (FMU)

Vollständige Prüfung vor Vertragsabschluss
  • GesundheitsprüfungVollständiger Gesundheitsfragebogen mit Dokumenten
  • EntscheidungszeitpunktKonditionen stehen verbindlich vor Vertragsabschluss fest
  • Vorerkrankungen im SchutzAngenommene Vorerkrankungen sind sofort mitversichert
  • Datenweitergabe / HIS-RisikoAnonyme Voranfrage schützt vor HIS-Pool-Eintrag
  • WartezeitKein Wartezeitraum nach Policenbeginn
  • PlanungssicherheitKlarer Ausschluss oder Zuschlag — keine bösen Überraschungen im Schadensfall

Moratorium-Prinzip

Kein Fragebogen — aber Wartezeit von 2 Jahren
  • GesundheitsprüfungKein Gesundheitsfragebogen bei Antragstellung
  • EntscheidungszeitpunktKonditionen für Vorerkrankungen erst nach 2 Jahren Wartezeit klar
  • Vorerkrankungen im SchutzVorerkrankungen erst nach 24 Monaten ohne Behandlung aufgenommen
  • Datenweitergabe / HIS-RisikoKein formaler Antrag — kein HIS-Pool-Risiko bei Ablehnung
  • Wartezeit24 Monate Wartefrist für bestehende Beschwerden
  • PlanungssicherheitUnsicherheit ob Vorerkrankung tatsächlich aufgenommen wird
IPMI-ANBIETER FÜR ISRAEL

Die wichtigsten 12 Anbieter im Überblick

Kein Anbieter ist für alle Expats optimal. Alter, Gesundheitszustand, Budget und Aufenthaltsdauer entscheiden — hier die wichtigsten Optionen für Israel.

April International
Flexibler Tarif-Aufbau, gute ambulante Deckung — Kundendienst auf Deutsch ausbaufähig.
ZielgruppeSelbstständige, jüngere Expats
ab/Monatab 200 €
Details →
BDAE
Hamburger Spezialist mit deutschsprachigem Service — besonders stark für Rentner und Selbstständige.
ZielgruppeRentner, Selbstständige
ab/Monatab 183 €
Details →
Cigna Global
Weltweites Direktabrechnungsnetzwerk — auch für komplexe medizinische Fälle in Israel geeignet.
ZielgruppeExpats mit hohem Absicherungsbedarf
ab/Monatab 250 €
Details →
Foyer Global Health
Modulares Tarifdesign aus Luxemburg — gute Zahnleistungen optional zubuchbar.
ZielgruppeFamilien, Expats mit Zahnansprüchen
ab/Monatab 217 €
Details →
Freedom Health
Britischer Spezialist für maßgeschneiderte Lösungen — für individuelle Anforderungen geeignet.
ZielgruppeExpats mit besonderen Leistungswünschen
ab/Monatab 183 €
Details →
Genki
Berliner Digital-Startup, monatlich kündbar — günstigster Einstieg für junge Remote Worker.
ZielgruppeDigitale Nomaden, Remote Worker
ab/Monatab 125 €
Details →
MAWISTA
Preisgünstiger Einstieg für jüngere Zielgruppen — Deckungssummen in Basistarifen begrenzt.
ZielgruppeStudenten, junge Akademiker
ab/Monatab 117 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit langer Erfahrung bei komplexen Fällen und guter Maklerunterstützung.
ZielgruppeExpats mit Vorerkrankungen
ab/Monatab 200 €
Details →
PassportCard
Israelisch-deutsches Unternehmen — Bezahlkarte statt Vorleistung, ideal für Israel-Alltag.
ZielgruppeExpats in Israel, die Vorleistung vermeiden
ab/Monatab 183 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
HIS-Pool-Eintrag: Unterschätztes Risiko bei Direktantrag
Wer eine Vorerkrankung hat und einen Antrag direkt beim Versicherer stellt, riskiert bei Ablehnung einen Eintrag im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft). Dieser Eintrag ist für alle anderen Versicherer sichtbar und kann künftige Antragsversuche erheblich erschweren. Anonyme Risikovoranfrage zuerst — erst dann formaler Antrag beim passenden Anbieter.
ANTRAGSWEG BEI VORERKRANKUNGEN

