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Marshallinseln: Was Auswanderer für Lebenshaltung und Krankenversicherung einplanen müssen

Türkisblaues Wasser, aber teure Importe und eine begrenzte Gesundheitsinfrastruktur: Wer die Marshallinseln als neuen Lebensmittelpunkt plant, muss Lebenshaltungskosten und medizinische Absicherung realistisch kalkulieren – bevor der Ernstfall eintritt.

  • 64 % teurer als Deutschland
  • bis 150.000 $ Evakuierungskosten
  • 3.400 km bis Hawaii
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Evakuierung ist Realität, kein Worst-Case. Für komplexe Eingriffe fehlen auf den Marshallinseln die Kapazitäten. Ein Medizintransport nach Hawaii oder Australien kostet bis zu 150.000 USD – ohne Behandlung.
  • Reisepolicen greifen nicht bei Langzeitaufenthalt. Standardreisekrankenversicherungen decken meist nur 60–90 Tage ab. Für Auswanderer und Langzeitreisende ist eine internationale Krankenversicherung (IPMI) die einzig sinnvolle Lösung.
  • Lebensmittel liegen 64 % über deutschem Niveau. Als reiner Importstaat sind die Marshallinseln bei Grundgütern teuer. Realistische Monatsbudgets beginnen bei 2.000 USD pro Person.
  • Vorerkrankungen schließen Schutz selten vollständig aus. Versicherer reagieren individuell – von Zuschlägen über Teilausschlüsse bis zur vollständigen Aufnahme. Persönliche Antragsbegleitung macht den entscheidenden Unterschied bei Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
  • Hawaii-Deckung ist ein kritischer Vertragsdetail. Da Hawaii als nächstgelegener Evakuierungssort US-Territorium ist, beeinflusst der USA-Einschluss die Prämie erheblich – dieser Punkt muss vor Vertragsabschluss geklärt werden.
Mit KI zusammenfassen
Auswärtiges Amt empfiehlt ausdrücklich Krankenversicherungsschutz
Das Auswärtige Amt weist in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für die Marshallinseln ausdrücklich auf die eingeschränkte medizinische Versorgung vor Ort hin und empfiehlt den Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rücktransportoption. Für Langzeitaufenthalte und Auswanderer reicht eine Standard-Reisepolice jedoch nicht aus – eine internationale Krankenversicherung mit Evakuierungsschutz ist unerlässlich.
GESUNDHEITSSYSTEM & LEBENSHALTUNG

Was Sie über die Marshallinseln wirklich wissen müssen

Von der medizinischen Realität bis zu versteckten Kostenfallen – die wichtigsten Fakten für Ihre Planung.

Das Gesundheitssystem der Marshallinseln: Infrastruktur und Grenzen

Majuro Hospital ist die Spitze einer dünnen Versorgungspyramide – was das für Sie bedeutet.

Die Marshallinseln verfügen über das Majuro Hospital als zentrales Krankenhaus sowie einige kleinere Gesundheitszentren auf den Außenatolls. Die medizinische Infrastruktur entspricht jedoch nicht dem Standard, den Deutsche aus ihrer Heimat kennen. Spezialisten sind rar, moderne Diagnosegeräte sind begrenzt verfügbar.

Für komplexere Eingriffe – von Herzoperationen über Krebsbehandlungen bis hin zu Geburten mit Komplikationen – fehlen schlicht die Kapazitäten vor Ort. Auch bei psychischen Erkrankungen, Rehabilitation oder chronischer Krankheitsbegleitung stößt das System schnell an seine Grenzen.

Auf den Außenatolls ist die Versorgungslage noch knapper: Kleinere Gesundheitszentren können Notfälle stabilisieren, aber keine umfassende Behandlung sicherstellen. Wer nicht in Majuro wohnt, hat im Ernstfall einen zusätzlichen Transferweg vor der eigentlichen Evakuierung.

