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Kenia absichern: IPMI-Vergleich für Expats und Auswanderer

Das kenianische Gesundheitssystem deckt Expats nicht ab — eine internationale Krankenversicherung ist Pflicht, kein Luxus. Wir vergleichen 12 IPMI-Anbieter für Kenia, klären Kosten, Vorerkrankungen und Rücktransport.

  • 80 % Kenianer unversichert
  • 6 % Staatsbudget Gesundheit
  • bis 80.000 € Rücktransport-Kosten
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV endet bei Auswanderung. Wer seinen Wohnsitz dauerhaft nach Kenia verlegt, verliert den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz vollständig — IPMI ist die einzige sinnvolle Alternative.
  • Rücktransport kann existenzbedrohend teuer werden. Eine medizinische Evakuierung nach Europa kostet ohne Versicherung zwischen 30.000 und 80.000 Euro — dieser Posten allein rechtfertigt eine IPMI.
  • Zonenmodell spart bis zu 40 %. Wer die USA aus dem Versicherungsgebiet ausschließt, zahlt oft 20–40 % weniger Jahresbeitrag — sinnvoll für alle ohne regelmäßige USA-Reisen.
  • Vorerkrankungen kein automatisches Ausschluss-Kriterium. Über anonyme Risikovoranfragen lassen sich Konditionen ermitteln, ohne einen HIS-Pool-Eintrag zu riskieren — der richtige erste Schritt bei jeder Diagnose.
  • Malariadeckung vorab prüfen. Einige Tarife schließen tropische Infektionskrankheiten aus — für Kenia ist ein Tarif mit expliziter Malaria-Deckung unverzichtbar.
Mit KI zusammenfassen
Das Auswärtige Amt empfiehlt: Operationen in Europa durchführen lassen
Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich, planbare Eingriffe nicht in Kenia durchführen zu lassen. Selbst Nairobi-Privatkliniken wie das Aga Khan University Hospital erreichen nur annähernd europäische Standards. Außerhalb der Hauptstadt fehlen Intensivkapazitäten und Fachpersonal fast vollständig. NHIF bzw. SHIF ist ausschließlich für kenianische Staatsbürger konzipiert — für deutsche Expats keine relevante Option.
GESUNDHEITSSYSTEM KENIA

Warum die Realität in Kenia eine eigene Absicherung erfordert

Staatliche Strukturen, private Kliniken und was Expats wirklich erwartet — ein nüchterner Überblick.

Öffentlicher Sektor: chronisch unterfinanziert

Nur 6 % des Staatsbudgets fließen ins Gesundheitswesen — weit unter dem AU-Zielwert.

Kenia gibt rund 6 % seines Staatshaushalts für Gesundheit aus — die Abuja-Deklaration der Afrikanischen Union empfiehlt mindestens 15 %. Das Ergebnis: überfüllte Krankenhäuser, veraltete Ausrüstung und Medikamentenengpässe sind im öffentlichen Sektor Normalzustand.

Rund 80 % der kenianischen Bevölkerung haben keine Krankenversicherung und zahlen Behandlungen direkt aus eigener Tasche. Der staatliche National Hospital Insurance Fund (NHIF), seit 2024 als SHIF/SHIA neu strukturiert, bietet lediglich Grundversorgung und ist für deutsche Expats keine relevante Absicherungsoption.

  • Qualitätsunterschiede zwischen städtischen und ländlichen Einrichtungen sind extrem
  • Fehlende Intensivkapazitäten selbst in größeren Städten
  • Mangel an Fachpersonal für spezialisierte Behandlungen
  • Unzuverlässige Rettungsdienste, die im Notfall oft nicht rechtzeitig eintreffen
  • Probleme mit Medikamentenqualität und Verfügbarkeit spezifischer Präparate

Private Kliniken in Nairobi: besser, aber begrenzt

Aga Khan Hospital und Nairobi Hospital sind die beste Option — außerhalb der Hauptstadt dünnt es aus.