In fünf Schritten zur sicheren IPMI-Police trotz Vorerkrankung

  1. 1
    Erstberatung und Bedarfsanalyse1–2 Stunden

    Vollständige Erfassung der Krankengeschichte, der Anforderungen (Leistungsumfang, Region, Budget) und der Lebenssituation (Rentner, Selbstständiger, Familie). Grundlage für alle weiteren Schritte.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Anbietern3–7 Werktage

    Ihre Krankengeschichte wird anonym und gleichzeitig bei mehreren Versicherern eingereicht. Kein formaler Antrag — daher kein HIS-Pool-Eintrag, unabhängig vom Ergebnis.

  3. 3
    Auswertung der Konditionen1–2 Tage

    Welche Anbieter akzeptieren Ihre Vorerkrankung? Zu welchen Aufschlägen oder Ausschlüssen? Alle Ergebnisse werden transparent nebeneinandergestellt — Sie behalten die Entscheidungshoheit.

  4. 4
    Formaler Antrag beim gewählten Anbieter3–10 Werktage

    Erst jetzt wird ein formaler Antrag gestellt — beim Anbieter mit den für Sie besten Konditionen, mit vollständiger Dokumentation und fachkundiger Begleitung.

  5. 5
    Policenabschluss und Begleitung im Schadensfalllaufend

    Nach Policenausstellung steht Ihnen Ihr Berater auch bei Fragen zur Leistungsabwicklung und im Schadensfall zur Verfügung — in Israel und weltweit.