  • Majuro Hospital: Einzige vollständige Klinik des Inselstaats
  • Keine Herzchirurgie, keine Krebstherapie, keine komplexe Geburtshilfe vor Ort
  • Spezialisierte Diagnostik (MRT, CT) sehr begrenzt verfügbar
  • Außenatolle: Nur Basisversorgung durch lokale Gesundheitszentren
  • Psychiatrische und rehabilitative Versorgung praktisch nicht vorhanden

Wohnen, Essen und Transport: Detaillierte Kostenübersicht

Laut Numbeo-Daten liegen Lebensmittel 64 % über deutschem Niveau – die komplette Aufschlüsselung.

Als Inselstaat mitten im Pazifik ist das Land bei nahezu allem auf Importe angewiesen – und das schlägt sich direkt in den Preisen nieder. Wer mit dem Maßstab Südostasiens oder Lateinamerikas anreist, wird überrascht sein.

Laut aktuellen Daten von Numbeo liegen Lebensmittel und Grundprodukte im Schnitt rund 64 % teurer als in Deutschland. Restaurants und Bars sind im Vergleich zu Deutschland dagegen rund 48 % günstiger, was den täglichen Speiseplan entlastet.

Transport ist auf dem Atoll wenig komplex, aber nicht kostenlos. Ein eigenes Fahrzeug ist für die meisten Expats sinnvoll, da das öffentliche Nahverkehrsnetz sehr begrenzt ist. Ein realistisches Monatsbudget für Einzelpersonen liegt zwischen 2.000 und 3.000 USD.

  • Einfaches Restaurant (1 Person): ca. 7,50 USD
  • Mittleres Restaurant (2 Personen, 3 Gänge): ca. 30,00 USD
  • Milch (1 Liter): ca. 2,25 USD
  • Hähnchenfilet (1 kg): ca. 11,00 USD
  • 2-Zimmer-Wohnung zentral in Majuro: ca. 767 USD/Monat
  • Durchschnittliches Nettoeinkommen: ca. 1.500 USD/Monat

Versteckte Kostenfallen: Was Auswanderer häufig vergessen

Importwaren, Bankgebühren, Facharztreisen – diese Posten sprengen das Budgetkonzept.

Neben den offensichtlichen Ausgaben gibt es eine Reihe von Kostenpunkten, die in der Planungsphase häufig unter den Tisch fallen. Besonders für Neuankömmlinge ohne lokale Netzwerke summieren sich diese Nebenkosten schnell.

Wer zur nächstgelegenen spezialisierten Klinik muss, reist unter Umständen nach Hawaii, Australien oder Neuseeland – mit entsprechenden Flugkosten. Diese Reisekosten für Facharztbesuche sind in den gängigen Budgetplanungen selten enthalten.

  • Importierte Waren: Elektronik, Kleidung, Haushaltsgeräte erheblich teurer als in der EU
  • Internationale Bankgebühren und Währungsumrechnungen oft höher als gewohnt
  • Flüge nach Hawaii oder Australien für Facharztbesuche
  • Medizinische Grundversorgung kann teuer werden, wenn lokale Kapazitäten an Grenzen stoßen
  • Nebenkosten durch permanente Hitze und Luftfeuchtigkeit höher als in gemäßigten Zonen
VERSICHERUNGSVERGLEICH

Reisekrankenversicherung vs. Internationale Krankenversicherung

Für Marshallinseln-Auswanderer ist dieser Vergleich keine akademische Frage, sondern eine mit direkten finanziellen Konsequenzen.