Einrichtungen wie das Aga Khan University Hospital oder das Nairobi Hospital behandeln auf einem Standard, der internationalen Ansprüchen zumindest annähernd gerecht wird. Direktabrechnungsvereinbarungen mit IPMI-Anbietern sind dort verbreitet — ohne Versicherung steigen Rechnungen in Privatkliniken jedoch schnell in den fünfstelligen Euro-Bereich.

Außerhalb Nairobis und der größten Städte ist das private Angebot erheblich dünner. Für Expats in ländlichen Regionen oder an der Küste ist ein Tarif mit starker Rücktransport- und Evakuierungsleistung besonders wichtig.

Medizinische Versorgung in der Praxis: was Expats erleben

Hohe Kosten, Qualitätsgefälle und fehlende Notfallstruktur — die Fakten für den Alltag.

Hohe Kosten in Privatkliniken ohne Versicherung, fehlende Intensivstationen in der Fläche und unzuverlässige Rettungsdienste sind die drei zentralen Risiken für Expats im Alltag. In Nairobi erreichbar, außerhalb der Hauptstadt jedoch oft kritisch: Fachärzte für Kardiologie, Neurologie oder Onkologie.

Eine medizinische Evakuierung nach Europa — bei schweren Erkrankungen häufig die einzige sinnvolle Option — kostet ohne Versicherung zwischen 30.000 und 80.000 Euro. AMREF Flying Doctors (+254 20 699 2299) ist die wichtigste Luftrettungsorganisation in Ostafrika und kooperiert mit vielen IPMI-Anbietern.

Rücktransport Krankenversicherung Kenia: dieser Baustein ist unverzichtbar

Evakuierungskosten von bis zu 80.000 € — welche Tarife wirklich zahlen.

Nicht alle IPMI-Tarife decken den medizinischen Rücktransport automatisch und unbegrenzt ab. Achten Sie beim Tarifvergleich explizit darauf, ob die Evakuierung direkt durch den Versicherer koordiniert wird — oder ob Sie im Notfall selbst aktiv werden und in Vorleistung gehen müssen.

Empfehlenswert sind Tarife mit unbegrenzter Rücktransportdeckung oder zumindest sehr hohen Limits (ab 500.000 Euro) sowie direkter Kooperation mit AMREF Flying Doctors oder vergleichbaren Luftrettungsorganisationen in Ostafrika. Manche Anbieter wie Cigna Global und Allianz Care haben hier besonders starke Assistance-Strukturen.

Krankenversicherung Kenia für Rentner: besondere Anforderungen

Ab 60 steigen Beiträge stark — und einige Anbieter schließen Neueinsteiger aus.

Für Rentner und ältere Expats gelten bei IPMI-Tarifen besondere Bedingungen: Ab dem 60. Lebensjahr steigen die Beiträge bei vielen Anbietern erheblich an. Einige Versicherer nehmen Neueinsteiger ab einem bestimmten Alter (oft 65 oder 70 Jahre) gar nicht mehr auf.

Rentner sollten daher frühzeitig — idealerweise noch vor dem 60. Geburtstag — eine IPMI abschließen, um günstigere Einstiegsbeiträge zu sichern. Für Rentner mit Vorerkrankungen ist die anonyme Risikovoranfrage besonders wichtig: Sie zeigt, welche Anbieter zu welchen Konditionen noch versicherbar sind, ohne einen HIS-Eintrag zu riskieren. Anbieter wie BDAE und Allianz Care haben Erfahrung mit dieser Zielgruppe.

KOSTEN IM ÜBERBLICK

Was eine IPMI für Kenia realistisch kostet

Richtwerte für Zone Weltweit exklusive USA, ohne Zahnzusatz, mit Rücktransport — nach Altersgruppe.

