Riester-Rente: Wie sie funktioniert und für wen sie sich lohnt

Die Riester-Rente ist eine geförderte private Altersvorsorge. Insbesondere Familien mit vielen Kindern und Geringverdiener profitieren davon. Aber auch für Gutverdiener kann sie durch die Steuervorteile interessant sein.

Inhalt dieser Seite

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein Riester-Vertrag ist eine private Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird
  • Personen, die gesetzlich rentenversichert sind, haben Förderungsanspruch
  • Es gibt verschiedene Formen von Riester-Anlagen, die je nach persönlichen Voraussetzungen ausgewählt werden können
  • Riester-Verträge lohnen sich vor allem für Familien mit mehreren Kindern und Geringverdienern

Was ist eine Riester-Rente?

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge, die dazu dient, deine Rentenlücke im Alter zu schließen. Deine Beiträge werden inklusive Förderung angelegt, du profitierst von der Wertentwicklung und den Zinsen und zum Rentenbeginn erhältst du eine lebenslange Zusatzrente.

Mit dem „Wohn-Riester“ hättest du sogar die Möglichkeit, eine selbst genutzte Immobilie zu finanzieren oder zu entschulden. Man nennt sie auch die „Eigenheimrente“.

Eine besondere Unterscheidung zu anderen Rentenarten ist, dass eine Riester-Rente ein Garantiekapital hat. Das heißt, dass eingezahlte Eigenbeiträge und Förderungen bei Renteneintritt garantiert sein müssen.

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Welche Formen der Riester-Rente gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu Riestern, die alle staatlich gleich gefördert werden. Trotzdem hat jedes Produkt gewisse Vor- und Nachteile, die du kennen solltest.

Klassische Riester-Rentenversicherung

Die klassische Riester-Rente bietet hohe Sicherheit, hat aber geringe Renditechancen, da das Geld ausschließlich in klassische Anlagen investiert wird.

Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung

Diese Form der Riester-Anlage benötigt sehr viel Aufwand, und erhöht gleichzeitig die Chancen auf gute Rendite

Riester-Fondssparplan

Renditechancen dieser Riester-Form sind sehr hoch. Gleichzeitig ist es aber auch eine sehr risikoreiche Anlage, da es sein kann, dass nur das Garantiekapital ausgezahlt wird.

Riester-Banksparplan

Der Riester-Banksparplan wird selten vergeben, ist also schwer zu bekommen. Das Prinzip dieser Form ist jedoch einfach und preisgünstig.

Wohn-Riester

Beim Wohn-Riester werden die staatlichen Förderungen für Immobilien (Kauf und Bau) genutzt. Die Immobilien müssen aber privat selbst genutzt werden.

Welche Riester-Zulagen gibt es?

Prinzipiell gibt es 3 Arten der staatlichen Förderung von Riester-Anlagen. Hier ein kleiner Überblick:

  • 1. Grundzulage

    Die Grundzulage für die Riester-Rente ist ein jährlicher Betrag von 175 €
  • 2. Kinderzulage

    Bei Kindern, die bis Ende 2007 geboren wurden, beträgt die Zulage 185 €, für Kinder, die nach 2007 geboren wurden, gilt eine Zulage von 300 €. Diese Zulage wird bis zum vollendeten 25. Lebensjahr garantiert (solange Kindergeld beansprucht wird).
  • 3. Berufseinsteigerbonus

    Personen, die eine Riester-Rente vor dem 25. Lebensjahr abschließen, erhalten einen zusätzlichen Bonus von einmalig 250 €

    Um eine volle Förderung zu erhalten, muss ein Mindestbetrag von 4 % des Bruttojahreseinkommens (mind. 60 € und max. 2100 €) eingezahlt werden. Dabei werden Zulagen schon einbezogen.

Wer ist Förderberechtigt?

Förderberechtigt sind alle Personen, die bei der deutschen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Dazu gehört die Mehrheit der Arbeitnehmer, Auszubildende, aber auch Selbständige wie Handwerker, Hebammen, Künstler etc. 

Auch Beamte, Bezieher von Hartz 4, Eltern in Elternzeit, pflegende Angehörige, und Minijobber sind förderberechtigt.

Eine Ausnahme sind zum Beispiel Ehepartner. Im Normalfall ist zumindest eine Person in der Ehe unmittelbar förderberechtigt (siehe oben). Ehepartner von solchen sind mittelbar förderberechtigt, wenn sie einen Riester-Vertrag haben und den Mindestbetrag einbezahlen.

Steuervorteile der Riester-Rente

Einzuzahlende Beiträge einer Riester-Rente können als Vorsorgeaufwendung definiert werden und sind bis zu einem Betrag von 2100 € steuerlich absetzbar. So kann das zu versteuernde Einkommen gesenkt werden.

Ehepaare können bis zu 4.200 € absetzen, wenn beide Partner jeweils in einen Riester-Vertrag einzahlen und beide unmittelbar zulageberechtigt sind.

Für wen lohnt sich eine Riester-Rente?

Zwei Personengruppen, die hauptsächlich von einem Riester-Vertrag profitieren, sind Familien mit mehreren Kindern und gering verdienende Personen.

Für Familien mit mehreren Kindern lohnt es sich aufgrund der Kinderzulage

Für Geringverdiener ist es eine profitable Art und Weise wenig Geld in die Altersvorsorge zu stecken und trotzdem maximalen Profit (durch die Zulagen) zu haben.

Wenn Geringverdiener im Alter Anspruch auf Grundsicherung haben, darf die private Altersvorsorge anrechnungsfrei erhalten werden.

Auch Gutverdiener können von der Riester-Rente durch den Steuervorteil profitieren.

Wie funktioniert die Auszahlung der Riester-Rente?

Grundsätzlich wird die Riester-Rente bei Erreichung des gesetzlichen Rentenalters ausgezahlt. Es gibt eine Ausnahme, bei der die Auszahlung schon im Alter von 62 Jahren stattfinden kann. Bei Verträgen, die bis einschließlich 2011 abgeschlossen wurden, sogar schon bei einem Alter von 60 Jahren.

Es gibt drei Auszahlungsarten:

  • Der Riester-Vertrag kann als lebenslange Rente monatlich ausgezahlt werden.
  • 30 % kann ohne Zweckbindung auf einen Schlag ausgezahlt werden. Der Rest wird als lebenslange Rente ausgezahlt.
  • Einmalige Auszahlung des Gesamtbetrags (dies wird vor allem gemacht, wenn die Rente sehr gering ist)

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