Reisekrankenversicherung

Für Kurzaufenthalte bis 90 Tage konzipiert
  • LaufzeitMeist max. 60–90 Tage – für Langzeitaufenthalte ungeeignet
  • VorerkrankungenHäufig vollständig ausgeschlossen
  • EvakuierungskostenOft begrenzt oder komplett ausgeschlossen
  • RoutineversorgungNicht abgedeckt – nur akute Erkrankungen
  • Rücktransport DeutschlandSelten inklusive, oft mit Obergrenzen
  • LeistungsortNur im Ausland – kein Schutz in Deutschland

Internationale Krankenversicherung (IPMI)

Vollwertiger Schutz für Auswanderer und Langzeitreisende
  • LaufzeitDauerhaft, oft unbegrenzt verlängerbar
  • VorerkrankungenIndividuell verhandelbar – Zuschläge oder Teilausschlüsse möglich
  • EvakuierungskostenIn der Regel umfassend abgedeckt, oft ohne Limit
  • RoutineversorgungAbgedeckt je nach Tarif – ambulant und stationär
  • Rücktransport DeutschlandStandard bei hochwertigen Tarifen inklusive
  • LeistungsortWeltweit gültig, inkl. Deutschland und Behandlungsorte
KOSTEN IM ÜBERBLICK

Was ein Marshallinseln-Aufenthalt wirklich kostet

Alle wesentlichen Kostenfaktoren für eine Einzelperson auf einen Blick – inklusive Versicherung.

700–900 $
Unterkunft monatlich2-Zimmer-Wohnung in zentraler Lage in Majuro. Nebenkosten durch Hitze und Luftfeuchtigkeit erhöhen den Posten zusätzlich.
400–600 $
Lebensmittel monatlich64 % teurer als in Deutschland aufgrund vollständiger Importabhängigkeit. Restaurants sind dagegen ca. 48 % günstiger als in Deutschland.
100–500 €
IPMI-Prämie monatlichStark altersabhängig: Ein 30-Jähriger zahlt ab ca. 80 EUR, ein 55-Jähriger mit Vorerkrankung und USA-Deckung bis zu 700 EUR.
bis 150.000 $
Evakuierung ohne VersicherungMedizintransport nach Hawaii, Australien oder Neuseeland – ohne Folgebehandlung. Das ist das größte finanzielle Risiko ohne IPMI-Schutz.
2.000–3.000 $
Monatsbudget gesamtRealistische Untergrenze für eine Einzelperson inkl. Unterkunft, Lebensmittel, Transport und laufenden Nebenkosten – ohne Krankenversicherung.
3.400 km
bis zum nächsten VersorgungszentrumEntfernung von Majuro nach Hawaii – dem nächstgelegenen Ort mit westlichem Medizinstandard und US-Territoriumsstatus.
PRÄMIENÜBERSICHT

Was Sie für eine IPMI auf den Marshallinseln zahlen

Leistung
30 Jahre, gesund
80–150 €
pro Monat
50 Jahre, Vorerkrankung
250–450 €
pro Monat
55 Jahre, Vorerkrankung + USA
400–700 €+
pro Monat
USA/Hawaii-Deckung
Ohne USA
Ohne USA
Mit USA
Evakuierungsschutz
✓ inklusive
✓ inklusive
✓ inklusive
Vorerkrankungen
Keine
Leichte Vorerkrankung
Vorerkrankung
Rücktransport Deutschland
✓ Standard
✓ Standard
✓ Standard
Selbstbehalt (senkt Prämie)
Optional
Empfohlen
Empfohlen
Hawaii ist US-Territorium – dieser Punkt kann Ihre Prämie verdoppeln
Hawaii ist als nächstgelegener Evakuierungsort für Marshallinseln-Auswanderer häufig die erste Anlaufstelle bei schweren Erkrankungen. Da Hawaii US-amerikanisches Territorium ist, gilt eine Police mit USA-Deckung – und die ist erheblich teurer als eine ohne. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber zur Krankenversicherung in den USA. Klären Sie vor Vertragsabschluss, ob Ihr Tarif Evakuierungen nach Hawaii einschließt und ob dies mit einer vollständigen US-Deckung verbunden ist oder separat geregelt werden kann. Manche Anbieter bieten hier selektive Lösungen.
SCHRITT-FÜR-SCHRITT

So wählen Sie die richtige IPMI für die Marshallinseln

Mit dieser Systematik finden Sie den Tarif, der zu Ihrer konkreten Situation passt – Alter, Gesundheitszustand und Budget inklusive.

