Die Malediven bestehen aus rund 1.200 Inseln, von denen nur etwa 200 bewohnt sind. Das Hauptkrankenhaus ADK Hospital in Malé ist der einzige Ort, an dem komplexere Eingriffe überhaupt möglich sind. Auf Resort-Inseln existieren allenfalls kleine medizinische Stationen für Routineversorgung.
Wer einen Herzinfarkt erleidet, eine schwere Infektion entwickelt oder bei einem Tauchunfall verletzt wird, kann auf abgelegenen Inseln oft nicht adäquat versorgt werden. Das Auswärtige Amt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Versorgung außerhalb der Hauptstadt erheblich eingeschränkt ist und nicht europäischem Standard entspricht.
- Routineversorgung auf Resort-Inseln: Kleine Stationen, keine Operationssäle
- Komplexe Fälle: Transfer nach Malé oder internationale Evakuierung notwendig
- Fehlende Druckkammern auf vielen Inseln — kritisch bei Tauchunfällen
- Importabhängigkeit bei Medikamenten und Geräten treibt Behandlungskosten