Vermögensschadenhaftpflicht für Datenschutzbeauftragte (2023)

Als Datenschutzbeauftragter tragen Sie eine hohe Verantwortung. Sie sind dafür zuständig, dass personenbezogene Daten korrekt erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Dabei können Fehler oder Missverständnisse schnell passieren, die zu finanziellen Schäden führen können.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bietet Ihnen hierbei einen umfassenden Schutz vor finanziellen Folgen, die durch Schäden an Dritten entstehen können. So können Sie sich auf Ihre Arbeit konzentrieren, ohne sich über die finanziellen Risiken Gedanken machen zu müssen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Datenschutzbeauftragte und warum sie eine wichtige Absicherung für Sie als Datenschutzexperte ist.

Vermögensschadenhaftpflicht für Datenschutzbeauftragter

Inhalt dieser Seite

Das Wichtigste in Kürze

  • Datenschutzbeauftragte sollten eine Vermögensschadenhaftpflicht sowie Berufshaftpflichtversicherung oder Betriebshaftpflichtversicherung haben.
  • Die Berufshaftpflicht spezialisiert sich auf eine Berufsgruppe, während die Betriebshaftpflicht den Fokus auf betriebliche Risiken legt.
  • Externe Datenschutzbeauftragte haften vollständig für mögliche Schäden, die sie Dritten zufügen. Interne Datenschutzbeauftragte dagegen sind meist durch den Auftraggeber versichert.
  • Eine Vermögensschadenhaftpflicht schützt vor finanziellen Schäden, während eine Berufshaftpflichtversicherung vorwiegend Personenschäden und Sachschäden absichert.

Berufshaftpflicht für Datenschutzbeauftragte

Als Datenschutzbeauftragter bist du durch deine berufliche Tätigkeit dem Risiko ausgesetzt, Schadensersatzforderungen an Dritte bezahlen zu müssen, wenn du diese durch Arbeitsfehler geschädigt hast. Neben Personen- und Sachschäden kann es dabei auch zu Vermögensschäden kommen, die für dich ein finanzielles Problem darstellen können, wenn die Forderungen sehr hoch sind.

Die Gefahr ist, dass durch kleine Fehler oder Missverständnisse in der Arbeit große Schäden entstehen können.

Um in solchen Situationen nicht mit deinem Privatvermögen haften zu müssen, solltest du eine Berufshaftpflichtversicherung oder Betriebshaftpflicht abschließen, sodass du in deiner täglichen Arbeit bestens abgesichert bist.

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO in Kraft getreten. Da diese sich erst langsam rechtlich durchsetzt, kann es schnell zu einem Fehler kommen, wenn du dir als Ansprechpartner bei manchen neuen Richtlinien zum Datenschutz nicht sicher bist.

Welche Versicherung für Datenschutzbeauftragte benötige ich?

Wie du bereits bemerkt hast, ist der Markt an Versicherungsangeboten oft undurchsichtig und kompliziert, was zu großer Unsicherheit führen kann. Welche Versicherung für Datenschutzbeauftragte benötige ich tatsächlich und welche Versicherungstarife betreffen mich nicht?

Eine der wichtigsten Versicherungen ist die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, denn in deiner beratenden Arbeit als Datenschutzbeauftragter können solche finanziellen Schäden öfter auftreten als zum Beispiel Personenschäden.

Eine zweite wichtige Versicherung ist die Rechts- und Strafrechtsversicherung, sodass du eine vollständige Absicherung und Unterstützung bei möglichen Rechtsstreitigkeiten hast.

Um dich neben Vermögensschäden auch vor Personenschäden und Sachschäden zu versichern, ist eine Berufshaftpflichtversicherung oder Betriebshaftpflichtversicherung sinnvoll.

Zusätzliche Versicherungen, die von Experten für Datenschutzbeauftragte empfohlen werden, ist die Cyberversicherung und die Inhaltsversicherung.

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Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflichtversicherung?

Oft werden die Begriffe als Synonyme verwendet. Es gibt jedoch ein paar Unterschiede:

Eine Berufshaftpflicht bezieht sich auf eine Berufsgruppe, während eine Betriebshaftpflicht sich auf ein spezielles Unternehmen (Betrieb) bezieht.