  1. 1
    Aufenthaltsstatus und -dauer klären

    Sind Sie Auswanderer mit dauerhaftem Wohnsitz, digitaler Nomade oder Rentner im Langzeiturlaub? Der Status beeinflusst, welche Policenart sinnvoll ist und ob Sie sich aus der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung abmelden müssen oder können. Eine Abmeldung aus der GKV hat weitreichende Folgen – lassen Sie sich dazu vorab beraten.

  2. 2
    Deckungsgebiet festlegen – insbesondere Hawaii

    Klären Sie, ob Hawaii als möglicher Evakuierungsort in der Police enthalten sein muss. Manche Anbieter ermöglichen eine selektive Deckung von US-Territorien für Evakuierungszwecke, ohne die volle US-Prämie zu berechnen. Diese Entscheidung kann Ihre Monatsprämie um 50–100 % verändern.

  3. 3
    Leistungsprioritäten definieren

    Auf den Marshallinseln ist die Rangfolge klar: (1) Medizinische Evakuierung ohne Deckungslimit, (2) stationäre Behandlung weltweit, (3) ambulante Behandlung, (4) Zahnbehandlung, (5) Vorsorgeuntersuchungen. Ein Tarif ohne Evakuierungsschutz ist für diesen Standort nicht empfehlenswert.

  4. 4
    Selbstbehalt und Prämie abwägen

    Ein höherer jährlicher Internationale Krankenversicherung im Vergleich zeigt: Ein Selbstbehalt von 1.000 oder 2.500 USD senkt die Monatsprämie spürbar. Wer gesund ist und primär das Katastrophenrisiko absichern möchte, kann hier sinnvoll sparen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Liquidität haben, den Selbstbehalt im Ernstfall sofort zu tragen.

  5. 5
    Vorerkrankungen vollständig und korrekt angeben

    Algorithmen und Online-Vergleichsrechner stoßen bei Vorerkrankungen an ihre Grenzen. Versicherer verlangen oft detaillierte Gesundheitsfragebögen, und die Formulierung der Antworten entscheidet darüber, ob ein Antrag abgelehnt oder zu guten Konditionen angenommen wird.

  6. 6
    Anbieterübergreifend vergleichen lassen

    Kein einzelner Anbieter bietet für alle Profile die beste Lösung. Ein Versicherungsmakler mit Zugang zu mehreren hundert Tarifen – darunter Cigna, Genki, PassportCard, Allianz Care, April und weitere – kann gezielt die Angebote herausfiltern, die für Ihre konkrete Situation optimal passen.

Vergleichsportale wie grenzenlos-sicher.de und deutsche-im-ausland.org: Was sie bieten – und was nicht
Anbieter wie grenzenlos-sicher.de, deutsche-im-ausland.org oder passportcard.de bieten hilfreiche Ratgeber zu internationalen Krankenversicherungskosten und allgemeinen IPMI-Faktoren. Ihr Schwäche: länderspezifische Details – insbesondere für so entlegene Standorte wie die Marshallinseln – fehlen in der Regel vollständig. Evakuierungsszenarien, Hawaii-Deckungsfragen oder die spezifische Versorgungslage am Majuro Hospital sind in generischen Vergleichsrechnern nicht abgebildet. Wer die Marshallinseln als Wohnort plant, benötigt eine individuelle Risikoeinschätzung, keine generische Prämienübersicht.
FÜR WEN DIESER LEITFADEN GILT

