Das Gesundheitssystem Dschibutis gilt als deutlich unterentwickelt. Es fehlt an moderner Diagnostik, an onkologischen Behandlungsmöglichkeiten, an intensivmedizinischer Infrastruktur und an ausreichend ausgebildetem Fachpersonal. Selbst in der Hauptstadt sind die Kapazitäten begrenzt.
Bei leichten Erkrankungen – einem Infekt, einer Verletzung, einer Magen-Darm-Erkrankung – kann die Versorgung in Dschibuti-Stadt noch ausreichen. Sobald es jedoch um komplexe Operationen, spezialisierte Diagnostik oder längere Behandlungen geht, ist eine Auslandsbehandlung faktisch unausweichlich.
Die Verfügbarkeit von Medikamenten ist zusätzlich eingeschränkt. Eine gute internationale Krankenversicherung sollte daher auch die Kosten für Medikamente und gegebenenfalls deren Import abdecken.