Alter 30
130–320 €
monatlichBasisschutz ab ca. 130 €, umfassender Schutz bis ca. 320 € monatlich.
Alter 40
170–420 €
monatlichMittleres Segment mit guter Deckung; Selbstbehalt kann spürbar senken.
Alter 50
250–600 €
monatlichUmfassender Schutz ab 400 €; Zonenmodell ohne USA spart 20–40 %.
Alter 60+
380–900 €
monatlichFrühzeitiger Abschluss vor dem 60. Geburtstag sichert günstigere Einstiegsbeiträge.
USA-Ausschluss
–20–40 %
BeitragsersparnisWer nicht regelmäßig in die USA reist, spart durch Zone ohne USA erheblich.
Selbstbehalt
500–2.500 €
jährlich möglichSinnvoll für jüngere, gesunde Expats — bei Vorerkrankungen mit Vorsicht wählen.
Kostenfallen im Kleingedruckten
Deckungssummen-Obergrenzen können bei einer Evakuierung fatal sein. Manche Tarife begrenzen die Erstattung pro Behandlung oder pro Jahr. Prüfen Sie außerdem explizit: Sind tropische Erkrankungen wie Malaria im Tarif enthalten? Einige Anbieter schließen diese aus oder erstatten nur eingeschränkt — für Kenia ein absolutes Ausschlusskriterium. Wartezeiten bei Zahn- und Schwangerschaftsleistungen (3–12 Monate) sollten ebenfalls vorab bekannt sein.
IPMI-ANBIETER IM VERGLEICH

12 Anbieter für Ihre Kenia-Absicherung

Stärken, Zielgruppen und Besonderheiten der wichtigsten internationalen Krankenversicherer mit Kenia-Relevanz.

April International
App-basierte Abwicklung, klare Tarifstruktur, gute Kenia-Erfahrung — direkt erwähnt in Marktstudien.
ZielgruppeTechnikaffine Expats, die unkomplizierte digitale Abwicklung schätzen
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
BDAE
Langjährige Spezialisierung auf Deutsche im Ausland, deutschsprachiger Service, Afrika-Erfahrung.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer mit Wunsch nach deutschsprachiger Betreuung
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Cigna Global
Eines der umfangreichsten Kliniken-Netzwerke weltweit, hohe Deckungssummen, starke Assistance.
ZielgruppeInternational mobile Expats mit hohem Absicherungsbedarf
ab/Monatab ca. 120 €
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Freedom Health
Modularer Tarifaufbau, hohes Preis-Leistungs-Verhältnis im mittleren Segment, flexibel anpassbar.
ZielgruppeErfahrene Expats mit Wunsch nach maßgeschneiderten Lösungen
ab/Monatab ca. 210 €
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Genki
Monatlich kündbar, Online-Abschluss, attraktive Preise für Jüngere — eher für Nomaden als Auswanderer.
ZielgruppeDigitale Nomaden und Langzeitreisende unter 40
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Günstige Beiträge und einfacher Abschluss für befristete Aufenthalte — Deckung für Daueraufenthalte prüfen.
ZielgruppeStudierende und junge Expats für befristete Aufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
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Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter mit nachgewiesener Afrika-Erfahrung und Direktabrechnungspartnerschaften in Kenia.
ZielgruppeEnglischsprachige Expats und Deutsche mit Affinität zu internationalen Anbietern
ab/Monatab ca. 145 €
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PassportCard
Kreditkarten-Modell ohne Vorleistung — maximale Flexibilität, Netzwerkabdeckung in Kenia vorab prüfen.
ZielgruppeExpats, die Komfort und sofortige Abwicklung priorisieren
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
ZEICHNUNGSMETHODEN IM VERGLEICH

FMU oder Moratorium — der richtige Weg bei Vorerkrankungen

Beide Methoden haben echte Vor- und Nachteile. Welche für Sie passt, hängt von Ihrer Diagnose, Ihrem Alter und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Full Medical Underwriting (FMU)

