Die medizinische Infrastruktur Eritreas ist stark begrenzt. Außerhalb der Hauptstadt Asmara existieren kaum Krankenhäuser mit westlichem Standard. Fachärzte, moderne Diagnostik und intensivmedizinische Behandlung sind selbst in Asmara schwer zugänglich. Medikamente, die in Deutschland selbstverständlich verfügbar sind, können vor Ort schlicht nicht vorhanden sein.
Im Ernstfall – bei einem schweren Unfall, einer akuten Erkrankung oder einem chirurgischen Eingriff – ist eine medizinische Evakuierung in ein Nachbarland (häufig Äthiopien oder Kenia) oder nach Europa nicht nur denkbar, sondern oft die einzig sinnvolle Option. Eine solche Evakuierung kostet schnell zwischen 30.000 und 100.000 Euro.
- Kaum Krankenhäuser mit Weststandard außerhalb Asmaras
- Keine verlässliche Verfügbarkeit westlicher Medikamente
- Evakuierung in Nachbarländer oder nach Europa oft einzige Option
- Direktabrechnung mit Krankenhäusern im Inland kaum möglich