Ratgeber

Alle Anbieter der Cyber-Versicherung im Überblick

Das Internet birgt viele Risiken, weshalb sich mehr und mehr Unternehmen eine Cyberversicherung zulegen.

Die Auswahl eines Tarifs mag dem ein oder anderen jedoch schwerfallen: Das Angebot der Anbieter von Cyber-Versicherungen ist vielfältig. Die Versicherungen variieren z.B. je nach Leistungen und Kosten.

Dieser Artikel gibt eine Übersicht darüber, was es beim Vergleich der verschiedenen Versicherer zu beachten gilt. Überdies zeigen wir, welche Versicherer entsprechende Policen in ihrem Sortiment haben.

hacker bei einem cyberangriff

Inhalt dieser Seite

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufgrund der steigenden Cyberkriminalität stehen Cyber-Versicherungen hoch im Kurs.
  • Allerdings gibt es viele verschiedene Anbieter, sodass die Wahl zunächst schwerfällt.
  • Auswahlkriterien wie Leistung, Kosten und Support helfen bei der Entscheidung.
  • Ein Versicherungsvergleich kann dabei helfen, den richtigen Anbieter zu finden.

Was ist eine Cyber-Versicherung und warum ist sie wichtig?

Das Internet bietet großartige Möglichkeiten, kann jedoch auch gefährlich sein. Mit nur wenigen Klicks kann man einen Cyber-Schaden großen Ausmaßes herbeiführen. Und mit dem Versenden nur einer E-Mail lassen sich ganze IT-Systeme lahmlegen.

Cyberversicherungen decken Schäden ab, die durch Cyber-Risiken entstehen. Dazu gehören Folgen der Internetkriminalität wie ein Hacker-Angriff, aber auch Cyber-Mobbing oder Schäden durch eine fehlerhafte Nutzung von Hard- und Software.

Da sich in Verbindung mit dem Internet viele Risiken auftun, sind sich Experten einig, dass eine Cyber-Versicherung sinnvoll sein kann. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen können von dem Schutz einer Cyberversicherung profitieren. Selbstverständlich fallen die Leistungen hier etwas unterschiedlich aus.

Vor allem für Unternehmen lohnt sich die Cyberversicherung. Eine Umfrage hat gezeigt, dass allein in den Jahren 2020 und 2021 im Gewerbe jährlich ein Schaden von über 220 Milliarden Euro allein durch Cyber-Angriffe entstanden ist. [1]

Auf dem Markt gibt es verschiedene Tarife für den Cyberschutz. Und auch die Cyber-Versicherung-Anbieter variieren. Es gibt viele Versicherungsgesellschaften, die eine Cyberversicherung in ihrem Sortiment haben.

Anbieter-Empfehlungen: Worauf kommt es an?

Auf der Suche nach der geeigneten Cyber-Versicherung stößt man auf verschiedene Anbieter. Doch nach welchen Kriterien sollte man sich entscheiden? Ausschlaggebend sind vor allem:

  • Preis
  • Leistungen
  • Schadensfallabwicklung
  • Kundenzufriedenheit

Betrachtet man diese Faktoren hinsichtlich verschiedener Anbieter, findet man die Versicherung, die zu den eigenen Ansprüchen passt.

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Bei welchen Anbietern gibt es Cyber-Versicherungen?

  • Allianz
  • Axa
  • BavariaDirekt
  • Cogitanda
  • Ergo
  • HDI
  • Hiscox
  • Inter
  • Mailo
  • Markel
  • R+V

Die Markel-Versicherung beispielsweise bietet ihren Kunden einen Krisenplan für Cyber-Attacken an. Des Weiteren besticht sie mit einem Cyber-Training für Mitarbeiter. So sind diese gut geschult und darauf vorbereitet, falls das Unternehmen Opfer eines Angriffs wird.

Die Cyberversicherung von Hiscox hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass sie eng mit IT-Sicherheitsexperten zusammenarbeitet. Des Weiteren ist sie für ihre Präventionsleistungen bekannt. Der Anbieter gewährt seinen Versicherten überdies hinaus Zugang zu E-Learning-Angeboten.

Welche Empfehlungen sprechen Experten aus?

Eine Cyber-Versicherung muss vor allem eines: zu den individuellen Cyber-Risiken des versicherten Unternehmen oder der versicherten Person passen. Nur dann ist ein umfangreicher Schutz vor Cyber-Kriminalität und Co. gegeben.

Wir haben die wichtigsten Auswahlkriterien zusammengesucht. Damit wissen Versicherte, worauf sie bei der Auswahl einer Versicherungsgesellschaft achten sollten.

Welche Leistungen sollte ein Anbieter für Cyber-Versicherungen bieten?

Ganz allgemein leistet die Cyber-Versicherung dann, wenn durch die Nutzung des Internets ein Schaden entsteht. Die Leistungen lassen sich wie folgt kategorisieren:

  • Eigenschäden
  • Drittschäden

Zu den Eigenschäden zählen beispielsweise Betriebsunterbrechungen. Hier deckt die Versicherung die laufenden Kosten und entschädigt für entgangene Gewinne, falls das Unternehmen auf das Internet angewiesen ist. Doch auch die Wiederherstellung von Daten fällt in diese Kategorie.