Vollständige Prüfung — klare Konditionen von Anfang an
  • GesundheitsprüfungVollständiger Fragebogen zur gesamten Krankengeschichte erforderlich
  • EntscheidungszeitpunktSofort verbindliche Entscheidung über Zuschläge oder Ausschlüsse
  • Vorerkrankungen im SchutzStabile, gut eingestellte Vorerkrankungen oft zu moderaten Konditionen versicherbar
  • HIS-Pool-RisikoFormeller Antrag mit Ablehnung kann HIS-Pool-Eintrag auslösen
  • PlanungssicherheitVolle Planungssicherheit: Sie wissen vor Vertragsabschluss genau, was gilt
  • Geeignet fürPersonen mit stabilen, beherrschbaren Vorerkrankungen und Wunsch nach Klarheit

Moratorium

Kein Fragebogen — aber Wartefrist für bestehende Beschwerden
  • GesundheitsprüfungKein Gesundheitsfragebogen — unkomplizierter Einstieg ohne Offenbarungspflicht
  • EntscheidungszeitpunktVorerkrankungen für 2–5 Jahre ausgeschlossen — Schutz entsteht erst nach Wartefrist
  • Vorerkrankungen im SchutzNach Ablauf der Frist ohne neue Beschwerden automatisch in die Deckung aufgenommen
  • HIS-Pool-RisikoKein formeller Antrag, daher kein HIS-Pool-Eintrag bei Nichtannahme
  • PlanungssicherheitUnklarheit, ob eine Behandlung als Vorerkrankung gilt — Streits im Leistungsfall möglich
  • Geeignet fürPersonen ohne schwerwiegende akute Erkrankungen, die schnell Versicherungsschutz brauchen
SCHRITT FÜR SCHRITT

So erhalten Sie auch mit Vorerkrankungen IPMI-Schutz für Kenia

Der richtige Ablauf verhindert HIS-Einträge und sichert die besten Konditionen — bevor der erste formelle Antrag gestellt wird.

  1. 1
    Spezialisierte Beratung aufsuchen — bevor Sie einen Antrag stellen

    Wenden Sie sich an einen auf IPMI und Vorerkrankungen spezialisierten Berater, bevor Sie irgendeinen formellen Antrag ausfüllen. Direkte Anträge bei Anbietern ohne Vorbereitung erhöhen das Risiko einer Ablehnung — und damit eines HIS-Pool-Eintrags.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage starten

    Ihr Berater stellt bei mehreren IPMI-Anbietern gleichzeitig eine anonyme Voranfrage — ohne Ihren Namen, ohne formellen Antrag. Sie erfahren so, welcher Anbieter Ihre spezifische Vorerkrankung zu welchen Konditionen (Zuschlag, Ausschluss oder volle Deckung) versichern würde. Kein HIS-Eintrag, kein Risiko.

  3. 3
    Ergebnisse auswerten und Tarif auswählen

    Auf Basis der Voranfragen vergleichen Sie Konditionen, Beiträge und Leistungsumfang. Ihr Berater erklärt, welche Methode — FMU oder Moratorium — für Ihre Situation am vorteilhaftesten ist und welcher Anbieter im Kenia-Kontext die beste Gesamtlösung bietet.

  4. 4
    Antrag mit Begleitung stellen1–2 Wochen

    Erst jetzt wird der formelle Antrag gestellt — mit vollständiger Vorbereitung und persönlicher Begleitung. Alle Angaben zu Vorerkrankungen werden korrekt und vollständig formuliert, um spätere Leistungsstreitigkeiten zu vermeiden.

  5. 5
    Polizze prüfen und Kenia-Start vorbereiten

    Nach Annahme prüft Ihr Berater die Polizze auf korrekte Ausschlüsse, Deckungssummen und Rücktransportklauseln. Gleichzeitig: reisemedizinische Beratung für Impfungen (Gelbfieber, Hepatitis, Typhus, Tollwut) und Malaria-Prophylaxe für Ihre Zielregion in Kenia.

KENIA-SPEZIFIKA

Was Ihre IPMI für Kenia zwingend abdecken muss

Checkliste der Leistungsbausteine, die im Kenia-Kontext nicht fehlen dürfen — prüfen Sie diese vor Vertragsabschluss.

