Wer einen IPMI-Antrag direkt bei einem Versicherer stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherungswirtschaft. Dieser Eintrag ist für alle Mitgliedsversicherer sichtbar und kann künftige Antragsstellungen erheblich erschweren – in manchen Fällen dauerhaft.
Bei einer anonymen Risikovoranfrage hingegen prüft der Makler die Versicherbarkeit ohne Namensnennung und ohne Antragstellung. Die Versicherer bewerten die Gesundheitssituation rein auf Basis der medizinischen Fakten – es entsteht kein HIS-Eintrag, egal wie das Ergebnis ausfällt. Erst wenn ein positives Votum vorliegt, wird der formelle Antrag gestellt.
Für Bermuda-Auswanderer mit Vorerkrankungen ist dieser Schritt keine Option, sondern strategische Notwendigkeit. Ein erfahrener IPMI-Makler kennt die Risikobereitschaft einzelner Versicherer für spezifische Erkrankungen – Diabetes, Herzerkrankungen, Autoimmunerkrankungen – und kann gezielt die Anbieter ansprechen, bei denen die Chancen am besten stehen.