Wer auf den Marshallinseln lebt, braucht besonderen Versicherungsschutz

Auswanderer mit festem Wohnsitz
Wer dauerhaft auf den Marshallinseln lebt, muss sich aus der deutschen GKV abmelden und benötigt eine vollwertige internationale Krankenversicherung. Evakuierungsschutz und weltweite Deckung sind Pflicht.
Digitale Nomaden und Langzeitreisende
Wer mehr als drei Monate auf dem Atoll verbringt, hat mit einer Standard-Reisepolice keinen ausreichenden Schutz mehr. Eine flexible IPMI mit monatlicher Kündbarkeit ist hier die passende Lösung – mehr dazu unter internationale Krankenversicherung kündigen oder wechseln.
Rentner im Pazifik
Mit steigendem Alter wächst das Risiko komplexer Erkrankungen – und die Notwendigkeit einer Evakuierung. Rentner benötigen besonders umfassende Policen mit unbegrenztem Evakuierungsschutz und Rücktransport nach Deutschland.
Personen mit Vorerkrankungen
Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung schließen eine Absicherung nicht automatisch aus. Versicherer handeln individuell – von Risikozuschlägen bis zur vollständigen Aufnahme. Persönliche Antragsbegleitung ist hier entscheidend.
ANBIETERVERGLEICH

Bewährte IPMI-Anbieter für die Marshallinseln

Diese Versicherer bieten internationale Krankenversicherungen an, die für Langzeitaufenthalte im Pazifik geeignet sind – anbieterübergreifend verglichen.

Cigna Global
Weltweit anerkannter IPMI-Spezialist mit starkem Netzwerk und direkter Krankenhausabrechnung
ZielgruppeAuswanderer und Expats weltweit
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Genki
Flexible Monatstarife ohne Mindestlaufzeit – ideal für digitale Nomaden auf den Marshallinseln
ZielgruppeDigitale Nomaden, Langzeitreisende
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
PassportCard
Direktzahlungskarte statt Vorlage und Erstattung – kein Papierkram im Notfall
ZielgruppeExpats die schnelle Abwicklung bevorzugen
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
April International
Spezialisiert auf internationale Absicherung mit modularem Leistungsaufbau
ZielgruppeAuswanderer mit individuellen Deckungsbedürfnissen
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung Marshallinseln: Ihre Fragen beantwortet