  • Malaria und tropische Infektionskrankheiten vollständig gedecktMalaria ist in weiten Teilen Kenias endemisch. Tarife mit Ausschluss tropischer Erkrankungen sind für Kenia ungeeignet.
  • Medizinische Evakuierung unbegrenzt oder sehr hohes LimitRücktransport nach Europa kostet 30.000–80.000 Euro. Unbegrenzte Deckung oder mindestens 500.000 Euro Limit ist Pflicht.
  • Direktabrechnung mit Nairobi-PrivatklinikenAga Khan University Hospital und Nairobi Hospital sollten Direktabrechnungspartner sein — erspart Vorleistung im Ernstfall.
  • 24/7-Notfallhotline, idealerweise deutschsprachigIm Notfall zählt jede Minute. Eine erreichbare, kompetente Hotline mit Deutsch-Option ist entscheidend.
  • AMREF Flying Doctors Kooperation oder vergleichbare LuftrettungFür Expats in ländlichen Regionen oder abseits Nairobis ist die Luftrettung oft die einzige Notfall-Option.
  • Ambulante und stationäre Versorgung ohne Tagessatz-ObergrenzenPrivatkliniken in Nairobi haben hohe Tagessätze — Tarife mit Tageslimit schützen Sie im Ernstfall nur unzureichend.
  • Weltweite Notfalldeckung für Reisen außerhalb KeniasSchützt Sie auch auf Dienstreisen, Safaris in Nachbarländern oder Besuchen in Europa.
  • Vorabautorisierung für planbare EingriffeVermeidet Zahlungsstreitigkeiten bei geplanten Operationen — Versicherer genehmigt vorab, Klinik akzeptiert Kostenübernahme.
Beakon Global und HanseMerkur: Was Sie wissen sollten
Beakon Global positioniert sich als Spezialist für Afrika-Aufenthalte und erscheint häufig in Suchergebnissen zu 'internationale Krankenversicherung Kenia'. Die Darstellung ist jedoch sehr oberflächlich — konkrete Tarif- oder Netzwerkdetails für Kenia fehlen weitgehend. HanseMerkur ist in Deutschland als Reisekrankenversicherer bekannt, aber: Reisekrankenversicherungen sind für Daueraufenthalte und echte Auswanderer nicht geeignet. Die IPMI-Produkte von HanseMerkur sind weniger verbreitet und am Markt weniger etabliert als die Angebote spezialisierter IPMI-Anbieter. Prüfen Sie bei beiden Anbietern sorgfältig, ob das angebotene Produkt wirklich eine vollwertige IPMI für einen Daueraufenthalt ohne deutschen Wohnsitz ist.
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur internationalen Krankenversicherung Kenia

