Vorerkrankungen sind das Thema, das die meisten Interessenten mit größter Sorge beschäftigt. Die gute Nachricht: Nicht jede Erkrankung führt zur Ablehnung. Im IPMI-Markt handhaben Anbieter das Thema differenziert — manche Erkrankungen werden mit einem Risikoaufschlag versichert, andere durch einen gezielten Leistungsausschluss abgegrenzt, und wieder andere nach einer Wartezeit vollständig in den Schutz aufgenommen.
Entscheidend ist die korrekte und vollständige Formulierung der Gesundheitsangaben im Antrag. Eine fehlerhafte Gesundheitserklärung kann im Schadensfall zur vollständigen Leistungsverweigerung führen — in Eritrea, wo Rücktransportkosten bei 30.000 bis 80.000 Euro liegen, ein existenzielles Risiko.
Wer mit Vorerkrankungen plant, nach Eritrea auszuwandern, sollte den Antrag nie allein über einen Online-Rechner stellen. Eine persönliche Beratung vor Antragstellung — mit Blick auf die spezifischen Formulierungen und die Verhandlung mit Anbietern — kann den Unterschied zwischen vollem Schutz und einem lückenhaften Vertrag bedeuten.