Reicht meine deutsche gesetzliche Krankenversicherung für die Marshallinseln?
Nein. Die gesetzliche Krankenversicherung gilt nur innerhalb Deutschlands und in bestimmten EU/EWR-Ländern. Für einen Aufenthalt auf den Marshallinseln – die weder zur EU noch zum EWR gehören – besteht kein GKV-Schutz. Wer dauerhaft auswandert, muss sich zudem aus der GKV abmelden und verliert damit den deutschen Versicherungsschutz vollständig.
Was kostet eine medizinische Evakuierung von den Marshallinseln?
Je nach Zielland, Dringlichkeit und Art der Erkrankung können allein die Transportkosten 50.000 bis 150.000 USD erreichen – ohne die anschließende Behandlung. Die nächstgelegenen Zentren mit westlichem Medizinstandard befinden sich in Hawaii (ca. 3.400 km), Australien oder Neuseeland. Eine internationale Krankenversicherung mit unbegrenztem Evakuierungsschutz ist deshalb für Marshallinseln-Aufenthalte unverzichtbar.
Deckt eine normale Reisekrankenversicherung auch einen längeren Aufenthalt ab?
Standardmäßige Reisekrankenversicherungen sind für Aufenthalte bis zu 60 oder 90 Tagen konzipiert. Für Langzeitaufenthalte, Auswanderer oder Rentner greifen diese Policen schlicht nicht mehr. Zudem decken viele Reisepolicen keine Evakuierungskosten in der auf den Marshallinseln notwendigen Größenordnung ab und schließen chronische Vorerkrankungen häufig aus.
Bekomme ich mit einer Vorerkrankung überhaupt eine internationale Krankenversicherung für die Marshallinseln?
In den meisten Fällen ja. Versicherer bewerten Vorerkrankungen individuell: Die Reaktionen reichen von vollständiger Aufnahme bei gut kontrollierten Erkrankungen über Risikozuschläge und Teilausschlüsse bis zum selektiven Ausschluss der betreffenden Erkrankung bei gleichzeitiger Deckung aller anderen Gesundheitsrisiken – einschließlich Evakuierung. Eine persönliche Antragsbegleitung durch einen Makler erhöht die Chancen auf gute Konditionen erheblich.
Muss meine Police Hawaii abdecken, und was bedeutet das für den Preis?
Hawaii ist als nächstgelegener Evakuierungsort für Marshallinseln-Auswanderer häufig die erste Anlaufstelle. Da Hawaii US-amerikanisches Territorium ist, kann eine Police mit vollständiger USA-Deckung erheblich teurer sein – der Aufschlag liegt je nach Anbieter bei 50 bis über 100 %. Manche Versicherer bieten jedoch selektive Lösungen, die Evakuierungen in US-Territorien abdecken, ohne die volle US-Prämie zu berechnen.
Wie unterscheidet sich das Angebot von Cigna, Genki oder PassportCard für die Marshallinseln?
Cigna ist ein weltweit etablierter IPMI-Anbieter mit umfangreichem Direktabrechnungsnetzwerk – gut für Personen die Planungssicherheit und globalen Service schätzen. Genki bietet flexible Monatstarife ohne Mindestlaufzeit, die besonders für digitale Nomaden geeignet sind. PassportCard funktioniert mit einer Direktzahlungskarte statt Kostenvorlage und Erstattung, was in Notfallsituationen einen erheblichen praktischen Vorteil bietet. Welcher Anbieter für die Marshallinseln optimal ist, hängt von Alter, Gesundheitszustand, Aufenthaltsdauer und Deckungsbedarf ab – ein anbieterübergreifender Vergleich ist unerlässlich.
Was kostet ein Monat Leben auf den Marshallinseln insgesamt?
Laut Numbeo-Daten liegen Lebensmittel auf den Marshallinseln rund 64 % über deutschem Niveau. Ein realistisches Monatsbudget für eine Einzelperson liegt zwischen 2.000 und 3.000 USD – für Unterkunft (700–900 USD), Lebensmittel (400–600 USD), Transport (100–200 USD) und Nebenkosten (100–150 USD). Die internationale Krankenversicherung kommt als separater Posten von 80 bis über 500 EUR monatlich hinzu, je nach Alter und Deckungsumfang.
Kann ich meine internationale Krankenversicherung für die Marshallinseln selbst online abschließen?
Grundsätzlich bieten einige Anbieter Online-Abschlüsse an. Für Marshallinseln-spezifische Anforderungen – insbesondere Evakuierungsschutz, Hawaii-Deckungsfragen und Vorerkrankungen – ist ein Online-Rechner jedoch zu ungenau. Die Kombination aus entlegener Lage, begrenzter lokaler Versorgung und möglichen Vorerkrankungen erfordert eine individuelle Risikoprüfung und persönliche Antragsbegleitung, um Lücken im Schutz zu vermeiden.
FAZIT

Auf den Marshallinseln ist die IPMI kein optionales Extra – sondern das Fundament jeder ernsthaften Planung.

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Evakuierungskosten bis 150.000 USD machen eine Police mit unbegrenztem Evakuierungsschutz zur absoluten Priorität
2
Reisekrankenversicherungen greifen bei Langzeitaufenthalten nichtnur eine vollwertige IPMI schützt dauerhaft
3
Vorerkrankungen schließen Versicherungsschutz selten vollständig ausindividuelle Antragsbegleitung öffnet viele Türen
4
Der gesamte Monatsbedarf liegt zwischen 2.000 und 3.000 USD plus Versicherungsprämierealistisch kalkuliert

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DSGVO-sicherUngebundenKostenfrei & unverbindlich

Ihre internationale Krankenversicherung für die Marshallinseln – anbieterübergreifend verglichen

Wir vergleichen Tarife von Cigna, Genki, PassportCard, Allianz Care, April und weiteren Anbietern – abgestimmt auf Ihr Alter, Ihren Gesundheitszustand und den Evakuierungsschutz, den die Marshallinseln wirklich erfordern.

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