CHECKLISTE VOR ABSCHLUSS

Diese Fragen klären, bevor Sie eine Israel-Police abschließen

  • Aufenthaltsdauer geklärt?Unter einem Jahr, mehrere Jahre oder dauerhaft — dies entscheidet über Tarif-Typ und Kündigungsfristen.
  • Familienangehörige mitzuversichern?Partnertarife und Familien-Pakete sind oft günstiger als Einzelpolicen — vorab anfragen.
  • USA-Deckung benötigt?Tarife ohne USA-Einschluss sind deutlich günstiger — für reine Israel-Expats oft ausreichend.
  • Ambulante Deckung gewünscht?Basispakete decken oft nur stationäre Behandlungen — ambulante Deckung kostet 30–80 % Aufpreis.
  • Zahnleistungen relevant?Im israelischen Staatssystem kaum abgedeckt — Zahn-Modul beim Abschluss zubuchbar.
  • Vorerkrankungen vorhanden?Dann: Anonyme Risikovoranfrage vor jedem formalen Antrag — schützt vor HIS-Pool-Eintrag.
  • Selbstbehalt-Toleranz geprüft?500 / 1.000 / 2.500 € Jahres-Selbstbehalt senken die Prämie um 20–40 Prozent.
  • Deutschsprachiger Service wichtig?BDAE, HanseMerkur und Insurancy bieten deutschsprachige Beratung und Schadensbegleitung.
Wettbewerbs-Einordnung: Dachser-Kolb, Zaster Magazin, April International und Perspektive Ausland
Relocation-Dienstleister wie Dachser-Kolb behandeln Krankenversicherung als Randthema im Umzugs-Kontext — ohne Anbietervergleich oder Vorerkrankungs-Expertise. Das Zaster Magazin liefert persönliche Erfahrungsberichte mit vereinfachten Kostenangaben (ca. 75 € monatlich für Selbstständige), die lokale Kupot-Cholim-Beiträge meinen — nicht internationalen IPMI-Schutz. April International berät ausschließlich zum eigenen Produkt ohne Marktvergleich. Perspektive Ausland bietet einen breiten Leitfaden, geht aber nicht tief in Vorerkrankungs-Szenarien oder die 12 relevanten IPMI-Anbieter ein. Insurancy vergleicht alle genannten Anbieter anbieterübergreifend und begleitet auch komplexe Fälle mit anonymer Risikovoranfrage.
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung Israel: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Muss ich in Israel überhaupt krankenversichert sein?
Ja. Wer dauerhaft in Israel lebt und als Einwohner gemeldet ist, ist gesetzlich verpflichtet, einer der vier Kupot Cholim beizutreten und Beiträge über die Gesundheitssteuer (Mas Briut) zu leisten. In den ersten Monaten nach der Einreise, bevor der offizielle Einwohnerstatus besteht, greift diese Pflicht noch nicht — aber auch kein staatlicher Schutz. Eine internationale Krankenversicherung überbrückt diese Lücke und ergänzt das staatliche System dauerhaft.
Kann ich als Rentner noch eine internationale Krankenversicherung für Israel abschließen?
Ja, auch wenn die Prämien im Rentenalter deutlich höher ausfallen. Viele IPMI-Anbieter versichern bis zum 75. oder sogar 80. Lebensjahr. Entscheidend ist, frühzeitig zu beginnen und einen Anbieter zu wählen, der auch im Alter keine einseitige Kündigung ausspricht. BDAE und HanseMerkur sind erfahrungsgemäß für ältere Expats besonders geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen Kupot Cholim, Mashlim und einer IPMI-Police?
Kupot Cholim ist die gesetzliche Grundversicherung, die nach Erwerb des Einwohnerstatus Pflicht wird. Mashlim-Pakete sind private Ergänzungen der jeweiligen Kasse für Leistungen außerhalb des Basiskorbs. Eine IPMI-Police (International Private Medical Insurance) ist hingegen eine eigenständige, internationale Police — sie deckt Behandlungen weltweit ab, schließt Lücken des staatlichen Systems und ist die einzige Option für die Zeit vor dem Einwohnerstatus.
Ist eine internationale Krankenversicherung für Israel teurer als für andere Länder?
Israel gilt nicht als Hochrisikoland für medizinische Kosten — anders als die USA. Die Prämien liegen im mittleren Bereich. Entscheidender als das Zielland ist das persönliche Risikoprofil: Alter und Vorerkrankungen beeinflussen die Prämie weit stärker als der Aufenthaltsort. Ein 30-Jähriger ohne Vorerkrankungen zahlt typischerweise 120–250 € monatlich.
Was passiert, wenn ich eine Vorerkrankung habe und direkt einen Antrag stelle?
Bei einer Ablehnung durch den Versicherer droht ein Eintrag im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft), der für alle anderen Anbieter sichtbar ist und künftige Antragsversuche erheblich erschweren kann. Der sichere Weg: Anonyme Risikovoranfrage über einen spezialisierten Makler, bevor ein formaler Antrag gestellt wird. So erhalten Sie konkrete Konditionen ohne HIS-Pool-Risiko.
Übernimmt die internationale Krankenversicherung auch Behandlungen in Deutschland?
Ja. Die meisten IPMI-Tarife mit weltweiter Deckung schließen Deutschland ein. Das ist besonders wichtig für Expats, die regelmäßig in die Heimat reisen oder im Notfall nach Deutschland zurückkehren möchten. Klären Sie beim Abschluss explizit, ob Deutschland als Herkunftsland besondere Regelungen auslöst.
Wie lange dauert es, bis eine Police aktiv ist?
Bei unkomplizierten Anträgen ohne Vorerkrankungen dauert die Policenausstellung drei bis zehn Werktage. Bei FMU-Prüfungen mit Vorerkrankungen kann der Prozess zwei bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. Planen Sie diesen Zeitpuffer unbedingt vor Ihrer Ausreise ein — eine Sofortdeckung bei Antragstellung ist bei manchen Anbietern auf Anfrage möglich.
Was deckt eine IPMI-Police ab, das die Kupot Cholim nicht leistet?
Internationale Evakuierung und medizinische Rückführung, Behandlungen außerhalb Israels (z. B. in Deutschland), Zugang zu Privatkliniken wie dem Herzlia Medical Center oder dem Assuta-Netzwerk, umfassende Zahnleistungen, Psychotherapie ohne Sitzungslimits und ambulante Vollversorgung von Beginn an — all das liegt außerhalb des staatlichen Leistungskorbs und ist nur über eine IPMI-Police absicherbar.

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Israel-Absicherung persönlich und anbieterübergreifend — auch bei Vorerkrankungen

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