Kann ich mit meiner deutschen Reisekrankenversicherung dauerhaft in Kenia leben?
Nein. Reisekrankenversicherungen sind für kurzfristige Aufenthalte konzipiert und gelten in der Regel nur bis zu 6 oder 12 Monate. Für Dauerauswanderer, Expats ohne deutschen Wohnsitz und Rentner in Kenia ist eine echte IPMI (International Private Medical Insurance) erforderlich. HanseMerkur und ähnliche Anbieter sind im Reisesegment stark — für den Daueraufenthalt ohne Wohnsitz in Deutschland jedoch nicht geeignet.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Kenia monatlich?
Die Kosten hängen stark von Alter, Leistungsumfang und Zonenmodell ab. Als Richtwert: Mit 30 Jahren zahlen Sie für umfassenden Schutz ca. 220–320 Euro monatlich. Mit 50 Jahren sind es 400–600 Euro. Der wichtigste Sparhebel: Wer die USA aus dem Versicherungsgebiet ausschließt, spart 20–40 % des Jahresbeitrags — sinnvoll für alle, die nicht regelmäßig in die USA reisen.
Deckt die IPMI auch Malaria und andere Tropenkrankheiten ab?
Nicht automatisch. Einige Tarife schließen tropische Infektionskrankheiten explizit aus oder erstatten nur eingeschränkt. Da Malaria in weiten Teilen Kenias — insbesondere an der Küste und rund um den Victoriasee — endemisch ist, sollten Sie vor Vertragsabschluss unbedingt prüfen, ob Malaria-Behandlungen vollständig gedeckt sind. Tarife ohne Malaria-Deckung sind für Kenia ungeeignet.
Was passiert, wenn ich bei einem Anbieter abgelehnt werde — droht ein HIS-Eintrag?
Ja. Eine formelle Ablehnung durch einen Versicherer kann im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) vermerkt werden und künftige Anträge erschweren. Der richtige Weg bei Vorerkrankungen: Stellen Sie zuerst eine anonyme Risikovoranfrage über einen spezialisierten Berater. Diese ist folgenlos und gibt Ihnen ein realistisches Bild Ihrer Optionen — ohne HIS-Risiko.
Kann ich als Rentner noch eine internationale Krankenversicherung für Kenia abschließen?
Ja, aber der Zeitpunkt ist entscheidend. Ab dem 60. Lebensjahr steigen die Beiträge bei den meisten Anbietern erheblich. Einige Versicherer nehmen Neueinsteiger ab 65 oder 70 Jahren nicht mehr auf. Rentner sollten daher möglichst vor dem 60. Geburtstag abschließen. BDAE und Allianz Care haben Erfahrung mit dieser Zielgruppe — eine frühzeitige Beratung ist besonders empfehlenswert.
Was leistet der medizinische Rücktransport, und welche Anbieter koordinieren ihn direkt?
Ein medizinischer Rücktransport nach Europa kostet ohne Versicherung 30.000–80.000 Euro. Gute IPMI-Tarife koordinieren die Evakuierung direkt über ihren Assistance-Dienst — Sie müssen im Notfall nicht selbst aktiv werden oder in Vorleistung gehen. AMREF Flying Doctors (+254 20 699 2299) ist die führende Luftrettungsorganisation in Ostafrika. Cigna Global und Allianz Care haben besonders starke Evakuierungsstrukturen.
Unterscheidet sich April International wesentlich von anderen IPMI-Anbietern für Kenia?
April International ist im Kenia-Markt gut aufgestellt und bietet eine App-basierte Abwicklung, die im Alltag praktisch ist. Der Fokus liegt auf den eigenen Produkten — ein anbieterübergreifender Vergleich erfolgt dort nicht. Wer die Konditionen von April International direkt mit Cigna Global, BDAE oder Morgan Price vergleichen möchte, sollte einen auf IPMI spezialisierten Makler einschalten, der alle Anbieter gleichzeitig anfragen kann.
Welche Impfungen und Prophylaxe-Maßnahmen sind für Kenia empfohlen?
Robert-Koch-Institut und Auswärtiges Amt empfehlen für Kenia: Gelbfieber (für bestimmte Regionen Pflicht), Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut sowie aktuellen Standardimpfschutz. Eine Malaria-Prophylaxe ist für Küstenregionen, Westflächen und Gebiete rund um den Victoriasee dringend angeraten. Eine reisemedizinische Beratung vor der Ausreise ist für Langzeitaufenthalte unerlässlich — fragen Sie auch, ob Ihr IPMI-Tarif Impfkosten und Prophylaxe-Medikamente abdeckt.
FAZIT

Eine IPMI ist für Kenia keine Option — sie ist die einzige sinnvolle Absicherung.

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Das kenianische Gesundheitssystem bietet Expats keine tragfähige GrundlageGKV endet bei Auswanderung, NHIF/SHIF ist für Deutsche irrelevant.
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Rücktransportkosten von bis zu 80.000 Euro und fehlende Intensivkapazitäten außerhalb Nairobis machen eine IPMI mit starker Evakuierungsdeckung unverzichtbar.
3
Vorerkrankungen sind kein Ausschlusskriteriumüber anonyme Risikovoranfragen lassen sich Konditionen ermitteln, ohne einen HIS-Eintrag zu riskieren.
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Rentner sollten frühzeitig abschließen: Ab 60 steigen Beiträge stark, einige Anbieter schließen Neueinsteiger ab einem bestimmten Alter ganz aus.

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