Internationale Krankenversicherungen passen ihre Beiträge in der Regel jährlich an. Anpassungen von fünf bis fünfzehn Prozent sind branchenüblich und sollten in die finanzielle Langzeitplanung einfließen, nicht erst in die Reaktion auf das erste Anpassungsschreiben.
Unabhängig davon steigt das Beitragsniveau mit jedem Lebensjahrzehnt. Die Sprünge liegen meist bei 40, 50 und 60 Jahren. Wer mit 40 einsteigt, sollte sich die Entwicklung bis 55 oder 60 durchrechnen lassen, bevor er sich für einen Anbieter entscheidet.
Zwei weitere Punkte gehören in dieselbe Prüfung: Beiträge werden häufig in Euro oder US-Dollar fakturiert, was ein Währungsrisiko erzeugt, und das Finanzrating des Anbieters (etwa bei AM Best oder Standard & Poors) sagt etwas über die Verlässlichkeit im Leistungsfall aus.