Eine Berufshaftpflicht ist für manche Berufsgruppen, wie zum Beispiel Ärzte und Anwälte, vorgeschrieben. Ohne diese, dürften die betreffenden Personen ihre Dienstleistungen nicht anbieten.

Es gibt nur sehr wenige Branchen, die zu einer Betriebshaftpflichtversicherung verpflichtet sind.

Bei beiden Versicherungen werden Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden, die durch solche entstehen, versichert. Echte Vermögensschäden sind meist ausgeschlossen.

Sowohl eine Betriebs- als auch Berufshaftpflicht ist grundsätzlich empfehlenswert. Je nachdem welche Risiken in deiner Berufsgruppe oder in deinem Betrieb entstehen, kann eine der Versicherungsarten vorteilhafter für einen umfangreichen Schutz sein.

Welche Haftungsrisiken gibt es für Datenschutzbeauftragte?

Als Datenschutzbeauftragter hast du eine vorwiegend beratende Tätigkeit in einem Unternehmen, das heißt, du bist direkter Ansprechpartner in Datenschutzfragen.

Gleichzeitig musst du dich um die Überwachung der Datenverarbeitung im Unternehmen kümmern. In den meisten Fällen bist du für die Einweisung in Datenschutzthemen bei anderen Mitarbeitern verantwortlich und wirst zurate gezogen, wenn es um die Dokumentation und Erstellung von Formularen geht.

Bei all deinen Tätigkeiten besteht ein Risiko, dass ein kleiner Fehler deinerseits großen Schaden bei Dritten verursacht.

Ein Beispiel:

Du übersiehst eine Sicherheitslücke im System deines Unternehmens, was Hackern erlaubt, Daten von Kunden zu klauen. Dies verursacht einerseits einen direkten Vermögensschaden und andererseits einen Imageschaden beim Unternehmen. Dadurch können Forderungen von den geschädigten Kunden und vom Unternehmen selbst entstehen.

Was ist wichtig zu wissen für interne und externe Datenschutzbeauftragte?

Es gibt haftungstechnisch ein paar Unterschiede, wenn du als interner Datenschutzbeauftragter oder externer Datenschutzbeauftragter arbeitest.

Externe Datenschutzbeauftragte

Arbeitest du als externer Datenschutzbeauftragter, dann bist du als selbstständige Person für alle Schäden in voller Höhe verantwortlich. Das heißt, besonders hier ist es wichtig eine Versicherung für Datenschutzbeauftragte zu haben und einen vollständigen Versicherungsschutz zu genießen.

Interne Datenschutzbeauftragte

Interne Datenschutzbeauftragte sind klassischerweise über den Arbeitgeber versichert. Bei leichter Fahrlässigkeit übernimmt der Auftraggeber die Kosten. Bei einer mittleren Fahrlässigkeit werden Kosten geteilt. Bei grob fahrlässigem Handeln oder Vorsatz bist du als Person für den Schaden komplett haftbar.

Welche Leistungen deckt die Vermögensschadenversicherung für Datenschutzbeauftragte?

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung deckt klassischerweise interne Datenschutzbeauftragte und ihre Tätigkeiten ab. Im Versicherungsschutz sind Fehler bei einer Beratung und leicht/grob fahrlässige Handlungen versichert. Vorsätzlich verursachte Schäden werden von einer Vermögensschadenhaftpflicht nicht abgesichert.

Außerdem profitierst du bei einer Vermögensschadenhaftpflicht von einem umfangreichen passiven Rechtsschutz, bei dem Schadensforderungen auf Richtigkeit überprüft werden und im Schadensfall durch die Versicherung beglichen werden.

Welche Leistungen deckt eine Berufshaftpflicht für Datenschutzbeauftragte?

Eine Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflicht ist ergänzend zur Vermögensschadenhaftpflicht sehr sinnvoll, denn sie deckt Personenschäden und Sachschäden ab. Das heißt, entsteht ein Schaden bei einer Person durch deine berufliche Tätigkeit, bist du vollständig durch deine Berufshaftpflicht abgesichert.

Hier wird vor Abschluss der Versicherung eine Risiken- und Bedarfsanalyse durchgeführt, um zu überprüfen, welche Tätigkeiten und Risiken tatsächlich versichert werden müssen.

Bei der Haftpflichtversicherung geht es an erster Stelle darum, maximale Sicherheit und Schutz vor jeglichen Schadensersatzansprüchen zu garantieren.

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