Bei Drittschäden handelt es sich um Schäden an Dritten wie Geschäftspartnern oder Kunden. Gehen Kundendaten verloren, kann das für Unternehmer rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Bei Privatpersonen ist es vor allem der Haftpflichtschutz, der hier attraktiv ist. Wer versehentlich eine E-Mail mit einem Virus an Freunde und Familie schickt und diese dadurch geschädigt werden, wird von der Cyberversicherung ebenfalls geschützt.

Welche Zusatzleistungen sollten verfügbar sein?

In manchen Fällen reichen die standardmäßigen Leistungen einer Cyber-Versicherung einfach nicht aus. Dann ist es nötig, dass der Anbieter Zusatzleistungen ermöglicht. Viele Versicherer lassen ihren Kunden die Wahl, welche Zusatzbausteine sie hinzufügen:

  • Angriffe auf das Telefonsystem und nicht nur auf das IT-System eines Unternehmens
  • Betriebsunterbrechungen wegen Fehlbedienung
  • Fahrlässiges Handeln der Mitarbeiter
  • Angestellte im Homeoffice
  • Ausländische Tochterunternehmen
  • „Fake President-Trick“
  • „Man-in-the-Middle-Angriffe“

Cyberkriminelle lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Daher gibt es auch immer wieder neue Risiken für Nutzer. Firmen tun gut daran, sich eine Versicherung eines Anbieters zu suchen, der auch neuartige Gefahren versichert.

Wie viel kostet eine Cyberversicherung?

Je nach Anbieter können die Kosten für eine Cyber-Versicherung variieren. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ausschlaggebend ist unter anderem die Deckungssumme bzw. Versicherungssumme. Das ist der Höchstbetrag, den der Versicherer im Fall eines Schadens leistet.

Relevant sind auch die individuellen Risiken des Versicherten sowie die gewünschten Leistungen. Bei Unternehmen spielen zudem Faktoren wie die Mitarbeiteranzahl, der Jahresumsatz und die Betriebsgröße eine Rolle.

Die Kosten einer Cyberversicherung setzen sich somit aus verschiedenen Faktoren zusammen. Jeder Anbieter hat seine eigenen Preise. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich an dieser Stelle.

Was muss man hinsichtlich Kundenzufriedenheit und Support beachten?

Ein weiteres Auswahlkriterium, auf das man auf der Suche nach dem passenden Versicherungsschutz achten sollte, ist die Kundenzufriedenheit.

  • Wie zufrieden sind Versicherte mit ihrem Tarif?
  • Gab es mit einem Anbieter bereits einmal Probleme?
  • Sind die Bewertungen einer Versicherungen eher positiv oder negativ?

Essenziell bei einer Cyber-Versicherung ist, dass Versicherte sich bei Fragen und Wünschen an ihren Anbieter wenden können. Dieser sollte generell eine gute Erreichbarkeit an den Tag legen. Immerhin ist es wichtig, sofort zu handeln, wenn eine Gefahr besteht.

Zu diesem Zweck haben einige Versicherer eine 24-Stunden-Notfallhotline eingerichtet. Die Versicherung der Cogitanda ist ein Beispiel dafür.

Viele Versicherer stellen ihren Versicherten zudem einen IT-Sicherheitsexperten zur Seite. Dieser kann eine eingehende Beratung rund um Cyberrisiken geben. Auf diese Weise können Unternehmen sowie Privatleute lernen, was im Falle eines Cyberangriffs zu tun ist und wie sie Prävention betreiben können.

Welche Voraussetzungen verlangen Anbieter von ihren Versicherten?

Versicherer haben klare Vorstellungen, was ihre Kunden mitbringen müssen. Man bekommt nicht ohne Weiteres bei jedem Anbieter einen Vertrag. Es gibt gewisse Voraussetzungen für die Cyber-Versicherung. Je nach Tarif und Versicherer können diese Voraussetzungen variieren.

Ganz allgemein geht es jedoch darum, das Risiko zu minimieren. Es muss Prävention betrieben werden. Dazu gehört, dass Versicherte regelmäßig ihre IT-Systeme überprüfen, die Infrastruktur im Blick behalten und die Firewall aktuell halten.

Oft wird auch ein sogenannter Notfallplan verlangt. Er hat verschiedene Anforderungen zu erfüllen:

  • Notfallvorsorge betreiben
  • Konkreten Umgang mit Cyber-Angriffen regeln [2]

Viele Versicherer unterstützen ihre Kunden bei der Erstellung. Mit einem erfahrenen IT-Dienstleister an ihrer Seite können Kunden einen funktionierenden Plan erstellen.

Fazit: Jetzt den richtigen Versicherer für die Cyberversicherung finden

Da es immer häufiger zu Fällen der Cyberkriminalität kommt, raten Experten sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen zu einer Cyberversicherung. Es gibt verschiedene Anbieter auf dem Markt, die unterschiedliche Tarife zur Verfügung stellen.

Bei der Auswahl eines Anbieters sollten Versicherte besonders gut auf die Kosten, die Leistungen sowie die Zufriedenheit bisheriger Kunden achten. So lässt sich ein Anbieter für Cyber-Versicherungen finden, der den individuellen Wünschen entspricht.

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